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Liste deutscher Dissertationen mit Plagiaten

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"... the world population can exceed easily 8 billion by the year 2020. This was a major subject of discussion at the conference in Rio de Janeiro on the environment two years ago. It was pointed out at the conference that growth is most efficiently managed by the private sector, but regulation of the process by national governments and international bodies is also needed. And once again, United Nations can certainly be among the catalysts and coordinators of this process.”

 - David Rockefeller, Annual UN Ambassadors' Dinner Sep. 14, 1994












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→  Darstellung von Erasmus v. Rotterdam 

alea iacta est → la  „Hochgeworfen sei der Würfel"

Gaius Julius Cäsar, 49 v. Jesus ("Chr.") → am Fluss Rubikon

bedeutet eher eine →  bevorstehende, als eine gefallene, Entscheidung! 


 

Milchstraße über Hakos, Namibia, Südafrika (c) S. Hab 2011

 ( Pentax Refraktor 75 SDHF, CANON EOS 20Da )



Aufnahme mit AstroTrac Nachführung, EOS20Da und Fisheye-Optik 15mm f/3.5, 16x5min belichtet mit Empfindlichkeit ISO 800, automatischer Dunkelbildabzug, Hellbild-Korrektur mittels EL-Flats, CR2-Rohbildverarbeitung in DSS, korrelierte Addition in Registar Demo und ein Screenshot vom Ergebnis, Nachverarbeitung in PixInsight. Farm Hakos / Namibia, im Mai 2011.  

Solch einen Himmel gibt es in Europa nicht, und wenn es ihn gibt, dann steht niemals so wie hier gezeigt, die Milchstrasse hoch im Zenit, so dass man einfach nur ein Fisheye nach oben richtet und sagenhafte fünf Minuten belichtet (ISO 800, f/3.5), *ohne* daß das Bild komplett ausbrennt im Licht der Zivilisation. 

Das südliche Hochland Namibias ist einer der Orte, die man getrost zu den Besten der Welt zählen darf, so etwas wie dies hier geht fast nirgends mehr auf dieser Welt, vielleicht noch in den Hochebenen der chilenischen Atacama oder im Outback Australiens. 

Afrika ist in der Nacht ein wahrhaft schwarzer Kontinent - zumindest im Süden. Man sieht von Hakos aus am Horizont gerade einmal das Glimmen der 120km entfernten Stadt Windhuk und es ist dabei noch schwächer als das Zodiakallicht, also das wenige Sonnenlicht, das Staub im Sonnensystem innerhalb der Ekliptik, also der Hauptebene unseres Sonnensystems, zurück zur Erde reflektiert. 

Zwischen den sehr jungen Galaxien mit hoher Rate an Sternentstehung, dabei vielen blauen Sternen und den sehr alten Galaxien mit vielen roten Sternen ist unsere Galaxis anzusiedeln, ausgestattet mit moderat viel Treibstoff für die Bildung neuer Sterne. Das Leben als Allgemeines wird und vergeht nicht:  Hingegen werden & vergehen die einzelnen Lebewesen - wie auch einzelne Sonnen.



https://www.nzz.ch/feuilleton/ohne-"gott"-keine-moral-eine-studie-zeigt-erstaunliche-resultate-neue-zuercher-zeitung


 
Die Erde gehört zur (unvergänglichen) » Klasse » der Planeten und ist einer jener Abermilliarden Wandelsterne, die im Universum um ihre Muttersonne kreisen. Beide - einzelne Sonnen und einzelne Planeten, Exoplaneten (extra - solarer Planet - und somit erdähnlich), kommen und vergehen wie die Maikäfer - das aber notwendig !  -  Quot erat demonstrandum.


(oben)  Milchstraße über Guatemala 2011 (Mittelamerika) Vulkan Fuego, (Basiscamp)







Das obige Bild zeigt die Teleskopkombination mit der ich damals zusammen mit Dr. Jonas Biehler

gearbeitet habe; mit angesetzter Canon DSLR 20Da und dem Offaxis-Guider mit DMK31 Kamera für´s

Autoguiding.


Es ist ein apochromatisches dreilinsiges Teleskop mit einer hinteren Feldkorrekturlinse. Dieses Teleskop benötigt daher keinen Feldebner.


Refraktor: Pentax 75 SDHF (heute nicht mehr erhältlich)
Baujahr: 2009
Objektivdurchmesser: 75 mm
Brennweite: 500 mm
Öffnungsverhältnis: f:6.7
Typ:ED Halbapo
Herstelller: Pentax (Japan)

Okularauszug: 60 mm (Innendurchmesser)

Optional: Reducer mit Faktor 0.72

Montierung:
Vixen GP-D2 mit Escap P530 Motoren und Mikroschrittsteuerung

Stativ:
Berlebach Planet

 

 

Man sieht auch den zur Optik gehörenden Okularauszug. Es ist ein Okularauszug (T2) mit lichter Innenweite von 60mm. Das sorgt für unvignettierte Aufnahmen selbst bei 6x6 Format
 Fokusieren mit diesem OAZ sehr einfach. 

Er läuft sehr weich und exakt, hat (fast) keine Hysterese. Trotzdem er keine 1:10 Untersetzung hat, läßt sich damit problemlos im +/- 3 µm Bereich fokusieren. Das besondere an diesem OAZ ist auch die Klemmung die schwerstes Zubehör sicher beim  Fotografieren hält.

Fokale Projektion (“Prime Focus”)

Bei fokaler Projektion wird das Teleskop zum Objektiv der Kamera. Es kommen also nur Kameras mit wechselbaren Objektiven in Frage – Spiegelreflexkameras oder Systemkameras.
 Für die Befestigung der Kamera verwendet man das T2-System. An der DSLR selbst wird ein Adapter von Kamera-Anschluss (Canon, Nikon, …) auf das T2-Gewinde angebracht. Vom T2-Gewinde zum Teleskop gibt es zwei Möglichkeiten:

T2-Adapter und Steckhülse für den Okularauszug

Man schraubt einen Adapter an das T2-Gewinde, der den Abmessungen eines 1.25″ oder 2″-Okulars entspricht, und steckt diesen wie ein Okular in den Auszug.

oder: 

Direktanschluss T2

Die eleganteste Lösung ist ein Okularauszug, der bereits über ein T2-Gewinde verfügt. Für diesen Fall benötigt man nur den Adapter vom Kamera-Bajonett auf T2. Der Kameraadapter wird fest mit dem Auszug verschraubt, was eine mechanisch stabile und sichere Verbindung gewährleistet. Viele Teleskopmodelle haben einen solchen Anschluss bereits integriert.

Alternative:

Adapter vom Kamera-Bajonett auf 2″ Okularauszug

Anstelle der Kombination Kamera-Bajonett -> T2 -> 2″ gibt es im Fachhandel auch Adapter, die direkt von Kamera – Bajonett auf 2″ Okulaurauszug gehen. Das sorgt für eine gleichmäßigere Ausleuchtung, weil die Öffnung noch größer als bei T2 ist

 

Die Okularprojektion verringert die Helligkeit und erfordert längere Belichtungszeiten sowie höchste Genauigkeit beim Fokussieren. Sie wurde daher von uns nicht gewählt.

 

Guiding-Kamera:

Die Kamera wird durch eine parallaktische Montierung in der Geschwindigkeit der Erdrehung mitgeführt. Damit sind  (je nach Brennweite) Belichtungszeiten von 3 – 5 Minuten zu erreichen, ohne dass sich die Sterne zu Strichspuren verziehen. Setzt man Guiding ein (Feinsteuerung mit Guiding-Kamera und Computer, um Ungenauigkeiten auszugleichen), kann man noch deutlich länger belichten. Diese Methode eignet sich ausgezeichnet, um großflächige Objekte und Sternfelder abzubilden. 

QUOT ERAT DEMONSTRANDUM !

 

Bin mit Pixinsight heran gegangen und habe in Curves für mittlere Helligkeiten den Parameter CIE c* angehoben. Ansonsten kann ich nur immer wieder staunen, wie unglaublich einfach man solche Aufnahmen machen kann, wenn nur die Lichter der Zivilisation weit weg sind und die Milchstraße sich majestätisch von einem Horizont bis zum anderen erstreckt:  

Einzelbelichtungszeit 5 Minuten, genau so lange für den Dunkelbildabzug, Reihenbildbelichtung, nach einer Stunde wieder kommen und Akku wechseln, nach einer weiteren Stunde den inzwischen geladenen Akku wieder einbauen, nach noch einer Stunde mit der Elektrolumineszenz-Lampe ein paar Flats belichten, dann alles in die Auswertung stecken und staunen.

 Der direkte Blick auf das Zentrum ist uns im sichtbaren Licht verstellt durch die Beiprodukte der Sternentstehung. Man kann auf dem Bild sogar erkennen, dass unsere Heimatgalaxie eine Balkenspirale mit innerem Ring ist, an dem zwei gespaltene Spiralarme ansetzen. Genau zwischen zwei gespaltenen Armen steht unsere Sonne mit Planetensystem, durch diese akausale Konstellation gut geschützt, vor eventuellen Supernova-Ausbrüchen benachbarter massiver Sterne. 
 

Bis hierhin reicht der Balken, danach kommen die Spiralarme. Als Vergleich darf unsere Schwestergalaxie NGC6744 als Anblick von außen gelten. Wir finden die gleichen Strukturen, bis hin zu einer störenden Kleingalaxie ähnlich den Magellanschen Wolken, die zu dieser Spiralstruktur beiträgt, sie anregt und verstärkt. 

 

 

Die Sofi (Sonnenfinsternis) am 11.08.1999  war das größte astronomische Ereignis seit der Mondlandung. Die Verkehrsstaus sind genauso zur Legende geworden, genauso wie das Wetter an jenem Tag. Auf der sicheren Seite waren auch diejenigen, die sich wie ich, bereits am Abend des 10.08.99 in ihren PKW gesetzt hatten und es daher bis in den Osten Österreichs oder sogar nach Ungarn schaff­ten: dort war das Wetter nämlich einwand­frei. Sehr schön zu sehen hier, die riesigen Protuberanzen, der durch den Mond verdeckten Sonne.

 

Am 21.08.2017 war eine solche totale Sonnenfinsternis in den USA. 

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 Der Antimaterie auf der Spur - Prof. Markus Oberthaler Uni Heidelberg

 

https://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/news/2018/wertvolle-einblicke-mit-kalten-atomen/

 

https://www.uni-heidelberg.de/presse/news08/pm280411-3obe.html

 

Prof. Markus Oberthaler: 

"Ich bin davon überzeugt, dass künftige Präzisionsmessungen allesamt auf "quantenmechanischen Messungen" basieren werden", – obwohl er selbst die Anwendbarkeit seiner Forschungen eher scherzhaft infrage stellt. "Schon mein Doktorvater sagte immer: Ich mache nur Dinge, die keine Anwendung haben. Und an diesen Satz halte ich mich auch."... https://www.uni-heidelberg.de/presse/news08/pm280411-3obe.html


 

Und in der Medizin...

13 Jahre hatte Alexander Fleming, 6. August 1881 - 11. März 1955, wie ein Hund darunter gelitten, weil niemand - die gesamte Ärzteschaft mit eingeschlossen - seine Entdeckung des Penicillins anerkannt hatte. Und unser Werner Forßmann - ebenfalls Nobelpreisträger - hatte die Herzchirurgie für einen Wahnsinn erklärt.

 

Die Geschichte der Medizin, ist eine Geschichte der Vorurteile und Borniertheit; Ignoranz und Genialität schließen einander nicht aus. Deshalb muss alles was jene für eine "gängige" (Operations-) Methode halten, immer wieder in Zweifel gezogen und hinterfragt werden. Jene die dies tun sind Ärzte gemäß Hippokratischem Eid, die anderen sind Handwerker. Und wer die Medizin  als "Handwerk" sieht, der hat sie nie kennen gelernt.



Universitäten liegen ca. 20 Jahre hinter den Forschungen der Elite - Labors zurück  

Der Antimaterie auf der Spur - Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ...

https://www.helmholtz.de/struktur_der_materie/der-antimaterie-auf-der-spur-7337/



v. links: Eiger Nordwand (3967 m ü. NN), Mönch (4110 m)  & Jungfrau (4158 m)


 

Die Autoren:

 

Mme Prof. M. Augère

Univ. - Prof. mult. Mag. Dr. W. Weiss 

Dr. B. Eastlund, Plasmaphysiker ( 07.08.1938 - 12. 12.2007 ) 

 

S. Hab  ( M. Sc. ) 

Prof. Hall  (Ph.D.)

Dr. McCrea

 

Paul Thompson ( unansweredquestions.org )

Prof. Dr. Rainer Mausfeld  ( Kognitionswissenschaft )

Prof. Dr. Dr. Jean-Luc Fournet ( Frankreich, Bordeaux )

Prof. Dr. Ulrich Kutschera ( Uni Kassel, 2007 Palo Alto / Kalifornien, USA ) 


Dr. rer. agr. J. P. Biehler

Dr. sc. phil. W. Berger

Dr. rer. nat. R. Ebert

Dr. rer. R. Mangold








 

 

WE  DIDN´T  START  THE FIRE  -  IT  WAS  ALWAYS BURNING   SINCE  THE   WORLDs   BEEN  TURNING

 

Da steht Volker Pispers seit was weiß ich wie vielen Jahren auf den deutschen Kabarettbühnen, erklärt die großen und noch größeren Zusammenhänge der Welt, erläutert und analysiert das Zeitgeschehen, entlarvt Allgemeinplätzchen, prangert an, zornt, schimpft und kämpft um die Wahrheit, redet sich satte drei Stunden lang fast ohne Atem zu holen und nur mit wenigen Schlucken Wasser geschmiert den Mund fusselig . . . und bekommt Riesenapplaus in lange vorher ausverkauften Hallen.

Der populäre und inzwischen vielleicht schonungsloseste, härteste Politkabarettist alter Schule weiß, dass all sein umjubeltes Welterklären, Aufdecken, Anklagen nichts verändern wird. Pflegenotstand, Altersarmut, resistente Krankenhauskeime, soziale Ungerechtigkeiten, Bankenkapitalismus und neoliberale Schweinereien, Rüstungsexporte, Ausbeutung, falsches Wirtschaftssystem, die Einheitspartei CDUCSUSPDFDPGrüne . . .

Es wird sich aber nichts ändern. Denn, Zitat:

Zitat: „Solange die Merkel lebt, lassen wir das Wählen einfach sein. Sie soll für die neue Legislaturperiode einfach sagen, mit wem sie zusammen regieren will. Wir wählen ja ohnehin jedesmal so, dass diese sich den Koalitionspartner aussuchen kann, da können wir uns doch den Wahlkamp.

Und es ist seine große Stärke, dass es trotzdem reichlich zu lachen gibt. 

So präsentierte der Großmeister des geschliffenen Wortes, in stets ausverkauften Hallen, die Höhepunkte aus 20 Karrierejahren - ein erfrischend einseitiger Rundumschlag, gegen die Mächtigen, von bestechender Logik.



Sondern weil die Zuhörer bei dieser kabarettistischen Brandrede bisweilen fast zusammenzucken. So gestochen scharf, so gnadenlos zynisch, gelegentlich fast makaber, aber auch so erschreckend präzise bringt Volker Pispers die Wahrheit auf den Punkt.



Es ist schon erstaunlich, wie Volker Pispers ohne jeden Spickzettel zweimal, jeweils 70 Minuten rhetorisch brillant und ausgesprochen lustvoll, die Widersprüche der herrschenden Klasse seziert.

Seine genialsten Momente hat der gelernte Englisch- und Religionslehrer, wenn er sich der amerikanischen Außenpolitik zuwendet und dabei ins Gedächtnis ruft, 

wie Washington einst „einen sympathischen jungen Mann” namens Saddam Hussein mit Geld und Waffen unterstützte, um gegen den Iran vorzugehen.

Und später stattete der CIA „einen anderen sympathischen jungen Mann” namens Bin Laden gleichermaßen aus, um die Russen aus Afghanistan rauszuwerfen.


Und das alles ist keine Satire, sondern die Realität !!! Brausender Applaus für einen Kabarettstar ersten Ranges.


WE  DIDN´T  START  THE FIRE  -  IT  WAS  ALWAYS BURNING   

SINCE  THE   WORLDs   BEEN  TURNING

 

 

Das Bild von der Endlichkeit unserer Welt (derzeit gültiger "Durchmesser" des bekannten Weltalls: 93 Milliarden Lichtjahre) ist ein gutes Beispiel für die Grenzen der Vorstellbarkeit. 

Denn unwillkürlich drängt sich dem (vorstellenden) Verstand die Frage auf: "Und was kommt dahinter?" Der Spin von Elementarteilchen ist ein anderes Beispiel für die Grenze der Vorstellung: Was immer man unter "Spin" verstehen mag - es dreht sich nichts; also kann man sich auch nichts vorstellen. Was aber ist "Spin" "wirklich"? Was bedeuten ganz- und halbzahlige Spinwerte von 0, 1, 2... und 1/2, 3/2 und 5/2 und zwar jeweils in Einheiten der Quantentheorie?

Auch das Bohr'sche Atommodell ist eine falsche Vorstellung: Kein Physiker hält sie heute für noch gültig: weder sind Elektronen "kleine, gelbe Kügelchen" (wie es Werner Heisenberg einmal, den Frager arg verulkend, ausdrückte), noch "kreisen" sie um den Atomkern. Vielmehr gelten die Elektronen"schalen" heute als "verschmierte Ladungswolken", "in denen" (z. B. beim Heliumatom) die zwei Elektronen nicht einmal als zwei getrennt existierende Entitäten in der Ladungswolke lokalisierbar sind: einerseits aufgrund der Unschärferelation, andererseits aufgrund des Schildeffektes der virtuellen Teilchen. Man spricht also besser von "Doppelelektron" als von "zwei Elektronen" - was die Vorstellung nicht gerade erleichtert. Was soll man sich also unter einem oder einem "Doppelelektron" vorstellen?

Am besten gar nichts. Das raten zumindest kluge Physiker; und rechnen "bloß" mit ihren (erfundenen) Begriffen innerhalb der selbst aufgestellten Parameter ihrer Wissenschaft.

Diese Naturwissenschaft  war lange ein streng kausales und finales Denkgebäude, das noch immer auf logischer Widerspruchsfreiheit basiert (Verifizierbarkeit) und auf das Eintreten theoriekonformer Prognosen  baut.

Logische Stringenz in die Vergangenheit (= Ursache) und solche in die Zukunft(= Wirkung) lautete das Rezept nach dem das naturwissenschaftliche » Weltbild» zubereitet war und nach dem es  funktioniert(e). Das technisch Machbare lieferte bemerkenswerte Beweise für die Richtigkeit des Vorausgesetzten: Denn lange stand die Quantenphysik im  Zentrum der Ablehnung bis sie sich etablieren konnte und im gegenwärtigen Stand Techniken stehen, die unser Leben verändern, allen voran der Laser... any - thing  goes. - fast alles:

 

Was können verschränkte Quanten wirklich ? - Was sind Quanten und verschränkte obendrein ? Ein » Quant »  ist die kleinste, » unteilbare »  Menge einer physikalischen Größe, z. B. der elektr. Ladung oder der Wirkung (z. B. das Plancksche Wirkungsquant). Aber auch die Aufnahme oder Abgabe der elektromagnetischen Strahlungsenergie erfolgt in Form von Energiemengen: Diese (Licht-) Quanten  heißen   » Photonen »  und gelten als Feldquanten der elektromagnetischen Wechsel wirkung. Auch die (subatomare) starke und schwache Wechselwirkung (Kernenergie)  und  - zumindest nach dem Standardmodell - die » Gravitation »  erfolgt   gequantelt. Der Gravitation werden die hypothetischen Gravitonen zugeschrieben.

 

Bilder und Vorstellung

Solange in der Naturwissenschaft die Widerspruchsfreiheit nicht verletzt wird (ein Axiom und damit eine Art Dogma mit nicht mehr weiter hinterfragbarer - also unwissenschaftlicher! - Gültigkeit) ist der Phantasie beim Entwerfen von Begriffen und deren Umsetzung in Bildern keine Grenze gesetzt: Cluster, Strings, Membranen, Antimaterie; Schwarze und Wurmlöcher, n-Dimensionalität; ein Universum, n Universa. Wie läßt sich die Singularität des Urknalls "vorstellen"? Wie die "vierdimensionale Krümmung" des Raum-Zeit-Kontinuums (RZK)? Was hat man sich eigentlich unter Zeit vorzustellen? Wie bildet sich der "leere Raum" ab, das Vakuum. in dem es quantentheoretisch virtuelle Fluktuationen "gibt"?

Vor den Bildern, die uns (Astro-)Pysiker, Kosmogonen aber auch Chemiker als Hilfestellung für unsere Vorstellung bieten, wird - korrekterweise - schon in der Gebrauchsanweisung dazu gewarnt: Achtung! So nicht. Aber vielleicht so ähnlich! Die Darstellungen werden damit zwar als unzutreffend klassifiziert, bleiben aber im Gedächtnis der Studierenden (Bohr'sches Atommodell) oder interessierten Laien (Raumkrümmung als Sattelfläche oder Trichter) haften. Ein wenig erinnert solches Vorgehen an das von Religionen und Ideologien: in beiden Bereichen wird mit anschaulichen Symbolen gearbeitet, weil - Kant hat es so unnachahmlich formuliert - Begriffe ohne Anschauung leer sind und Anschauung ohne Begriffe blind ist. Der grundlegende Fehler solchen Vorgehens besteht nun darin, das Bild oder Symbol für das zu halten, wofür es steht, und zu vergessen, daß es sich nur um ein Bild oder Symbol handelt.

Alles, was als einzelnes da ist, wird. Eigentlich wird alles. Nichts existiert, das sich nicht veränderte. Und zwar seit jeher, ohne - logisch- kausalem - Anfang, und natürlich auch ohne logisch-kausalem Ende. Denn - und man sollte das nie vergessen - anfangen kann etwas nur innerhalb des Bezugsystems von Raum(zeit) und Bewegung; Raum(zeit) und Bewegung selbst können nicht beginnen; auch nicht enden, da "enden" nur Ende von Vereinzeltem gegenüber anderem bedeutet und Ende "von allem" einen Widerspruch darstellt. Ende wem oder was gegenüber? Gegenüber dem Nichts?1)

Ein » Quant »  ist die kleinste, » unteilbare»  Menge einer physikalischen Größe, z. B. der elektr. Ladung oder der Wirkung (z. B. das Plancksche  Wirkungsquant). Aber auch die Aufnahme oder Abgabe der elektromagnetischen Strahlungsenergie erfolgt in Form von Energiemengen: 

Diese (Licht-) Quanten heißen »Photonen» und gelten als Feldquanten der elektromagnetischen Wechsel wirkung. Auch die (subatomare) starke und schwache Wechselwirkung (Kernenergie)  und  - zumindest nach dem Standardmodell - die » Gravitation»  erfolgt   gequantelt: Gluonen und intermediäre Bosonen ... der Gravitation werden  die hypothetischen Gravitonen zugeschrieben. Quanten der elektromagnetischen Wechselwirkung gelten als virtuelle » Photonen »  (äußerst kurzlebig) da Ihre Energie nur aus » Fluktuationen des Vakuums resultiert »

Photonen gibt es allerdings erst seit Albert Einstein (1879-1955), der sie schlichtweg er-funden und nicht etwa ge-funden hat. In seinem Aufsatz über die Erweiterung des Quantensatzes von Max Planck wofür er später  (1921)  den Nobelpreis erhalten sollte.

Das » t » der Physik meint, genau genommen, auch nie » die Zeit » als etwas vom Bewußtsein Unabhängiges, sondern stets nur jene relative Spanne einer stattfindenden Veränderung, soweit sie beobachtbar (=bewußt) und damit zeitlich interpretierbar ist. Die Vorstellung der absoluten Zeit Newtons ist ja bekanntlich aus Gründen der Beobachtbarkeit ( » Signalübertragung » ) durch A. Einstein fallen gelassen worden, bzw. stellt die absolute Zeit nur den Sonderfall dar, das gesamte All als ein Inertialsystem zu betrachten.


-Ein Inertialsystem ist ein gleichförmig, also nicht beschleunigtes, i. e. » unverändert»  bewegtes, hypothetisches, rechnerisches Bezugssystem, das quasi den Beobachtungsraum des Beobachters umfaßt. Die physikalische Bezeichnung dieses Beobachtungsraumes ist Lichtkegel, jener beobachtbare Raum, der innerhalb der Reichweite der möglichen Signalübertragung (der Lichgeschwindigkeit c) liegt. Die Beobachtung (das Bewußtsein) fließt in der modernen Physik immer mit in den Formalismus ein.

Dies wird in der modernen Kosmogonie durch die Einführung eines hypothetischen Hyperraumes, in den die » vierdimensionale Raumzeit »  » eingebettet »  ist, vollzogen. Es wird damit über die theoretisch unendlich vielen Zeiten der unterschiedlich bewegten und beobachtenden Physiker (Zwillingsparadoxon) eine » absolute Hyperzeit»  konstruiert, Newtons Idee also von hinten herum wieder eingeführt ! - eine dualistische Konstruktion, die in den unendlichen Regreß führt - denn auch die Hyperzeit müßte » fließen ». Da die Welt selbst aus Endlichem besteht und Unendliches nirgendwo als konkretes, Realisiertes, einzelnes auftreten kann (weil ein konkretes Einzelnes niemals unendlich sein kann), kann das (Natur-) Geschehen in der Welt nicht Ergebnis einer unendlich kausalen Verkettung von Bewegungsanstößen sein !!!  - sondern muss Bewegung akausal begründet sein.

Das Photon, ist zwar ein theoretisch vereinzelbares » etwas » , hat aber keine Ruhmasse. (es gibt  außer dem Photon nichts Vereinzelbares, das nicht Ruhmasse hätte, da Masse Trägheit innewohnt und Trägheit der Inbegriff von » Materie»  ist.
 Was das Photon daher » wirklich »  ist, ist widersrüchlich und  Widersprüche   sind in der Naturwissenschaft verboten! Es ist denknotwendig (im System der Relativitätstheorie logisch schlüssig!!!), daß ein Photon keine Ruhmasse haben darf, es  könnte   sonst nicht mit der Lichtgeschwindigkeit c » reisen»  - 299.792,458 km/s,   da seine Masse sonst ins Unendliche ginge und aus Trägheitsgründen  nicht die Geschwindigkeit c erreichen könnte.

Das (nicht erlebbare!!!) Objektive ist also die Welt der Physik heute.  Und selbst diese Welt füllen wir mit Produkten unserer Vorstellung und  Phantasie: da werden punktförmige Ladungen als » Teilchen»  oder » Welle »   (Analogie des Partikels und der Schwingung) erklärt.

(In der Mathematik ist ein Punkt die Abstraktion eines Kreises, dessen Radius gegen Null geht) Der kluge Physiker definiert » punktförmig » daher pragmatisch als » Grenze des Meßbaren » . Alles was kleiner ist als die   kleinstmögliche Meßgröße, gilt als » punktförmig » . Das geht auch  konform mit einer anderen physikalischen Definition: alles, was nicht meßbar ist, existiert nicht. 

Die heutige Physik bewegt sich an der Grenze des Vorstellbaren. Auch der Verliebte sieht die Angebetene durch die sprichwörtlich   » rosarote Brille »  und nicht den Menschen, wie er wirklich ist. Wer Strings » sehen »  will, erklärt die ganze Welt mit Ihnen, obwohl 1-Dimensionalem keine Existenz zukommen kann, da Existenz nur eine  Eigenschaft des 3-Dimensionalen ist.

Auch Ruhe beginnt und endet nicht; Ruhe ist - wie die Zeit selbst - weder zeitlich noch (sic !) bewegt, Ruhe ist - jeder Physiker wird es bestätigen - gar nicht. Die Welt ist in Bewegung und alles ist beständig in Veränderung: "Alles fließt", sagte schon Heraklit und: "Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen", was dasselbe bedeutet.

Was aber ist ein Einzelnes? Was bedeutet Existenz? 2)  Was Veränderung und Bewegung ?


II. METAPHYSISCHER ANSATZ

Dieses unbedingte Aktive (=Bewegung, Veränderung) in und an allem, wird in der chinesischen Philosophie als "Tao" (=der Weg) bezeichnet. Es entspricht dem abendländischen "Geist Gottes", der in allem "webt" bzw. wirkt, es entspricht dem "unbewegten Beweger", der alles antreibt. Lao Tse, Kung Fu Tse und die anderen - alten - chinesischen Philosophen fühlten sich dem Doppelprinzip von Yang und Yin verpflichtet, durch das sich das EINE (=Tao) entfaltet (=realisiert). Zoroaster sprach vom "Kampf des Gottes des Lichtes" gegen jenen des Dunkels, und ihr metaphorischer Kampf einte beide

Es ist eine dualistische Lehre, deren beide Pole einander bedingen, wie im Taoismus. Aristoteles hingegen nannte (den einen!) "Gott" den "unbewegten Beweger" und führte damit - erstmals - das Rationalprinzip der Kausalität in die Philosophie ein: nur Bewegtes kann bewegen bzw. nur Verursachtes kann verursachen. Da solches Denken aber in den unendlichen Regreß führt, muß der erste Anstoß zu Bewegtem selbst ruhen, die erste Ursache unverursacht sein: ein logischer Widerspruch, aber die einzige Möglichkeit, jenen des unendlichen Fortschreitens von Bewegungsanstößen zu kappen. 

Mit dieser - an sich unlogischen - Verquickung von Wesensungleichem, nämlich Unbewegtem (=Ruhe) und Bewegtem, gelingt Aristoteles monistische Verein(heitlich)ung: Unbewegter Beweger und Bewegtes sind keine (logischen) Widersprüche mehr, sondern bedingen (=polarisieren) einander, wobei dem aktiven Element (dem unbewegtem Beweger) ein Primat zukommt: Ruhe nicht als Widerspruch zum Bewegen (Tao: = Weg), sondern als deren Bedingung.

III. NATURWISSENSCHAFTLICHE DEDUKTION

Wie kommt das postwissenschaftliche Denken des postaufgeklärten (oder "abgeklärten") Menschen mit solchen Aussagen zurecht? Wie vertragen sich metaphysische Begriffe mit solchen der (Natur-)Wissenschaft, der Logik, des Messens und Experimentierens, der Exaktheit und der Widerspruchsfreiheit? Seit dem Beginn der Aufklärung, also seit gut 300 Jahren, hat sich das abendländische Denken der absoluten Widerspruchsfreiheit verschrieben: Was widersprüchlich ist, kann nicht Bestand vor dem scharfen, zweiwertig-logischen Denken des Rationalisten haben. Widersprüche müssen überwunden werden (das ist der Motor der Technik schlechthin), oder sie gelten schlichtweg als falsch(e Theorie), oder beschreiben Unwirkliches, Spekulatives, "Metaphysisches" eben und werden in den Bereich des Glaubens verwiesen.

Was ist überhaupt Metaphysik? Der Begriff ist nicht eindeutig. So unterscheidet man in rationalistische und irrationalistische Metaphysik. Rationalistische Metaphysik verwendet die Deduktion, die Methode der Ableitung einer Aussage aus einer anderen, als Erkenntnisweg; die irrationalistische Metaphysik beschränkt sich auf die Intuition, das unvermittelte Innewerden einer Erkenntnis (besser: Erfahrung). 

Die Rede ist in dieser Arbeit nur von der rationalistischen Metaphysik, da nur deren Erkenntnisse mit denen der Naturwissenschaften vergleichbar sind. Die Erkenntnisse aller anderen Metaphysiken sind nicht verallgemeinerbar, sondern verbleiben stets im Subjektiven, sind damit willkürlich und beschränken sich ergo dessen auf reine Glaubensinhalte.

"Gott" würfelt nicht", 

meinte schon Einstein. Und er wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß "Gott" sich nicht auf so etwas Unexaktes wie den Zufall verläßt, der Einstein - siehe seine Widerstände gegen die Quantentheorie! - immer unheimlich war; un"heimlich" durchaus im Sinne Freuds, daß Einstein sich in ihr nicht "heimisch" fühlte: das fühlte sich Einstein nur in der Welt der exakten Mathematik, der Berechenbarkeit, der Widerspruchsfreiheit, des Zweiwertig-Logischen. Gott war für Einstein durchaus Mathematiker, der nichts dem Zufall überläßt.3)

"Zufall" ist ja nur eine Metapher für: "Ich kann keine kausale Verknüpfung erkennen" und hängt damit von zwei Prämissen ab: vom Glauben an die unbedingte Gültigkeit der Kausalität und von der Erkenntnisfähigkeit des Urteilenden. 

Zufall ist also niemals etwas An-sich-Seiendes, etwas, das es außerhalb des menschlichen Denkens bzw. Begreifens gäbe, sondern nur Ausdruck der Beschränktheit menschlicher Erkenntnisfähigkeit.

Natürlich "würfelt" "Gott" nicht - es wäre ja auch noch schöner, hätte "ER" es nötig, sich menschliche Unzukömmlichkeit zum Schaffensprinzip zu machen. Und es wäre absurd, basierte die Welt auf einem Unzulänglichkeitsprinzip menschlicher Erkenntnisfähigkeit. Nein: "Gott" würfelt weder noch ist er Mathematiker. "ER" dürfte sich weder der Logik und ihrer Widerspruchsfreiheit verpflichtet fühlen, noch der Kausalität, sind doch beide nur Denkkategorien menschlicher Verstandestätigkeit bzw. Grundvoraussetzungen "seiner" Vernunft. 

Und Vernunft ist allemal etwas Menschliches und nichts Göttliches. (Auch wenn Hegel das Gegenteil gelehrt hat: Hegel war zwar ein großer Mann aber nicht unfehlbar.) Nein, "Gott" steht nicht in der Alternative von Zufall und Kausalität; der aufgeklärte Geist des modernen Menschen ist gar nicht so aufgeklärt - sonst konstruierte er nicht Zufall (Chaos) und Kausalität (Ordnung) zu weltkonstituierenden Prinzipien, um die Welt erklären und verstehen zu wollen.

Nun: Erklären vermag die Vernunft die Welt ja noch können - wenn auch ihre Modelle stets nur Modelle bleiben müssen und am Eigentlichen Sosein der Welt bestenfalls vorbeischrammen. Sind diese Modelle aber noch verständlich?4)

Von den Grenzen des Vorstellbaren

Verständlich meint doch, sich ein Bild von etwas zu machen oder - formal ausgedrückt - etwas bislang Unbekanntes, Unverständliches in das heimelige Welt"bild" integrieren zu können. Dabei ist es wie beim Kreuzworträtsel: paßt das Wort und ergibt sich auch der entsprechend sinnvolle Querbegriff, ist die Lösung "richtig". Mache ich mir ein Bild von etwas (dazu die Bibel: Du sollst Dir von Gott kein Bild machen!) und fügt es sich wie ein Mosaiksteinchen ins große Mosaik meines Weltbildes, bin ich um ein Euzerl klüger, weiß ich "mehr" - durchaus im Sinne von Quantitativem, nach dem das Wissen um die Welt bloß vermehrbar ist, aber kaum etwas an seiner Qualität ändert.5)

Sollte für den naturwissenschaftlich denkenden Menschen Qualität nur ein Mehr an Quantität bedeuten? Und sich im Konstruieren von Anschaulichem (=Bildern) erschöpfen? Kann Vorstellbarkeit Maß für Gültigkeit, Richtigkeit und Wahrheit meinen? Oder ist Vorstellbarkeit nicht vielmehr ein deutliches Indiz dafür, sich mit Ab-Bildern oder bildhaften Entwürfen zufrieden zu geben, anstatt das fälschlich Abgebildete ganz anders (=philosophisch) denken zu wollen?

Philosophen mühen sich nun, ohne Bilder auszukommen - wie kluge Physiker übrigens auch. Der Preis für diese Mühe ist ein hoher: philosophische Begriffe werden ob ihrer Unanschaulichkeit gerne in den Bereich der (rationalistischen) Metaphysik verwiesen und als unwissenschaftlich entwertet oder verunglimpft. Und dies, obwohl in der Naturwissenschaft analoge Begriffe verwendet werden, sie bloß andere Namen haben - und in falschen Bildern vorgestellt werden. Als Beispiel dafür mögen die immer wiederkehrenden 3-dimensionalen Darstellungsversuche des 4- (in der Theorie der Supergravitation gar 11 !) dimensionalen RZK dienen - obwohl schon der Begriff der 4- Dimensionalität aufgrund seiner Nicht-3-Dimensionalität gar nicht vorstellbar ist! Trotz allem gilt der Begriff der n-Dimensionalität als "wissenschaftlich", jener des dimensionslosen (Null-Dimensionalen) All-Einen der monistischen Philosophie aber als metaphysisch - und damit als negativ besetzt.

Selbstverständlich ist auch der Begriff des "unbewegten Bewegers" ein widersprüchliches Bild - ein anthropomorphes noch dazu, aber aufgelöst in die Begriffspaare "Voraussetzendes" für "unbewegter Beweger" und "Vorausgesetztes" für "Bewegung" bzw. für "Mögliches" und für "Wirkliches" wird er aller Bildhaftigkeit entkleidet. "Das Mögliche" oder "das Wirkliche" lassen sich beim besten Willen nicht mehr vorstellen oder gar abbilden und meinen doch, was in der Physik als "Allumfassende Theorie" (engl.: Theory of everything) angestrebt wird: durch das Schaffen (Entwerfen) von eindimensionalen "Objekten", den Strings, aus deren Schwingungen die Elementarteilchen entstehen (Superstringtheorie), eine Theorie, die später in das Konzept der sogenannten

M-Theorie, die Theorie der 11-dimensionalen Supergravitation aufgegangen ist. Heute erscheint sie in der 10-dimensionalen Superstringtheorie "vereinfacht", obwohl dabei mehrere Dimensionen als "eingerollt" verstanden werden. Jeder Sinn des Begriffes "eingerollt" geht allerdings verloren, wenn er auf den Begriff "Dimension" angewandt wird, da sich nur Stoffliches, also 3-Dimensionales einrollen läßt.

Solche Begriffsvermengungen sind aber in der Kosmogonie gang und gebe. Dabei wird die philosophische Grunderkenntnis außer acht gelassen, daß Allgemeinbegriffe (wie "Dimension" einer ist) nicht vorstell-, geschweige denn abbildbar sind. Überhaupt läßt sich kein Allgemeinbegriff (weil er immer abstrakt ist) vorstellen. Weder "Freiheit" und "Wirklichkeit", noch "Kraft" und "Energie" lassen sich vor-stellen, in dem Sinn, daß ich ein Abbild vor mich (geistig) hinstelle.

In die Kategorie des Unvorstellbaren gehört auch so Banales wie das schlichte Hilfszeitwort "sein". Wie will man es sich denn vorstellen? Als Buchstabenkombination? Oder "bloß" in jener Form, in der es im jeweiligen Satzkonstrukt eingebaut ist: also abwechselnd als "gewesen", "war", "ist" oder "wird sein" und "wird gewesen sein". Wie stellt man sich gar den Konjunktiv von "sein" vor? "Wäre" etwa?

Es sollte klar geworden sein: Allgemeinbegriffe sind nur Verallgemeinerungen von Einzelbegriffen, denen alleine - wenn überhaupt - Vorstellbarkeit zukommt; Allgemeinbegriffe haben keine "Eigenexistenz" - außer jene ihrer jeweils konkreten Bezeichnung. Abstraktes ist nicht vorstellbar! Vor-ge-stellt werden kann nur Konkretes, also ein ganz bestimmtes Dieses, das jetzt hier ist: dieses Auto; dieser Mensch; diese Form und Bedeutung von "sein" in diesem ganz konkreten Satz.

Auch der Begriff der Energie ist nicht vorstellbar, genausowenig wir jener des Stroms. Oder der Kraft. Energie wird wirklich z. B. als jene ganz konkrete Wärme, die ich fühle. Strom wird wirklich, wenn er die Lampe zum Glühen bringt, einen E-Motor treibt oder wenn ich in die Steckdose greife. Und Kraft wird wirklich, wenn ich z. B. etwas hebe. In all diesen Fällen konkretisiert sich der jeweilige Allgemeinbegriff. In seiner jeweils allgemeinen, abstrakten Form ist er weder real noch wirklich, existiert er also weder objektiv, noch wirkt er auf mich.

Er existiert als Allgemeinbegriff bestenfalls als jene Definition als die er mir im jeweiligen Weltbild geboten wird: im Falle der Energie im naturwissenschaftlichen Denken also entweder - in Worten - als (als eine Möglichkeit unter mehreren) "Arbeit pro Zeiteinheit" oder - in Form einer Formel - als (ebenfalls als eine Möglichkeit unter mehreren) E =m * c2.

Tarski sagt zwar: "... Übereinstimmung mit einer Tatsache" - aber auch über eine Tatsache muß erst Konsens, also Einvernehmen hergestellt werden!

Die Lüge von der Wahrheit der Wahrheit

Warum klammern wir so sehr an der Vorstellbarkeit von etwas? Warum gilt uns nur Vorstellbares als Wahres - und alles andere als unwahr oder (noch schlimmer) als falsch oder unrichtig? "Falsch" ist das Gegenteil von "richtig" aber nicht von "wahr" - aber "richtig" und "falsch" gelten als "Wahrheitszustände" innerhalb jedes Systems, das der zweiwertigen Logik folgt. "Richtig" und "falsch" sind zwei banale Zustände des Strebens nach Widerspruchsfreiheit (=richtig), in dem der Widerspruch als falsch bewertet wird. Mehr nicht.

Vorstellungen können daher - in diesem strengen Sinn - gar nicht richtig oder falsch sein. Sie müssen vielmehr immer wahr sein, weil stets das wahr ist, was ich für wahr halte! Auch wenn andere Wahrheitstheorien "wahr" anders definieren: Wahr und wirklich sind immer identisch, wahr ist immer nur etwas Korrespondierendes - nämlich die Übereinstimmung einer Aussage mit einer anderen.7)

Schon aus diesem Grund kann es keine Wahrheit der Wahrheit (="absolute Wahrheit") und ergo auch keine "absolute Gerechtigkeit" geben, da "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit" nur bedeuten können, daß j e m a n d dies - und nur das! - für gerecht (=wahr, also wirklich) hält: Meine Wahrheit korrespondiert im Falle von meinem Gerechtigkeitsempfinden nur mit meiner Vorstellung von Recht (=allgemeingültig, durch Macht verordnete Wahrheit). 

Da eine solche Vorstellung allerdings leicht und gerne in die Willkür führt, muß es immer eine oberste Instanz geben, die (mich relativierend) garantiert, daß das Recht allgemeingültig bleibt: durch die Macht des OGH, des Europäischen Gerichtshofes, durch die Einklagbarkeit der Menschenrechte. Auch Ideologen (und Wissenschafter?) folgen diesem Schema - nur rigider: 

Ideologie (=Religion) als Wahrheitsverkürzung setzt (oder: satzt) autoritär, was als wahr zu gelten hat und ergo Recht ist, und kreiert Fundamentalisten, Idealisten und Orthodoxe; aber auch Nazis und Kommunisten, Juden, Christen und (andere) Sektierer. Der Unterschied bzw. Übergang zwischen den einzelnen Gruppen bzw. Begriffen ist fließend - was manchem wehtun mag. Sie alle aber erklären unterschiedliche Bilder (=Vorstellungen) zur vermeintlich "absoluten" Wahrheit.

Die jeweils gültige Wahrheit (=dominante Theorie) in der Naturwissenschaft folgt den gleichen Mechanismen: Wer im elfenbeinernen Turm der Wissenschaft mächtiger ist (=etabliert ist, über mehr Forschungsmittel verfügt, mehr Publikationen in den angesehenen Fachzeitschriften aufweisen kann), gibt den Mainstream der Forschung (=das gültige Weltbild) vor.

Vorstellungen sind daher zwar stets wahr, aber nur als Vorgestellte - aber diese haben mit dem, das mit dem Vorgestellten "erklärt" werden soll, rein nichts gemeinsam.8) Sie sind bestenfalls Maß oder Prüfstein der Phantasie des Vorstellenden - aber nicht mehr. Sie sind für wahr gehaltene bzw. als für wahr erklärte Bilder, die sich der Vorstellende selbst entwirft - oder die ihm durch Schule und Erziehung geboten werden, und die er nun mit seiner Umgebung (dem oder den anderen) in Einklang zu bringen sucht.

Religionskriege und Gelehrtenstreite und Konzile sind die diesbezüglichen Spuren in der Geschichte.

Meist werden solche Bilder "eingebrannt": je diktatorischer die Erziehung bzw. das politische System, desto unbedingter. Solange sich der auf diese Weise "Gebrannte" im Umfeld gleich Gebrannter (Das gebrannte Kind scheut übrigens das Feuer!) befindet, wird er an seiner Wahrheit (=Weltbild) nicht (ver-)zweifeln. 

Ändert er jedoch sein Umfeld, sei es durch Bewußtseinserweiterung etwa vom Weltbild des Glaubens (Kirchen) zu dem der Vernunft (Wissenschaften) - siehe Galileo Galilei -, sei es durch räumlichen Wechsel (Kolonialismus, Entwicklungshelfer; Reisen in andere Kulturen; interkulturelle Heiraten etwa) oder sei es gar durch politischen Systemwechsel [Revolution; Ideologie(=Partei-)wechsel], gerät der Gebrannte in Schwierigkeiten: Die eigene Wahrheit oder die der anderen kommt ins Wanken - je nach Machtverhältnissen.

Zitat Werner Karl Heisenberg - Wissenschaftler und Nobelpreisträger, der zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts zählt:
» Ich kann mit religiösen Mythen grundsätzlich nichts anfangen, schon weil sich die Mythen der verschiedenen Religionen widersprechen. Es ist doch reiner Zufall, daß ich hier in Europa und nicht in Asien geboren bin, und davon kann doch nicht abhängen, was wahr ist, also auch nicht, was ich glauben soll. Ich kann doch nur glauben, was wahr ist. »

Wahrheitsverschiebungen in der Wissenschaft

Solche Wahrheitsverschiebungen passieren auch in der Wissenschaft - und zwar beständig. Der wohl tiefstgreifende war jener vom Vorstellbaren zum Unvorstellbaren. Galt das physikalische Weltbild noch bis zum Beginn unseres Jahrhunderts als durchaus vorstellbar (es war ja auf Vorstellbarkeit konzipiert: nämlich auf die Mechanik, dem Inbegriff des Vorstellbaren; was ist simpler als ein Hebel?), änderte sich das mit den Erkenntnissen der Relativitätstheorie. Die ist zwar auch "nur" eine Theorie und deshalb nur innerhalb ihres eigenen Systems wahr, aber dieser Umstand wird gerne vernachlässigt. Vielmehr wird sie - im Sinne der Verallgemeinerung (=Ideologisierung) und damit der Wahrheitsverkürzung - gerne verabsolutiert. Was eine bildliche (natürliche immer: Fehl-) Interpretation prinzipiell unvorstellbarer Gleichungsfunktionen und - ergebnissen ist, wird keck als wahres Abbild (!) des willkürlich Abgebildeten hingestellt! 

Vierdimensional gekrümmt ist das Raum-Zeit-Kontinuum natürlich nur in dieser Interpretation der Bemühungen, die Relativität der Zeit zu beschreiben; als zweite

Interpretations-Möglichkeit läßt sich auch der Parameter der Längenverkürzung in Bewegungsrichtung einführen. Die Rechenergebnisse sind die gleichen.9)

Noch weniger vorstellbar wurde die Quantentheorie (vor der sogar Einstein kapitulierte), waren Schrödingers Wellenfunktionen, sind die virtuellen Teilchen (die Fluktuationen des Quantenfeldes), Schwarze Löcher, "Wurmlöcher", "Zeitschleifen", "Hyperräume" usw. Das Paradoxe an all diesen Wortkreationen der modernen Physik ist, daß - natürlich - zum Verständlich-Machen ihrer, mit der Namensgebung verbundenen, Erfindung, auch Vorstellbares geschaffen werden mußte. Vorstellbar ist allerdings nur ein Bild.

Bild und Ab-Bild

Es gibt freilich zwei Klassen von Bildern: Bilder, die man sich  von etwas macht (=Ab-Bilder), und Bilder, die man sich zurecht konstruiert, weil es eine abbildbare Vorlage nicht gibt. So kann ich mir leicht (und gerne) von (m)einer Frau ein Bild machen und mit mir (als Foto etwa) herumtragen. Wie sollte ich mir aber von Gott ein Bild machen? Was diente mir als Vorlage?10) Oder von der 4. Dimension? Oder von einem String?

Worauf gründet die Unmöglichkeit, sich weder von "Gott" ein Bild machen zu können noch eines von einer vierdimensionalen Krümmung? Doch wohl offenbar darauf, dass weder Gott noch eine vierdimensionale Krümmung abbildbar, also  etwas sind. Wobei "etwas" immer ein einzelnes unter vielen, ein von anderem Ge- oder Unterschiedenes bedeutet. Aber nur von einzelnem (einem Ding also) kann ein Ab-Bild gemacht werden. Nur ein Ding kann gesehen, erfahren, empfunden, erlebt werden und kann ergo dessen fotografiert, abgezeichnet, nachmodelliert und in der Erinnerung wiedererstanden werden lassen.

Die Reproduktionsmöglich- oder fähigkeit ist es, die ein Ding zum Ab-Bild befähigt - und Phantasie (die nur in Bildern möglich ist!) tut nichts anderes, als verschiedene Ab- Bilder oder Ab-Bildinhalte kreativ (=schöpferisch) zu neuen Bildern oder Bildinhalten zusammenzusetzen, zu konstruieren. Darum haben Marsmännchen Antennen und sind grün, schaut E. T. so putzig aus und sind die Klingonen so böse. Nur deshalb "hat" Gott einen Bart und "ist" "er" ein Mann. Für Feministinnen ist "sie" folgerichtig eine Frau und in Schwarzafrika ist die Madonna eine Negerin und das Jesuskindlein ein Negerbaby: Vorgestelltes wird nur nach bekannten Mustern nachgezeichnet.11)

Es ist immer wieder nur eine Frage von Kultur und Bewußtseinsstufe, von Auf- oder Abklärung, ob, daß und welches Bild entworfen wird. Bilder sind immer aus Bekanntem und Vorgestelltem abgekupferte Ikonen, vermischt mit - je nach Originalität und/oder politischen Absichten verbundenen - Abweichungen vom ursprünglich Gemeinten. Vergessen und Phantasie schöpfen unzählige Welten in den Köpfen (Interferenzen der Neuronenhirne) der Menschen, die dann nach politischer oder medialer Macht verbreitet, kodifiziert und als "Wahrheit" transportiert, gelehrt und verkauft werden. Zwischen der "Göttlichkeit" Jesu, dem Rassenwahn der Nazis und n-dimensional gekrümmten Räumen sind nur marginale Unterschiede: alle sind sie nur Bilder im Kopf - aber keine Abbilder, da es nichts Konkretes gab oder gibt, das abbildbar wäre.

"Elaborierte Bilder"

"Gott", das Raum-Zeit-Kontinuum, von uns als Raum-Veränderungs-Kontinuum modifiziert, die "vierte" Dimension, virtuelle Teilchen, Wellen ohne Substrat (das Licht z. B.) haben nichts Erlebbares, Empfindbares, Erfahrbares an sich; sie sind nichts einzelnes unter vielen, nichts "Wirkliches" in jenem Sinn, in dem Wirkliches nur verstanden werden darf: als etwas nämlich, das auf mich wirkt - und zwar sinnlich, empirisch, raum-zeitlich, also durchaus im naturwissenschaftlichen Sinn. "Gott" ist kein (einzelnes) Ding in Zeit und Raum, dem ich begegnen kann12).

Raum erlebt man nicht als Raum: Man erlebt Dinge "in ihm", die voneinander geschieden sind und Abstand haben. Zeit wird nicht erfahren; was als Zeit erlebt wird, ist die Dauer der Bewegung bzw. die Veränderung der Dinge zueinander - und zwar als Nacheinander. Die 4. Dimension als räumlich gekrümmte verstanden ist ohnedies nur eine Fehlinterpretation und virtuelle Teilchen sind schon per se nicht wirklich. Auch Licht wird nur als Helle von Dingen und Gasen (auch Gase sind in diesem Zusammenhang Dinge, weil stofflich) erlebt und nicht als Wellenpaket oder Korpuskelstrom. 

Vorstellbar ist längst nichts mehr im Gebäude der Physik: Demokrits "Atome und das Leere" haben sich aufgelöst in unanschauliche Kräfte, von denen die einzig permanent erlebbare, die Gravitation nämlich, zwar ihren Platz im physikalischen Bild der Wechselwirkungen hat, im Grunde genommen aber überhaupt nicht erklärt ist: weder sind Gravitationswellen noch ist das Graviton experimentell nachgewiesen.

Die Natur- (sic!) Wissenschaft hat sich seinerzeit aufgemacht, die erfahrbare Welt zu erklären: relativ unbeholfen (für unser heutiges Verständnis) schon vor rund 2400 Jahren, relativ elaboriert seit rund 300 Jahren (Galilei: "Alles messen, was meßbar ist; alles meßbar machen, was nicht meßbar ist."). Die Natur [also das grundsätzlich Erfahrbare, nämlich unsere Welt, wie wir sie als wirkliche (= auf uns wirkende) erleben] sollte erklärt werden - alles Transnatürliche, also "Gott", die "Dämonen" und "Geister" sind nur deswegen aus der Naturwissenschaft eliminiert worden. Denn "Gott", "Geister" und "Dämonen" sind nicht zu erklären: sie stehen anstatt einer Erklärung; sie sind die Erklärung - allerdings nur für nicht rationale Bewußtseine und deren Weltbilder (Mythos, Glaube, Magie). 

Man spricht daher auch von der "Entdämonisierung der Natur". Kein blinder Wille ("Gott kann auch auf krummen Zeilen grade schreiben") wirkt in der Natur, sondern ein Quadrupel von Kräften ist es, das "die Welt im Innersten zusammenhält" - wie wir heute meinen -, und dann zwingen wir diese endlich entgöttlichte Welt mit unserer scheinbar stringenten Kausalität wieder in Bilder von Pseudo-Vorstellbarem, die keine Ab-Bilder mehr sind, sondern reine Phantasieprodukte.

Quanten- und Chaostheorie haben mittlerweile gezeigt, daß vom Modell der durchgängig stringenten Kausalität, die die Welt durchweben soll, keine Rede mehr sein kann. Vielmehr spricht man von "höherer oder geringerer Wahrscheinlichkeit" des Eintreffens von Ereignissen und von "statistischer Häufigkeit" des Auftretens von Phänomenen

Auch die Dimensionen sind nicht mehr ausschließlich ganzzahlige (also vorstellbare, solange man sich auf drei beschränkt), sondern n-zahlige (wobei schon die sogenannte 4. ganzzahlige als räumlich gekrümmte nicht mehr vorstellbar ist - und als nicht-räumliche schon gar nicht), darunter auch die fraktalen, also gebrochen-zahligen. Mit dem Entdecken dieser Fraktale als Basis der modernen Chaostheorie erhielt das Gegensatzpaar Ordnung - Chaos tatsächlich eine neue Dimension: Die Ordnung ist plötzlich auch chaotisch, das Chaos hingegen auch geordnet. Das alte Symbol des Tai-chi, in dem Yang in Yin übergeht und es miteinschließt und umgekehrt, ist durch die Theorie der Fraktale plötzlich auch naturwissenschaftlich aktuell geworden.

Die Welt: ein Fraktal menschlicher Vorstellungskraft.

Der Fortschritt von der Wirklichkeit

Die Naturwissenschaft hat sich auf diese Art ihres Fortschreitens tatsächlich von dem entfernt (ist sie von ihm fort-geschritten), was sie ursprünglich beabsichtigt hatte: die Welt erklären zu wollen. Heute erklärt sie nur mehr scheinbar: Sie formalisiert die Welt in mathematische Funktionen n-dimensionaler, fraktaler Wahrscheinlichkeiten, postuliert chaotisch-strukturierte (nur in der Alltagssprache ein Widerspruch!) Ordnungen und berechnet die Wahrscheinlichkeit, mit der computeranimierte Modelle der "Wirklichkeit" entsprechen.

Selbst der Begriff der "Wirklichkeit" ist entwirklicht worden. Galt bisher als "wirklich", was wirkte, ist heute Wirklichkeit, was als "wirkend" erklärt wird. Watzlawicks ernstgemeinte Satire "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" geht nahtlos in die Frage über: Was ist wirklich wirklich? Kann das, was moderne Physik und Kosmogonie als "Wirklichkeit" (und nicht als Modell der Wirklichkeit!) lehren, noch als Wirklichkeit bezeichnet werden?

Wie wirklich ist die Wirklichkeit wirklich? Oder wäre es nicht an der Zeit für eine Umformulierung dieser Frage in:

* Wie möglich ist die Wirklichkeit?

* Ist Wirklichkeit überhaupt möglich?

* Wird gar nur Mögliches wirklich?

Was ist das überhaupt: die Wirklichkeit? Und was das Mögliche?

Zwei Welten

Es ist ein alter Philosophen-Hut, daß in "Realität" und "Wirklichkeit" bzw. in "objektive Welt" und "subjektive Welt" unterschieden werden muß. Diese Begriffssplittung ist notwendig geworden, seit der Solipsismus als wohl denkmöglich, aber unwirklich durchschaut worden ist. Selbstverständlich konstruieren wir mit unserem Gehirn (= grob: Bewußtsein) die Welt rund um uns, und der Gehirn-(=hier: Bewußtseins)forschung ist es gelungen, zu entdecken, daß unser Gehirn tatsächlich nur zu einer einzigen Art von Reizübertragung fähig ist: Egal, von welchem Organ unser Gehirn Signale empfängt, die neuronale Reizübertragung ist immer von gleicher Art. Wir schaffen (=konstruieren) uns tatsächlich jeder für uns (siehe auch Maturana) die eigene Wirklichkeit - die offensichtlich (und das ist - abgesehen von Solipsisten - unbestritten) der Reizung von "außen" bedarf. 

Diese "Außenwelt" - als Gegensatz zur "Innenwelt" des Bewußtseins - ist jenes Objektive (Kantens Ding-an-sich), das unabhängig von Bewußtsein existiert. Wir (Autoren) nennen diese Welt "die Realität". 

Andere bezeichnen diese Welt als "die Wirklichkeit" und jene des Bewußtseins als "real". Es ist die Art der Bezeichnung letztlich egal, man muß nur wissen, welcher Autor mit welchem Begriff w a s meint. Wichtig ist, daß die Unterscheidung in z w e i Welten gemacht wird. Die Dreiwelten-Theorie Karl Poppers paßt gut hierher; seine beiden ersten meinen genau die eben unterschiedenen, über seine dritte Welt, die der Ideen, Theorien und Gedanken als objektive Realität, wollen wir - aus Ehrfurcht vor dem Altmeister - in dieser Arbeit kein weiteres Wort verlieren. Als intersubjektive Wirklichkeit wollen wir Poppers "Dritte Welt" aber gerne gelten lassen.

Diese zwei Welten des Realen und Wirklichen dürfen aber nicht als gleichwertige (= wesensgleiche) Welten verstanden werden, die getrennt existierten. Diese Zweiteilung ist bloß eine abstrakte Begriffssplittung, die signalisiert: Achtung! Die Welt der Atome und Moleküle (allerdings sind auch diese, so wie sie vorgestellt oder abstrahiert werden, Erfindungen des Menschen) entspricht der "objektiven Welt", wie sie auch existierte, wenn es kein(e) Bewußtsein(e) gäbe. Die "subjektive Welt" hingegen ist jene Welt des jeweiligen Bewußtseins, die es sich aus dem Substrat der objektiven Welt bildet (sic!): und zwar sowohl ab-bildet als auch bildet im Sinne von konstruieren.

Es ist die Welt, die das jeweilige Bewußtsein als wahr erlebt. Und "erleben" bedeutet hier das Interpretieren all jener Tatsachen13) in der realen (=objektiven) Welt, wie sie dort stattfinden, von uns aber subjektiv gedeutet werden. Daraus erhellt schon, daß Werte (=Bedeutungen) niemals objektiv sein können, sondern stets subjektiv sein müssen und im besten Fall intersubjektiv sein können [wenn eine Gemeinschaft etwas für so oder so (für wahr oder falsch) hält].

Wirklich und somit praktisch wahr (aber nicht notwendigerweise "wahr" im korrespondierenden Sinn) ist also nur das subjektiv Erlebte. Alles andere ist Übereinkunft und Für-wahr-Halten - egal jetzt ob es sich um Glaubens- oder wissenschaftliche Inhalte handelt.

Bilderbögen

"Intersubjektiv" hat daher sehr viel mit faktischer Wahrheit zu tun. Alles, was zwischen Subjekten (zwischen Bewußtseinen, üblicherweise also zwischen Menschen) kommuniziert wird, steht in der Alternative von wahr (oder richtig) und falsch: "wahr", wenn es sich um eine Überzeugung handelt, "richtig", wenn es um Systemkonformität geht. 

Intersubjektives ist also etwas gänzlich anderes als Objektives. Erst intersubjektiv werden subjektive Wertungen zu anerkannten oder bekämpften - und alles, was Menschen aussagen, sind letztlich Wertungen (auch "Kalküle" oder "Urteile" genannt). Und selbstverständlich unterliegt auch das sogenannte Objektive der subjektiven und intersubjektiven Wertung: Alle Glaubensinhalte, Ideologien und natur-wissenschaftlichen - ursprünglich subjektiven - Theorien werden erst dann intersubjektiv gültig, wenn sie von einer repräsentativen Gruppe als wahr anerkannt sind.14) Werte sind daher niemals unabhängig (=objektiv) Wahres, sondern stets nur transportierte Bilderbögen, die von Bewußtsein(en) entworfen werden (wurden).

Jeder Solipsist wird argumentieren, daß schon der Terminus "entworfen" voraussetzt, daß die Welt eines jeden nur in seinem Bewußtsein da ist. Bingo, verbleibt hier nur zu konzedieren - Solipsisten sind per se nicht aushebelbar. Der Unterschied zum Realistischen Kontruktivisten besteht allerdings darin, daß jener dem an sich (und nur!) logischen Standpunkt des Solipsisten den Primat des Praktischen entgegensetzt und wie Rupert Riedl argumentiert: Dieser stellt sich einige Solipsisten in der Steppe im Schatten eines Baumes vor. Plötzlich nähert sich ein Nashorn und greift an. Riedl verwettet alles dafür, daß sich selbst der radikalste Solipsist auf den Baum flüchtet - wo sich doch (der Überzeugung des Solipsisten nach) das Nashorn nur im Kopf des es Erlebenden befindet!

 

Die Welt - ein Fraktal menschlicher Vorstellungskraft 

Das (nicht erlebbare!) Objektive ist also die Welt der Physik. Und selbst diese Welt füllen wir mit Produkten unserer Vorstellung und Phantasie: da werden punktförmige Ladungen als "Teilchen" oder "Welle" (Analogie des Partikels und der Schwingung) erklärt15) (In der Mathematik ist ein Punkt die Abstraktion eines Kreises, dessen Radius gegen Null geht); da sind Atome aus Leptonen und Hadronen zusammengesetzt, wobei sich letztere wieder aus Quarktriplett konfigurieren, die ihrerseits aus Rishonen oder Strings "zusammengesetzt" sind (Analogie des immer weiter Teilbaren); Kräfte (in physikalischem Neudeutsch: Wechselwirkungen) wirken (man beachte die Wortverwandtschaft mit "wirklich") durch den Austausch von Teilchen (Gravitonen, Photonen, intermediäre Vektorbosonen, Mesonen bzw. als Quarkbinder Gluonen); dies entspricht der Analogie des Billardspiels respektive der Nahwirkung, derzufolge Energie nur durch Anstoß bzw. Impuls, also von Ding zu Ding (von Stofflichem zu Stofflichem) übertragen werden kann16).

Analogien 

Angesichts solcher Konstrukte drängen sich Analogien mit irrational Metaphysischem (dem nicht direkt Erfahrbaren. Aber wer hat schon je ein W-Boson direkt erfahren?) und Glaubenswahrheiten auf. In allen drei Denkbereichen, sowohl in jenen der irrationalen Metaphysik und des Glaubens als auch in dem der Naturwissenschaft ist die Grenze zum Verständlichen längst überschritten. In allen drei Bereichen gelten Wahrheiten nur aufgrund willkürlicher Bilderbögen, die einzig und allein ihre Ursache in der unanschaulichen Natur des mit ihren Hilfe Vor- oder Dargestellten haben.

Warum gilt aber dem "aufgeklärten Geist" des logisch-kausal denkenden Rationalisten das rationalistisch Metaphysische als obskur oder zumindest unwissenschaftlich, das Naturwissenschaftliche aber als "richtig", "zeitgemäß" und "wahr" und als "die Welt in ihrem Sosein" (=Objektivität) zutreffend(!) beschreibend? Herrschen hier nicht Willkür oder - gelinde gesagt - Ignoranz vor, wo doch zwar im Bereich der irrationalen Metaphysik gravierende Vorstellungs-Fehler begangen werden, nicht aber im Denkgebäude der rationalistischen Metaphysik - wohl aber in dem der popularisierenden Naturwissenschaft?

Zwischenresümé:

Wir haben die Natur der Fehler im Zuge der bisherigen Arbeit aufgezeigt: Sie liegt im Konstruieren von Bildern, wo Bilder nichts verloren haben. Und wenn sich Naturwissenschaft und irrrationalistische Metaphysik voneinander unterscheiden, dann nur in der Qualität der von ihnen verwendeten Bilder. Verkommt die irrationalistische Metaphysik zu einer durchaus anschaulichen, aber mit inadäquaten Bildern erfüllten Welt eines "Jenseits", plagt sich der Wissenschaftsgläubige mit ebensolchen inadäquaten Bildern von im Prinzip unanschaulichen Begriffen aus einer mathematisierten Modellwelt des Abstrakten. Nur die rationalistische Metaphysik - und der kluge Physiker! - begehen den Fehler des Abbildens nicht. Die Ideen Platons sind keine Bilder17), sondern deren Wesen könnte am besten mit "Allgemeinbegriffe" in die heutige Sprache (und in heutiges Verständnis) übersetzt werden.

Hegels Absolutes ist als Total-Abstraktion völlig entkonkretisiert. Es wirkt allerdings - und zwar nur - in Konkretem

Wie? Übersetzt in unsere moderne, durchaus physikalisch dominierte Begriffswelt wären "Kraft" (Bewegung) oder "Möglichkeit" [=Potential(ität)] durchaus adäquate Bezeichnungen für Hegels so spekulativ anmutendes Absolute. Und die physikalischen Begriffe von Raum und Zeit sowie Masse und Energie entsprechen in der rationalistischen Metaphysik (man könne auch sagen: in naturphilosophischer Sicht) im Sinne der Voraussetzungsproblematik (Was setzt was voraus?) dem "Voraussetzenden". Dieses (es ist allerdings kein "Dieses" im Hier und Jetzt, also etwas Konkretes, sondern meint nur den Vorgang des Hinweisens!) ermöglicht erst das in der Raumzeit als Masse oder Energie Erscheinende: als "Vorausgesetztes", Konkretes und damit Realisiertes, das uns jedoch als Verwirklichtes erscheint, das auf uns wirkt. Das RZK als physikalischer Modellbegriff ist für das Konkretisieren (=in Existenz treten) alles Erscheinenden Voraussetzendes, das als Vorausgesetztes im und am RZK erfahrbar und erkennbar (in naturwissenschaftlicher Sicht: meßbar) ist.

Fazit: Rationalistische Metaphysik und metaphysische Rationalität sind nur zwei Seiten ein und derselben Medaille: jener der bild- und vorstellungslosen und damit unanschaulichen Interpretation der Welt nämlich, die aber frei von Widersprüchen ist und somit jenem Begriff am nächsten kommt, wofür er ursprünglich steht: dem Wahren.

Dagegen verwenden Glaube und Mythos ausschließlich anthropomorphe Bilder, in denen die menschliche Gestalt in Form von Göttern, Geistern und Dämonen (Engeln) wiederkehrt

Aber auch in allen Versuchen, den naturwissenschaftlichen Grenzbereich des ebenfalls Nicht-Erfahrbaren vorstellbar zu machen, treten Bilder auf - diesmal allerdings in moderner Verkleidung aus der Welt der Mathematik und Geometrie: Krümmungen, punktförmige Ladungen (durchaus im Sinne von "etwas tragen", also als substanzielle, aber auch akzidentielle Eigenschaften!), Wellen ohne Substrat, Elementarteilchen ohne Ruhmasse usw. Dazu kommen Bilder von Impulsen als Stöße (Austausch von Kraftteilchen), dem Spin (als "Dreh"impuls), von asymptotischen Annäherungen (Singularitäten), Unstetigkeiten (Quantensprünge) und die Quanten selbst (also genau abgepackte "kleinste" Mengen), sowohl als diskrete als auch als virtuelle.

Wird naturwissenschaftlich Unanschauliches mit Anschaulichkeit beladen, entstehen inadäquate Bilder: sie bilden bloß eine Abstraktionsebene ab - die mathematische nämlich. Aber selbst die ist - siehe: "Gott würfelt nicht" - auch nur ein Modell, und zwar ein rein formales, das auf zweiwertiger Logik basiert. Und die ist bestenfalls eine von vielen möglichen Logiken und schon aus diesem Grund mit Sicherheit nicht d e r Zugang, um ein adäquates Wissen von der Welt zu vermitteln.

Dies zu ermöglichen ist allein der rationalistischen Metaphysik vorbehalten - und letztlich arbeiten all jene Physiker auf diesem elitären Niveau, die wissen, daß auch ihre Wissenschaft dort angekommen ist, wo die Philosophie schon seit 2600 Jahren war: beim Unaussprechlichen, Unvorstellbaren, Einen. Bei Tao.

 

IV: PHILOSOPHISCHE INDUKTION

1. Prämisse: Der philosophische Ansatz

Wenn sich alles bewegt und verändert - siehe "philosophischer Ansatz" dieser Arbeit - und Beginn und Ende allgemeiner Bewegung und Veränderung nicht möglich sind, sind dieser Beginn und dieses Ende auch nicht verwirklicht, da nur Mögliches wirklich werden kann - aber nicht wirklich werden muß. Unmögliches hingegen kann überhaupt nicht verwirklicht werden. Das bedeutet: Es gibt keine erste Bewegung und keine letzte Veränderung; sie sind nicht realisier- oder konkretisierbar. 

Die Welt hat also weder einen Beginn noch ein Ende, vielmehr i s t die Welt nur durch Bewegung und Veränderung wirklich - im Sinne von auf uns Wirkendem.

Auf uns wirken kann nur Drei-Dimensionales. Dimensionen sind aber bloß Konstrukte des menschlichen Geistes. Die drei Dimensionen des Raumes (Länge, Breite, Höhe), jeweils rechtwinkelig aufeinander gedacht, sind formalisierte Abstraktionen des Ausgedehnten. Sie haben als reine Abstraktionen selbst keine eigene Existenz, sondern fungieren bloß als Ordnungsgerüst des ordnen müssenden menschlichen Geistes - zumindest im Bereich seiner Vernunft. 18)

Als solche Ordnungsmuster können Dimensionen allerdings zur rationalen Erklärung der Welt herangezogen werden - sie müssen es sogar, da sich sonst keine Ordnungen (=Hierarchien) aufstellen lassen. In diesem Ordnungsschema entspricht nun

1. die Null-Dimensionalität dem Möglichen, noch nicht Verwirklichten. Diese Null-Dimensionalität ist natürlich nicht nichts, genausowenig, wie das Möglich nichts ist: es ist eben nicht nicht, sondern möglich. Erst das Unmögliche entspräche dem Nichts - aber das ist ja, wie sich schon aus der Begriffsdefinition ergibt, unmöglich. Im Formalismus der Mathematik entspricht diese Null-Dimensionalität dem - ausdehnungslosen! - Punkt, in der Physik der kleinsten Einheit des jeweils Meßbaren, also den "Ladungen"19). Da Ladungen (=Eigenschaften) nichts Vorstellbares sind (und als Null-Dimensionales auch nicht vorstellbar sind!), werden sie als "(Elementar-)Teilchen" oder "(Zustands-)Welle" umgedeutet. Die Klammerbegriffe weisen aber darauf hin, daß es sich nicht wirklich (bzw. realiter) um Ausgedehntes oder Schwingendes handeln kann. Leider wird in der Physik hier aber sehr oft das - falsche - Abbild von Ausgedehntem und Schwingendem mit transportiert (Durchmesser, Masse, Geschwindigkeit, Spin und Isospin etc.)

2. Die Ein-Dimensionalität entspricht im Formalismus der Mathematik der Abstraktionsform einer sich nur in die Länge erstreckenden Linie; die Physik versucht diesen Formalismus als "in der Zeit bewegtes20) Null-Dimensionales" mit dem Begriff des "String" zu fassen. Medium der Ein-Dimensionalität ist also die Zeit, genauer gesagt, die Dauer, da Zeit bereits eine gedankliche Verknüpfung von Veränderung (als Bewegung) und Beobachtung (als Erinnerung) ist. Nur "in der Zeit existieren", also "dauern" kann aber Ein-Dimensionales nicht, da nur Drei-Dimensionales dauern, das heißt Existenz haben kann.

3. Daher muß reales Drei-Dimensionales über das wirkende Zwei-Dimensionale mit dem möglichen Ein-Dimensionalen eine (untrennbare) Einheit (=Trinität) ergeben. Dabei entsprechen dem Zwei-Dimensionalen im Bild der Physik die Kräfte oder Wechselwirkungen, die das Ein-Dimensionale (die Strings) zum Dreidimensionalen konkretisieren. Zwei-Dimensionales ergibt ohne Ein- oder Drei-Dimensionales keinen Sinn - es ist begriffsleer und fungiert nur als Bindung.21) Es gibt allerdings nichts Zwei-Dimensionales an sich - genausowenig, wie es Ein-Dimensionales an sich gibt oder gar Null-Dimensionales gäbe (man beachte den hier verwendeten Konjunktiv als das Mögliche meinend!). Zweidimensionales tritt also nur auf, indem es (sich an) Drei-Dimensionales/m konkretisiert - was den physikalischen Wechselwirkungstheorien ja durchaus entspricht: Die Felder als Kraftpotentiale22) (besser: Potentiale der Wechselwirkungen - vier kennen wir zur Zeit) werden wirklich (=wirken bzw. sind meßbar) nur bei konkretem Vorhandensein von Drei-Dimensionalem - und sei es als schieres Elementar"teilchen", das als Meß"fühler" fungiert, durch das erst eine Wechselwirkung mit dem Feld induziert wird (=Messung).23)

4. Drei-Dimensionales ist also immer das Verwirklichte, das sich aus der Möglichkeit des Null-Dimensionalen via Ein-Dimensionales durch das Zwei-Dimensionale realisiert (=vereinzelt) hat. Erst als dieses Ausgedehnte (formalisiert im Dimensionentripel) kann es auf uns wirken und vorgestellt werden; erst von ihm können wir uns Bilder machen.

5. Null-, Ein- und Zwei-Dimensionales sind daher grundsätzlich nicht vorstell- und abbildbar. Sie existieren nicht als Null-, Ein- und/oder Zwei-Dimensionale; sie bringen aber Drei-Dimensionales aber hervor, lassen es in Existenz treten (lat: existere = heraustreten). Sie sind das Voraussetzende (Aktive) des (von ihnen) Vorausgesetzten (Passiven).

2. Prämisse: Der metaphysische Ansatz

1. Schritt: Da nur bereits Bewegtes anderes bewegen kann, führt die Suche nach einer kausalen ersten Bewegung in den unendlichen Regreß24).

2. Schritt: Da die Welt selbst aus Endlichem besteht und Unendliches nirgendwo als Konkretes, Realisiertes, einzelnes auftreten kann (weil ja ein konkretes Einzelnes niemals unendlich sein kann)25), kann das Geschehen in der Welt nicht Ergebnis einer unendlichen kausalen Verkettung von Bewegungsanstößen sein, sondern muß Bewegung akausal begründet sein.

3. Schritt: Das begriffliche Gegenteil von kausal ist spontan und meint unverursachtes Auftreten von etwas. In der klassischen Physik kommt so etwas nicht vor, sie basiert auf stringenter Kausalität. In der Quantenphysik treten spontane Ereignisse sehr wohl auf (Fluktuationen der Quantenfelder). Rechnerisch werden sie durch Wahrscheinlichkeiten oder Statistiken beschrieben.

Akausal bedeutet also, daß einem ganz bestimmten konkreten Ereignis keine es erzeugende (es auslösende) Ursache zugeschrieben werden kann. Akausal bedeutet aber nicht willkürlich. Spontane Ereignisse treten vielmehr nur als erwartete (als mögliche) auf: bloß der Zeitpunkt ihrer Verwirklichung ist unsicher (z. B. Betazerfall). Akausales Eintreten bedeutet daher nur, daß zwar Mögliches wirklich wird, aber diese Möglichkeit selbst unverursacht ist.

4. Schritt: Wenn Unverursachtes nicht willkürlich auftritt, sondern erwartbar, dann bedeutet "erwartbar" nicht unbedingt einen Zeitpunkt sondern nur, daß sich Mögliches verwirklicht. Unmögliches wird nicht.

5. Schritt: Mögliches und Wirkliches sind weder über die Zeit, noch über die Kausalität verkoppelt; sie sind überhaupt nicht trenn- oder verknüpfbar, sondern beschreiben die untrennbare Einheit zweier Seinszustände. Sie befinden sich damit außerhalb menschlicher Verknüpfungsparameter wie der zwei- oder auch dreiwertiger (n-wertiger) Logiken und bedürfen nicht mehr der Aussagen des Bewußtseins.

3. Conclusio oder Die zehn Gebote

1) Bewegung und Veränderung der Welt sind ohne Anfang und Ende und nicht verursacht, sondern erfolgen spontan.

2) Spontan bedeutet, daß etwas Mögliches wirklich wird.

3) Bewegung und Veränderung sind die Grundvoraussetzungen für die Wirklichkeit des Erscheinenden - alles Wirkliche ist bewegt und verändert sich.

4) Mögliches ist nichts Wirkliches und daher weder bewegt noch verändert es ruht.

5) Ruhe beginnt und endet nicht - genausowenig wie die Bewegung und die Veränderung.

6) Ruhe entspricht damit dem Begriff des Ewigen

7) Nicht beginnende Bewegung und nicht endende Veränderung entsprechen ebenso dem Begriff des Ewigen

8) Aus der Ruhe des Möglichen (dem Möglichen der Ruhe) wird die Bewegung des Wirklichen (die Wirklichkeit des Bewegten)

9) Der religiöse Begriff für diese Einheit in der Dreiheit lautet "Gott"

10) Gott ist eine Metapher für die Möglichkeit des Wirklichen - "Gott" ist möglich.

 

Fußnoten

1) Die Welt als Ganze [= All(es)] könnte nur einem oder etwas ihr Entgegengesetztem gegenüber beginnen oder enden. Was wäre dem All(em) aber außerhalb? In der Religion gibt es dafür die Bezeichnung "Gott" - den aber kennt die Naturwissenschaft nicht; von "ihm" hat sie schon vor 300 Jahren abgesehen.

2) In der Physik wird "existieren" mit "meßbar" gleichgesetzt. In der Naturphilosophie bedeutet "Existenz" das Hiersein eines Dinges oder - naturwissenschaftlich ausgedrückt - etwas dreidimensionales Ausgedehntes.

3) Läßt "Gott" den Zufall zu, ist "Gott" nicht allmächtig. Es pfuschte ihm ja der Zufall beständig in seine Schöpfung und wäre somit deren eigentlicher "Herr". Im Christentum wird dieser Pfuscher übrigens mit "Teufel" oder "Luzifer" (=Lichtträger) bezeichnen, womit ein irrationalistisch-metaphysischer (besser: mythischer) Begriff durchaus naturwissenschaftlich Relevantes umschriebe: "Lichtträger" sind Photonen, die Quanten der elektromagnetischen Kraft. Und Quanten sind per se unverursacht, weil spontan in ihrer Entstehung, und somit - zumindest vordergründig oder vorläufig: zufällig!

4) Als Beispiel dafür diene der Artikel von Michael J. Duff "Neue Welttheorien: von Strings zu Membranen" in: Spektrum der Wissenschaft

5) Wie gezeigt werden wird, hat sich an der Qualität des Wissens seit Demokrit und Aristoteles nicht viel geändert. Nach wie vor pendelt das naturwissenschaftliche Denken zwischen "den Atomen und dem Leeren" (heute: Masse-Energie-Äquivalent und wechselwirkende Nahwirkung) und Zufall und Kausalität (Wahrscheinlichkeit und Spontaneität).

6) Der Welle-Teilchen-Dualismus gilt nicht als Widerspruch, da mit seiner "Entdeckung" (besser: Einführung) in der Physik bewußt wurde, daß die "Natur" des Lichtes (also das "Eigentliche" des Lichtes!) und später aller Elementarteilchen nur in Bildern von Partikeln oder Wellen vorstell- und damit verstehbar war. Licht ist weder Welle noch Partikel; es kann interpretiert werden einmal als Welle und einmal als Photon. Dieser letzte Rest von Vorstellbarkeit ist mit der Einführung der virtuellen Teilchen der Quantenphysik endgültig dahin - von eindimensionalen Strings und "Membranen" gar nicht erst zu reden.

7) Tarski sagt zwar: "... Übereinstimmung mit einer Tatsache" - aber auch über eine Tatsache muß erst Konsens, also Einvernehmen hergestellt werden!

8) Auch der Verliebte sieht die Angebetene durch die sprichwörtliche rosarote Brille - und nicht den Menschen, wie er "wirklich" ist. Wer Strings "sehen" will, erklärt die ganze Welt mit ihnen, obwohl Eindimensionalem keine Existenz zukommen kann, da Existenz nur eine Eigenschaft des Dreidimensionalen ist.

9) Es ist dabei tatsächlich eine delikate Frage, mit welchem Bild die Vorstellung weniger Schwierigkeiten hat: mit der prinzipiell unvorstellbaren 4. (fälschlich als gekrümmt interpretierten) Dimension (mit der vielmehr die Zeit bezeichnet wird!) oder der vorstellbaren, aber der Erfahrung zuwiderlaufenden Längenkontraktion in Bewegungsrichtung. Paradoxerweise hat sich die Unvorstellbarkeit des 4-D-Raumes in der Fach- und Populärliteratur durchgesetzt.

10) Das Bilderverbot des Islam geht übrigens auf diese Einsicht zurück, und basiert auf Gottes Auftrag Moses gegenüber (Exodus 20, 4-5). Die Mißachtung dieses Gebotes und die Konstruktion des Goldenen Kalbes (als Bild eines Bildes) führte übrigens zur Massenabschlachtung von 3000 Israeliten durch die Leviten (Exodus 32, 1-6; 25-29).

11) Jesus ist - nur aus diesem Grund natürlich - auch der "Sohn Gottes": weil er in einer pateranalistischen Kultur erfunden wurde, in der Frauen und Sklaven nicht einmal eine Seele hatten, und weil Söhne in einer solchen Kultur ihrem Vater unbedingt gehorchen. Und weil das ganze Bild des Erlösers - siehe oben - eine umgebungsbedingte Wahrheit ist, deren Gültigkeit sich nur soweit erstrecken kann, als sie auch für wahr gehalten wird. Dabei muß "soweit" keine Entfernungsangabe bedeuten: Bekanntlich hält Jesu eigenes Volk ihn nicht für den Erlöser!

12) Jesus wurde als "wahrer Mensch und Gottes Sohn" (im Originaltext: "filioque") erst 300 Jahre nach seinem Tod erfunden - im Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) nämlich: als Gott zum Anfassen sozusagen, dem man - zu seinen Lebzeiten - auch begegnen hatte können.

13) Wittgenstein: "Die Welt ist, was der Fall ist."

14) Was repräsentativ ist, ist von Fall zu Fall verschieden. Es gibt Wahrheiten, die nur zwischen Paaren gelten (Liebe z. B.), und Wahrheiten, die Weltreligionen speisen (Christentum), Wirtschaftssysteme sanktionieren (Kapitalismus z. B.) und Weltbilder konstituieren (das naturwissenschaftliche etwa).

15) Der kluge Physiker definiert "punktförmig" daher pragmatisch als "Grenze des Meßbaren". Alles, was kleiner ist als die kleinstmögliche Meßgröße, gilt als "punktförmig". Das geht auch konform mit einer anderen physikalischen Definition: alles, was nicht meßbar ist, existiert nicht. Ein Widerspruch tritt also - so gesehen - gar nicht auf. Allerdings existieren für dieses Denken auch keine Liebe und kein Ich - eigentlich eine ziemlich verarmte Welt. Und die soll "wahr" sein bzw. die Welt "wahr" beschreiben?

16) Das Photon selbst ist zwar ein theoretisch vereinzelbares "etwas", hat aber keine Ruhmasse (es gibt außer dem Photon nichts theoretisch Vereinzelbares, das nicht Ruhmasse hätte, da Masse Trägheit innewohnt und Trägheit der Inbegriff von Materie ist. Was das Photon daher "wirklich" ist, ist zumindest widersprüchlich - und Widersprüche sind in der Naturwissenschaft verboten! Aber es ist denknotwendig (im System der Relativitätstheorie logisch schlüssig), daß ein Photon keine Ruhmasse haben darf: es könnte sonst nicht mit der Geschwindigkeit c "reisen", das seine Masse sonst gegen unendlich ginge und aus Trägheitsgründen nicht die Geschwindigkeit c erreichen könnte.

17) Nach Platon ist vielmehr unsere reale Welt nur ein Quasi-(Ab-)bild der Ideen in unvollkommener Konkretion der an sich idealen Ideen.

18) Der Bereich der Gefühle ordnet nie, ebensowenig der dritte Bereich, jener der Intuition.

19) Ladungen werden nur wirklich, wenn sie abgegeben (oder gemessen) werden: indem sie - mit anderem - wechselwirken.

20) (=Dauerndes, dargestellt als auf einer "Weltlinie" "im" Raum Seiendes; besser wäre es: den Raum - oder: das entsprechende "Feld" Schaffendes)

21) "Bindung" ist hier nicht als "Klebstoff" - also als getrennt existierendes Drittes zu verstehen (wie das physikalische Bild der Bindungs"teilchen" es insinuiert!) -, sondern als Konstituierendes, es erst Ermöglichendes. Genausowenig wie es kein oben ohne unten, kein vorne ohne hinten, kein rechts ohne links gibt und alle Begriffe nur Sinn als "Richtung" ergeben (die Drei-Dimensionalität eben), gibt es nichts Drei-Dimensionales, ohne das es Zwei-Dimensionales "mit" Ein-Dimensionalem "aus" Null-Dimensionalem (dem Möglichen) schafft (in die Wirklichkeit bringt). Unter Anführungszeichen müssen "mit" und "aus " stehen, weil unsere Sprache als Kommunikationsmittel dreidimensionaler Wesen in einer dreidimensionalern Welt nur auf Drei-Dimensionales rekurrieren kann.

22) Der Begriff "Potential" drückt schon aus, was er meint: es ist die Möglichkeit zur Verwirklichung.

23) Die Frage, ob es die Gravitation gäbe, wenn es keine Massen gibt (oder Licht, wenn es keine Körper gibt, das es aussendet oder reflektiert) ist müßig: natürlich nicht, da ein Feld "nur" das Potential des - gemäß seiner Möglichkeit - Verwirklichten ist und nichts An-sich-Seiendes darstellt. "Gemäß seiner Möglichkeit" nun meint nichts anderes als daß nichts x-Beliebiges entstehen (=werden) kann, sondern nur Mögliches. Was das Mögliche und was das Unmögliche ist, versucht die Physik heraus zu bekommen. Da wir uns aber nur nach dem Verwrklichten als Prüfstein richten können, ist dieses gesteckte Ziel ein prinzipiell unerreichbares!

24) Kausalität als Ursache-Wirkungs-Kette beinhaltet immer auch den Begriff der Zeit. Zeit ist aber - wie die Kausalität selbst - ebenfalls nur eine Kategorie des Bewußtsein (nach Kant: eine Anschauungsform). Anders ausgedrückt: Die Zeit ist in der Welt, aber die Welt ist nicht in der Zeit (siehe auch: Conturen)

25) Unendlichkeiten gibt es zwar im formal Abstrakten der Mathematik, nicht jedoch im inhaltlich Konkreten der Physik. Wann immer in der Physik Unendlichkeiten auftreten, muß die Gleichung verändert oder sinnvoll (mit einem endlichen Ergebnis) interpretiert werden. An dieser simplen Forderung scheiterte schon so manche Theorie. Weil in ihren Grundgleichungen Lösungen mit dem Wert "unendlich" auftraten, für die man keine realen Entsprechungen finden konnte bzw. kann.

 

Von der Krise zum Crash oder Geld als Waffe – nur eine Orwellsche Vision?

 


Der Mittelpunktwahn:


primär hält jeder das, was er selbst wahrnimmt, für wahr – und auch gleich für die absolute Wahrheit, mit der alle beglückt werden müßten. Je mehr Möglichkeiten für diese Beglückung zur Verfügung stehen, desto heftiger erfolgt die „Missionierung»

 – sei es mit (vorerst) wirtschaftlicher Erpressung (Gas-„Krieg»  Rußland – Ukraine) zur politischen Gefügigmachung, sei es mit Waffengewalt wie im ehemaligen Jugoslawien, Afghanistan und im, von der damaligen US-Administration absichtlich herbeigeführten Irak-Krieg. Hoimar von Ditfurth (1921–1989), Wissenschaftspublizist, hat das „Mittelpunktwahn"  genannt. 

Dazu passen gut politische Selbstbezeichnungen wie „Reich der Mitte» , „Grand Nation» , „Gods own Country» , „auserwähltes Volk»  ... Eine Anmaßung mehr: „Unser, uns von » Gott »  persönlich versprochenes Land.»  (Raten Sie mal, welches damit gemeint sein könnte ... )

Dogmatiker, Fundamentalisten, Fanatiker, Extremisten aller Coleurs, Nationalisten und
Chauvinisten: Sie alle unterliegen diesem Mittelpunktwahn.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) hatte schon vor rund 200 Jahren den
philosophischen Grund für solches Verhalten gefunden gehabt: Der Wahnsinn (!) des
Eigendünkels besteht darin, auf die Barrikaden zu gehen, weil man das Bewußtsein der
 anderen für ein falsches Bewußtsein hält.


In der Politik und der Wirtschaft hat dieser „Eigendünkel»  fatale Folgen. Was passiert, wenn ein Manager, ein Arzt, ein Beamter, ein Selbständiger, ein Angestellter oder eben ein Politiker – eine ganze Regierung – so denken? Die USA wollen der ganzen Welt ihr „Ideal» der "Demokratisierung" aufzwingen – im Irak und Afghanistan ist daraus das bekannte Desaster geworden, China (und Singapur) lehnen dieses Ansinnen ohnedies vehement und entschieden ab.
Wie weit sind wir von unserem Ur-Sprung ver-rückt (Erich Fromm)? Kann man das noch als Fort-Schritt bezeichnen, auf den wir so stolz sind – oder ist es nicht eher ein Fort-Sprung? Und zwar im wahren Sinne des Wortes: ein Sprung fort vom ursprünglich Gemeinten!

 

Lebt nicht ein jeder Wirtschaftstreibender in der Teil - Welt seines Berufes und seiner Interessen und sieht diese als Mittelpunkt all seines Tuns und Handelns an?

Der Rechtsanwalt lebt in der Welt seiner Paragraphen; die psychologischen oder familiären Folgen seiner Beratung und Vertretung sind ihm – meistens jedenfalls – egal. Hauptsache die Honorarnote wird bezahlt. 

Für den Chirurgen ist sein Patient „der Blasenkrebs von Zimmer 15"  – den Menschen dahinter will er (meist) gar nicht sehen; für den Journalisten ist etwas eine „gute Story"  – ob die Ehe oder das Leben des der Journaille Geopferten draufgeht oder nicht, ist sekundär oder überhaupt ohne Belang.


Die mit einem Projekt Beschäftigten haben nur ihr Ziel vor Augen – sie gehen darin oftmals sogar bis zur Selbstaufopferung auf. Die zunehmende Zahl der am "burn-out" Syndrom Erkrankten innerhalb der Bevölkerung bestätigt diese These. 

Bei großindustriellen oder politischen Interessen bleiben die Folgen für die Umwelt oder die Wirtschaft – etwa das längst eingetretene Sterben kleiner Lebensmittelhändler – so auch die Menschen eines Landes, (Arbeitslosigkeit durch Technologietransfer in Billigstlohnländer) oft schlichtweg unberücksichtigt.

(wobei "Klima ist nicht gleich Wetter", so auch die Auffassung von Jörg Kachelmann, Schweizer Wettermeteorologe) Zitat: denn heute haben viele Bürger das Bewusstsein, nahezu jeden Sturm und jedes Unwetter mit dem vermeintlichen "Klimawandel" in Verbindung zu bringen; so wird die Kausalität für diese Wetterphänomene völlig konträr zur Realität interpretiert. --> anno 2025 ( NAVY - NASA - Projekt - Owning the Weather ) aber auch Russland verfügt über diese von Dr. Bernard Eastlund patentierten Technologien, die auf diverse Erfindungen von Nikola Tesla zurückzuführen sind.


Haben wir vergessen, daß die Welt, unsere Mitwelt (!), ein unteilbares Ganzes ist ? Wer aber fortgeht vom Ganzen, der geht auch vom und von den anderen fort.


Theodor Faulhaber (geb.1949), österreichischer Sozial-und Wirtschaftswissenschafter und Publizist (Trendconsult, Zeitschrift „Conturen» , Autor mehrerer Bücher), hat das folgendermaßen ausgedrückt: er (der andere) wurde vom Bruder zuerst zum Konkurrenten, dann zu seinem Gegner, später zum Feind, schließlich zum Todfeind. Wir sind wie die Tropfen des einen einzigen Meeres, die sich vom Meer getrennt haben, als Regentropfen, als Teil eines Baches, eines Sees, eines Flusses, einer Wolke, und wir vergaßen, daß wir Teile eines Ganzen, Tropfen des einen Lebensmeeres sind.

 

...wir haben uns von der wahren Welt zur Warenwelt entfremdet!


Die Schizophrenie der Manager:


viele Manager leben schizophren: Sie tun etwas, was sie gar nicht tun wollen – und fallen dabei in eine Sinn-Lücke. Sie wissen ganz genau, daß vieles von dem, was sie tun, unethisch ist und unermeßlichen Schaden anrichtet. Aber die Shareholder wollen es – angeblich – so, und ihnen seien die Manager (als CEO oder General Manager oder Aufsichtsratsvorsitzender etc.) alleine (?) verpflichtet. Wirklich? Denn: Je höher der Wert einer Aktie steigt, desto größer – möglicherweise – ist der Gewinn: bei rechtzeitigem Verkauf oder aufgrund der Dividende (Ausschüttung). Doch bloßes Liegenlassen der Aktie und Warten auf ihren Höhenflug ist rein fiktiver Besitz – und blanke Spekulation!


Stichwort:


Finanzblasenwirtschaft, Spekulation, faule Kredite. Mit Realwirtschaft hat das überhaupt nichts zu tun; Spekulation entzieht ihr vielmehr das für Investitionen bitter benötigte Kapital!
Kritiker an solchen Verhalten gibt es bereits vereinzelt, z. B. den deutschen Psychologen
 Oswald Neuberger (geb. 1941): Das, was die Leute nach oben bringt, bringt sie auch zu Fall. Durchsetzungsfähigkeit, Sendungsbewußtsein, Rücksichtslosigkeit und Monomanie ... Wenn man zu allen lieb und nett ist, kommt man im Unternehmen nicht voran. (Oswald Neuberger: Zum Doppelleben gezwungen, in: „Die Zeit» ) 

Man beachte:


Unter „Monomanie»  versteht man krankhafte Besessenheit von einer Wahnvorstellung und eine fixe Idee!
 Oder den deutschen Unternehmensberater Roland Berger (geb. 1937). Er schreibt, daß für Unternehmer und Manager ... die gleichen Regeln des Anstandes wie für jeden Menschen (zu gelten haben) … und da würde ich bei den Zehn Geboten anfangen. Ein Manager speziell hat aber darüber hinaus eine besondere Verantwortung, weil er mit anderer Leute Geld ...wirtschaftet. Er hat zudem eine besondere Vorbildfunktion ... und außerdem eine soziale und volkswirtschaftliche Verantwortung ... (Roland Berger in: „Die Zeit»  a. a. O)


Wirtschaftsethische Fragen werden heute vermehrt aufgeworfen. Dabei ist sowohl die Rede von Personverträglichkeit, wobei die Würde des einzelnen zu respektieren sei, als auch von Sozialverträglichkeit, worunter die Mitleidensfähigkeit mit allem Lebenden verstanden wird. Gefordert wird auch Zukunftsverträglichkeit: Produkte und Produktionsverfahren, die Leben überhaupt bedrohen, seien ethisch nicht zu kultivieren.


Ethik – ein Luxus?


Mehr Ethik fordert auch der Österreicher Matthias Karmasin (geb. 1964),
... eine kopernikanische Wende unserer Einstellung zum Leben, unserer Einstellung zum
eigenen Leben, zum Leben anderer und zum Leben der Natur als ganzes, und zwar im Blick auf Gegenwart und Zukunft. Dabei wird unter „kopernikanischer Wende» , in Anlehnung an den Wechsel vom geo-zum heliozentrischen Weltbild durch Nikolaus Kopernikus (1473–1543), jeder grundlegende Wandel in einer Sicht der Dinge verstanden.


Neu ist das alles allerdings nicht. Schon der deutsch-amerikanische Philosoph Hans Jonas (1903–1993) hatte in diesem Zusammenhang gefordert: Der endgültig entfesselte Prometheus ... ruft nach einer Ethik, die durch freiwillige Zügel seine Macht davor zurückhält, dem Menschen zum Unheil zu werden ... Die dem Menschenglück "zugedachte" Unterwerfung der Natur hat im Übermaß ihres Erfolges, der sich nun auf die Natur des Menschen selbst erstreckt, zur größten Herausforderung geführt, die dem menschlichen Sein aus eigenem Tun erwachsen ist. (aus: „Das Prinzip Verantwortung» , Frankfurt/Main 1984)


Es geht also um die freiwillige Begrenzung der angemaßten Macht des Menschen; und zwar sowohl gegenüber den Mitmenschen als auch der Mitwelt gegenüber. Jonas in diesem Sinne weiter: ... es werden die alten Fragen nach dem Verhältnis von Sein und Sollen, Ursache und Zweck, Natur und Wert neu aufgerollt, um die neu erschienene Pflicht des Menschen jenseits des Wertsubjektivismus im Sein zu verankern. (a. a. O.)


Der britische Ökonom Ernst Friedrich Schumacher (1911–1977) brachte den Begriff des
menschlichen Maßes in die Diskussion: in seinem Hauptwerk „Die Rückkehr zum
 menschlichen Maß – Alternativen für Wissenschaft und Technik.

 

Small is beautiful » (klein ist schön),


(Reinbek 1977). Das menschliche Maß ist also wieder gefragt. Das Kleine möge eigenverantwortlich im Sinne des Ganzen wirtschaften und agieren.


Ivan Illich (1926–2002), der berühmte lateinamerikanische Priester österreichischer
Herkunft, hat von Selbstbegrenzung gesprochen – und zwar im Zuge seiner Idee der
Befreiungstheologie: Darunter versteht man die Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, vor allem in Lateinamerika, seinerzeit ermutigt durch das Zweite Vatikanum (1962–1965), das "Heil" nicht erst " im Himmel " ... was immer das auch sein soll... " (Wie im Mittelalter propagiert, um Menschen für Kreuzzüge (Kriege) zu instrumen - talisieren.) ... zu erwarten, sondern es bereits hier auf Erden durch soziales Engagement der Priester und Laien zu erlangen. Diese säkularisierte Form des Christentums wurde von den konservativen Folgepäpsten Johannes des XXIII. (1881–1963; Papst von 1958–1963) heftigst bekämpft.

Vor allem Johannes Paul II. tat sich hier unrühmlich hervor. Unser damaliger "deutscher Papst" war noch rigoroser und unterdrückte jeden Reformversuch: kein Wunder, war Benedikt XVI. (Ratzinger) ja als Hüter der Glaubenskongregation" »  sozusagen der Großinquisitor der Neuzeit.

 

Die nackte Konkurrenz


Unsere ganze Erziehung inklusive unseres Schulsystems läuft nur auf eines hinaus: Besser zu sein als der andere. Jedermann sei zu konkurrieren. Es gilt die Devise des Gegeneinanders anstatt des Miteinanders – der Stärkere gewinnt. Durchsetzen ist alles!

Das wird auch gelehrt: vom Kindergarten bis zur Doktorwürde. Angefangen vom Gymnasium (Jahreszeugnisse) bis zu den Rigorosen und allen vorhergegangenen Prüfungen muß man lauter Sehr gut" » haben. Ein solcherart Ausgezeichneter (freilich durch eigenen Fleiß erreicht!) hat(te) – heute nicht mehr! – jederzeit Zutritt zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschlands bzw. und jede Menge Privilegien und Ansprüche, Diäten usw. ... Wohlerworben! Erstrebenswert?

Siegen ist wichtig geworden, das Dabeisein allein (olympisches Ideal in der Antike) genügt längst nicht mehr. Der deutsche Jesuit und Sozialethiker Friedhelm Hengsbach (geb. 1937) schreibt in seinem Buch „Abschied von der Konkurrenzgesellschaft – Für eine neue Ethik in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft» (München 1995), daß das krankhafte Konkurrenzfieber von einer Kombination aus Wettstreit und Zusammenspiel abgelöst werden müsse.

Der deutsch-amerikanische Soziologe Amitai Etzioni (geb. 1929) fordert gar eine Moral des Ich und Wir. Das Selbst des Individuums müsse dahingehend entwickelt werden, daß es fähig sei, sich zum Du und zum Wir hin zu öffnen. Etzioni steigt damit in die Fußstapfen von Erich Fromm, der bereits in seinem Weltbestseller „Die Kunst des Liebens» klargemacht hatte, daß man erst sich selbst lieben lernen müsse, um fähig zu sein, auch andere in ihrem Sosein akzeptieren zu können. Gelänge das, wäre es leichter, Humanität und Solidarität zu fördern.

Der berühmte Tübinger Theologe Hans Küng (geb. 1928), vom Vatikan aufgrund seiner
zutiefst christlichen, aber nicht romhörigen Haltung längst mit dem kirchlichen Lehrverbot belegt, verlangt in seinem Buch „Projekt Weltethos" » (München 1990) eine Ethik der Verantwortung anstatt einer kruden Erfolgsethik und fordert die Befolgung des kategorischen Imperativs, den lange vor Immanuel Kant schon Moses, Buddha und Jesus gelehrt hatten.

Man vergleiche in diesem Zusammenhang den Kant´schen kategorischen Imperativ mit der Bergpredigt Jesu, die Liebe zu allem Lebendigen im Buddhismus und die diesbezüglichen Hinweise in den fünf Büchern Mose: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium.

Die Forderung nach ethischem Verhalten ist also beileibe nicht neu – und neu ist auch nicht, daß die ethischen Normen nicht befolgt werden. Nichts Neues also unter der Sonne?
 Mag sein. Nur hat das Nicht-Einhalten der primitivsten Verhaltensregeln für das Zusammenleben der Menschen, des Dekalogs (der Zehn Gebote) nämlich, im Zeitalter von Nuklearwaffen, der Globalisierung und der Finanzkrise ungleich gefährlichere Folgen als früher in den Zeiten der Stadtstaaten und Fürstentümer, deren Grenzen nicht einmal gezogen waren: diese richteten sich damals simpel nach dem Einflußbereich des Machthabers. Paßkontrollen gab es keine ...


Heute reicht die Macht des vermeintlich mächtigsten Mannes der Welt – Donald J. Trump – über die ganze WeltWer nicht mit uns ist, ist gegen uns ( Trademark G. W. Bush ! ) Sie ist seinerzeit von Barack Obama nicht widerrufen worden! ), ist keine leere Drohung aus einem billigen Western (made in USA) mehr, sondern die offizielle Devise des Erfinders der „Achse des Bösen" »  ( abermals Trademark die damalige G. W. Bush -  Administration) – und/oder deren „Schmieds" , der al Kaida bzw. Osama bin Laden, zu deren Familie bestanden lange vor dem 11. September enge Geschäftsbeziehungen. 

http://212.69.161.236/vv/Buecher/EricLaurent Die Kriege der Familie Bush.pdf 

Der designierte Donald Trump, ein Paradebespiel dafür, wie einfach sich die Massen für die vermeintlich "Gute Sache" = " make America great again, so der Slogan " mobilisieren lassen. 

Er sieht die Welt vorallem pragmatisch und arbeitet, wie auch alle anderen Vorgänger vor ihm (bis auf Kennedy), der Elite zu bzw. spielt ja schon in deren Liga - welcher ?! -  der Milliardäre!. Der neue Außenminister Rex Wayne Tillerson ( Ex - CEO von Exxon, einem Rockefeller Unternehmen) ist ein Paradebespiel dafür, welche Interessen vor allem in Bezug auf Russland und der Welt hier vertreten werden.

Nachdem Sie die Einführungsvideos

 

Einführung - klicken Sie auf diesen LINK ! 

 

mit Daniele Ganser, und Dr. Andreas v. Bülow gesehen haben, empfehle wir Ihnen umgehend die Seite des 11. Septembers 2001, lassen Sie die Echtzeitvideos & Echtzeitbilder auf sich wirken, und stellen sie dann fest,was man Ihnen durch unsere Mainstream - Medien vorenthalten hat.

 

Zitat von John Swinton dem ehemaligen Herausgeber der NEW YORK TIMES:

"Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde wissen das, und ich weiss
es gleichfalls. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung
zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals
gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung
aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden
ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre,
seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Strasse und müsste sich nach
einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in
einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig
 Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. 

Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, die Füsse des Mammon zu küssen und sich selbst und die Gesellschaft um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. 

Sie wissen es, ich weiss es, und wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse? Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Finanziers hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere
Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind intellektuelle
 Prostituierte
."

(Source: Labor's Untold Story, by Richard O. Boyer and Herbert M. Morais, published
 by United Electrical, Radio & Machine Workers of America, NY, 1955/1979.)

 

Wir - die Autoren - wollen keinen feigen "Scheuklappenjournalismus", der auf Anweisung von oben fundamental wichtige Themen, welche für das funtionieren einer echten Demokratie notwendig sind, ausschweigt. Das Verschweigen der Mainstream - Presse von z.B. Putins 90 Minuten Rede am G8 Gipfel, oder das Verschweigen vom jährlichen Bilderbergtreffen seit über 64 Jahren !

Die Bilderberg Konferenzen (LINK)

der 200 Mächtigsten unter dem Vorsitz des heute 101 jährigen David Rockefeller (Rockefeller Foundation; seit 2012 verwalten die Rockefellers und Rothschilds ihr Vermögen, derzeit rund 1.900 000 000 000 (2012) = 1900 Milliarden = 1,9 Millionen - Millionen oder (1 Million Millionen) x 1,9 ; jedoch exorbitant steigend, gemeinsam, (das Realvermögen dürfte noch vielfach höher sein; es gibt keine genauen Zahlen, aber diese Zahl stammt aus dem Handelsblatt 2012; täglich kommen Millionenbeträge dazu,da die Banken & Industriesektoren dieser Oligarchen im Jahr Milliarden einnehmen)

oder das Verschweigen der wahren Hintergründe des 11. Septembers (siehe Homepage) sind nur wenige Beispiele für einen feigen "Scheuklappenjournalismus", der die faschistischen (totalitären) Tendenzen vorallem der neokonservativen Machtelite der USA unterstützt.

Der freie Journalismus wird nicht nur durch staatliche Organe untergraben, sondern durch die wirtschaftliche und politische Ausrichtung der Verlagskonzerne.

Die Unterdrückung der freien Meinungsäusserung und der freien Berichterstattung gehen immer mit der Verletzung von vielen anderen grundlegenden Menschenrechten einher. Die Freiheit, zu informieren und informiert zu werden, ist daher stets auch ein zuverlässiger Gradmesser für die Achtung der universell gültigen Menschenrechte.

 Wo ethische Journalisten nicht ungehindert berichten können, gibt es auch keine öffentliche, neutrale Kontrolle staatlicher Organe oder wirtschaftlicher Konzerne, kann kein demokratischer Prozess und kein friedlicher Ausgleich verschiedener Interessen gelingen. Ohne wirkliche Presse- und Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie, keinen Wohlstand und keine Gerechtigkeit.

Wenn Mainstream-Journalisten systemkonform sind, werden sie belohnt: Von Verlegern mit gut bezahlten Jobs und Karriereperspektiven. 

Von offen oder "verdeckt arbeitenden" Wirtschaftslobbyisten, die ihre Anliegen "mit legalen aber illegitimen Methoden der Korrumpierung" an den Journalisten bringen. Von Ministern, die es verstehen, Mainstream-Journalisten das Gefühl zu geben, gleichfalls Geheimnisträger zu sein, wenn diese in kleiner Runde mit ihnen mal ein Bierchen trinken dürfen und dabei mit angeblich vertraulichen Informationen gefüttert werden, die am nächsten Tag in der Zeitung stehen sollen. Vom Kanzler, der sie im Regierungsjet mit nach Dubai oder Timbuktu nimmt, damit sie in seinem Sinne aus der Ferne berichten, was die Wähler zu Hause glauben sollen.

Auch mancher selbst ernannte Geheimdienst- oder Terrorismusexperte der Journalistenzunft lässt sich durch Medien-Flüsterer von Verfassungsschutz und BND vor den Karren spannen, um gelenkte Information zu verbreiten – Desinformation eben. 

Ein Intrigantenstadl, der zu merkwürdigen Symbiosen und Netzwerken gegenseitiger Abhängigkeiten von Politik, Wirtschaft, Geheimdiensten und Journaille führt.

Mainstream-Journalisten, die auf der Bühne mitspielen dürfen, müssen sich an die dort herrschenden, ungeschriebenen Spielregeln halten, die auf Informationsunterdrückung hinauslaufen. Sie haben die Freiheit aufgegeben, zu schreiben, was sie berichten könnten. 

Versuchen sie es dennoch hin und wieder, riskieren sie, vom Ensemble ausgeschlossen zu werden.

Für viele gehört deshalb die Schere im Kopf zum wichtigsten Arbeitsinstrument.

 Einmal ganz nah dran an der Macht, hüten sich Mainstream-Journalisten davor, sich selbst zu fragen und öffentlich zu hinterfragen, warum sie sich in unanständiger Weise von Phrasendreschern und Sprücheklopfern mit allem Möglichen füttern lassen – manchmal auch nur mit einem Butterbrot vom kalten Büffet – und diesen Missbrauch geradezu masochistisch hinunterschlucken. Sie befürchten Konsequenzen, wenn sie das ihnen gereichte oder mühsam erkämpfte Zipfelchen der Macht loslassen. 

Das könnte zur Folge haben, die lieb gewonnene Bühne verlassen zu müssen. Also fügen sie sich den Spielregeln, weil ansonsten ihre relative Bedeutung verloren ginge, wenn sie von Einladungs- und Verteilerlisten gestrichen und damit von Informationsquellen der Mächtigen, in deren Licht sie sich sonnen und in deren Schatten sie sich gern aufhalten, abgeschnitten würden. 

Sie lassen sich stattdessen zu Handlangern von Politik, Wirtschaft und Geheimdiensten machen, die es ihnen ermöglichen, auf bequeme Weise hin und wieder mit "Exklusiv-Stories" zu glänzen, die sie nicht wirklich recherchiert haben, sondern die ihnen von Interessensvertretern gesteckt worden sind. 

Sie lassen sich mit gezielt verbreiteten und angeblich vertraulichen Informationen belohnen. Manchmal auch mit Cash oder mit einem lukrativen Wechsel in die Wirtschaft. Bei Politikern verhält es sich nicht anders; sie erhalten einen lukrativen Job bei Versicherungen oder Banken und sind nicht selten in den Vorständen zu finden.

Die Lobby der Versicherungswirtschaft, bis in die Hierarchie der Vorstände, ist somit gewährleistet. Man kann dies relativ leicht nachprüfen und stellt dann eben fest: viele z. B. CDU - CSU - Politiker, die vorher einen einflussreichen Posten hatten, sitzen heute in den Vorständen diverser Versicherer oder Banken, z. B. dem Global - Player der Allianz - Versicherrung zu der auch Hermes gehört.

Von Untertanen und Duckmäusern

Wenn der eine oder andere Mainstream-Journalist, der die Hintergründe seiner "Informationsbeschaffung", seine dubiosen Informationsquellen, die Motive der Tippgeber und Lobbyisten nicht verraten kann und es auch gar nicht will, von Lesern oder Kollegen dann noch fälschlicherweise als "investigativer Journalist" geadelt wird, widerspricht er ungern und sieht sich als Gesandter einer vierten Gewalt (fast schon, wie in der Physik die 4. Dimension kolportiert und verkauft wird), deren theoretische Macht er längst für ein paar Linsengerichte verscherbelt hat. Aber wenigstens der Mainstream hält ihn noch für einen tollen Hecht. 

- Anders ausgedrückt: Obrigkeitsgläubigkeit, Untertanengeist und Duckmäusertum – oder blanker Opportunismus – zahlen sich immer noch aus.

 Journalisten, die eine solchermassen gleichgeschaltete Presse anstössig finden, können seit einigen Jahren aufs Internet ausweichen und hier Artikel über Themen veröffentlichen, die von den Mainstream-Medien aus den bereits angedeuteten Gründen ignoriert werden. 

Die meisten echten investigativen Journalisten publizieren inzwischen vorzugsweise im Internet.

Neuerdings riskieren allerdings immer häufiger auch Mainstream-Journalisten einen Blick ins World Wide Web, auch W3C genannt, um hier nach Themen noch nicht korrumpierter Kollegen zu forschen, die sie eventuell aufgreifen und mainstreamgerecht aufbereiten könnten. Das Internet ist inzwischen auch für sie zu einer wichtigen Informationsquelle geworden. 

Sie bedienen sich dabei der grossen Suchmaschinen-Monopolisten wie Google und Yahoo, die nahezu unbemerkt dabei sind, die freiheitlichen und demokratischen Grundideen des Internets auszuhebeln...

Was hat man von Unternehmen wie Google und Yahoo sonst noch zu erwarten? - Macht verführt zu Missbrauch. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Internet-Suchdienste wie Google und Yahoo sich als "gott" - "ähnlich" sehen und ausserhalb jeglicher gesetzlichen Kontrolle Presse-Zensur auch in Deutschland betreiben. Dass Google und Yahoo Zensur betrieben haben, ist hinlänglich bekannt und wird international bereits seit Jahren kritisiert. 

Bei Google-Eingabe der Schlagwörter "Google" und "Zensur" werden inzwischen über 80000 Suchergebnisse gemeldet, von denen allerdings nur – wie bei Google und Yahoo üblich – maximal 1000 eingesehen werden können.

 Bekannt geworden sind vor allem einige spektakuläre Fälle: So haben sich Google und Yahoo mit der Regierung in Peking auf eine Zensur bei Eingabe bestimmter Schlagworte – etwa "Freiheit", "Demokratie" oder "Menschenrechte" – eingelassen, nachdem China die Suchmaschinen der beiden US-Unternehmen vorübergehend abgeschaltet hatte. Um im Geschäft mit dem riesigen Zukunftsmarkt im Reich der Mitte bleiben zu können, verpflichtete sich Yahoo schon 2002 gegenüber dem chinesischen Staat, von der Regierung als subversiv eingestufte Seiten zu filtern. 

Auch die von Google betriebene chinesische Suchmaschine "baidu" arbeitet mit Filtern, die auf bestimmte Signalwörter anspringen und entsprechende Websites blockieren.

Technisch ist eine für Aussenstehende kaum erkennbare Zensur von Informationsproduk - ten im Bedarfsfall ein Kinderspiel. Bereits mit dem seit Jahren schon vorhandenen Zensur-Potential im weitgehend undurchsichtigen Software-Dschungel mit seinen Milliarden gespeicherten Daten ist Zensur nur schwer nachweisbar, aber leicht durchzuführen, da Unternehmen wie Google oder Yahoo nicht nur über die jeweils neuesten Software-Entwicklungen verfügen, sondern – (noch wichtiger) ihre Orwell’sche Technik ( George Orwells Roman 1984) mit juristisch unangreifbaren und nicht aufzubrechenden Geschäftsbebedingungen verbinden und absichern, die jede Analyse einer möglichen Zensur extrem zeitaufwändig und unökonomisch macht.

Am Ende ist Zensur sowieso nur selten eindeutig zu belegen, da die Unternehmen schliesslich immer noch behaupten können, dass hier oder da auf dem Globus an irgendeiner Stelle im globalen Datennetz oder Software-Dschungel ein vorübergehendes technisches Problem aufgetreten sei, das von keinem Aussenstehenden auf seinen Wahrheitsgehalt hin überprüft werden kann. Nicht umsonst verweigern Google wie auch Yahoo die Preisgabe bestimmter Informationen sowie jegliche Kontrolle ihres Unternehmens und der Geschäftspolitik, während die Firmen gleichzeitig ungestraft die ganze Welt ausschnüffeln und manipulieren dürfen – mit ausdrücklicher Billigung jeder US-Regierung. 

Full Spectrum Dominance: Der Plan des Pentagons zur Kontrolle des Internets - zu der Strategie, die das Pentagon selbst als »Full Spectrum Dominance« bezeichnet, gehören nun auch Pläne, die Internet-Kommunikation zu kontrollieren. Der Plan ist Teil der sogenannten »Information Operations«. Wenn es gelingt, die Pläne in die Tat umzusetzen, würde das Leben auf der Erde mit einem Schlag viel stärker kontrolliert. Der Krieg gegen den Terror wird zur Rechtfertigung einer wahrhaft Orwell’schen Version der Gedankenkontrolle herangezogen, die viel ominöser ist als eine normale Zensur. 

In unserer schnelllebigen Zeit findet eine exakte Kommunikation selbst bei elementaren Themen kaum noch statt. 

Wie aber wollen wir verhindern, dass der viel zitierte Karren noch komplett im Morast des verfehlten Systems versinkt, wenn wir offenbar nicht einmal klar und konstruktiv miteinander sprechen? 

Die vermeintlich entscheidungsbefähigten Personen der Wissenschaft oder Politik scheinen eher nicht bemüht zu sein, weitgehend interpretationsfrei zu argumentieren. Im Gegenteil. Damit würden sie sich klar positionieren, anstatt sich alle Türen für einen Rückzug offen zu halten. 

Eine exakte Definition von Begriffen ist jedoch eine unverzichtbare Grundlage für eine konstruktive Kommunikation. Stattdessen aber werden bestimmte sinnvolle Vokabeln mit „geistigen Viren“ belegt, um ihren aufklärenden Charakter zu vernebeln. Diese Bezeichnung stammt aus der MEM-Forschung und beschreibt eine tendenziöse oder sogar falsche Zuordnung des Sinnes bestimmter Worte. Durch diese Fehlbestimmungen kann man (sachlich betrachtet) vernünftige Vokabeln virusartig so in die Bevölkerung infiltrieren, dass sie nicht nur ihren Sinn verlieren, sondern sogar einen regelrechten Negativ-Reflex beim Empfänger auslösen, so wie das von Mainstream - Medien in Bezug auf stigmatisierende und kontroverse Themenkomplexe parktiziert wird.

Uns fällt auf, dass in Talk-Shows, Bundestagsdebatten, Medienveröffentlichungen, selbst in alternativen Internet-Blogs usw. permanent mit diesen „Vokabel-Waffen“ gearbeitet wird, um „Gegner“ zu diskreditieren. Ein von der CIA ins Leben gerufener Begriff, nämlich der des Verschwörungstheoretikers, ist eine dieser Keulen mit der derzeit derjenige bearbeitet wird, der sich mit vermeintlich kontroversen Themen auseinander - setzt.

Den Zeitbegriff per se unseres Zeitalters, hat der jüdisch - christliche Glauben eingeführt ... den 7 Tage Schöpfungsmythos und die Etablierung der Zeitrechnung schlechthin. 

Der heute weltweit verbreitete gregorianische Kalender (benannt nach Papst Gregor XIII.) entstand Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des julianischen Kalenders und wurde 1582 mit der päpstlichen Bulle Inter gravissimas verordnet. Er löste im Laufe der Zeit sowohl den julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Die letzte Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgte 1949 in China.

Das Wesen der gregorianischen Kalenderreform bestand darin, dass das Zählschema, das der julianische Kalender bot, verallgemeinert und damit "zukunftsfest" gemacht wurde. Der gregorianische Kalender ist nicht ein grundsätzlich anderer, sondern ein flexibilisierter julianischer Kalender. Eine weitere "Reform"  von Zeittaktung, folgte dann auch noch während der Industrialisierung. Wissenschaftlich wird sie mit der sog. "Atomsekunde" definiert, aus den Messwerten von über 260 Atomuhren an über 60 weltweit verteilten Instituten legt das Bureau International des Poids et Mesures (BIPM) in Paris die Internationale Atomzeit (TAI) als Referenzzeit fest.

Uhren können die " Zeit " umso genauer angeben, je konstanter die Schwingung ihres Taktgebers ist. Bei Räderuhren sind dies das Pendel oder die Unruh, bei der Quarzuhr ist es ein Schwingquarz, der die Frequenz eines Quarzoszillators konstant hält. In Atomuhren macht man sich die Eigenschaft von Atomen zu Nutze, beim Übergang zwischen zwei Energiezuständen elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz abzustrahlen oder zu absorbieren. 

In neueren Atomuhren arbeitet man mit thermisch abgebremsten Atomen, um die Genauigkeit zu erhöhen. In der „Caesium-Fontäne“ (engl.: Cesium fountain) werden Caesiumatome dazu stark abgekühlt, so dass sie nur noch etwa einen Zentimeter pro Sekunde schnell sind. Die langsamen Atome werden dann mit einem Laser nach oben beschleunigt und durchlaufen eine ballistische Flugbahn (deswegen der Ausdruck Caesium-Fontäne), hierdurch kann die effektive Wechselwirkungsdauer der Atome mit den eingestrahlten Mikrowellen verlängert werden, was eine exaktere Frequenzbestimmung erlaubt. Die relative Standardabweichung der Caesium-Fontäne NIST-F1 lag im Jahr 1999 bei nur etwa 10−15, was einer Abweichung von einer Sekunde in 20 Millionen Jahren entspricht ...


Gravitation hat keine „Laufzeit“ – sie ist instantan im Raum - Veränderungs - Kontinuum.

Der Begriff „instantan“ ist für Physiker ein Reizwort – und für Kaffeepulvererzeuger die Marketingstrategie: Er bedeutet schlicht „sofort“. Nur gibt es in der Naturwissenschaft kein sofort. Alles braucht „seine Zeit“, alle Bewegung (Ortsveränderung) dauert gemäß der Formel: Zeit ist Weg durch Geschwindigkeit (t = s/v). Obendrein gilt: Es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die des Lichtes. Und die beträgt c = 2,99792458 *10⁸ m/s (per definitionem exakt!). Keine schnellere Bewegung oder Fortpflanzung ist möglich – aufgrund der Einsteinschen Relativitätstheorien nämlich. 

In extremen Fällen erlaubt die ART allerdings auch Überlichtgeschwindigkeiten, und auch die sogenannten „Loop-Quantengravitation“ postuliert, daß sich „Licht“ umso schneller ausbreiten soll, je höherfrequent es ist. Letzteres ist allerdings zur Zeit noch eine bloße Hypothese, die allerdings den Vorteil hat, der Popperschen Forderung nach Falsifizierbarkeit zu entsprechen.

Damit ist sie eine echte naturwissenschaftlich relevante Hypothese – im Gegensatz zur Urknall-Mär.

Es gibt in der Physik (und auch in der Kosmologie) keine sogenannte Fernwirkung (mehr), also eine Wirkung, die über Zeit und Raum „hinweg“ instantan, also sofort wirkte. Dieses Denken ist mit den beiden Relativitätstheorien aus der Physik eliminiert worden. Es gibt seither nur mehr Nahwirkung – und dieses Denken bzw. Vorstellen ist ganz und gar dem Billardspiel verpflichtet. Jede Kraft bzw. Wechselwirkung wird durch „Kraftteilchen“ (virtuelle „Feldquanten“ in der physikalischen Fachumgangssprache genannt) übertragen: indem sie die Kraft von einem Materiequant zum nächsten „transportieren“. 

Im Gegensatz dazu transportieren z. B. die von einer Lampe ausgesandten reellen Photonen die Energie von der glühenden Wendel einer Lampe tatsächlich in die Netzhaut des Angeleuchteten.

Von der Sonne in unsere Augen dauert dieser Transport übrigens acht Minuten ...


Und gemäß der Duplizitätstheorie des Lichtes (Teilchen und Welle!) im besonderen und dem Bild (!) der Nahwirkung entsprechend im allgemeinen, werden dem Gravitationsfeld auch sich mit Lichtgeschwindigkeit (!) fortpflanzende Störungen in Form von Gravitationswellen zugeschrieben. Die allgemeine Relativitätstheorie fordert nämlich, daß beschleunigte Massen Energie in Form von Gravitation abstrahlen – analog wie beschleunigte elektrisch geladene Teilchen elektromagnetische Wellen initiieren.

Nur Theorien

 Würde man nicht auf dieser Ähnlichkeit oder gar Gleichheit in der Theorie der Ausbreitung der Gravitation mit den anderen drei Grundkräften beharren,  wäre jeder Versuch einer Vereinheitlichung mit den „anderen“ Wechselwirkungen und das Ziel einer „Theory of Everything“ (TOE = Theorie von allem; Vereinigung aller Grundkräfte zu einer einzigen Urkraft, der Supergravitation) unerreichbar. 

Bis heute sind allerdings die Allgemeine Relativitätstheorie, der ja die Idee der „Krümmung“ der Raum-Zeit entstammt, und die Quantentheorie, welche die Wechselwirkungen quantenfeldtheoretisch beschreibt, unvereinbar.

Eigentlich ein Raum-Veränderungs-Kontinuum, weil die Zeit ein Phänomen des Selbst - bewußtseins ist, von dem die Physik abgesehen hat.

Ohne Bewusstsein - keine Zeit - höchstens Dauer... sehen Sie dazu " Der Dualismus in der Natur - wissenschaft --> Der elfenbeinerne Turm in der Naturwissenschaft 

 

„Gesetze“ sind Satzungen, also Aufgestelltes. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß die sogenannten Naturgesetze in der Natur vorkämen bzw. daß sich die Natur an sie gar halte. Vielmehr sind sie (zumeist) mathematische Formalismen, die der vom Geschehen in der Natur abstrahierende Mensch aufgestellt hat, und die mehr oder weniger gut (meistens aber brauchbar) auf die Natur anwendbar sind, deren Phänomene sich mit ihnen formal (!) gut beschreiben und (meistens) auch prognostizieren lassen.

Denn „Wirkung“ bedeutet immer die Folge einer Ursache. Vor allem setzt Wirkung Veränderung voraus, also Dauer – etwas, das wir, salopp formuliert, gerne und gedankenlos „Zeit“ nennen. Zeit ist ein Begriff, den die Physiker zwar verwenden, ihm in ihren Formalismen auch ein Zeichen („t“) geben, und mit dem sie rechnen; was aber Zeit ist, weiß kein Physiker. Wie denn auch: Zeit kann man nicht messen: Gemessen wird stets die Dauer einer Veränderung – aber mit der Zeit!

Aber Zeit gibt es in der Natur genausowenig, wie Ursachen und Wirkungen. Alle drei Begriffe sehen wir in die Natur nur hinein. „Unendlich“ ist eine reine Abstraktion, der keinerlei Konkretion entspricht! Sie stellt einen reinen mathematischen Grenzwert dar, dem nichts in der Natur entspricht!


... am Anfang ? ! ... war das Wort ... bei einer 35 Stunden Woche wäre " Ihm " das nicht passiert. - Ja ! ... ja... die Patriarchale Grundordnung ... Aber Spass beiseite.

Während die Einen (Griechen) noch so dachten, dass sich alles im Kreis dreht und die alten Vorgänge permanent "verschüttet" würden durch irgendwelche Katastrophen und ein Zustand dem anderen innerhalb dieses Kreislaufes folgen würde (man kommt also irgendwann wieder an die Ausgangsbasis zurück), dachten die Anderen (Juden bzw. Christentum = Dualismus in der Naturwissenschaft), dass sich etwas fortschreitend entwickelt.

Das daraus resultierende und eingeführte Zeitmodell, hat sich innerhalb unserer Gesellschaft und der Wissenschaft entsprechend bewusstseins "dogmatisch" bis heute manifestiert.

 

Das Bemerkenswerte an unserem Zeitalter ist die Tatsache, dass unsere Zeitnot in gleichem Maße zunimmt wie unsere Fähigkeit, Zeit einzusparen. Wir haben eine historisch absolut beispiellose Zeiteffizienz erreicht. Wir können per download ein Buch in Sekunden multiplizieren, für das unsere Vorfahren Tage zur Abschrift brauchten. Wir können eine Nachricht, ein Bild, ein Musikstück mit Lichtgeschwindigkeit nach Asien transportieren, wofür man noch im 18. Jahrhundert Wochen benötigt hätte. Dennoch herrscht heute eine regelrechte Zeit-Hungersnot, und sie ist in den entwickelten Gesellschaften wohlgemerkt am größten.

Der knappste Rohstoff des 21. Jahrhunderts ist nicht das Öl, das man ersetzen kann, sondern die "Zeit". 

Sie geht uns aus, flächendeckend. Bei allem was wir tun haben wir das Gefühl (die Impression), es dauert zu lange, wir verschwenden wertvolle Zeit. Woher das kommt? 

Es liegt schlicht daran, dass moderne Gesellschaften strukturell Steigerungsgesellschaften sind: Wir müssen wachsen, innovieren, uns verändern, beschleunigen, um unseren Platz zu halten: Als einzelne in der Gesellschaft, aber auch als Volkswirtschaft im Wettbewerb mit anderen Volkswirtschaften. 

Unser Bildungssystem, das als Zeitkompressor das G8 Gymnasium und das Bachelor & Master Studium eingeführt hatte, sind veritable Beispiele dafür, dass wir längst an einem Punkt angekommen sind, wo Steigerungsraten zu Lasten der individuellen Persönlichkeitsentwicklung führen. Für Kreativität ist kein Platz & vorallem keine "Zeit" mehr. Die Rückkehr zum G9 Gymnasium, bestärkt die angeführte These.

Und die Steigerungsraten sind noch höher als die Beschleunigungsraten: Eine E-Mail schreiben dauert nur halb so lange wie ein Brief, aber wir schreiben und lesen drei oder vier Briefe, wo unsere Vorfahren nur einen zu bearbeiten hatten - und kommen so unter Zeitdruck. Mit dem Auto geht es " x-mal " schneller als zu Fuß, aber zugleich legen wir auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule heute das Fünffache an Wegstrecken zurück. Eine Waschmaschine spart Zeit, aber wir wechseln die Wäsche nun täglich, während es die Vorfahren allenfalls wöchentlich getan haben.

Der durchschnittliche mitteleuropäische Haushalt beherbergt heute  ca. 10.000 Objekte, während es noch um 1900 nur etwa 400 waren. Folglich haben wir für die Herstellung, den Konsum und die Verteilung eines jeden Objekts im Durchschnitt weniger Zeit zur Verfügung als früher.

Moderne Gesellschaften müssen wachsen, beschleunigen und innovieren, um ihre Struktur zu erhalten. Wir nennen das Dynamische Stabilisierung: Stabilität ist in kapitalistischen Gesellschaften nur durch Steigerung, durch Dynamisierung zu erreichen. 

Aber nicht alle Bereiche der Welt und des Lebens lassen sich gleichermaßen dynamisieren und beschleunigen. 

Es gibt Prozesse, die sich nicht beschleunigen lassen, z.B. und vor allem in der Natur. Die Gesellschaft ist zu schnell für die Natur geworden, natürliche und ökonomische Rhythmen sind "de-synchronisiert". Das lässt sich leicht an der sogenannten Ökokrise zeigen: Problematisch ist nicht, dass wir Bäume fällen oder Fische fangen. Beides haben Menschen schon immer getan.

Problematisch ist es aber, wenn wir die Bäume so schnell fällen und die Meere so schnell leerfischen, dass Bäume und Fische sich nicht mehr reproduzieren können. Ähnliche Desynchronisationen lassen sich aber auch in der Sphäre des Sozialen selbst beobachten: 

Demokratie ist per se ein zeitaufwändiger Prozess. Es braucht Zeit, um die verschiedenen Positionen zu identifizieren, zu artikulieren, dann in einen Deliberationsprozess einzutreten, bei dem sorgfältig die Argumente abgewogen werden müssen, um schließlich einen Konsens zu finden.

Demokratische Willensbildung und Entscheidungsfindung sind zeitaufwändig, und sie werden es immer mehr, je pluralistischer die Gesellschaft wird und je komplexer die Sachverhalte sind. Diese Zeit steht der Politik aber nicht mehr zur Verfügung: Wie beispielsweise die Eurokrise gezeigt hat, verlangen die Märkte rasche Entscheidungen - die Parlamente hinken hinterher und gestalten nicht mehr, sondern andere (EU - Kommission, Bilderberger, (seit über 65 Jahren) & die Neokonservative Elite in den USA (Rockefellers, Rothschilds), die faschistoide Grundzüge forciert (siehe dazu "Project for the New American Century, PNAC), gestalten.

Das ist unseres Erachtens (Autoren) die Ursache der Politikverdrossenheit: Politik und Wirtschaft fallen in ihren Zeitmustern auseinander, sie sind desynchronisiert.

Desynchronisiert ist letztendlich auch die menschliche Psyche: Menschen können sich nicht in beliebigem Tempo auf immer neue Umstände einstellen, sich geradezu permanent neu erfinden. Die gravierend steigende Zahl an Burnout- und Depressionskranken, an Angst- und Stresserkrankungen scheint ganz wesentlich darauf zurückzuführen zu sein, dass wir Menschen mit den allgemein hohen Veränderungsraten und Geschwindigkeiten des sozialen Lebens nicht mehr Schritt halten können. Wir reagieren dann mit psychischem Ausstieg - auch die Depression ist eine Form der Desynchronisation.

Es kann schon sein, dass wir mittels Fracking, Kernfusion und programmierbarer Materie den Ressourcenverbrauch noch eine ganze Weile so weiter betreiben können. Es kann sein, dass wir schnellere politische, vermutlich undemokratische Entscheidungsprozeduren finden, und wir sind vielleicht schon dabei, die Grenzen unserer Körper und unserer Psyche mittels Psychopharmaka, mittels Leistung-, Gedächtnis- und Konzentrationssteigernder Präparate oder sogar mittels einer "Fusion" von Körper und Computer auszudehnen ... Wozu ? 

Wir sollten also nicht fragen: Wie viel Geschwindigkeit ist noch möglich ? Sondern vielmehr: Wieviel Geschwindigkeit ist gut für uns? Wie viel wollen wir zulassen? Welches Tempo ist das richtige für ein gutes Leben? Dass wir uns kein Tempo aufzwingen lassen, sondern selbstbestimmt leben können, ist unseres Erachtens ein Grundversprechen der Moderne. 

Mit langsameren Achterbahnen, langsameren Internetverbindungen und einer langsameren Feuerwehr ist niemandem gedient. Wir sollten also nicht nach Entschleunigungsoasen suchen, sondern nach Resonanzsphären: Welches sind die Formen der Gemeinschaft, in denen wir uns miteinander und mit dem Leben verbunden fühlen? In welchen Kontexten fühlen sich Menschen nicht - entfremdet ? 

Jeder Mensch kennt Kontexte und Handlunsgformen, in denen er so etwas wie Resonanz, d.h. eine antwortende Weltbeziehung findet.

Manche tun das in der Natur, andere in der Kunst und der Musik, wieder andere in der Religion, und in vielfältigen Formen sozialen Engagements. Solche Initiativen gilt es zu verstärken und zu suchen: Wir können feststellen, dass da, wo Leben gelingt, wo sich Resonanzbeziehungen einstellen, Zeit keine Rolle mehr spielt: Man vergisst sie geradezu. 

Resonanzoasen sind daher aussichtsreicher als reine “Entschleunigungsinseln”, in denen Langsamkeit zum Selbstzweck wird. Flächendeckend durchsetzen werden sie sich aber nur können, wenn wir zugleich den Wettbewerb reduzieren und den Kapitalismus bändigen, was sich als durchaus diffizil gestalten könnte.

Denn was heute unter dem Stichwort „Globalisierung" » weltweit passiert, läßt keinen –wirtschaftlichen – Stein mehr auf dem anderen. Über Jahrhunderte, ja gar Jahrtausende eingespielte Wirtschaftsmethoden, angefangen von der Selbstversorgerwirtschaft (Subsistenzwirtschaft) bis hin zur ökosozialen Marktwirtschaft des postindustriellen Zeitalters, werden in unserer Zeit der „Global Player“ (Rockefeller & Rothschilds etc...), der „Multis" und der internationalen Finanztransaktionen (Finanzblasen-Wirtschaft) bedenkenlos über Bord geworfen. Alles ist ver-rückt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf – nicht nur weltweit, sondern auch innerhalb der (bisher zumindest) wohllebenden Gesellschaften der Industrienationen.

Was ist passiert?

Vor allem ist passiert, daß die – bevorzugt in Europa, und hier insbesondere in den Ländern der (alten) EU-15 – mühsam errungene soziale Marktwirtschaft den Zielen des

Neoliberalismus der USA und ihrer letzten Regierungen („Neocons" » – Neukonservative; vor allem G. W. Bush und seine Konsorten wie Dick Cheney et alia) geopfert wurde. Leider hat auch die 2005 erweiterte EU-25 (heute: EU-27) da mitgezogen, nachdem dies lange Zeit die große Streifragen zwischen den politischen Richtungen in Europa war, ob man den USA in ihrer unsozialen Wirtschaftspolitik folgen solle; daß 2005 die damals neue EU-Verfassung von den Franzosen und den Niederländern abgeschmettert worden ist, mag als Indiz dafür gewertet werden, daß ein Großteil der Bürger der Meinung gewesen sein könnte, daß die Wirtschaftspolitik der EU sich nicht mehr nach dem Wohl seiner Bürger, sondern eher nach den Interessen des Finanzkapitals und der USA ausrichtete. 

Die Finanzkrise 2009, die – vor allem (!) – Europa getroffen hat (sic: Griechenland, aber auch Portugal und Spanien; über Italien hatte man erst später eine gewisse »Transparenz » ...) ist die direkte Folge der Fehlentscheidungen vieler europäischer Regierungen und vor allem des Bankenapparates (sic: Deutsche Bank, aber auch französische Banken, die sich vor allem in Griechenland mit für sie fatalen Folgen eingebracht hatten), die wissentlich (oder wirklich unwissentlich ? (!) von den US-Banken genasführt worden sind und für das heutige finanzielle Desaster der EU sicherlich mitverantwortlich sind ...wobei das Präfix „mit" heute bereits sehr breit diskutiert wird.

 

Es macht keinen Sinn, dass selbst Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser miteinander in einen erbarmungslosen Wettbewerb gezwungen werden.



Die Autoren:

 

Mme Prof. M. Augère

S. Hab  ( M. Sc. ) Master of Science 

Univ. - Prof. mult. Mag. Dr. W. Weiss

Dr. B. Eastlund, Plasmaphysiker ( 07.08.1938 - 12. 12.2007 ) 

 

Prof. C. Hall  (Ph.D.)

Dr. I. McCrea

 

Paul Thompson ( unansweredquestions.org )

Prof. Dr. Rainer Mausfeld ( emeritierter Prof. Uni Kiel )

Prof. Dr. Dr. Jean-Luc Fournet ( Frankreich, Bordeaux )

Prof. Dr. Ulrich Kutschera ( Uni Kassel, seit 2007 Palo Alto Kalifornien, USA ) 


Dr. rer. agr. J. P. Biehler

Dr. sc. phil. W. Berger

Dr. rer. nat. R. Ebert

Dr. rer. pol. R. Mangold



 

Universitäten liegen ca. 20 Jahre hinter den Forschungen der Elite - Labors.  

Der Antimaterie auf der Spur - Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ...

https://www.helmholtz.de/struktur_der_materie/der-antimaterie-auf-der-spur-7337/

 

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