Das Gender Paradoxon - Gender-Mainstreaming


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https://www.cfr.org/membership/corporate-members













https://journal-neo.org/author/Ph.D.william-engdahl/












Liste deutscher Dissertationen mit Plagiaten

https://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home











https://www.historyofinformation.com/index.php




"... the world population can exceed easily 8 billion by the year 2020. This was a major subject of discussion at the conference in Rio de Janeiro on the environment two years ago. It was pointed out at the conference that growth is most efficiently managed by the private sector, but regulation of the process by national governments and international bodies is also needed. And once again, United Nations can certainly be among the catalysts and coordinators of this process.”

 - David Rockefeller, Annual UN Ambassadors' Dinner Sep. 14, 1994












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Autor

Prof. Dr. Ulrich Kutschera 

02.02.1955 Freiburg im Breisgau

Ulrich  Kutschera, Universität Kassel

Stanford CA, USA, 2021

Evolutionsbiologe & Physiologe 

Visiting Scientist Palo Alto / Californien



S. Hab Master of Science (M.Sc.)



„Die Gender-Ideologie will die Geschlechterdifferenz abschaffen. Jeder soll sich sein Geschlecht aussuchen können."





Der YouTube-Kanal evolutionsbiologenDE, mit Lehr-Videos, ist das zentrale Medium unserer Aufklärungsagenda. "Alle Fragen, die die Welt uns aufwirft, können nur durch eine evolutionäre Einstellung zugänglich werden"



Ernst Mayr (1904 - 2005) 

in einem Brief zur Gründung des AK Evolutionsbiologie vom 19. September 2002


Ein Motiv der zum Schluss aufgeführten Video-Serie mit dem Titel "Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte.", die im Herbst mit spezielleren Themen fortgesetzt wird, ist es, den Fehlinformationen, die auf YouTube über zahlreiche Kreationisten - Videos verbreitet werden, aktuelle Sachinformationen entgegen zu setzen. 


Das Thema "Evolution" ist auf YouTube praktisch vollständig von laienhaften Darstellungen fundamentalistischer Christen besetzt, die über inhaltsleere, aber professionell hergestellte Filme, die Biowissenschaften als Ganzes diskreditieren.






(…) Das Gender-Paradoxon” wird viele Ideologen provozieren. 


Kunststück: Es beinhaltet sowohl Kritik am Feminismus/Gender Mainstreaming als auch am Kreationismus. Damit schafft sich das Buch Gegner in zwei mächtigen Lagern. Problematisch ist hierbei wiederum, dass ausgerechnet diese beiden Lager nichts mit Wissenschaft und fundierten Erkenntnissen anfangen können. (…)



Der Autor schafft es hervorragend, Fakten und Wissen zu vermitteln. Seine Sprache ist durchgängig in einem verständlichen Ton gehalten, der auch außerhalb akademischer Kreise gut verständlich ist. (…)


Das Buch ist ein Lesetipp für alle, die sich objektiv mit der Thematik beschäftigen möchten. Wer Fakten als Argumente akzeptiert, sollte sich dieses Buch zulegen.


Prof. Ulrich Kutschera ist ein international anerkannter und vernetzter Evolutionsbiologe und Professor an der Universität Kassel. Er ist Lehrstuhlinhaber der Bereiche Pflanzenphysiologie und im Lehrgebiet der Evolutionsbiologie. Nun wird er aufgrund seiner wissenschaftlich fundierten Ideologiekritik vor Gericht gestellt.

 

Autor mehrerer Lehrbücher


So ist u. a. das Buch „Evolutionsbiologie“ von U. Kutschera zu nennen. Hier beschreibt er den Ursprung und die Stammesentwicklung des Lebens. Er geht auf das Erdzeitalter ein und beschreibt die Lebensformen. Ein weiteres Werk ist sein Grundlagenbuch “Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte”. In diesem Buch schildert er die Weiterentwicklung von Darwins klassischer Abstammungslehre über Weismanns Neo-Darwinismus bis zur modernen Evolutionsbiologie, welche heute ein System verschiedener Theorien darstellt. Es liest sich ein wenig wie die Geschichte der Evolutionsforschung, in der die jeweils neuen Erkenntnisse, die hinzukamen, erklärt werden. Auf dem Youtube-Kanal evolutionsbiologenDE lassen sich die einzelnen Kapitel auch per Videoformat ansehen. So erklärt er die Wirkungsmechanismen der Evolution wie z. B. die Rekombination, die Symbiogenese und andere Grundlagen der Evolutionsbiologie. Auch für uns sind diese Erkenntnisse sinnvoll und nutzbar. Wir wollen anhand der Erkenntnisse der Naturwissenschaften, Rückschlüsse für das Leben ziehen, um somit ein System zu schaffen, das realistische Vorstellung der Welt einbezieht. Daher waren uns die Arbeiten Prof. Dr. Kutscheras schon vor seinen aktuellen Veröffentlichungen bekannt und wurden geschätzt.

 

Kämpfer des Naturalismus und Kritiker des Kreationismus


Er bezeichnet sich selbst als Naturalist. Auf der Grundlage biologischer Fakten geht er in kämpferischer Auseinandersetzung mit Kreationisten ein. So widerlegt er biblische Schöpfungsmythen mit biologischen Fakten, zu diesem Thema schrieb er Bücher, fertigte Videos und wurde zu Diskussionsrunden im Fernsehen eingeladen, bei denen er mit Theologen Streitgespräche führte. Er vertritt die Ansicht, dass Kreationismus keine Wissenschaft darstelle, sondern eine Mischung aus zurechtgebogenen Erkenntnissen der Biologie und Glaubensinhalten sei. Für religiöse Dogmen gäbe es keine Belege, daher hätten geglaubte Schöpfungsmythen nichts in den Biowissenschaften zu suchen. Er tritt kreationistischen Schriften, welche in Schulen gelehrt werden sollen, entgegen. So schreibt er: „Naturwissenschaftliche Fakten und Theorien stehen über irrationalen Glaubenssätzen.“ Kutschera kennt sich anhand dieser Thematik aus, auf der Grundlage eines biologischen Fundaments, religiös-ideologische Glaubensbekenntnissen zu widersprechen und fachlich saubere, aber kämpferische Streitgespräche zu führen.

 

Widerlegung der Thesen des Gender Mainstreamings (GM)


Während das Prinzip des Gender Mainstreamings als Leitprinzip auf allen Ebenen der Politik eingeführt wurde, berichteten nur sehr wenige über die Thesen dieser Ideologie. Vornehmlich waren es konservative und christliche Glaubensanhänger, die darin eine Gefahr für die gelebten Werte und der Familie sahen. Sie hatten Recht in ihrer Kritik, übten diese jedoch von einem dogmatischen bzw. religiösen Fundament aus und wurden so selbst Zielscheibe der Kritik von Gender-Befürwortern. Erst Irenäus Eibl-Eibesfeldt und Ulrich Kutschera näherten sich dieser gesellschaftspolitischen Diskussion von einem wissenschaftlich-biologischen Standpunkt aus.


Laut U. Kutschera handele es sich um ein „radikal-feministisches“ Umerziehungsprogramm, das ihre ideologischen Thesen, zum Beispiel, dass das Geschlecht des Menschen nicht primär biologisch bestimmt, sondern sozial konstruiert sei, politisch umsetzen will. Kutschera nennt diese Ideologie eine “Frau-gleich-Mann-Irrlehre” und “pseudowissenschaftliches Hirngespinst ohne faktische Grundlage”. Er verwehrt sich weiterhin dagegen, biologisch definierte Begriffe, geisteswissenschaftlich umzudeuten. So schrieb er: „Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.“ Er zog die Schlussfolgerung: „Eine Humanwissenschaft ohne biologische Grundlage ist unsinnig“ oder auch anders formuliert:

 

Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie.“

 

Aus biologischer Sicht seien Mann und Frau grundverschiedene Menschentypen innerhalb der Biospezies Homo sapiens, erklärt Kutschera. Seit 2014 herrsche ein XY-XX-Ganzkörper-Mann-Frau-Menschenbild. In der Wissenschaft sei herausgefunden worden, dass die Chromosomen, XY-XX, Ganzkörpergeschlechtschromosomen seien, das hieße, die Geschlechtschromosomen bilden nicht nur Geschlechtsorgane aus, sondern wirken im gesamten Körper.

 

In der Biologie seien weibliche und männliche Personen dadurch definiert, ob sie Eizellenproduzenten oder Spermienproduzenten seien.

 

Männlich sein, ein Mann sein heiße, Spermien zu produzieren mit Versorgerfunktion, Frauen seien Eizellenbereitstellerinnen mit Gebärfunktion.

 

„Frau sein heißt, befruchtungsfähige Eizellen zu produzieren, das ist Frau sein in der Biologie“ (Video ab 5:30)

 

Aufgrund dieser biologischen Definition widerspricht er auch der Ansicht, es gäbe ein „Drittes Geschlecht“. Unser Genom, und das träfe für alle Säugetiere zu, sei diploid, das heißt, wir haben einen Chromosomensatz von der Mutter und einen von dem Vater. Laut Prof. Dr. Kutschera hat kein Biologe seit 350 Jahren „eine dritte Gametenform“ entdeckt. Die sogenannten Zwischenformen, das angebliche „dritte Geschlecht“, seien Intersexpersonen, dies seien Störungen in der Ausprägung von männlich und weiblich, Chromosomenanomalien. Es gäbe nur zwei Geschlechter und die vorgeburtlichen Problemfälle im Beitrag mit dem Titel: „Mann-Frau-Divers: Gibt es ein Drittes Geschlecht?“

 

Kritiker der „Ehe für Alle“ und kontroverse Rückschlüsse Kutscheras

Als das Gesetz zur „Ehe für Alle“ beschlossen wurde, meldete sich Kutschera auch in Interviews zu Wort. Das Interview vom 5. Juli 2017 auf kath.net war sehr umstritten, und es folgten viele weitere zur Vertiefung seiner Ansichten. Er erklärte, dass seine Kritik auf der Basis von biowissenschaftlichen Fakten und nicht auf Politik oder Religion beruhe. 


Er sieht diese Entscheidung zum Beschluss des Gesetzes in der Fortführung der Ideologie des GM mit den Inhalten eines John Moneys, der nach seiner Sicht Begründer des Gender Mainstreaming (GM) sei. 


Er sprach sich gegen die „widernatürliche Früh-Sexualisierung“ aus, die er als „geistige Vergewaltigung Schutzbefohlener“ interpretierte.


Er kritisierte die „Homo-Ehe“ aus biologischen Gesichtspunkten und erklärt, dass eine Population eine Fortpflanzungsgemeinschaft darstelle, der Staat die Aufgabe hätte, diese ihr anvertraute Population zu erhalten, daher sei die Ehe zwischen Mann und Frau besonders zu schützen. Er ist der Meinung, dass der Staat nichts davon hätte, wenn er sterile Homo-Pärchen privilegieren würde, denn die Rente dieser Menschen müsse von den Kindern aus fertilen Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden.



Eine seiner umstrittenen Äußerungen liest sich wie folgt:


„Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“



Und seine Begründung liest sich wie folgt:


„Fehlt das genetische Band, z. B. Homo-Männerpaare mit adoptiertem Sohn, so kann hier in verstärkter Form der „Stiefvater-Effekt“ eintreten. Warum sollte ein 40-jähriger Homo-Mann nicht z. B. den 15-jährigen Adoptivling begehren, da zu diesem Kind überhaupt keine direkte erbliche Verwandtschaft besteht? Eine instinktive Inzucht-Abscheu existiert hier nicht. […] – die „Ehe für alle drei“ wird dann kommen.“



Konsequenzen


2016 wurde ein geplanter Vortrag an der Universität Marburg über die Grundlagen der Evolutionsbiologie abgesagt, da sich die Frauenbeauftragte der Universität für eine Ausladung Kutscheras ausgesprochen hatte.


Es bildete sich eine Protestbewegung gegen Kutschera mit einer Petition gegen ihn mit dem Titel: 


„Kündigung des Amtes von Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera“. Eine Arbeitsgruppe wurde sogar gegründet, um angebliche Schwächen in Kutscheras Werk: „Das Gender-Paradoxon: Mann und Frau als evolvierte Menschentypen” herauszuarbeiten.



Es brach eine mediale Berichterstattung über den, ab jetzt umstrittenen, Biologen aus, von der er sich stellenweise verleumdet sah.


Man erkennt, dass eine sachliche Diskussion über ideologische Thesen kaum mehr möglich ist, ohne persönlich angegriffen zu werden, ohne dass bei der Arbeitsstelle Druck aufgebaut wird, ohne juristisch angeklagt zu werden, weil sich aggressive Dogmatiker in ihrer Ideologie und sexuelle Abweichler/Randgruppen in ihrer "Einmaligkeit" angegriffen fühlen. 


So sprach sich ein Berliner Arzt gegen Kutschera aus, er selbst sei homosexuell, aber nicht pädophil und sprach Kutschera die Kompetenz ab. Auch der Petitionstext gegen Kutschera zeigt eine emotionale Betroffenheit, die Textverfasserin sei früher missbraucht worden, sei lesbisch und lebe mit ihrer Frau und einer Tochter zusammen und hätte keine pädophile Neigung.


Von der durchaus bekannten Inzesthemmung scheint diese noch nie etwas gehört zu haben. Sie fühle sich beleidigt und passe zum angeblichen „Feindbild“ Kutscheras. Auch ein Kassler Student gab der Presse über bekannt, dass er schwul sei und von einem Professor mit so homophoben Ansichten nicht mehr unterrichtet werden wollen würde. 


Prof. Dr. Kutschera schätzt sich selbst als einen Menschen ein, der streng logisch und rational denkt sowie argumentiert und gesteht ein, dass er dachte, dass andere auch ähnlich gestrickt seien und dabei irrte. Viele Menschen seien eher emotional als rational veranlagt.


Am 5. Juni 2019 musste U. Kutschera zum Gerichtstermin am Amtsgericht in Kassel wegen „Volksverhetzung“ antreten, Homosexuelle und ein Vertreter der AStA haben den Biologen angezeigt. Es wird in den Medien so dargestellt, als wolle er Homosexuelle beleidigen. Dies sei, laut Prof. Kutschera nicht der Fall, es ginge ihm um das Kindeswohl und um das natürliche Recht eines Kindes, auf einen Vater und eine Mutter, das er anhand der Eltern-Kind-Bindung belegte.


Kutscheras Verteidiger stellte 14 Beweisanträge. Durch die Anhörung anderer Wissenschaftler und einem Kinderarzt wurde belegt, dass Kutscheras Äußerungen auf biowissenschaftlichen Grundlagen beruhen und keine persönliche Meinungsäußerung mit beleidigendem Inhalt darstellen.


Im Berufungsprozess wurde Prof. Kutschera zu einer Geldstrafe von 6000 € verurteilt. Daß Schlußfolgerungen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnis bzw. auch Meinungsäußerungen als Volksverhetzung geahndet werden bzw. in diesem Fall geahndet wurden, ist völlig absurd !


Deutschland 2021 – die effizienteste Tiefenindoktrination (Meinungsdiktatur) die je existiert hat. 



https://www.dijg.de/gender-mainstreaming/dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/



Der Arbeitskreis Evolutionsbiologie wurde 2002 mit Unterstützung des Harvard - Professors Ernst Mayr im damaligen Verband Deutscher Biologen (vdbiol) gegründet. Seit 2017 agiert der AK Evolutionsbiologie eigenständig. Der AK ist eine Vereinigung von Evolutionswissenschaftlern & Physiologen, die die Stammesentwicklung und Funktion der Organismen erforschen oder biologiehistorisch / wissenschaftstheoretisch arbeiten.


Der AK Evolutionsbiologie vertritt eine naturalistische Weltsicht. Wir kooperieren mit dem National 

Center for Science Education (NCSE) in Oakland, CA, USA, der Systems Biology Group, Inc., in Palo Alto, CA, USA und der Biotech-Research Company I-Cultiver Inc., in San Francisco, CA, USA. Dort ist Dr. U. Kutschera ab 01.04.2021 per Vertrag als "Professor of Biology" und "Scientific Advisor"tätig (Projekt W. R. Briggs/Stanford-019).


Wir setzen uns kritisch mit anti-naturwissenschaftlichen (irrationalen) Ideologien auseinander, wie z. B. Kreationismus, Genderismus, Gentechnik-Angst, Klimawandel-Hysterie, Homöopathie usw., nach dem 


Motto:

„Biologisches Wissen befreit den Menschen aus dem Würgegriff unvernünftiger Glaubens-Verirrungen.“ (U. Kutschera: Physiologie der Pflanzen. Berlin 2019, S. 7).



"Wir stammen alle aus einem Präkambrischen Urbilaterium ab, und dieser Urwurm in uns war Regenwurm ähnlich"


„Die Gender-Wissenschaft ist eine politische Ideologie.“ Mann und Frau sind nicht gleich und können von der Politik demzufolge auch nicht gleich gemacht werden. Das unterschiedliche Handeln und Denken von Männern und Frauen ist nicht in erster Linie das Produkt von Erziehung, wie es die Moneyistische Ideologie vorsieht, sondern das Ergebnis ihrer unterschiedlichen Biologie.


Prof. Dr. Ulrich Kutschera ist Evolutionsbiologe und Physiologe aus Freiburg i. B. Er war lange Zeit an deutschen Universitäten tätig und hat zahlreiche Forschungsarbeiten zur Biologie und Evolution von Bakterien veröffentlicht. Seit 2007 arbeitet er als Visiting Scientist in Palo Alto, Kalifornien, USA. 2019 erschien das Fachbuch „Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion.“ Und 2020 sein Sachbuch „Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien.“ 




„Das Geschlecht ist in jeder einzelnen Zelle des Körpers eingeschrieben“, erklärt Prof. Kutschera. Wir können unserer Natur nicht entkommen. Kulturelle Faktoren wie Erziehung, das Lebensumfeld und die Gewohnheit dürfen selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Doch eine Theorie, die die Geschlechtlichkeit der Menschen in erster Linie als sozial konstruiert sieht, verläßt den Boden seriöser Wissenschaft.




https://biology.mit.edu/profile/david-c-page/



Copyright David C. Page, 2013


https://www.researchgate.net/profile/David-Page-13


https://www.researchgate.net/institution/Massachusetts-Institute-of-Technology



Prof. Ulrich Kutschera gelingt es, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig für Laien verständlich auszuführen, daß das Vorhaben, eine geschlechtslose Gesellschaft zu begründen, vor diesem Hintergrund zum Scheitern verurteilt ist. Denn: 


Wer über Menschen redet, dürfe über die Biologie nicht schweigen. Und die erteilt dem durch und durch ideologisch motivierten, mit Euro-Milliarden gefüttertem Programm „Gender-Mainstreaming“ eine klare Absage.


Es gibt kein drittes Geschlecht! Es gibt nur zwei Geschlechter und den Zustand “ i n t e r ”. Das sind entwicklungsgestörte Menschen, bei denen die Geschlechtsausbildung nicht funktioniert hat. Mann und Frau unterscheiden sich hinsichtlich proteincodierender Gene, wie Schimpanse und Mensch. 


Prof. Dr. U. Kutschera, Das Gender-Paradoxon
– „Schwule Käfer gibt es nicht.“


Sex und Gender sind Schlüsselbegriffe der Evolutionsbiologie. Sie werden jedoch zur Verbreitung einer radikal-feministischen "Geschlechter-Theorie" bzw. der Politikagenda des "Gender Mainstreaming" (GM), eine "Frau-gleich-Mann-Ideologie", sinnentstellend verwendet. Prof. Dr. Ulrich Kutschera legt dar, dass GM bzw. die soziologischen "Gender Studies" auf die Irrlehren des US-Psycho-Erziehers John Money (1921 - 2006) zurückführbar sind. 



Dieser Moneyismus wird den Erkenntnissen der Geschlechtergerechten Biomedizin (GB) gegenübergestellt, die auf den evolutionär herausgebildeten Unterschieden zwischen Mann und Frau basiert und zur Etablierung eines neuen Ganzkörper XY- bzw. XX-Menschenbildes geführt hat. In der Neuauflage wurden aktuellste Forschungsergebnisse aufgenommen; die Aussagen dieses Aufklärungstextes konnten durch weitere Belege untermauert werden.



„Das Gender-Paradoxon“ wird viele Ideologen provozieren. Kunststück: Es beinhaltet sowohl Kritik am Feminismus/Gender Mainstreaming als auch am Kreationismus. Damit schafft sich das Buch Gegner in zwei mächtigen Lagern. Problematisch ist hierbei wiederum, dass ausgerechnet diese beiden Lager nichts mit Wissenschaft und fundierten Erkenntnissen anfangen können.


Dass Kutschera auch keineswegs ein Gegner von Frauenthemen und der Gleichberechtigung ist, wird an der Erwähnung der „Anti-Leihmutterschafts-Kampagne“ der EMMA und einer konkreten Stellungnahme zur Gleichberechtigung deutlich.


Selbstverständlich darf weder an Universitäten noch in anderen Arbeitsbereichen Deutschlands kein Mensch, ob Mann, Frau, homo- oder heteroerotisch veranlagt, benachteiligt werden. Vor dem Grundgesetz sind alle Bürger gleich, und zum Einhalten dieser zentralen Aufgabe sind alle Arbeitgeber und Mitarbeiter verpflichtet.



U. Kutschera, Das Gender-Paradoxon, S. 122



Diese Aussage ist nur an dieser Stelle auf den Bereich der Arbeit beschränkt. In weiteren Auslassungen wird deutlich, dass die Aussage auf andere Lebensbereiche ebenso zutrifft und zutreffen muss.


Das Buch liest sich flüssig. An vielen Stellen wird allerdings die Neugier auf weitere Tatsachen geweckt. Einem jeden Leser ist es überlassen, weitere Recherchen zwischendurch anzustellen. Mir kam zugute, dass ich offenbar eine (damals wenig geschätzte) Biologielehrerin im Grundkurs der gymnsialen Oberstufe hatte, die mir z. B. Wissen über haploide und diploide Zellen dauerhaft vermittelt hat.


Diese Begriffe erläutert Kutschera allerdings verständlich. Bei der Lektüre des Buches ist mir kein wissenschaftlicher Ausdruck begegnet, den ich zum Verständnis durch weitere Information hätte ergänzen müssen. Der Autor schafft es hervorragend, Fakten und Wissen zu vermitteln. Seine Sprache ist durchgängig in einem verständlichen Ton gehalten, der auch außerhalb akademischer Kreise gut verständlich ist.


Dem Autor ist es daran gelegen, Fakten zu vermitteln, die über Jahrhunderte in akribischer Kleinarbeit durch Biologen ermittelt wurden. Dabei berücksichtigt er Biologen und Botaniker wie Charles Darwin, August Weismann und Julius Sachs. Gerade Charles Darwin wird – aus der zeitlichen Perspektive – auch kritisch betrachtet. Die Zeit lehrte andere Schlussfolgerungen, was allerdings nichts am Wert der Forschung von Darwin ändert.



Da der Autor bereits viele Jahre als Professor der Biologie auch in der Forschung tätig ist, kann er auf viele eigene Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen verweisen. Der wissenschaftliche Bezug des Buches, hindert die genannten Gegner allerdings nicht an unsachgemäßer und ideologischer Kritik - fernab von Fakten.



Kutschera macht selbst auf die Gefahr der Nazikeule aufmerksam, als er beschreibt, dass es neben einer „Gendermedizin(Gender als biologischer Begriff für Geschlecht) auch eine „Rassenmedizin„, die nach der Rasse des Menschen unterscheidet, gegeben hat.



Seine biologischen Erkenntnisse wendet Kutschera nun auf das Gender Mainstreaming und den Kreationismus an. Dies geschieht fundiert und belesen. Er hat sich mit den wichtigsten Quellen aus diesen Bereichen beschäftigt. Die Bibel wird ebenso zitiert wie Degele, Alice Schwarzer, John Money etc. Auch Dale O’Leary  (oder hier) kommt mit diversen anderen zu Wort. So ist der Autor in der Lage, wissenschaftlich fundiert die Aussagen der beiden kritisierten Strömungen in seinem Buch zu betrachten und zu bewerten.



Peter Tschaikowsky wird unaufgeregt im Zusammenhang mit einer angeborenen Homoerotik betrachtet. An dieser Stelle geht der Autor auch auf die Begriffe der Homophobie und der (in der gesellschaftlichen Betrachtung vernachlässigten) Heterophobie ein. Die Blicke über den Tellerand zeigen, dass der Professor der Biologie kein s. g. Fachidiot ist. Er vermag es sein wissenschaftliches Fach in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Phänomenen zu setzen. 



Intensiv beschäftigt sich der Autor mit dem „SexualwissenschaftlerJohn Money, der zwar mittlerweile kaum noch zitiert wird, dennoch aber die Grundlagen für das Gender Mainstreaming gelegt hat.

Eine Webseite über John Money. ( LINK )

John Money vertrat die These, dass es keinerlei wesensmäßige Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gäbe und Männlichkeit und Weiblichkeit nur erlernte Geschlechtsrollen seien.

Kutschera zeigt deutlich auf, dass diese These gegenstandslos und schädlich ist. Dieser These ist es zu verdanken, dass körperliche Geschlechtsmerkmale mittlerweile sogar als „sozial konstruiert“ dargestellt werden. Die Philosophin Judith Butler kommt in diesem Zusammenhang ebenfalls zu Wort.


Ein Artikel über Judith Butler in der Welt.


Womit wir bei der Philosophin Judith Butler wären, die in diesem Jahr den Theodor-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt erhalten soll. Butler ist berühmt für ihre komplizierten Sätze. Dafür hat sie sogar den ersten Preis im „Wettbewerb für schlechtes Schreiben“ erhalten, der von der Zeitschrift „Philosophy and Literature“ veranstaltet wird. Der in der Laudatio zitierte Satz Butlers geht so:



„The move from a structuralist account in which capital is understood to structure social relations in relatively homologous ways to a view of hegemony in which power relations are subject to repetition, convergence, and rearticulation brought the question of temporality into the thinking of structure, and marked a shift from a form of Althusserian theory that takes structural totalities as theoretical objects to one in which the insights into the contingent possibility of structure inaugurate a renewed conception of hegemony as bound up with the contingent sites and strategies of the rearticulation of power.“



Auf Deutsch: Ganz so leicht, wie sich die Marxisten die Welt erklären, ist sie nicht.


Das Buch ist auf den Punkt geschrieben. Neben den angesprochenen Inhalten geht es u. a. um Geschlechterunterschiede im Phänotyp (Erscheinungsbild) und im kulturellen Bereich (Musik, Literatur). Soziale Themen wie Homoehe, Leihmutterschaft, Intersexualität werden ebenso angesprochen. Diese Dinge werden konzentriert, spannend und auf den Punkt behandelt.

Unterhaltsam ist der Satz


"Es gibt keine schwulen Käfer".

Dieser fällt in Zusammenhang mit der Behauptung, es gäbe keine nachweisbare Homoerotik im Tierreich. Die beobachtete Homoerotik ist insgesamt ein Vorkommen, das entweder nicht im natürlichen Umfeld vorkommt oder eine extreme Ausnahmeerscheinung darstellt. 


Homoerotik ist dementsprechend eher eine menschliche Erscheinungsform von erotischen Handlungen. Kutschera stellt diese Tatsache aufgrund empirischer Belege ohne weitere Wertung fest. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf das o. g. Zitat hinweisen.


Die Feststellung, dass Männer und Frauen sich genetisch in etwa soweit voneinander unterscheiden, wie der Schimpanse vom Menschen, wird für Weiteres Aufsehen sorgen. Dieses Aufsehen beruht allerdings auf dem eigenen Sexismus, wenn man das eine Geschlecht näher dem Affen zuordnet als das andere. Eben dies tut Professor Kutschera eben nicht. Er weißt lediglich daraufhin, dass es bereits genetische Unterschiede der Geschlechter gibt, die die These der sozialen Konstruktion entkräften.

Weitere Protagonisten des Buches:

  • die „Biologin“ und Feministin Ah-King aus Schweden
  • Wallace
  • eine Antje Lann H.
  • und viele weitere.


Ich habe das Buch als konzentrierte Vermittlung von Wissen aus der Biologie und auch der feingeistigen, kulturellen Seite des Menschens gelesen. Kutschera gewährt in seinem Buch einen umfassenden Blick auf die Gesellschaft mit ihren biologischen, sozialen und künstlerischen Aspekten. Dieser Blick war für mich lehrreich und spannend.




Die Buchvorstellung: 


Vorwort zur 2. Auflage 

Vor sechzig Jahren (1948) hat Alfred C. Kinsey (1894–1956) einen Report publiziert, der zwei Irrtümer enthält, die bis heute fortleben. Jeder 10. Mann soll schwul sein, und es gäbe einen 

Gradienten zwischen „vollkommen homosexuell“, über Zwischenstufen, bis „komplett heteronormal“ (Kinseys Regenbogen-skala). 


Beide Mythen wurden in diesem Text unter Verweis auf biologische Fakten widerlegt.Obwohl dieses Aufklärungsbuch für Personen verfasst worden ist, die an den Ursachen und Folgen der 

evolvierten Zweigeschlechtlichkeit des Menschen interessiert sind, waren die öffentlichen Reaktionen vorwiegend negativ.


Kürzlich ist die folgende juristische Einsicht publiziert worden: „Ein Forschungsergebnis mag richtig, falsch oder umstritten sein; es ist aber nicht rechtswidrig oder rechtmäßig“ (Gärditz 2018). Da dieses Buch im Wesentlichen auf den Ergebnissen biomedizinischer Forschung basiert, gebe ich die aktualisierte Neuauflage mit Zuversicht in den Druck. Naturwissenschaftliche Wahrheiten sind oft unbequem, aber man wird sie nicht auf Dauer unterdrücken können.


Kassel, im April 2018                U. Kutschera



Vorwort zur 1. Auflage

Seit der Veröffentlichung meines Bestsellers Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte (Februar 2009) werde ich regelmäßig von Journalisten kontaktiert mit der Bitte, mich nicht nur mit dem Kreationismus, d. h. den auf Realwelt-Phänomene übertragenen biblischen Schöpfungsglaubensondern auch mit der Gender-Ideologie öffentlich auseinanderzusetzen. Die Grundgedanken dieser „Geschlechter-Weltanschauung lassen sich wie folgt verdeutlichen. Im November 2014, nur wenige Tage nach dem 100. Todestag des Urvaters der modernen „Sex-Forschung“, August Weismann (Freiburg i. Br.), ist in dessen Bundesland Baden-Württemberg ein sogenannter „Entwurf zum Bildungsplan 2015“ der Stuttgarter Landesregierung bekanntgeworden. Nach Veröffentlichung dieses Dokuments gab es bundesweit Proteste  warum? 


Vertreter der Gender-Ideologie wollten für alle Schulen und Fächer vorschreiben, dass die 

Schüler von nun an „gendersensibel“ erzogen werden. Man plante, z. B. Achtklässler (ca. 14 Jahre alt, mitten in der Pubertät) im Biologieunterricht zu fragen, ob sie wirklich „heterosexuell seien oder sein wollen“. Weiterhin sollte vermittelt werden, dass die „Heteronormalität“, d. h. die Tatsache, dass etwa 95 % aller Männer und Frauen über einen evolutionär verankerten, dem anderen Geschlecht zugewandten „Fortpflanzungstrieb“ verfügen, als konservativ-reaktionäre Weltanschauung zu gelten habe. 


Die Vater/Mutter-Kind-Familie sei überholt, während eine homoerotische Neigung als frei wählbarer Life Style propagiert wurde. Proteste aus ganz Deutschland haben dann bald dazu geführt, dass der Ministerpräsident Baden-Württembergs, der hinter diesen genderistischen Irrlehren stand, seinen Vorschlag zurückgezogen hat. Da ich mich, unabhängig von diesem Vorfall, im Weismann-Jahr 2014“ u. a. im Fachjournal Nature mit dem Darwinischen Feminismus auseinandergesetzt hatte, begann ich mit der systematischen Sichtung meiner Aufzeichnungen zum Gender-Thema. Der Text baut auf der 4. Auflage meines Lehrbuchs Evolutionsbiologie (2015) auf und stellt eine Erweiterung der dort zusammengetragenen Sachverhalte dar. Er kann mit acht runden Sex/Gener-Geburtstagen in 


Verbindung gebracht werden: 1. Vor 150 Jahren (1865) wurde die deutsche Frauenbewegung gegründet, die mit vernünftigen Sachargumenten der damaligen Diskriminierung des weiblichen Teils der deutschen Bevölkerung entgegengetreten ist. Im selben Jahr hat der deutsche Biologe Julius Sachs (1832–1897) ein Lehrbuch verfasst, in welchem eine erste Sex-Gender-Definition niedergeschrieben war. 2. Vor 70 Jahren (1945) wurde auf der Gründungsversammlung der Vereinten Nationen (UN) in San Francisco/Kalifornien (USA) die Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben, die dann 1958 im Grundgesetz verankert worden ist. 3. Vor 60 Jahren (1955) hat der US-Psychologe und Erziehungswissenschaftler John Money (1921–2006) die aus Zwitter (Hermaphroditen)-Studien abgeleitete „Gender-Theorie“ formuliert, welche besagt, dass Menschen als geschlechtsneutrale Unisex-Wesen geboren werden und erst später eine erzieherische Prägung in männliche bzw. weibliche Richtung erfahren. 4. Vor 50 Jahren (1965) ist Bruce (David) Reimer in Kanada als eineiiger Zwillingsbruder zur Welt gekommen. 


Der Junge wurde zum „Beweis“ der Gender-These als Säugling kastriert und zu einem Mädchen 

umgestaltet – der gepeinigte Kastrat beging 2004 Selbstmord. 5. Vor 30 Jahren (1985) ist ein Artikel „Sex and Gender“ in der Serie Annual Review of Psychology erschienen, wo diese Begriffe präzise definiert worden sind, mit Kritik an der feministischen Gleichmacher-Ideologie. Im selben Jahr hat John Money in einem Fachbeitrag dargelegt, dass der biblische Schöpfer ein Hermaphrodit sei („manwoman God“), d. h. seine Lehre hat vermutlich auch eine religiöse Komponente. 6. Vor 20 Jahren (1995) ist auf der Pekinger Weltfrauenkonferenz (Beijing, China) die „Gender-Agenda“ beschlossen worden (Macht-Gleichstellung von Mann und Frau). Diese auf Moneys Geschlechter-Dogmatik basierende Lehre ist daraufhin unter dem Pseudonym „Gender Mainstreaming“ (GM) von der damaligen rot/grünen Bundesregierung als verbindliche Leitlinie umgesetzt worden. 


Das Doppelwort GM wird oft fälschlicherweise mit „Frauenförderung bzw. Gleichberechtigung“ 

übersetzt. Dahinter verbirgt sich jedoch ein radikal-feministisches Umerziehungsprogramm, basierend auf dem Moneyistischen Glaubenssatz, das Geschlecht des Menschen sei nicht primär biologisch bestimmt, sondern gesellschaftlich-sozial konstruiert und daher form- und wandelbar. 


Diese Sicht ist mit dem biblischen Kreationismus geistesverwandt. 7. Vor zehn Jahren (2005) wurde entdeckt, dass sich Mann und Frau, wie die Säugerarten Schimpanse/Mensch, um ca. 1,5 % genetisch voneinander unterscheiden. Dieser „große Erbgut-Unterschied“ basiert auf einer evolutionär herausgebildeten Geschlechter-Verschiedenheit (Sexual-Dimorphismus), die wiederum auf die unterschiedlichen Größen und Funktionen der Geschlechtszellen (XY- bzw. XX-Gameten) zurückgeführt werden kann (Anisogamie). Diese gravierenden Mann-Frau-Unterschiede resultierten 2005 in der Konsolidierung der bereits 1993 eingeführen geschlechtergerechten Tier- bzw. Menschen-Forschung, die international als Gender Biomedizin (GB) bezeichnet wird. 8. Vor einem Jahr (2014) wurde die GB als neue, der soziologisch begründeten GM-Ideologie (Moneyismus) entgegengerichtete  Wissenschafts - disziplin auf internationaler Ebene etabliert.


In diesem Fachbuch, das stellenweise den Charakter einer Fakten- bzw. Textesammlung zeigt, wird zunächst dargelegt, was Biologen seit ca. 1735 unter „Sex“ verstehen, und dass dieses Wort von Erziehungs- bzw. Sozialwissenschaftlern im Sinne von „erotische Akte“ verwendet wird. In verschiedenen Kapiteln wird die Entwicklung der Gender-Ideologie in all ihren Facetten beleuchtet, wobei auch Erlebnisberichte des Autors aufgenommen worden sind. Das Buch ist als Nachfolge-Titel meiner Monographie Design-Fehler in der Natur konzipiert und steht daher in der bewährten Tradition der LIT-Serie „Naturwissenschaft und Glaube“. 


Die in diesem Text zusammengetragenen Fakten, Theorien und Modelle sind weder religiös noch politisch motiviert (ich bin ein ungläubiger Nichtwähler und Kriegsdienstverweigerer). Wie in meinen Büchern zur Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie wurden sämtliche Aussagen mit soliden Quellen belegt. Die Schlussfolgerungen stellen somit nicht meine persönliche Meinung dar, sondern reflektieren den Erkenntnisstand der internationalen Biowissenschaften. In diesem Aufklärungstext ist unser aktuelles Bild von Mann und Frau als evolvierte XY- bzw. XX-Menschentypen dargelegt, wobei, entwicklungsbiologisch, das Weibliche als „primäres Geschlecht“ interpretiert wird. Das Buch soll u. a. dazu beitragen, biologische Sachinformationen in die aktuelle Gender-Debatte einzubringen und damit einen interdisziplinären Diskurs auf rational-naturwissenschaftlicher Ebene anregen.

 

Kassel, im Dezember 2015                                                                                         U. Kutschera 





Inhalt 
1. Einleitung: Was ist Sex? Darwinischer Feminismus und die Moneyistische Gender-Ideologie
Charles Darwins Artenbuch-Trilogie und die evolutionäre Psychologie. Eine Darwin’sche Dorfschule 1848 in bildhafter Darstellung Bio-Unterricht in einer Engels’schen Stadtschule 2014 Kurze Geschichte der Sex-Forschung Der Sexualakt und die biologische Gender-Definition A-sexuelle erotische Akte beim Menschen Darwins Zwitter-Hypothese und der Feminismus Aquatische Selbstbefruchter und der tierische „Homosex“ Gender-Agenda und Unisex-Menschen Analoge Entwicklung der GM- und Intelligent Design-Ideologie Gender-Ideologie Made in Germany als Scheinwissenschaft Moneyismus als Grundlage der Gender-Weltanschauung Humankapital Kind und die Macht-Gleichstellung der Frau 2. Leihmutter-Menschenzucht, Gender-Kreationismus und die Ideologisierung der Biologie Stanford-Gender und Biomedizin: Eine paradoxe Verwirrung Genderistische Menschenzucht Made in California und die Vater-Frage Anti-Leihmutterschafts-Kampagne in der Emma.


Retortenbabys: Mittelalterliche Männerdominanz 
Alters-Scheinmutterschaft ohne Verwandtschaftsgrad Universitäre Pseudowissenschaft: 
Humanistische Zensur 2015 Exkurs: Kreationistische Ideologie contra Evolution Proteste gegen U. Kutschera und das hpd-Rechtfertigungsschreiben Das Bibel-Paradoxon: Christliche Kritik an den Gender Studies Genderismus und die Ideologisierung der Biologie Schlussfolgerungen und die Harvard-Stanford-Kontroverse 
 
3. Alfred Russel Wallace als Frauenrechtler und hessische Gender Studies in Aktion Pro-Professur: Mentoring für hessische Wissenschaftlerinnen Ein Zufall, den es eigentlich nicht geben sollte Das Wesen wissenschaftlicher Forschung: Drei Fallbeispiele Diffuse Problemstellungen und die Beforschung fragwürdiger Gender-Probleme Gender-Curricula für Bachelor und Master Das Marburger Quallen-Buch: Hessische Genderperspektiven in der Biologie Gender und Vielfalt in Studium und Lehre Gender-kompetent: Der Bologna-Prozess an deutschen Hochschulen Kreative Leistungen von Frauen contra Uni-Funktionärswesen  



4. Die Schopenhauer-Darwin’sche Weiber-Analyse, akademische Gender-Frauen 2015 und die
 männliche Vererbungskraft Mann und Frau: Das eheliche Leben in der guten alten Zeit Arthur Schopenhauers Weiber-Analyse Charles Darwins anti-feministische Position Leipzig 1865: Zwei Ereignisse mit weitreichenden Folgen Exkurs: Die akademische Gender-Frau 2015 


Darwinischer Feminismus und maskuline Vererbung: Fragwürdige Konzepte 5. August Weismanns Freiburger Sex-Theorie und die Neo-Darwin’sche Gleichwertigkeit von Mann und Frau Vom Frankfurter Schmetterlings-Sammler zum Freiburger Uni-Zoologen Weismann als Zellforscher und die Berechtigung der Darwin’schen Theorie Das Darwin-Lamarck’sche Vererbungsprinzip und die egoistischen Gene Altern, Tod und die Zellteilungs-Grenze 
Vererbungskraft von Mann und Frau: Geschlechter-Gerechtigkeit a la Weismann Max Hartmann und die Intersex-Hühner  Charakterunterschiede zwischen Mann und Frau 1883 vs. 2015 Biologie contra Philosophie: Genderistische Ungleichbehandlungen Uni Freiburg im Weismann - Jahr 2014 und das Professx Eine ungelöste Gender-Frage: Wo sind die kreativen Frauen? 6. Vom Körperbau zum Genom: Mann und Frau als evolvierte Menschentypen mit ausgeprägtem Sexual-Dimorphismus Weder Mann noch Frau? 


Das evangelische Online-Magazin 2013 Allgemeine Unterscheidungsmerkmale und Stoffwechselrate Körperhöhe und Hetero - Familie: Warum Jäger größer sind als Sammlerinnen 
Körperfett und Muskelmasse während der Entwicklung von Mann und Frau Sexualhormone, Barr-Körper und die Mosaik-Gewebe der Frau Geschlechtschromosomen und Intersex-Menschen Genetische Unterschiede zwischen Mann und Frau: Artverschiedene Wesen? 
Biochemischer Sexual-Dimorphismus im ganzen Körper Jugend-Generation LGBT und das Nature-Paradoxon Das männliche und weibliche Gehirn: Ein Vergleich Ganzkörper-Sexualdimorphismus beim Menschen 


7. Geschlechterspezifische Embryonen, das Kleinkind-Verhalten und die vorgeburtlich

festgelegte erotische Veranlagung Brustwarzen-Paradoxon: 


Das primäre Geschlecht des Menschen ist weiblich 

Die Auto- bzw. Puppen-Manie von Kleinkindern Männliche Homosexualität und der Hirschfeld’sche Regenbogen Angeborene Homophilie: Das Peter & Antonia-Experiment 


Der geniale heterophobe Homoerotiker und die Psycho-Krankenschwestern Lesbische Frauen und deren Darwin’sche Fitness Homosexualität im Tierreich mit Bezug zur Evolution Philosophische Homophobie eines heteroerotischen Denkers 

Hypergamie-Prinzip und Partnerwahl von Mann vs. Frau 


Das Männerkaufhaus: Evolutionäre Psychologie für Laien 8. Erzwungene Geschlechter-Identität: David Reimer (19652004) als Opfer auf dem Altar der    Moneyistischen Gender-Religion 2015 Der pädophile Kindesmisshandler John Money Die Gender-Theorie von John Money und ihre Gegner Die Geschichte vom Leiden und Freitod des Gender-Opfers David Reimer Moneyisitischer Kindesmissbrauch im Namen der Psycho-Erziehungswissenschaften Die Moneyistische Sexualpädagogik der Vielfalt Geschlechts-Rückumwandlung und Selbstmord John Money und die misshandelten Zwillingsbrüder Reimer: Rechtsradikale Kritiker? 


Bibliometrische Analyse des doppelten Gender-Begriffs Gender Mainstreaming 2015: 

Warum der Moneyismus Menschen krank macht

Moneyismus im deutschen Schulunterricht 2015

 

Kinderarzt angeklagt: Sind pädophile Handlungen akzeptabel? Feministische Biophobie und Pandoras Money-Box 9. Die Berliner Gender-Debatte 2015 und der pflanzliche Super-Homosex

Inforadio rbb: Gender Mainstreaming  Unfug, Religion, feministische Sekte Von Sozialdarwinistisch-reaktionären Pöbeleien zum rbb-Beitrag des Jahres Das besorgte Landwirbeltier U. Kutschera in der Kolumne Luft und Liebe Gender Studies: Wer hat Angst vor einem anderen Leben? Die Moneyistischen Grundannahmen der Gender Studies 2015 

Die pflanzenlose Genderwelt im Internet-Radio Die Stuttgarter Geschlechter-Erklärung und das Platonische Ideal  Homosex und Gender im Pflanzenreich 


10. Epilog: Gender Biomedizin und der Psychoterror der Moneyistisch indoktrinierten 
Mann-Weiber Die Frau als das primäre Geschlecht und die Gender Biomedizin Mann vs. Frau: Gender-Pricing und inkompetente Alpha-Frauen Kinderlosigkeit als Life Style und Freudenhäuser für Gender-Damen Gender-Ideologie als kreationistisches Gedankengut:


Unabhängige Belege Sozial-Kontruktivismus und surrealer biblischer Schöpfungsglaube Der Psychoterror vermännlichter Feministinnen und die Krebsgeschwür-Analogie Opportunistisches Gegendere als Leitprinzip: Money, Money, Money...  


Literatur Anhang 1: 

Kleines Sex & Gender-ABC Anhang 2:

 Internet-Adressen Register 


Videos

             

27.11.2013
Neues Video "Video 2 - Was sind intelligent geplante Grundtypen?"
Im November 2013, zeitgleich mit der Evokids-Kampagne der Giordano Bruno Stiftung (gbs) "Evolution in der Grundschule", ist die 7. Auflage des „Evolutionskritischen (kreationistischen) Lehrwerks" von Reinhard Junker und Siegfried Scherer erschienen. In diesem bunten Bilderbuch der evangelikalen Studiengemeinschaft Wort und Wissen (W+W) wird das Faktum Makroevolution geleugnet. Stattdessen werden, gemäß dem biblischen Adam- und Eva-Modell, „erschaffene Grundtypen" präsentiert. Aus diesem Anlass hat der Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie dieses neue Video im YouTube-Kanal 
evolutionsbiologenDE veröffentlicht. In der Wissenschaftsdisziplin Evolutionsbiologie gibt es Arten (Biospezies), Organismenreiche und Domänen, aber keine „erschaffenen Grundtypen". Die Unterwanderung des Biologie-Unterrichts an evangelischen Bekenntnisschulen und anthroposophischen Waldorf-Einrichtungen durch W+W ist ein wachsendes Problem, das im aktuellen Lehr-Video thematisiert wird, und dem die Evokids-Kampagne der gbs öffentlichkeitswirksam entgegentreten soll.


Video 2 - Was sind intelligent geplante Grundtypen?


07. Feb. 2012
Neue Video-Serie: Evolution ist überall auf dem YouTube-Kanal "evolutionsbiologenDE"
Die im Juli 2010 mit dem 10-Minuten-Kurzfilm "Was ist Evolution?" eröffnete Video-Serie Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte besteht derzeit aus 8 Folgen und wird demnächst mit dem Video Nr. 9 "Was ist Symbiogenese?" fortgeführt. Diese vom Evolutionsbiologen-Team Prof. Ulrich Kutschera (Universität Kassel/Stanford, USA), Dipl. Biol. Lena Dörges und Dr. Stefan Schauer (beide Universität Kassel) angefertigten Lehr-Videos sind von Anfang bis Ende durchkonzipiert. Obwohl Lehrbuch-Texte bzw. -Grafiken umgesetzt werden, sind diese Produktionen sehr zeitaufwändig.


Mit der im Februar 2012 eröffneten zweiten Video-Serie Evolution ist überall wird eine neue Serie begonnen, in der kürzere Präsentationen zu verschiedenen Aspekten der Stammesentwicklung der Organismen dargestellt werden. Zur Eröffnung dieser neuen Video-Reihe wurde am 7. Februar 2012 das Musik-Video "Stanford Impressions" (Prof. Ulrich Kutschera) auf YouTube veröffentlicht, in dem u. a. die auf dem Campus der kalifornischen Elite-Universität heimischen Baumsalamander (Aneides lugubris) vorgestellt werden. Diese Amphibien benötigen verrottende Baumstämme, wie z. B. Kalifornische Eichen (Quercus agrifolia), um sich fortzupflanzen.


Das gleichzeitig veröffentlichte Video 2 mit dem Titel "Vom Zufall und der Notwendigkeit in der Evolution" ist eine kommentierte Kurzversion eines Vortrages des Konstanzer Evolutionsbiologen Prof. Axel Meyer. Wir haben die wesentlichen Inhalte dieser langen Präsentation zu einer ansprechenden Kompakt-Fassung zusammengetragen, die von allgemeinem Interesse sein sollte.


Diese informelle Serie von Videos (Playlist 2) wird neben der zeitintensiven Reihe Tatsache Evolution (Playlist 1) in unregelmäßigen Abständen mit weiteren Titeln fortgeführt. Die renommierten Biologen Prof. Uwe Hoßfeld und Prof. Lennart Olsson (Universität Jena) haben Video-Beiträge zu ihren Fachgebieten zugesagt.


Lehr-Video-Serie 2: Evolution ist überall.


 23. Dez. 2011

Neues Video "Video 8 - Was sind Evolutionstheorien?"
Theologen, Soziologen, Historiker u. a. Geisteswissenschaftler, die keine praktischen Erfahrungen als forschende Biologen haben, verwenden noch heute das Wortpaar "Die Evolutionstheorie". Im 19. Jahrhundert wurde in der Tat angenommen, eine Evolution der Lebewesen sei theoretisch möglich, aber nicht tatsächlich zu belegen. Heute wissen wir, dass die Evolution ein realer Vorgang ist, der stattgefunden hat, andauert und somit erforscht werden kann. In diesem Lehr-Video Nr. 8 "Was sind Evolutionstheorien?" hat das Evolutionsbiologen-Team Prof. Ulrich Kutschera (Universität Kassel/Stanford, USA), Dipl.-Biol. Lena Dörges und Dr. Stefan Schauer (beide Universität Kassel) zunächst dargelegt, was naturwissenschaftliche Theorien sind. Danach werden die folgenden Konzepte erklärt:


1. die Theorie von J. Lamarck 1809 ("Lamarckismus"),
2. die Theorien von C. Darwin und A. R. Wallace 1858/59 ("Darwinismus"),
3. die Theorie von A. Weismann 1914 ("Neodarwinismus"),
4. die Synthetische Theorie von T. Dobzhansky, E. Mayr u. a. Biologen 1950 ("Modern Synthesis") und
5. die Erweiterte Synthetische Theorie des 21. Jahrhunderts ("Expanded Synthesis"), die auch als "Wissenschaftsdisziplin Evolutionsbiologie" bezeichnet werden kann.


Die Evolutionsbiologie ist eine Realwissenschaft mit praktischen Anwendungen, z. B. in der Medizin oder der Tier- und Pflanzenzucht. Es gibt zahlreichen Theorien, die Teilaspekte der Evolution ausgewählter Organismen erklären. So kann z. B. über die Theorie der gerichteten natürlichen Selektion die Anpassung der Organismen an ihren Lebensraum erklärt werden, während die Theorie der primären Endosymbiose den Ursprung kernhaltiger Zellen, sogenannter Eucyten, verdeutlicht.


Obwohl heute viele Teilaspekte der Evolution einer kausalen Erklärung zugänglich sind, gibt es im "Theoriensystem Evolutionsbiologie" noch viele offene Fragen. Das ist aber ein Kennzeichen einer lebendigen, sich selbst korrigierenden Naturwissenschaft. Antworten werfen neue Fragen auf, und die Forscher gewinnen immer tiefere Einblicke in die den Verlauf und die Antriebskräfte der Makro-Evolution der Organismen unserer dynamischen Erde.



Video 8 - Was sind Evolutionstheorien?

25. Aug. 2011
Neues Video "Was ist Sex und Rekombination?"
August Weismann (1834 — 1914) erkannte in der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung, auch sexuelle Reproduktion genannt, die Hauptursache der biologischen Variabilität. Diese "Neodarwin'schen Theorie" aus dem Jahr 1900 konnte bestätigt und erweitert werden. Evolutionsforscher diskutieren aber noch 2011 die Frage, warum bei 99 % aller Tier- und Pflanzenarten die aufwändige sexuelle Fortpflanzung durchlaufen wird, obwohl hierbei nur die Weibchen über befruchtete Eizellen Nachkommen gebären, während die Männchen kinderlos sterben. Die Männer erzeugen aber über ihre Keimzellen (Spermien) variable Nachkommen und sind, zumindest bei Säugetieren, die eigentlichen Variationen-Generatoren der Evolution.
Bei negativen Umwelteinflüssen oder Parasiten-Befall ist die biologische Variabilität überlebensnotwendig, da während dieser Krisen nur wenige Individuen überdauern, sich fortpflanzen und die Population in der Generationen-Abfolge erhalten.
Im Video wird auch die sexuelle Selektion ("Damenwahl im Tierreich") behandelt und die folgende aktuelle Schlussfolgerung gezogen: Weibchen gebären und erhalten somit die Art, Männchen schaffen Vielfalt.
Die Weiterentwicklung des "Neodarwinismus" wird in unserem Video Nr. 8 "Was sind Evolutionstheorien?" (ca. November 2011) beschrieben, wobei wir dort u. a. auch auf die Epigenetik eingehen.



Video 7 - Was ist Sex und Rekombination?

21. Jul. 2011
Neues Video "Was ist Darwinismus?"
Das Wort "Darwinismus" ist ein Lieblingsbegriff der Kreationisten, Intelligent Design-Anhänger und vieler Theologen, d. h. Personen, die noch heute an biblische Wundergeschichten von übernatürlichen Erschaffungen der Tier- und Pflanzenarten glauben. Die Vertreter dieser christlichen Dogmatik nehmen fälschlicherweise an, Evolutionsbiologie sei eine von Charles Darwin (1809 – 1882) ausgedachte Ein-Mann-Ideologie aus dem 19. Jahrhundert, die sich, ähnlich wie biblische Lehrsätze, nicht weiterentwickelt hätte.


In diesem Video wird gezeigt, dass dies unzutreffend ist. Darwins fünf Theorien zum Artenwandel werden, nach dem Originaltext des Hauptwerks 'On the Origin of Species' (1859), im Detail vorgestellt – sie konnten im Prinzip bestätigt werden, d.h. Charles Darwin hat in seinem "Artenbuch" die Grundlagen für die Evolutionsbiologie gelegt.


Sein größter Verdienst bestand jedoch darin, die Biologie aus dem "Würgegriff der christlichen Religionen" befreit zu haben. Darwin hat eine Trennung zwischen nicht überprüfbaren Glaubensinhalten und wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgenommen und klar erkannt, dass religiöse Dogmen in der atheistischen Evolutionsforschung nichts verloren haben.


Da das Wissen zur Vererbung und Zellbiologie im "Dampfmaschinen-Zeitalter" noch sehr lückenhaft war, hat sich Darwin in vielen Details geirrt. In unserem Lehr-Video Nr. 7 "Was ist Sex und Rekombination?" (August 2011) werden die Weiterentwicklungen der Darwin'schen Grundideen dargelegt.

Video 6 - Was ist Darwinismus?


28. Jan. 2011
Ursprungstheorien im Kreuzverhör
Mit dem Wort Ursprungsfrage assoziiert man in der Regel christlich-religiöse Glaubensinhalte. So bezeichnen z.B. die deutschen Kreationisten die "Ursprungsforschung" als "Königsdisziplin der Biologie". Als Alternative zur atheistischen "Makroevolutionslehre" bieten sie ihren von der biblischen Offenbarung motivierten Schöpfungsglauben an - die Ursprungsfrage wird somit auf biblische Wunder zurück geführt und im Sinne des Intelligent Design-Kreationismus interpretiert. Diese inhaltsleere Schein-Erklärung eignet sich für kirchliche Sonntagsreden - sie hat jedoch in der Evolutionsbiologie nichts verloren.


Nachdem das Team Prof. Dr. Ulrich Kutschera (Universität Kassel/Stanford, USA), Dipl. Biol. Lena Dörges und Dr. Stefan Schauer (beide Universität Kassel) mit dem im Dezember 2010 veröffentlichten vierten Lehr-Video "Was ist Lebensentstehung?" die Grundlagen für ein naturalistisches Verständnis dieses Schlüsselprozesses auf der jungen Erde gelegt haben, folgt nun das bereits angekündigte Video Nr. 5 mit dem Titel: "Was sind Ursprungstheorien?". 


Dabei wird ausführlich auf die drei wichtigsten erklärenden Theorien zur chemischen Evolution eingegangen, um dann die Viren (Aggregate aus einer Nucleinsäure, umschlossen von einer Proteinhülle) vorzustellen. Diese "Zwischenstufen zum zellulären Leben" können im Reagenzglas zerlegt werden (Chaos) und lagern sich dann wieder spontan zu ihrer geordneten Struktur zusammen. Nach diesem Prinzip der Selbst-Zusammenlagerung von Biomolekülen in wässrigen Lösungen sind vor etwa 4.000 Millionen Jahren in den warmen Ozeanen der Ur-Erde auch die ersten bakterienartigen Vorläufer-Zellen ("das Leben") entstanden, wobei möglicherweise Lipid-Vesikel aus Meteoriten-Gestein als Hüllmembranen gedient haben.


Die Gesetze der Physik und Chemie reichen somit aus, um im Prinzip den Ursprung der ersten Vorläufer-Zellen zu verstehen, obwohl noch viele Detailfragen zur chemischen Evolution ungelöst und daher Gegenstand der Forschung sind.


Video 5 - Was sind Ursprungstheorien?

23. Dez. 2010
Neues Lehr-Video zur Lebensentstehung auf YouTube
Die Frage nach dem Ursprung des Lebens wird seit über 200 Jahren von Theologen und Biologen kontrovers diskutiert.
Populäre Antworten, die auf biblischen Schöpfungsmythen basieren, sind keine Erklärungen, sondern Verweise auf unbelegbare christlich-religiöse Glaubensinhalte ohne faktische Basis. Nur die Naturwissenschaften, insbesondere die Astrophysik, Geologie und Biologie liefern gesicherte Befunde, auf deren Grundlage das Problem der Lebensentstehung naturalistisch analysiert werden kann.
In diesem Video wird die Problematik der Lebensentstehung diskutiert und als das Aufkommen der ersten Ur-Mikroben definiert. Die Merkmale urtümlicher Zellen werden dargelegt und die ältesten, ca. 3.500 Millionen Jahre alten versteinerten Bakterien vorgestellt. Das Video endet mit einer Darstellung der Umweltbedingungen auf der jungen Erde, wo vor ca. 4.000 Millionen Jahren in den warmen Ozeanen die ersten Zellen entstanden sind.
Das zugehörige Video Nr. 5 "Was sind Ursprungstheorien?" wird im Januar 2011 veröffentlicht.



Video 4 - Was ist Lebensentstehung? 


20. Aug. 2010
Lehr-Videos 2 (Was ist Kreationismus?) & 3 (Was ist Intelligentes Design?) zum Thema Evolution auf YouTube veröffentlicht
Der wörtlich verstandene, auf biologische Phänomene übertragene biblische Schöpfungsglaube (Kreationismus) breitete sich nach der Veröffentlichung von Charles Darwins Hauptwerk (On the Origin of Species, 1859) in Europa aus und ist noch heute in Deutschland und den USA, wo es keinen staatlichen Religionsunterricht gibt, weit verbreitet.

In den beiden Lehr-Videos Nr. 2 und 3 werden nach Darlegung einiger Grundbegriffe die folgenden Themen behandelt:
- Versionen des biblischen Schöpfungsglaubens: Vom flache Erde-Kreationismus über den Amtskirchen-Kompromiss zum Konzept der Naturalistischen Evolution;
- Kreationistische Organisationen in Deutschland;
- Die Behauptungen der Kreationisten bzw. Intelligent Design-Vertreter und deren Widerlegung;
- Das Grundtypen-Dogma der Kreationisten R. Junker und S. Scherer (Studiengemeinschaft Wort und Wissen): Pseudowissenschaft unter dem Deckmantel der Biologie;
- Das Intelligent Design-Argument und dessen Widerlegung am Beispiel der Augen- und Flagellen-Evolution;
- Propaganda-Strategien der deutschen Kreationisten und der Missbrauch akademischer Institutionen;
- Bewertung des (Intelligent Design) Kreationismus aus der Perspektive der Evolutionsbiologie: Glauben heißt nicht wissen!


Lehr-Video zum Thema Evolution auf YouTube veröffentlicht
Ausgehend von populären Irrtümern zum Thema Evolution, soll dieses Video aus dem Arbeitskreis Evolutionsbiologie im VBiO anschaulich zum Thema hinführen und die folgenden Schwerpunkte behandeln:


- Allgemeine Definitionen des Evolutionsbegriffs;
- Populationen als Einheiten der Evolution;
- Artbildung, das Aussterben und Stammbäume;
- die Zellen-Regel und der Evolutionsbeweis;
- Evolutionsbiologie als Theoriensystem und angewandte Naturwissenschaft;
- der doppelte Beleg zur Abstammung des Schimpansen und Menschen aus einer gemeinsamen afrikanischen Zwischenform.