Kritik am Akademisierungswahn & Geld als Waffe - crash as crash can


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https://www.cfr.org/membership/corporate-members





The 70th Bilderberg Meeting will take place from 30 May to 2 June 2024 in Madrid, Spain.  A press release including the list of topics and participants can be found here










NEU 












https://www.deutschlandfunk.de/kritik-an-zeit-herausgeber-joffe-100.html


Hall of Shame / Halle der Schande:

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von,...

Veronica Saß (geb. Stoiber) jetzt Direktorin "Recht" beim FC Bayern, Edmund Stoiber sitzt im Aufsichtsrat | Silvana Koch-Mehrin | Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg |

https://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home











https://www.historyofinformation.com/index.php




"... the world population can exceed easily 8 billion by the year 2020. This was a major subject of discussion at the conference in Rio de Janeiro on the environment two years ago. It was pointed out at the conference that growth is most efficiently managed by the private sector, but regulation of the process by national governments and international bodies is also needed. And once again, United Nations can certainly be among the catalysts and coordinators of this process.”

 - David Rockefeller, Annual UN Ambassadors' Dinner Sep. 14, 1994





NEU




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Von  Akademikern,  die  eigentlich  keine  sind  &  Bachelors, die nichts taugen; 


respektive - Banken-Beben wie 2008 - (Leveraged buy-out loans obligations) LBO Fremdfinanzierte Übernahme und eine gezielt iniziierte Krise, welche ganze Staaten in den Bankrott treibt & welche letztlich zur Bargeldabschaffung führt.


Und selbstverständlich !

"Ratingagenturen senken Ausblick für UBS, nach Übernahme"


Nicht mehr Arbeitslosigkeit versichern, sondern Bildung !




Von 100 Kindern aus Akademiker-Familien schaffen 79 den Sprung an eine Hochschule. Haben beide Eltern keinen Hochschul-Abschluss, sind es nur 27. Seit Millennium 2000 hat sich der Anteil von Studierenden, deren Eltern nicht schon an der Uni waren, damit kaum verändert - auch wenn die Gesamtzahl der Studierenden im gleichen Zeitraum extrem gestiegen ist.




Das Abitur, einst unabdingbar für akademischen und beruflichen Aufstieg, ist zum billigen Massenzeugnis geworden. Das Niveau sinkt seit Jahrzehnten, weil einheitliche Qualitätsmaßstäbe fehlen. Bis Ende der 80er Jahre war die Reifeprüfung/Abiturprüfung/Zeugnis der Matura, noch ein Garantieschein für eine sichere Zukunft.

 


Doch bereits 10 Jahre später, spätestens mit dem Jahrtausendwechsel 1999/2000, sprachen Professoren den meisten Abiturienten die Studierfähigkeit ab. An den Universitäten ist der Kurs des schulischen Reifebeweises ziemlich abgestürzt. Das Abitur, eine Errungenschaft des preußischen Kulturstaats, verkommt zunehmend zu einem Hochschuleintrittsbillett von zweifelhaftem Wert. Das ist ein unwiderlegbares Faktum, wenn man Prüfungen des Jahres 1989 mit jenen aus dem Jahr 2000 bis 2020 vergleicht.




Das Abitur, hat bis heute 2023, exorbitant an Niveau eingebüßt. Gleichzeitig machen immer mehr Schüler ca. 20 %, seit den 2000er Jahren ein Einser-Abi, haben also eine 1 vor dem Komma. Tatsächlich wird eine 1 vor dem Komma heute viel häufiger vergeben als früher. Würden aber die gleichen Absolventen eine Abiturprüfung z. B. von 1989 erhalten, würde ein Großteil der heutigen 1er - Kandidaten größte Mühe haben, um die Prüfung überhaupt zu bestehen und mindestens 80 % also 4 von 5, würden glatt durchfallen ! Sicher ein reeller Wert. 



Dazu kommt:

Die Schieflage entsteht schon in der Schule.


An deutschen Unis sind Akademiker in zweiter und dritter Generation damit klar überrepräsentiert: 53 Prozent der Studienanfänger haben mindestens ein Elternteil mit akademischem Abschluss, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der 18- bis 25-Jährigen liegt aber nur bei 28 Prozent. Umgekehrt hat mehr als die Hälfte der jungen Leute in dieser Altersgruppe mindestens 50 % ein Elternteil mit beruflichem Abschluss, aber ohne Abi - an der Uni liegt ihr Anteil nur bei 30 Prozent.



Diese Schieflage entsteht aber nicht erst beim Wechsel von der Schule in die Ausbildung oder an die Hochschule: Kinder von Akademiker-Eltern besuchen deutlich häufiger die gymnasiale Oberstufe. Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten besuchen im gleichen Zeitraum eher berufliche Schulen. 




Hier ist die Übergangsquote zur Hochschule aber deutlich niedriger. Die Gründe für das Ungleichgewicht sind das Elternhaus.



Eltern, die selbst keine Hochschul-Erfahrung haben, können oft die Kosten für höhere Bildung Ihrer Kinder nicht stämmen und überschätzen - wenn / falls doch realisierbar - gleichzeitig deren Ertrag. Akademiker-Eltern verfügen über mehr Ressourcen, um ihre Kinder zu fördern. Ein Hochschulabschluss, hat in diesen Schichten zudem vielfach einen größeren sozialen Stellenwert.







Ein Heer von unsinnigen Akademikern




Jeder soll heute studieren. Das ist immer noch die Forderung von einigen, die ein Studium vor dem Hintergrund der Zukunft der Arbeit als Lösung ansehen. Je mehr Bachelor- und auch Masterabsolventen generiert werden, desto mehr werden Zweifel an dieser absurden Lösung klar.



Eine aktuelle Untersuchung bestätigt diese Entwicklung: So richtig einsatzfähig sind die neuen Bachelorabsolventen anscheinend nicht. Gleichzeitig aber oft sehr anspruchsvoll, Stichwort Generation Y.






Akademiker auf dem Papier, aber nicht im Kopf


Viele führt das Studium in eine falsche Erwartungshaltung. Sie sind keine Akademiker im Kopf, sondern nur einem Ruf gefolgt. Sie wollen im Grunde praktisch arbeiten, nicht am Computer. 


Sie haben nicht den Drang, ihren Kopf immer und immer wieder Anregung zu bieten. Sie denken nicht analytisch, sind nicht konzeptionell, interessieren sich auch nicht für Strategie und auch nicht für Planung



Schon gar nicht steuert sie intrinsische Motivation an irgendetwas, das wirtschaftlich relevant wäre. Ihnen gegenüber sitzen andere, viele, viele, die all das könnten, im stromlinienförmigen Bewerberauswahlprozess aufgrund ihres Alters und der bisherigen Erfahrungen nicht eingestellt werden. Die vielleicht als Selbstdenker auch nicht immer ganz einfach zu führen sind. Selbstdenker unerwünscht ! 


Ideale Assistenten, die keine sein wollen


Die gab es schon immer: 


Menschen, deren Lernambitionen sich mit dem Erwerb des Scheines erschöpfen, weil sie Wissen nicht aus Interesse erwerben, sondern weil es vorgegeben ist und sie im Studium im Grunde nichts anderes machen, als die Schule weiterzuführen.



Eigentlich sind es, in diesem System, ideale Assistenten, Zuarbeiter, Dienstleister. Die jetzt nur die ersten „Akademiker“ in der Familie sind und glauben, sie müssten „Entsprechendes“ aus sich machen. Die gleichzeitig aber nicht damit zurechtkommen, dass es keine richtigen Berufe mehr gibt und damit kaum Halt in der Karrierewelt finden,…



Im Studium haben sie zudem ihre Persönlichkeit nicht entwickelt, so dass sie auch Schwierigkeiten haben mit Konflikten, Doppeldeutigkeit, unklaren Zielen und mangelnden Vorgaben zurecht zu kommen (genau das, was man in einem nicht organisierten Uni-Studium eher lernt).


Welche Funktion hat überhaupt ein Studium?


Suche nach einer Begründung. Eine ist vielleicht: Mit Bologna hat das Studium seine Funktion als Persönlichkeitsentwicklungsstation verloren. Früher studierte man lang und breit, weil es einen interessierte. So kamen viele nach einer Pause auf 13 Semester und mehr in den 80ern und Anfang der 90er. Damit gehörte man(n) (Frau) sogar noch zur schnelleren Fraktion. Warum? 



Es ging uns nicht um einen Abschluss, es ging uns um einen Lebensabschnitt.  



Jene haben alles noch selbst herausgefunden, das Lernen 100% selbst gestaltet,… es gab überhaupt gar keine Anleitung. Einen Großteil der Kompetenzen hatte man außerdem vermutlich auf Parties erworben. Insgesamt hatte man(n) (Frau) viele Gegensätze gesehen, vor allem aber gelernt, zu verstehen, welche unterschiedlichen Motivationen und Werte Menschen antreibt, denn genau das hatte ein Großteil der Studierenden damals noch am meisten interessiert. Dazu haben Studierende bei einem Studium heute keine Zeit mehr. Denn Personaler verbinden weiterhin die lange Studiendauer, mit Faulheit und Ziellosigkeit. 


BWLer sind die neuen Bürokaufleute !


Was das lange Studium am Ende gebracht hat, wissen die Wenigsten. Bei den meisten sind kaum Inhalte hängengeblieben, aber jede Menge prägende Erfahrungen. Dass man niemanden braucht, der einem Ziele setzt, sich auch ohne Rahmen von außen selbst organisieren, mit angemessener Gründlichkeit analysieren, einfach die eigene Meinung bilden und keine Entscheidungsprobleme kennen – manche mögen es den Genen zuschreiben, wir sind da eher Situationalisten. Wir sind überzeugt, dass das Umfeld einen prägt.



Glaubt man das, wird der Bachelor mehr Probleme als Lösungen bringen. Die Vorhut sehen wir oft in Form von Absolventen, die mit ihren Jobs und dem, was sie mit ihrem Studium anfangen können, unzufrieden sind. Die sich weder selbst organisieren noch Entscheidungen treffen könnnen. Übrigens sehen wir das das vor allem im "wirtschaftswissenschaftlichen" Bereich, wo Bachelors die neuen Bürokaufleute sind.


Und, das in Diskussionen immer befeuerte  M.E.H.R.  an Digitalisierung,...


Digitalisierung frisst gerade die Jobs der BWLer


Und schauen Sie mal in das Berufsberechnungsprogramm der Süddeutschen Zeitung „wie wahrscheinlich ist es, dass mein Job durch einen Computer ersetzt wird“: Für den Reiseverkehrskaufmann berechnet es, mit einer Wahrscheinlichkeit von 61%, dass der Job ersetzt werden wird. Bei Buchhaltern und Wirtschaftsprüfern sind es  91% (!), beim Steuerberater 99%. Alles BWL-Heimatfelder.



Und genau das ist das zweite Problem bei einem verschulten Bachelor, der zudem nicht aus intrinsischer Motivation („egal, was es mir bringt, ich mache es für mich!“), sondern aus Berechnung erworben wird („das ist meine Zukunftssicherung“). Karriere und wirtschaftlichen Erfolg berechnende Persönlichkeiten neigten früher zu Jura und BWL. Also wenn´s nicht einmal für Jura gereicht hat, dann BWL ! Plausibler ausgedrückt,... 



Die Welt der BWLer,... Aktienanalysten, BWL - Schnösel, mit 25 von der Uni ab in Anzug und Krawatte, allein die Sprache,... da gehen Aktien seitwerts, die infantile Aussage des negativen Wachstums machte die Runde, da wurde einer ganzen Generation bereits auf der Uni ein Infantilismus vermittelt der seinesgleichen sucht. Sätze wie: "In diesem Aktienkurs steckt sehr viel Phantasie" stellt das Fachjargon dar. Und diesen Leuten hat ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die kapitalgedeckte Altersvorsorge (private Rentenversicherung) anvertraut,...



Jura ist aufgrund der Dauer und des Durchhaltevermögens, das dieses Fach erfordert, immer noch besser geeignet als andere Fächer, diese Berechnung auch zu belohnen, sofern man eine gute Note schafft. BWL ist es nicht mehr, auch der Schwerpunkt Finanzen rettet kaum, siehe oben. So flüchten immer mehr in Ingenieurwissenschaften, denen das eigentlich gar nicht liegt, gerade weil man dringend fähige Ingenieure im Ingenieurswesen braucht.



Am Tropf der Industrie


Immer mehr Ingenieure landen anschließend in Bereichen wie CAD-Konstruktion, die von Auslagerung bedroht sind, in Jobs, die nicht mehr bei Produzenten direkt, sondern Personaldienstleistern (Billiglöhnern, Sklaventum) sind, die am Tropf der Industrie hängen (was Jobsicherheit höchst volatil macht, auch wenn es hier das Süddeutsche-Programm “grünes Licht” gibt; es bezieht sich indes allgemein auf Ingenieur und betrachtet nicht einzelne Felder). 



Was vielen anfangs nicht bewusst ist, dass sie mit einem Studium oft auch gleich eine Branche und deren Werte und Globalisierungsstatus mitstudieren. So landet zum Beispiel der Elektroingenieur, ohne es vorher zu wissen, in einer arbeitsteiligen, eher konservativ-hierarchisch geprägtem Umfeld, das sich etwa von der viel dynamischeren Softwarebranche (Stichwort “teal”) radikal unterscheidet.



Der deutsche Experte hat ausgedient


Die Lösung? Wir müssen unbedingt weg vom Gedanken einer sich stetig aufbauenden Karriere hin zur Mosaikgedankenkarriere der Lynda Gratton (“The Shift”). Bewerber müssen endlich verstehen, dass es sein kann, dass sie gestern 70.000 im Jahr, heute gar nichts und morgen 30.0000 EUR verdienen können und sich vom Gedanken des stetigen Zuwachses verabschieden und an eine Kurve gewöhnen. Das kannte man früher vorallem im Versicherungswesen.



Wir müssen die Karriereplanung auch ändern. Es geht mehr und mehr um Methodenkenntnisse und menschliche Fähigkeiten. Deutsche Firmen müssen ihre begrenzte Sicht auf Fachlichkeit aufgeben und in diesem Fall ausnahmsweise mal etwas amerikanischer werden, also auch jenen eine Chance geben, die etwas Neues suchen und nicht immer mehr vom Gleichen. 



Der Staat sollte erkennen, dass Weiterbildung lebenslanges Gut ist und endlich nicht mehr Arbeitslosigkeit versichernsondern Bildung. Und zuletzt: Aus Berufsberatern sollten Bildungsberater werden, denn die Suche nach einem Beruf ist auch Kopfsache. Wer anfängt nach Bildung zu suchen, trifft andere Entscheidungen.



Womit wir dann auch beim Anfang unseres Themas wären und damit bei denjenigen, die ein Studium für alle fordern. Wie wär´s ersatzweise mit einer Bildungsversicherung? Bildung sollte nicht eingeimpft werden in zweit - und drittklassigen Turbo - Studiengängen am Lebensanfang, sondern immer wieder aufgefrischt werden. In einem Arbeitsleben, das 40, 50 Jahre dauert, ist dazu Zeit genug. Das sorgt für VIELFALT.




Und kommen Sie uns bitte nicht mit Arbeitgebern, die “Akademiker” suchen. Sie suchen nicht wirklich Akademiker, sie suchen Lösungen für ihre Probleme. Und Bachelorabsolventen, die weder gute Arbeit machen noch mit dem Inhalt ihrer Arbeit zufrieden sind, lösen diese Probleme, wie man an der aktuellen Studie sieht, ja auch nicht,...



Autorenzitat und Analyse: 


Konsumrausch "der Hang zum ewigen MEHR & NEUEM , ist die schlimmste Droge unserer Gesellschaft, in der wir durch die Milliardärs - Machteliten versklavt und gefangengehalten werden. Die ewigen Steigerungsraten der Zins - & Zinseszins - Wirtschaft des uns auferlegten Sklavensystems, die generierte Inflation, sowie die bewusst iniziierten Weltwirtschaftskrisen und prekäre Arbeitsverhältnisse (Minijobber, Teilzeitwahnsinn) Zeitarbeitsversklavung (keine Arbeitnehmervertretungen mehr) & Abstieg der unteren und teilweise mittleren Mittelschicht.


- (Noam Chomsky hat absolut Recht, siehe Eingangsvideo)



60 % aller Vermögen in Deutschland sind geerbt, also nicht durch die eigene Hände Arbeit entstanden. Das ist äußerst dramatisch für eine auch nur repräsentative Demokratie, wenn die Leistung die erbracht wird, nicht mehr davon abhängt wie gut man sich qualifiziert und angestrengt hat, sondern vielmehr, in welche Familie man geboren wurde. 


(Problem des "Gesellschaftsvertrags") 


Nur noch ein kleiner Teil der Gesellschaft ist vermögensaufbauend und erfährt überhaupt langfristigen Vermögensaufbau. 



Bedeutet im Klartext: 


Niedriglohniveau in Deutschland trotz starkem Wachstum, aufgrund überpropertionaler Gewinne der Unternehmer und Ausbau von Zeitarbeitsstellen (Prekäre Arbeitsverhältnisse). Keine nachhaltigen Inverstitionen im Bildungssektor sowie Erhaltungsinvestitionen im Bereich von Schulen und gesellschaftsfördernder Einrichtungen.



Aber, die "Rettung" von vermeintlich systemrelevanten Banken, hat wie 2008 oberste Priorität und wird ganze Staaten in den Bankrott treiben.


Verlogene Diskussionen von politischer Seite im Hinblick auf Fianzierung durch Neuverschuldungen, welche verneint,  die dennoch permanent gemacht werden. Man schiebt diese dann in Sondervermögen und tut so, als würden diese nicht existieren. Keine Zukunftsinvesitionen durch den Staat, sondern parallel zur Neuverschuldung folgt die Entlastung der Spitzenverdiener und die Entlastung von Unternehmen. Hier ist der grundlegende Widerspruch und die Verlogenheit der Diskussionen zu sehen. (Bei den unteren 40  % ist nichts mehr zu holen.)!



Getriebene Regierungen


Ganz offensichtlich sind die Regierungen – auch vorallem jene der USA – mit denjenigen, die das alles zielbewußt betreiben, nicht identisch, wenn auch manche – die der USA allen voran – zu bloßen Handlangern der Masterminds verkommen sind! Wer traute den zumeinst unbedarften Mitgliedern ( im Großen dem „wiedergeborenen Christen" » George W. Bush, in ganz Kleinen z. B. der deutschen Bundesregierung und der Schweiz ) tatsächlich aktive Verbindungen dorthin zu, wo das Weltschicksal entschieden wird? Mit Volldampf in den bewußt herbeigeführten Crash!

Vielmehr befinden sich – fast alle! – westliche orientierten Regierungen im 
Würgegriff jener Finanzmanipulanten, denen kürzlich erst ihre acht Jahre lang nützliche und leicht lenkbare Strohpuppe abhanden gekommen ist. Der damals neue Präsident Barack Hussein Obama (irgendwelche Fehler passieren auch den Think tankern) schien offenbar (noch) nicht zu parieren. (George W. Bush tat dies ja auch erst nach 9/11,...) 


Einige – sehr mutige – Kommentatoren mutmaßen aber bereits jetzt, daß „Yes, we can!" » war nur ein Bluff gewesen. Die Zukunft offenbarte: Barack Hussein Obama änderte die Politik der USA nicht bis nur marginal, und kam daher der höchstverschuldeten Nation der Welt nicht abhanden. Immerhin wurde der seinerzeit amtierende Präsident Donald Trump (noch) besser geschützt als sein Vorgänger, & Lincolns und Kennedys "Schicksal" sollte kein Aufmerksamer und Besorgter mit Durchblick jemals vergessen.


Beide Präsidenten wollten übrigens das jeweils bestehende System ändern, 
Kennedy im besonderen jenes der in der FED zusammengeschlossenen Banken und das von ihnen installierte: nämlich jenes, das der Aufhebung des Bretton-Woods-Systems (in Kraft von 1944–1973) folgte! Desweiteren wollte Kennedy die CIA auflösen. Das war überhaupt nicht im Sinne von George Herbert Walker Bush und Allen Welsh Dulles. Auch Morgan Tsvangirais Autounfall vom 6. März 2009 in Simbabwe mag als müdes Beispiel dafür herhalten, was alles so vorkommt, …

Alle Regierungen (= Staaten) haben zuwenig Geld und ihrerseits Schulden und müssen sich das Geld für die, angesichts der Finanzkrise überhandnehmenden „Haftungen" » borgen: via Staatsanleihen. Das Geld dafür kommt von (u. a. auch jenen) Banken, für die gehaftet wird. Diese Haftungsübernahmen werden versichert: über sogenannte Credit Default Swaps (CDS), also Kreditausfallsversicherungen, die den Staaten gewährt werden. Die Rückversicherer verlangten für ihr Insolvenzrisiko Island gegenüber (das schon bankrott ist) +114, für die Regierung der USA wurden hingegen nur (unverständliche) +68 Basispunkte berechnet. (Finanzkrise 1)

Letzteres ist aber – bei rechtem Licht betrachtet – kein "Wunder": 


Der US - Staat ist das (Militär-) Instrument, mit dessen Hilfe die Masterminds und Neocons ihr Machtziel erreichen wollen,… Österreich hingegen, das sich im europäischen Osten – gegen das Interesse der in den USA Tätigen – so engagiert hatte, wollte man finanziell in die Knie zwingen.

Regierungen
lassen sich also durch die (von den Masterminds) bewußt herbeigeführte prekäre Lage von den einheimischen Banken und deren Rückversicherern dazu zwingen, „Bankenschutzschirme" » aufzuspannen:


Wie oder wen sollten Regierungen denn auch regieren, wenn ihr Land nur mehr über bankrotte Banken verfügt und die Bevölkerung meutert? Über die Credit Default Swaps verdienen daher jene sie gewährenden Banken doppelt: Haftungsübernahmen sind die Verdienstquelle schlechthin! Denn:

Wird die Haftung schlagend – wenn die Geschäftsbank(en) insolvent werden (was aufgrund des losgetretenen Crashs ja eintreten muß!) –, 
haftet der Staat den Sicherungsgebern mit seinem Vermögen


Viel Aktiva haben heutige Staaten aber nicht mehr – ihre Verbindlichkeiten (Staatsschulden) übersteigen leicht ihre Liquidität, und an Realaktiva (Volksvermögen) haben sie im letzten Jahrzehnt des hemmungslosen Neoliberalismus („Neocons» ) schon das meiste verscherbelt: über sogenannte „Cross-Border-Leasing-Verträge" » . Die Masche? - Gemeinden und/oder staatsnahe Betriebe verkaufen ihre kommunalen (oder auch gesellschaftseigenen) Werte (an US-Banken und Konsortien) – und leasen sie dann zurück.

Hinter solchen aberwitzigen Finanzierungsmethoden soll daher kein System, sprich keine Absicht stehen?
 


Und auf solche Konstruktionen sind Generaldirektoren und Vorsitzende von Landesregierungen hineingefallen – und werden (zumindest letztere) dafür auch noch wiedergewählt ? - Oder bei den Bilderberger - Treffen (2016 in Dresden) eingeladen. Berichtet wird über Inhalte freilich seit bald 70 Jahren nicht (2024). David Rockefeller schrieb in seinen Memoiren darüber ... (!)






Normalerweise hat eine Bank ein Kreditausfallsrisiko pro Jahr in der Höhe von ein bis zwei Prozent der Gesamtkreditsumme. Durch die Krise erhöht sich der Rückzahlungsausfall aber auf sechs bis acht Prozent – nach vorsichtigen und aus politischen Gründen wohlwollend gehaltenen Schätzungen und Studien.


Es wurde daher auch für die meisten Geschäftsbanken der USA ( 
mit Ausnahme jener in der FED zusammengeschlossenen natürlich! ) und zumindest für die größten und größeren der EU, also auch jene Deutschlands, für den Sommer spätestens jedoch 2025 deren Insolvenz erwartet und in der Folge die Pleite der für sie haftenden Regierungen: Die Staatsbankrotte sind – als Teil der Strategie – vorprogrammiert.


Mit vom Staat initiierter Arbeitsplatzbeschaffung via Infrastrukturprogramme, entrinnt man also nicht der Deflation, die für den Konsumenten übrigens gar nicht so unangenehm ist / wäre – Es wird ja plötzlich nichts mehr teurer! – der Realwirtschaft aber schadet, weil die aufblähende und damit stimulierende Funktion der Inflation (mehr Waren – mehr Geld, mehr Geld – mehr Waren) fehlt.


So paradox es für den Unbedarften klingen mag:


Nur Inflation hält die Wirtschaft in Schwung; Deflation zerstört sie. 


Die Forderung der 68-er-Generation nach Nullwachstum der Wirtschaft war nicht ein frommer Wunsch, sondern ein – unbedarfter – Fluch!

Fazit:


Das bestehende System ist gar nicht zu kurieren !
 Es führe ohnedies gegen die Wand: über die anstehende Totalentwertung des US-Dollars – wenn man es zuließe,... 
 

Solange der US - Dollar Weltleitwährung ist – (Privatbank - gegründet 1913, Warburg & Co,...)



Back row, L-R: Paul Warburg, John Skelton Williams, W.P.G. Harding, A.C. Miller. Front row, L-R: Charles Hamlin, William McAdoo, Frederic Delano.



und er wurde von der FED 1973 nach dem Ende des Bretton-Woods-Systems weiterhin  dazu gemacht ! – dass Gross der Dollar also außerhalb der USA zirkuliert und innerhalb des Mutterlandes nicht (arg) inflationstreibend wirkt, verbleibt das System im labilen Gleichgewicht:


Die Dollars sind außerhalb der USA geparkt: 


als Fremdwährungsreserven, als Petrodollars, in Commodities, wenn auch oft nur mehr in deren Werten, denen keine physische Entsprechung mehr entgegensteht – was ja auch bei Derivatgeschäften (Leerverkäufen z. B.) nicht nötig ist. 


Daher „besitzen" »  heute auch viele Krisenflüchter bloß „Papiergoldbarren" »  in Depots, die sie zwar – jetzt schon: teuer! –bezahlt haben, nie aber zu Gesicht kriegen werden: Weil  soviel Gold, wie es z. Zeit verkauft wird, realiter gar nicht mehr verfügbar ist! Wohl aber in den Tresors der Nationalbanken und in Fort Knox,… 


Wie ja auch auf Terminwarenbörsen Waren gehandelt werden, die noch nicht oder nie existieren werden: Da es bei solchen Geschäften ja nur auf die lukrierte Betragsdifferenz ankommt, nicht aber auf die Existenz der Ware selbst.


Die zahlungsfähige und vermögende Oberschicht  hat sich, bzw. hat man, erfolgreich aus der Gesellschaft ausgeklinkt und finanziert nichts mehr. (Und dabei handelt es sich nicht um die 1%ler der Welteliten, also jene, welche die ewigen Steigerungsraten in der Wirtschaft auch unter anderem durch die industriell etablierten Obsoleszenzen ("Produktion mit Sollbruchstellen") einfordern, sondern internationale Großkonzerne (Transformationsprozess) mit besten Kontakten zur Politik, die in unserem vermeintlich demokratisch geführten Gesellschaftsgefüge überhaupt nicht mehr auftauchen bzw. in keiner Weise mehr für den Bürger transparent in Erscheinung treten. Diese und die Pharmakartelle, zahlen schon sehr lange keine Steuern mehr.


Im Zeitalter von Obsoleszenzen bedeutet das:


die neuen Schrottautos und Wegwerfelektrogeräte (unausgereift, mit Software-Bugs im Steuergerät, ewigen kostenpflichtigen Updates, extrem erhöhtem Materialverschleiss, vielfach nicht reparaturfähig, Langzeit - Qualität ist unerwünscht. Es ist die letzte Stufe des Kapitalismus (Neoliberalismus) und das beutet einen Rückschritt der Menschheit auf ganzer Linie.


DIE DEUTSCHE BANK WARB SEINERZEIT MIT DEM SLOGAN:


VERTRAUEN IST DER ANFANG VON ALLEM ! 


HEUTE MÜSSTEN WIR SAGEN: 


VERTRAUEN IST EIN BERECHTIGTES MISSTRAUEN VON ALLEM !


Der kategorische Imperativ dazu lautet: 


Entziehen Sie dem System ihr Geld und das Vertrauen ! 


- Bleiben Sie am besten "altmodisch", vorallem was Autos anbelangt !






Von der Krise zum Crash oder Geld als Waffe 

– nur eine Orwellsche Vision?

 


Der Mittelpunktwahn:


primär hält jeder das, was er selbst wahrnimmt, für wahr – und auch gleich für die absolute Wahrheit, mit der alle beglückt werden müßten. Je mehr Möglichkeiten für diese Beglückung zur Verfügung stehen, desto heftiger erfolgt die „Missionierung» – sei es mit (vorerst) wirtschaftlicher Erpressung (Gas-„Krieg»  Rußland – Ukraine) zur politischen Gefügigmachung, sei es mit Waffengewalt wie im ehemaligen Jugoslawien, Afghanistan und im, von der damaligen US-Administration absichtlich herbeigeführten Irak-Krieg. Hoimar von Ditfurth (1921–1989), Wissenschaftspublizist, hat das „Mittelpunktwahn"  genannt.


Dazu passen gut politische Selbstbezeichnungen wie „Reich der Mitte» , „Grand Nation» , „Gods own Country» , „auserwähltes Volk»  ... Eine Anmaßung mehr: „Unser, uns von » Gott »  persönlich versprochenes Land.»  (Raten Sie mal, welches damit gemeint sein könnte ... )

Dogmatiker, Fundamentalisten, Fanatiker, Extremisten aller Coleurs, Nationalisten und Chauvinisten: Sie alle unterliegen diesem Mittelpunktwahn.
 Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) hatte schon vor rund 200 Jahren den philosophischen Grund für solches Verhalten gefunden gehabt: Der Wahnsinn (!) des Eigendünkels besteht darin, auf die Barrikaden zu gehen, weil man das Bewußtsein der anderen für ein falsches Bewußtsein hält.


In der Politik und der Wirtschaft hat dieser „Eigendünkel» fatale Folgen. Was passiert, wenn ein Manager, ein Arzt, ein Beamter, ein Selbständiger, ein Angestellter oder eben ein Politiker – eine ganze Regierung – so denken? Die USA wollen der ganzen Welt ihr „Ideal» der "Demokratisierung" aufzwingen – im Irak und Afghanistan ist daraus das bekannte Desaster geworden, China (und Singapur) lehnen dieses Ansinnen ohnedies vehement und entschieden ab.
Wie weit sind wir von unserem Ur-Sprung ver-rückt (Erich Fromm)? Kann man das noch als Fort-Schritt bezeichnen, auf den wir so stolz sind – oder ist es nicht eher ein Fort-Sprung? Und zwar im wahren Sinne des Wortes: ein Sprung fort vom ursprünglich Gemeinten!
 

Lebt nicht ein jeder Wirtschaftstreibender in der Teil - Welt seines Berufes und seiner Interessen und sieht diese als Mittelpunkt all seines Tuns und Handelns an?


Der Rechtsanwalt lebt in der Welt seiner Paragraphen; die psychologischen oder familiären Folgen seiner Beratung und Vertretung sind ihm – meistens jedenfalls – egal. Hauptsache die Honorarnote wird bezahlt. Für den Chirurgen ist sein Patient „der Blasenkrebs von Zimmer 15"  – den Menschen dahinter will er (meist) gar nicht sehen; für den Journalisten ist etwas eine „gute Story"  – ob die Ehe oder das Leben des der Journaille Geopferten draufgeht oder nicht, ist sekundär oder überhaupt ohne Belang. 


Die mit einem Projekt Beschäftigten haben nur ihr Ziel vor Augen – sie gehen darin oftmals sogar bis zur Selbstaufopferung auf. 


Die zunehmende Zahl der am "burn-out" Syndrom Erkrankten innerhalb der Bevölkerung bestätigt diese These. Bei großindustriellen oder politischen Interessen bleiben die Folgen für die Umwelt oder die Wirtschaft – etwa das längst eingetretene (abgeschlosse) Sterben  kleiner Lebensmittelhändler – so auch die Menschen eines Landes, (Arbeitslosigkeit durch Technologietransfer in Billigstlohnländer) oft schlichtweg unberücksichtigt.


(wobei "Klima ist nicht gleich Wetter", so auch die Auffassung von Jörg Kachelmann, Schweizer Wettermeteorologe) Zitat: denn heute haben viele Bürger das Bewusstsein, nahezu jeden Sturm und jedes Unwetter mit dem vermeintlichen "Klimawandel" in Verbindung zu bringen; so wird die Kausalität für diese Wetterphänomene völlig konträr zur Realität interpretiert. 


--> anno 2025 ( NAVY - NASA - Projekt - Owning the Weather ) aber auch Russland verfügt über diese von Dr. Bernard Eastlund patentierten Technologien, die auf diverse Erfindungen von Nikola Tesla zurückzuführen sind. 


Haben wir vergessen, daß die Welt, unsere Mitwelt (!), ein unteilbares Ganzes ist ? Wer aber fortgeht vom Ganzen, der geht auch vom und von den anderen fort.


Theodor Faulhaber, österreichischer Sozial- & Wirtschaftswissenschafter und Publizist (Trendconsult, Zeitschrift „Conturen" » , Autor mehrerer Bücher), hat das folgendermaßen ausgedrückt: er (der andere) wurde vom Bruder zuerst zum Konkurrenten, dann zu seinem Gegner, später zum Feind, schließlich zum Todfeind. Wir sind wie die Tropfen des einen einzigen Meeres, die sich vom Meer getrennt haben, als Regentropfen, als Teil eines Baches, eines Sees, eines Flusses, einer Wolke, und wir vergaßen, daß wir Teile eines Ganzen, Tropfen des einen Lebensmeeres sind.

 

...wir haben uns von der wahren Welt - zur Warenwelt entfremdet!


Die Schizophrenie der Manager: viele Manager leben schizophren:


Sie tun etwas, was sie gar nicht tun wollen – und fallen dabei in eine Sinn-Lücke. Sie wissen ganz genau, daß vieles von dem, was sie tun, unethisch ist und unermeßlichen Schaden anrichtet. Aber die Shareholder wollen es – angeblich – so, und ihnen seien die Manager (als CEO oder General Manager oder Aufsichtsratsvorsitzender etc.) alleine (?) verpflichtet. Wirklich? Denn: Je höher der Wert einer Aktie steigt, desto größer – möglicherweise – ist der Gewinn: bei rechtzeitigem Verkauf oder aufgrund der Dividende (Ausschüttung). Doch bloßes Liegenlassen der Aktie und Warten auf ihren Höhenflug ist rein fiktiver Besitz – und blanke Spekulation!



Stichwort:


Finanzblasenwirtschaft, Spekulation, faule Kredite. Mit Realwirtschaft hat das überhaupt nichts zu tun; Spekulation entzieht ihr vielmehr das für Investitionen bitter benötigte Kapital! Kritiker an solchen Verhalten gibt es bereits vereinzelt, z. B. den deutschen Psychologen Oswald Neuberger (geb. 1941): Das, was die Leute nach oben bringt, bringt sie auch zu Fall. Durchsetzungsfähigkeit, Sendungsbewußtsein, Rücksichtslosigkeit und Monomanie ... Wenn man zu allen lieb und nett ist, kommt man im Unternehmen nicht voran. (Oswald Neuberger: Zum Doppelleben gezwungen, in: „Die Zeit" »)



Man beachte:


Unter „Monomanie»  versteht man krankhafte Besessenheit von einer Wahnvorstellung und eine fixe Idee! Oder den deutschen Unternehmensberater Roland Berger (geb. 1937). Er schreibt, daß für Unternehmer und Manager ... die gleichen Regeln des Anstandes wie für jeden Menschen (zu gelten haben) … und da würde ich bei den Zehn Geboten anfangen. Ein Manager speziell hat aber darüber hinaus eine besondere Verantwortung, weil er mit anderer Leute Geld ...wirtschaftet. Er hat zudem eine besondere Vorbildfunktion ... und außerdem eine soziale und volkswirtschaftliche Verantwortung,...(Roland Berger in: „Die Zeit»a.a.O)


Wirtschaftsethische Fragen werden heute vermehrt aufgeworfen. Dabei ist sowohl die Rede von Personverträglichkeit, wobei die Würde des einzelnen zu respektieren sei, als auch von Sozialverträglichkeit, worunter die Mitleidensfähigkeit mit allem Lebenden verstanden wird. Gefordert wird auch Zukunftsverträglichkeit: Produkte und Produktionsverfahren, die Leben überhaupt bedrohen, seien ethisch nicht zu kultivieren.


Ethik – ein Luxus?


Mehr Ethik fordert auch der Österreicher Matthias Karmasin (geb. 1964), ... eine kopernikanische Wende unserer Einstellung zum Leben, unserer Einstellung zum eigenen Leben, zum Leben anderer und zum Leben der Natur als ganzes, und zwar im Blick auf Gegenwart und Zukunft. Dabei wird unter „kopernikanischer Wende» , in Anlehnung an den Wechsel vom geo- zum heliozentrischen Weltbild durch Nikolaus Kopernikus (1473–1543), jeder grundlegende Wandel in einer Sicht der Dinge verstanden.


Neu ist das alles allerdings nicht. Schon der deutsch-amerikanische Philosoph Hans Jonas (1903–1993) hatte in diesem Zusammenhang gefordert: Der endgültig entfesselte Prometheus ... ruft nach einer Ethik, die durch freiwillige Zügel seine Macht davor zurückhält, dem Menschen zum Unheil zu werden ... Die dem Menschenglück "zugedachte" Unterwerfung der Natur hat im Übermaß ihres Erfolges, der sich nun auf die Natur des Menschen selbst erstreckt, zur größten Herausforderung geführt, die dem menschlichen Sein aus eigenem Tun erwachsen ist. (aus: „Das Prinzip Verantwortung» , Frankfurt/Main 1984)


Es geht also um die freiwillige Begrenzung der angemaßten Macht des Menschen; und zwar sowohl gegenüber den Mitmenschen als auch der Mitwelt gegenüber. Jonas in diesem Sinne weiter: ... es werden die alten Fragen nach dem Verhältnis von Sein und Sollen, Ursache und Zweck, Natur und Wert neu aufgerollt, um die neu erschienene Pflicht des Menschen jenseits des Wertsubjektivismus im Sein zu verankern. (a. a. O.)


Der britische Ökonom Ernst Friedrich Schumacher (1911–1977) brachte den Begriff des menschlichen Maßes in die Diskussion: in seinem Hauptwerk „Die Rückkehr zum menschlichen Maß – Alternativen für Wissenschaft und Technik.

 

Small is beautiful » (klein ist schön),


(Reinbek 1977). Das menschliche Maß ist also wieder gefragt. Das Kleine möge eigenverantwortlich im Sinne des Ganzen wirtschaften und agieren. (das war die Subsistenzwirtschaft)


Ivan Illich (1926–2002), der berühmte lateinamerikanische Priester österreichischer Herkunft, hat von Selbstbegrenzung gesprochen – und zwar im Zuge seiner Idee der Befreiungstheologie: Darunter versteht man die Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, vor allem in Lateinamerika, seinerzeit ermutigt durch das Zweite Vatikanum (1962–1965), das "Heil" nicht erst " im Himmel " ... was immer das auch sein soll... " (Wie im Mittelalter propagiert, um Menschen für Kreuzzüge (Kriege) zu instrumen - talisieren.) ... zu erwarten, sondern es bereits hier auf Erden durch soziales Engagement der Priester und Laien zu erlangen. Diese säkularisierte Form des Christentums wurde von den konservativen Folgepäpsten Johannes des XXIII. (1881–1963; Papst von 1958–1963) heftigst bekämpft.

Vor allem Johannes Paul II. tat sich hier unrühmlich hervor. Unser damaliger "deutscher Papst" war noch rigoroser und unterdrückte jeden Reformversuch: kein Wunder, war Benedikt XVI. (Ratzinger) ja als Hüter der Glaubenskongregation" »  der Großinquisitor der Neuzeit.



 Illich resümiert:


wer diese begründete, aber selbstlose Furcht nicht besitze, ... dem ist unser Schicksal nicht anzuvertrauen.


Man bewerte unter diesem Aspekt u. a. das auch von der Ära Obama weitergeführte Verhalten der Bush-Administration weltweit und Rußlands (u. a. in Tschetschenien und auch gegen die Ukraine zum Jahreswechsel 2005/2006). Auch unter Barack Obama ist keine wesentliche Änderung eingetreten – obwohl man ihm, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam – gleich nach seinem Amtsantritt den Friedensnobelpreis (!) angedient hatte. Afghanistan war nach wie vor Kampfgebiet, der Nahe Osten unbefriedet, 


Israel hält immer noch Gaza in Geiselhaft und okkupiert Teile des Westjordanlandes durch seinen Mauerbau, international ungeahndet illegal wie seit eh und je – und gemutmaßt: die globale Finanzkrise war eindeutig US gemacht und initiiert. – wobei „ gemutmaßt " » eine simple Verharmlosung darstellt.

 


Die nackte Konkurrenz


Unsere ganze Erziehung inklusive unseres Schulsystems läuft nur auf eines hinaus: Besser zu sein als der andere. Jedermann sei zu konkurrieren. Es gilt die Devise des Gegeneinanders anstatt des Miteinanders – der Stärkere gewinnt. Durchsetzen ist alles!

Das wird auch gelehrt: vom Kindergarten bis zur Doktorwürde. Angefangen vom Gymnasium (Jahreszeugnisse) bis zu den Rigorosen und allen vorhergegangenen Prüfungen muß man lauter Sehr gut" » haben. Ein solcherart Ausgezeichneter (freilich durch eigenen Fleiß erreicht!) hat(te) – heute nicht mehr! – jederzeit Zutritt zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschlands bzw. und jede Menge Privilegien und Ansprüche, Diäten usw. ... Wohlerworben! Erstrebenswert?

Siegen ist wichtig geworden, das Dabeisein allein (olympisches Ideal in der Antike) genügt längst nicht mehr. Der deutsche Jesuit und Sozialethiker Friedhelm Hengsbach (geb. 1937) schreibt in seinem Buch „Abschied von der Konkurrenzgesellschaft – Für eine neue Ethik in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft» (München 1995), daß das krankhafte Konkurrenzfieber von einer Kombination aus Wettstreit und Zusammenspiel abgelöst werden müsse.

Der deutsch-amerikanische Soziologe Amitai Etzioni (geb. 1929) fordert gar eine Moral des Ich und Wir. Das Selbst des Individuums müsse dahingehend entwickelt werden, daß es fähig sei, sich zum Du und zum Wir hin zu öffnen. Etzioni steigt damit in die Fußstapfen von Erich Fromm, der bereits in seinem Weltbestseller „Die Kunst des Liebens» klargemacht hatte, daß man erst sich selbst lieben lernen müsse, um fähig zu sein, auch andere in ihrem Sosein akzeptieren zu können. Gelänge das, wäre es leichter, Humanität und Solidarität zu fördern.

Der berühmte Tübinger Theologe Hans Küng (geb. 1928), vom Vatikan aufgrund seiner zutiefst christlichen, aber nicht romhörigen Haltung längst mit dem kirchlichen Lehrverbot belegt, verlangt in seinem Buch „Projekt Weltethos" » (München 1990) eine Ethik der Verantwortung anstatt einer kruden Erfolgsethik und fordert die Befolgung des kategorischen Imperativs, den lange vor Immanuel Kant schon Moses, Buddha und Jesus gelehrt hatten.

Man vergleiche in diesem Zusammenhang den Kant´schen kategorischen Imperativ mit der Bergpredigt Jesu, die Liebe zu allem Lebendigen im Buddhismus und die diesbezüglichen Hinweise in den fünf Büchern Mose: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium.

 Die Forderung nach ethischem Verhalten ist also beileibe nicht neu – und neu ist auch nicht, daß die ethischen Normen nicht befolgt werden. Nichts Neues also unter der Sonne? Mag sein. Nur hat das Nicht-Einhalten der primitivsten Verhaltensregeln für das Zusammenleben der Menschen, des Dekalogs (der Zehn Gebote), im Zeitalter von Nuklearwaffen, der Globalisierung und der Finanzkrise ungleich gefährlichere Folgen als früher in den Zeiten der Stadtstaaten und Fürstentümer, deren Grenzen nicht einmal gezogen waren: diese richteten sich damals simpel nach dem Einflußbereich des Machthabers. Paßkontrollen gab es keine ...


Heute reicht die Macht des vermeintlich mächtigsten Mannes der Welt – Joe Biden – über die ganze Welt ! Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns ( Trademark G. W. Bush ! ) Sie ist seinerzeit von Barack Obama nicht widerrufen worden! ), ist keine leere Drohung aus einem billigen Western (made in USA) mehr, sondern die offizielle Devise des Erfinders der „Achse des Bösen" »  ( abermals Trademark die damalige G. W. Bush -  Administration) – und/oder deren „Schmieds" , der al Kaida bzw. Osama bin Laden, zu deren Familie bestanden lange vor dem 11. September enge Geschäftsbeziehungen.


https://epdf.tips/die-kriege-der-familie-bush.html



Der 2016 designierte Donald Trump, ein Paradebespiel dafür, wie einfach sich die Massen für die vermeintlich "Gute Sache" = " make America great again, so der Slogan " mobilisieren lassen. Er sieht die Welt vorallem pragmatisch und arbeitet, wie auch alle anderen Vorgänger vor ihm (bis auf Kennedy), der Elite zu bzw. spielt ja schon in deren Liga - welcher ?! -  der Milliardäre!. Der damalige Außenminister Rex Wayne Tillerson ( Ex - CEO von Exxon, einem Rockefeller Unternehmen) ist ein Paradebespiel dafür, welche Interessen vor allem in Bezug auf Russland und der Welt hier vertreten werden.


Zitat von John Swinton dem ehemaligen Herausgeber der NEW YORK TIMES:

"Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde wissen das, und ich weiss
es gleichfalls. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals
 gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Strasse und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los.

 

Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, die Füsse des Mammon zu küssen und sich selbst und die Gesellschaft um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen.


Sie wissen es, ich weiss es, und wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse? Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Finanziers hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind intellektuelle Prostituierte."

(Source: Labor's Untold Story, by Richard O. Boyer and Herbert M. Morais, published by United Electrical, Radio & Machine Workers of America, NY, 1955/1979.)

 

Wir - die Autoren - wollen keinen feigen "Scheuklappenjournalismus", der auf Anweisung von oben fundamental wichtige Themen, welche für das funtionieren einer echten Demokratie notwendig sind, ausschweigt. Das Verschweigen der Mainstream - Presse von z.B. Putins 90 Minuten Rede am G8 Gipfel, oder das Verschweigen vom jährlichen Bilderbergtreffen seit bald 70 Jahren !


Die Bilderberg Konferenzen (LINK)



der 200 Mächtigsten unter dem Vorsitz des 2016 mittlererweile 101 jährigen David Rockefeller, der im März 2017 verstorben ist (Rockefeller Foundation);


seit 2012 verwalten die Rockefeller Familie und Rothschilds ihr Vermögen, derzeit rund 1.900 000 000 000 (2012) = 1900 Milliarden = 1,9 Millionen - Millionen oder (1 Million Millionen) x 1,9 ; jedoch exorbitant steigend, gemeinsam, (das Realvermögen dürfte noch vielfach höher sein; es gibt keine genauen Zahlen, aber diese Zahl stammt aus dem Handelsblatt 2012; täglich kommen Millionenbeträge dazu,da die Banken & Industriesektoren dieser Oligarchen im Jahr Milliarden einnehmen)


oder das Verschweigen der wahren Hintergründe des 11. Septembers (siehe Homepage) sind nur wenige Beispiele für einen feigen "Scheuklappenjournalismus", der die faschistischen (totalitären) Tendenzen vorallem der neokonservativen Machtelite der USA unterstützt.

Der freie Journalismus wird nicht nur durch staatliche Organe untergraben, sondern durch die wirtschaftliche und politische Ausrichtung der Verlagskonzerne.

Die Unterdrückung der freien Meinungsäusserung und der freien Berichterstattung gehen immer mit der Verletzung von vielen anderen grundlegenden Menschenrechten einher. Die Freiheit, zu informieren und informiert zu werden, ist daher stets auch ein zuverlässiger Gradmesser für die Achtung der universell gültigen Menschenrechte.

Wo ethische Journalisten nicht ungehindert berichten können, gibt es auch keine öffentliche, neutrale Kontrolle staatlicher Organe oder wirtschaftlicher Konzerne, kann kein demokratischer Prozess und kein friedlicher Ausgleich verschiedener Interessen gelingen. Ohne wirkliche Presse- und Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie, keinen Wohlstand und keine Gerechtigkeit.


Wenn Mainstream-Journalisten systemkonform sind, werden sie belohnt: Von Verlegern mit gut bezahlten Jobs & Karriereperspektiven.


Von offen oder "verdeckt arbeitenden" Wirtschaftslobbyisten, die ihre Anliegen "mit legalen aber illegitimen Methoden der Korrumpierung" an den Journalisten bringen. Von Ministern, die es verstehen, Mainstream-Journalisten das Gefühl zu geben, gleichfalls Geheimnisträger zu sein, wenn diese in kleiner Runde mit ihnen mal ein Bierchen trinken dürfen und dabei mit angeblich vertraulichen Informationen gefüttert werden, die am nächsten Tag in der Zeitung stehen sollen. Vom Kanzler, der sie im Regierungsjet mit nach Dubai oder Timbuktu nimmt, damit sie in seinem Sinne aus der Ferne berichten, was die Wähler zu Hause glauben sollen.

Auch mancher selbst ernannte Geheimdienst- oder Terrorismusexperte der Journalistenzunft lässt sich durch Medien-Flüsterer von Verfassungsschutz und BND vor den Karren spannen, um gelenkte Information zu verbreiten – Desinformation eben. Ein Intrigantenstadl, der zu merkwürdigen Symbiosen und Netzwerken gegenseitiger Abhängigkeiten von Politik, Wirtschaft, Geheimdiensten und Journaille führt.


Mainstream-Journalisten, die auf der Bühne mitspielen dürfen, müssen sich an die dort herrschenden, ungeschriebenen Spielregeln halten, die auf Informationsunterdrückung hinauslaufen. Sie haben die Freiheit aufgegeben, zu schreiben, was sie berichten könnten. Versuchen sie es dennoch hin und wieder, riskieren sie, vom Ensemble ausgeschlossen zu werden.


Für viele gehört deshalb die Schere im Kopf zum wichtigsten Arbeitsinstrument.

Einmal ganz nah dran an der Macht, hüten sich Mainstream-Journalisten davor, sich selbst zu fragen und öffentlich zu hinterfragen, warum sie sich in unanständiger Weise von Phrasendreschern und Sprücheklopfern mit allem Möglichen füttern lassen – manchmal auch nur mit einem Butterbrot vom kalten Büffet – und diesen Missbrauch geradezu masochistisch hinunterschlucken. 


Sie befürchten Konsequenzen, wenn sie das ihnen gereichte oder mühsam erkämpfte Zipfelchen der Macht loslassen. Das könnte zur Folge haben, die lieb gewonnene Bühne verlassen zu müssen. Also fügen sie sich den Spielregeln, weil ansonsten ihre relative Bedeutung verloren ginge, wenn sie von Einladungs- und Verteilerlisten gestrichen und damit von Informationsquellen der Mächtigen, in deren Licht sie sich sonnen und in deren Schatten sie sich gern aufhalten, abgeschnitten würden. 


Sie lassen sich stattdessen zu Handlangern von Politik, Wirtschaft und Geheimdiensten machen, die es ihnen ermöglichen, auf bequeme Weise hin und wieder mit "Exklusiv-Stories" zu glänzen, die sie nicht wirklich recherchiert haben, sondern die ihnen von Interessensvertretern gesteckt worden sind.


Sie lassen sich mit gezielt verbreiteten und angeblich vertraulichen Informationen belohnen. 


Manchmal auch mit Cash auf ein esprechendes Auslandskonto (oder auch Bitcoins) oder mit einem lukrativen Wechsel in die Wirtschaft


Bei Politikern verhält es sich nicht anders; sie erhalten einen lukrativen Job bei Versicherungen oder Banken und sind nicht selten in den Vorständen zu finden.


Die Lobby der Versicherungswirtschaft, bis in die Hierarchie der Vorstände, ist somit gewährleistet. Man kann dies relativ leicht nachprüfen und stellt dann eben fest: viele z. B. CDU - CSU - Politiker, die vorher einen einflussreichen Posten hatten, sitzen heute in den Vorständen diverser Versicherer oder Banken, z. B. dem Global - Player der Allianz - Versicherrung zu der auch Hermes gehört, und die wegen der Credit Suisse - Übernahme zu den Verlierern gehört.
 

Von Untertanen und Duckmäusern

 
Wenn der eine oder andere Mainstream-Journalist, der die Hintergründe seiner "Informationsbeschaffung", seine dubiosen Informationsquellen, die Motive der Tippgeber und Lobbyisten nicht verraten kann und es auch gar nicht will, von Lesern oder Kollegen dann noch fälschlicherweise als "investigativer Journalist" geadelt wird, widerspricht er ungern und sieht sich als Gesandter einer vierten Gewalt (fast schon, wie in der Physik die 4. Dimension kolportiert und verkauft wird), deren theoretische Macht er längst für ein paar Linsengerichte verscherbelt hat. Aber wenigstens der Mainstream hält ihn noch für einen tollen Hecht. - Anders ausgedrückt: Obrigkeitsgläubigkeit, Untertanengeist und Duckmäusertum – oder blanker Opportunismus – zahlen sich immer noch aus.

Journalisten, die eine solchermassen gleichgeschaltete Presse anstössig finden, können seit einigen Jahren aufs Internet ausweichen und hier Artikel über Themen veröffentlichen, die von den Mainstream-Medien aus den bereits angedeuteten Gründen ignoriert werden. 
Die meisten echten investigativen Journalisten publizieren inzwischen vorzugsweise im Internet. 


https://swprs.org/


Neuerdings riskieren allerdings immer häufiger auch Mainstream-Journalisten einen Blick ins World Wide Web, auch W3C genannt, um hier nach Themen noch nicht korrumpierter Kollegen zu forschen, die sie eventuell aufgreifen und mainstreamgerecht aufbereiten könnten. Das Internet ist inzwischen auch für sie zu einer wichtigen Informationsquelle geworden.


Sie bedienen sich dabei der grossen Suchmaschinen-Monopolisten wie Google und Yahoo, die nahezu unbemerkt dabei sind, die freiheitlichen und demokratischen Grundideen des Internets auszuhebeln,...


Was hat man von Unternehmen wie Google und Yahoo sonst noch zu erwarten? - Macht verführt zu Missbrauch. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Internet-Suchdienste wie Google und Yahoo sich als "gott" - "ähnlich" sehen und ausserhalb jeglicher gesetzlichen Kontrolle Presse-Zensur auch in Deutschland betreiben. Dass Google und Yahoo Zensur betrieben haben, ist hinlänglich bekannt und wird international bereits seit Jahren kritisiert.


Bei Google-Eingabe der Schlagwörter "Google" und "Zensur" werden inzwischen über 80000 Suchergebnisse gemeldet, von denen allerdings nur – wie bei Google und Yahoo üblich – maximal 1000 eingesehen werden können.

 Bekannt geworden sind vor allem einige spektakuläre Fälle: So haben sich Google und Yahoo mit der Regierung in Peking auf eine Zensur bei Eingabe bestimmter Schlagworte – etwa "Freiheit", "Demokratie" oder "Menschenrechte" – eingelassen, nachdem China die Suchmaschinen der beiden US-Unternehmen vorübergehend abgeschaltet hatte. Um im Geschäft mit dem riesigen Zukunftsmarkt im Reich der Mitte bleiben zu können, verpflichtete sich Yahoo schon 2002 gegenüber dem chinesischen Staat, von der Regierung als subversiv eingestufte Seiten zu filtern.


Auch die von Google betriebene chinesische Suchmaschine "baidu" arbeitet mit Filtern, die auf bestimmte Signalwörter anspringen und entsprechende Websites blockieren.

Technisch ist eine für Aussenstehende kaum erkennbare Zensur von Informationsproduk - ten im Bedarfsfall ein Kinderspiel. Bereits mit dem seit Jahren schon vorhandenen Zensur-Potential im weitgehend undurchsichtigen Software-Dschungel mit seinen Milliarden gespeicherten Daten ist Zensur nur schwer nachweisbar, aber leicht durchzuführen, da Unternehmen wie Google oder Yahoo nicht nur über die jeweils neuesten Software-Entwicklungen verfügen, sondern – (noch wichtiger) ihre Orwell’sche Technik ( George Orwells Roman 1984) mit juristisch unangreifbaren und nicht aufzubrechenden Geschäftsbebedingungen verbinden und absichern, die jede Analyse einer möglichen Zensur extrem zeitaufwändig und unökonomisch macht.


Am Ende ist Zensur sowieso nur selten eindeutig zu belegen, da die Unternehmen schliesslich immer noch behaupten können, dass hier oder da auf dem Globus an irgendeiner Stelle im globalen Datennetz oder Software-Dschungel ein vorübergehendes technisches Problem aufgetreten sei, das von keinem Aussenstehenden auf seinen Wahrheitsgehalt hin überprüft werden kann. Nicht umsonst verweigern Google wie auch Yahoo die Preisgabe bestimmter Informationen sowie jegliche Kontrolle ihres Unternehmens und der Geschäftspolitik, während die Firmen gleichzeitig ungestraft die ganze Welt ausschnüffeln und manipulieren dürfen – mit ausdrücklicher Billigung jeder US-Regierung.

 

Full Spectrum Dominance: Der Plan des Pentagons zur Kontrolle des Internets - zu der Strategie, die das Pentagon selbst als »Full Spectrum Dominance« bezeichnet, gehören nun auch Pläne, die Internet-Kommunikation zu kontrollieren. Der Plan ist Teil der sogenannten »Information Operations«. Wenn es gelingt, die Pläne in die Tat umzusetzen, würde das Leben auf der Erde mit einem Schlag viel stärker kontrolliert. 


Der Krieg gegen den Terror wird zur Rechtfertigung einer wahrhaft Orwell’schen Version der Gedankenkontrolle herangezogen, die viel ominöser ist als eine normale Zensur. Und die funktioniert nicht über die "Aluhut - Story" irgendwelcher Phantasten, sondern über Tiefenindoktrination ( Soft - Power - Techniken, siehe Prof. Dr. Rainer Mausfeld - Video )



Ver - rückte Welt:


es gab aber auch kritisierende Emigranten. Erich Fromm (1900–1980), deutscher – später amerikanischer – Sozialpsychologe humanistisch-ganzheitlichen Denkens, hat in einem seiner Hauptwerke „Haben oder Sein" » auf den wesentlichen Unterschied zwischen den Existenzformen des schöpferischen Seins und des entfremdenden Habens hingewiesen:

der Mensch habe sich von der Einheit seines Seins in die Dualität des bloßen Habens von etwas entfremdet. Später meinte Fromm dann, die Welt sei ver-rückt, der Mensch habe sich von seinem Ursprung (mit der Welt eins zu sein) entfernt, habe seine Position ihr gegenüber verrückt und sich von ihr entfremdet.

Seine Weltanschauung sei aufgrund dieser Ver-rückung heute eben verrückt. Heute ist der Mensch nicht mehr, er hat bloß: und zwar alles. Sogar sich selbst. Wenn man die Wirtschaft und ihr Treiben heute Revue passieren läßt, weiß man, daß Fromm recht hatte. Was heute unter dem Stichwort „Globalisierung" » weltweit passiert, läßt keinen – wirtschaftlichen – Stein mehr auf dem anderen. Über Jahrhunderte, ja gar Jahrtausende eingespielte Wirtschaftsmethoden, angefangen von der Selbstversorger - (Subsistenz -) Wirtschaft bis hin zur ökosozialen Marktwirtschaft des postindustriellen Zeitalters, werden in unserer Zeit der „Global Player" », der „Multis" » und der internationalen Finanztransaktionen ( Finanzblasen-Wirtschaft ) bedenkenlos über Bord geworfen. Alles ist ver-rückt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf – nicht nur weltweit, sondern auch innerhalb der (bisher zumindest) wohllebenden Gesellschaften der Industrienationen.



Die Finanziers:


wenn man ins Kalkül zieht, daß moderne Forschung immenses Geld kostet, und es vornehmlich die Industrie ist, die hier als Finanzier in Frage kommt, ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, daß den Geldgebern die Ziele des hochdotierten Forschens nicht ganz egal sein können ... Wenn man weiter bedenkt, daß vor allem die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung (hier vor allem die Elementarteilchenphysik) gigantische Experimentieranlagen (z. B. Synchrotrone) benötigt, die nicht einmal mehr ein Staat alleine finanzieren könnte (oder will), kann man sich vorstellen, daß Ergebnisse nicht mehr dem Zufall überlassen bleiben können, sondern sich „Erfolg» einstellen muß. Synchrotrone sind riesige, kilometerlange, unterirdische, kreisförmige Beschleunigungsanlagen in Tunnelröhren, in denen geladene Elementarteilchen bis auf 99,999...% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden.

Diese hochenergetisierten Teilchen werden entweder direkt aufeinander oder auf Materialfolien geschossen. Aufgrund der Kollisionsspuren (Wilson´sche Nebelkammer) wird auf das Verhalten der Elementarteilchen geschlossen. Die bekanntesten Anlagen sind der LEP des CERN in Genf, der SLC des SLAC in Stanford, das Tevatron des Fermilab in Chicago und das HERA von DESY in Hamburg. Und als neuestes und gigantisches natürlich der LHC, der Large Hadron Collider, die „Urknallmaschine" » des CERN in Genf,...

Auch die Politiker, die hier teilweise mit Steuergeldern die Forschung voranzutreiben versuchen (wie erinnerlich, wollte Ex-Wissenschaftsminister Hahn (Österreich), also jenes Land, das mit Anton Zeilinger einen führenden Quantenphysiker stellt, da aussteigen! - An anderer Stelle komme ich auf diesen Aspekt nochmals zu sprechen), erwarten sich Ergebnisse. Diese müssen zwar nicht immer nur für das Militär direkt oder indirekt anwendbar sein (z. B. das GPS, das Global Positioning System), aber sie müssen auf alle Fälle kommunizierbar und somit verstehbar oder zumindest in ihren Aussagen und Anwendungen nachvollziehbar sein. Daher wird vor allem Forschung gefördert, die „handfeste" » und umsetzbare Ergebnisse zeitigt und in der Praxis (= industriell) verwertbar ist.

Da aber auch die einschlägigen Magazine und Fachmedien ohne Subventionen nicht gut auskommen, müssen auch sie bevorzugt über solche Forschungsergebnisse berichten. So ist die besorgte Frage sicherlich nicht unangebracht, ob damit nicht auch der Trend des Forschens direkt oder indirekt seine (kommerzielle) Richtung erhält.


Die mit Vehemenz kolportierte Urknalltheorie der Kosmologen ist da sicherlich ein gutes Beispiel – noch dazu, weil sie dem biblischen Schöpfungsmythos nicht widerspricht und „Gott" » sozusagen naturwissen - schaftlich zu „bestätigen" » scheint.
 


All die Ungereimtheiten in dieser Theorie werden vom „Mainstream" » der Forschung u. a. auch aus diesen Gründen nicht ernstgenommen und von den von ihnen teilweise abhängigen Medien erst gar nicht publiziert. Kybernetik, Informatik, Kommunikationswissenschaften und die Nanotechnologie sind Forschungsgebiete, an denen die Militärs brennendst interessiert sind.

Sie gelten daher heute auch heute als die Zukunftswissenschaften – und sind hochdotiert. Die Nanotechnologie (griech: nanos, Zwerg) ist die Forschung und Technologieentwicklung auf atomarer Ebene in einer Größenordnung von einem bis Einhundert Nanometern. Sie hat zum Ziel, Strukturen, Geräte und Systeme zu schaffen und zu nutzen, die aufgrund ihrer geringen Größe neue Eigenschaften und Funktionen besitzen. Militärisch ist sie von höchstem Interesse und wird auch finanziell vorangetrieben …

Auch für die Quantenteleportationsexperimente des Wiener Physikers Anton Zeilinger (geb. 1945) herrscht international reges Interesse – vor allem von Seiten der Kryptologie, der Verschlüsselungswissenschaft, da mit Hilfe der von Zeilinger technisch angewandten Quantenverschränkung (die instantane Zustandsänderung zweier Quanten über weite Entfernungen hinweg) eine Codierung erstellt werden kann, die nicht mehr entschlüsselbar ist.


Dabei versteht man (wirklich ?) unter Quantenteleportation eine nichtkausale (= nicht ursächliche !) Fernwirkung; der Zustand eines Quants wird „ohne Zwischenaufenthalt" » auf ein anderes Quant „übertragen" » – aber eben nicht über-tragen, da kein Mittler („Träger" » ) nötig ist. Es wird auch nichts Materielles „transportiert" » , sondern „nur" » Information. Wie? Stichwort: EPR-Phänomen (Einstein-Podolsky-Rosen).

Entschuldigend für die Wissenschaftler muß aber angemerkt werden, daß der einzelne Forscher bzw. sein Team (heute gibt es keine Einzelforscher mehr, sondern nur mehr Teams; einer allein könnte – zumindest auf dem Gebiet der Experimentalphysik – nichts mehr erforschen!) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Sache wegen die Forschungen betreibt: und dies primär aus wissenschaftlichem Interesse. Für den späteren technischen oder politischen Einsatz der erfolgten Entdeckungen oder Erfindungen, aber auch „bloßer" » Formeln und Theorien (siehe Einsteins Äquivalenzformel E = m * c)

Voraussetzung für den Bau von Atombomben (bzw. seine beiden Relativitätstheorien) in der Praxis ist er letztendlich nicht verantwortlich. Oder doch? Wie war das mit Oppenheimer, Teller und (auch) Einstein? Einstein, in seinen späten Jahren überzeugter Pazifist, entwarf, erfand und konstruierte in seiner Jugend ohne jede Hemmung auch militärisches Gerät – eigentlich kein Wunder, saß er doch im eidgenössischen Patentamt in Bern. So entwarf er Flugzeugtragflächen, verbesserte die Torpedotechnik (!) und entwickelte den Kreiselkompaß weiter – alles Erfindungen, die primär die Militärs nutzten.

Allerdings darf man nicht vergessen, daß dies alles in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) passierte – und Einstein in seinen frühen Jahren im Patentamt viel mit den Erfindungen anderer zu tun hatte,...


Man muß sich freilich die Frage stellen, wie „selbstlos" » in den USA (und auch in Rußland) die Aufnahme jener – meist jüdischen – Wissenschaftler erfolgte, die vor bzw. im Zuge der Machtübernahme Hitlers 1938 Deutschland und Österreich verlassen mußten. Es ist sicherlich kein Zufall, daß die USA als erste die Atombombe entwickeln konnten … mit Hilfe deutsch - jüdischer emigrierter Physiker.



Was ist passiert?


Vor allem ist passiert, daß die – bevorzugt in Europa, und hier insbesondere in den Ländern der (alten) EU-15 – mühsam errungene soziale Marktwirtschaft den Zielen des Neoliberalismus der USA und ihrer letzten Regierungen („Neocons" » – Neukonservative; vor allem G. W. Bush und seine Konsorten wie Dick Cheney et alia) geopfert wurde. Leider hat auch die 2005 erweiterte EU-25 (heute: EU-27) da mitgezogen, nachdem dies lange Zeit die große Streifragen zwischen den politischen Richtungen in Europa war, ob man den USA in ihrer unsozialen Wirtschaftspolitik folgen solle; daß 2005 die damals neue EU-Verfassung von den Franzosen und den Niederländern abgeschmettert worden ist, mag als Indiz dafür gewertet werden, daß ein Großteil der Bürger der Meinung gewesen sein könnte, daß die Wirtschaftspolitik der EU sich nicht mehr nach dem Wohl seiner Bürger, sondern eher nach den Interessen des Finanzkapitals und der USA ausrichtete.


Die Finanzkrise 2008/2009, die – vor allem (!) – Europa getroffen hat (sic: Griechenland, aber auch Portugal und Spanien; über Italien hatte man erst später eine gewisse »Transparenz » ...) ist die direkte Folge der Fehlentscheidungen vieler europäischer Regierungen und vor allem des Bankenapparates (sic: Deutsche Bank, aber auch französische Banken, die sich vor allem in Griechenland mit für sie fatalen Folgen eingebracht hatten), die wissentlich (oder wirklich unwissentlich ? (!) von den US-Banken genasführt worden sind und für das heutige finanzielle Desaster der EU sicherlich mitverantwortlich sind ...wobei das Präfix „mit" heute bereits sehr breit diskutiert wird.

 

Es macht keinen Sinn, dass selbst Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser miteinander in einen erbarmungslosen Wettbewerb gezwungen werden.



Bankrott wie Bankrott möglich sein darf!


Von der Krise zum Crash oder Geld als Waffe – nur eine Orwellsche Vision? (wie bereits erwähnt ist George Orwell´s 1984 mein Steckenpferd) Nenn das Böse auf der Welt doch beim Namen, nenn es „Geld" ».


(nicht das Geld des einfachen Bürgers, sondern das der Oligarchen und Milliardäre) Wenn die Kugel einmal aus dem Lauf ist, hält sie nichts mehr auf – nur das Ziel: wenn es getroffen wird. Und was war das Ziel ? Das eigentliche Ziel des Neokapitalismus war – und ist – Kapitalvermehrung und nicht Produktionsausweitung. Letztere war nur Zwischenetappe als Mittel zum Zweck und Umweg über die Phase der Industrialisierung – und der industrialisierten Landwirtschaft, des klassischen Primärsektors. Durch den Einfallsreichtum der Neocons auf dem Banken- und Derivatsektor ist allerdings in den letzten Jahren die „schnelle Route» des Navigationssystems zu Macht und Reichtum gewählt und ohne Abweichung verfolgt worden: Geldvermehrung ohne Produktion nämlich. Ziel war reiner Mehrwert – aber nicht durch Veredelung von Rohstoffen, sondern durch Wandel des Geldes vom Zahlungsmittel über schiere Ware zur effektivsten Waffe.


Geld als Ware:


Geld ist nicht mehr Tauschmittel an sich, sondern Zweck für sich: indem es für wenige mehr wird. Nicht bloßes Ziel ist dieses Mehr, sondern schierer Weg: zur Herrschaft der Wenigen über die vielen. Geld ist zur Waffe geworden.


Die Primitivvariante der Geldvermehrung ist der Zinsenzins:


Geld wird (noch) als Zahlungsmittel gemietet, sein Preis (als Zins) in Raten abgestottert. Was der Mieter (Kreditnehmer) mit dem Fremdgeld macht, interessiert den Vermieter (meistens eine Bank) nicht. Vielmehr ist für den Kreditgeber, für den Geld Ware ist, von Interesse, daß ihm sein Vermietobjekt (das Kapital) möglichst lange nicht zurückgegeben (= getilgt) wird, denn: Je länger der Mieter (Kreditnehmer) seine Miete (Zinseszins) zahlt, desto größer der Ertrag für den Vermieter (Kapitalisten, Bank).


Das ist ein relativ sicheres und völlig arbeitsloses Einkommen (im Sinne von Produktion) und nur mit – minimalen – Risken verbunden: Der Kreditgeber verlangt Sicherstellung für sein Hergeborgtes, so daß letztlich nur demjenigen, der ohnehin schon hat, geborgt wird. Ausfälle waren in Nicht-Krisenzeiten relativ selten (zwischen einem und zwei Prozent der Jahreskreditsumme); man hatte ja auf das Sichergestellte (Hypothek, Lebensversicherung, Ehepartner im besonderen, Bürge im allgemeinen; Aktien; Sparbücher etc.) im Notfall zurückgreifen können. Das freilich waren die guten alten Zeiten …

Schneller kommt man zu Geld durch Spekulation(en), d. h., man nimmt eine Erwartung vorweg – und hält sie für eintreffend. Das sind im harmlosen Fall Aktien, also Anteilscheine an einer realen Unternehmen, von dem man weiß, daß es Gewinne abwirft – oder hofft, daß es einen solchen einmal abwerfen wird. Damit beinhaltet diese harmlose Risikosplittung bereits den ersten Kick: indem man im zweiten Fall auf Gewinne hofft, obwohl die Firma noch gar keine abwirft. Solches Engagement fördert jedoch – noch – die Realwirtschaft: Sogenannten „Start ups» , also eben gegründeten Unternehmen, soll zu Gewinn verholfen werden. Meist beteiligt man sich mit seinem Geld auch an solchen „Start ups» … Das kurbelt die Produktion an und schafft Arbeitsplätze. Aber es dauert mitunter Jahre, bis man Gewinne lukriert. Also machen so etwas nur honorige Banken oder ethisch motivierte Mäzene – nach strenger Prüfung des Unternehmens …

Wer mehr Geld und mehr „Kick" » will, dem ist dies zu lauter und langsam. Der spekuliert nicht mehr auf Produktionsausweitung und dadurch erzielten – realen – Mehrwert, sondern auf Preise, also den Marktwert von – im simplen Fall – Waren. Also auf den künftigen Preis von Schweinebäuchen, das Paradebeispiel für Börselehr - gänge, jenen von Öl, Gold, Zucker, Raps, Kaffe, Baumwolle, Getreide und alles, was eben so gehandelt wird und werden kann: also – im fortgeschrittenen Fall – auch schon mal auf Währungen, Aktien, Anleihen, Fonds etc. Lassen sich die Preise von echten Gütern (Commodities) – unter Zugrundelegen von Daten aus der Erfahrung – noch innerhalb einer gewissen Bandbreite abschätzen bzw. relativ seriös erwarten, machen da Währungen und Wertpapiere erheblich mehr Schwierigkeiten.


Wer reich genug ist – wie George Soros – kann die Future-Märkte gestalten und so sicher sein Kapital auf Kosten der kleinen Spieler vermehren.


Derivate: Das Börsespiel beginnt


Repräsentieren Währungen (ursprünglich sollten sie dies jedenfalls) noch die Wirtschaftsleistung eines Landes oder Währungsblocks (z. B. der EU 16), so sind sie doch kein Schweinbauch mehr, sondern abhängig von nicht mehr seriös abzuschätzenden Imponderabilien: Politik ist unwägbar. Auch Wertpapiere widerspiegeln (oder sollten es ursprünglich) Wirtschaftsleistung: entweder eines Unternehmens, einer Unternehmensgruppe oder eines Verwalters solcher Papiere (Fonds).

Lassen sich steigende oder fallende Kaffee- oder Teepreise noch mit Erntemengen und Wetterkapriolen in Verbindung bringen, so sind Wirtschaftsleistungen von Staaten und Unternehmen keine einfach zu prognostizierenden Datenmengen mehr. Die Unwägbarkeiten nehmen zu, Politik und Kaufgewohnheiten der Konsumenten sind nicht mehr so leicht abzuschätzen wie die Preise von Soja oder Erdnüssen. Es wird für den Kapitalisten spannender – aber auch manipulierbar. Kaufgewohnheiten lassen sich steuern, und auf Währungen (zumindest kleinerer Staaten und Ökonomien, wobei Großbritannien, als George Soros noch gegen das Pfund spekuliert hatte, damals gar so klein nicht war, heute aber – im Vergleich zur Eurozone – ist) läßt sich Druck ausüben. Auch die Deutsche Mark war bereits im Visier George Soros´ gestanden …

„Derivat" » heißt eigentlich „Ableitung" ». Im Finanzsektor bezeichnet man damit Spekulationsgeschäfte, deren Preis (Kurs) von einem ihnen zugrunde gelegten Marktgegenstand (dem Basiswert) abhängig (= abgeleitet) ist. Das können wieder die schon bemühten Schweinebäuche sein, aber genausogut Rohstoffe, Devisen, Schuldverschreibungen, Staatsanleihen, Termingelder, Aktien … Sogar auf das Wetter und seine Kapriolen könnte (im Extremfall) spekuliert werden: Dann sind Basiswerte Tagestemperatur, Niederschlag usw. die für das Spekulieren auf Ernteerwartungen herangezogen werden.


Bei Derivatgeschäften wird also von solchen x-beliebigen Werten ausgegangen und auf deren Entwicklung spekuliert. Man nennt so etwas Termin-, Terminkontrakt oder Optionsgeschäfte. Die Option beinhaltet dabei das Recht, ein Produkt oder ein Wertpapier (allgemein: einen „Basiswert» , also auch die Niederschlagsmenge in Calcutta z. B.) erst später zu einem vorher festgesetzten Preis zu verkaufen oder zu kaufen. Kauft man nicht und läßt die Option verfallen, wird daraus ein „bedingtes Termingeschäft» . Nicht einmal der Basiswert muß dabei erlegt werden; man begnügt sich mit der Differenz („Barausgleich» ), also mit den Gewinn – oder Verlust.
Man bedarf zu solcher Spekulation nicht mehr des Baren. Die solide Basis der Produktion, also der Realwirtschaft, ist endgültig verlassen. Die Finanzblase ist kreiert: Geld ist vom Tauschmittel zum reinen Selbstzweck entfremdet und realiter nicht mehr vorhanden: Es ist zum Buchgeld verkommen, steht nur mehr in Computern und repräsentiert weder reale Ware, noch gedeckte Werte.



Vom Unwert der Produktion


Bei solchen Geschäften steigt das Risiko zwar nicht ins Unermeßliche (mehr als die Differenz zum Barwert verlieren kann man auch da nicht), aber der Kick erfolgt rasch(er): zum vereinbarten Termin nämlich. Ab jetzt geht ´s aber nicht mehr um die Produktion, sondern nur um vereinbarte Werte – und um deren Eintreffen oder nicht. Wer als Basiswert die Aktie eines x-beliebigen Unternehmens gewählt und auf Steigen („Long" » ) oder Fallen („Short" » ) gewettet (gesetzt) hat, für den ist diese Aktie nur mehr Spielball; die eigentliche Produktion des Unternehmens hat nur insofern Bedeutung, als – mitunter – der Wert der Aktie davon abhängig sein kann, aber nicht muß. Die psychologische Tangente ist weitaus wichtiger als die reale. Die Aktien des Buchhandelsriesen amazon.com waren seit der Gründung der Firma vor 20 Jahren als Start up fast ausnahmslos im Steigen gewesen, obwohl die Firma bis ins letzte Jahr hinein vorwiegend Verluste gebaut hatte.

Allein das Image des Unternehmens – und weil jedermann darauf setzte! – ließ den Wert der Aktie immer höher klettern, so daß die Firma (wir dürfen nicht vergessen: Aktien sind Anteilsscheine eines Unternehmens) buchmäßig tatsächlich liquide (wenn auch maßlos überbewertet) war. Die Realverluste wurden durch den aufgeblasenen Aktienwert buchhalterisch wettgemacht. Wenn sich derartige Überbewertungen nicht „von selbst» einstellen, wird nachgeholfen und das Unternehmen „gesundgeschrumpft» . Dies erfolgt über Einsparungen auf der Kostenseite (Entlassung von Arbeitskräften, Auspressen der Zulieferer) und Einspeisen der (Noch-) Gewinne in die Finanzblasenwirtschaft. Mit Produktion Gewinne zu machen, ist mühsam und dauert; auf dem Derivatmarkt Gewinne zu machen, geht rasch: dank Wertemanipulation, auch Insidertrading genannt. Bedeutende Firmen erwirtschafte(te)n mit Derivathandel bereits mehr als mit ihrer Realproduktion; Siemens sei hier stellvertretend genannt.



Mit Insidertrading 
(in manchen Staaten, z. B. Deutschland und in Österreich, verboten), also abgesprochenem Up- oder Downpushen von Aktien (paketen) oder Commodities, wird das Zocken zum Kriminal: Erst damit wird gezielt Geld gemacht ohne es drucken zu müssen. Die Ölpreissprünge zwischen 2008 (im Sommer auf bis zu 140 $) und 2009 (in den ersten beiden Monaten herunter auf 40 $) sind mit dem „freien Spiel des Marktes" » (und dem Märchen von Nachfrage und Angebot) nicht mehr zu erklären. Wer dahintersteht, kann nur vermutet – oder erschlossen – werden, denn: Wer massiv auf steigende Basiswerte („Long" ») spekuliert, hat Interesse, daß diese auch erreicht werden, und wer auf fallende („Short" ») setzt, daß dies auch geschieht. Wie aber anstellen, daß etwas steigt oder fällt ?


Vor allem Private-Equity-Gesellschaften (die vom Kapitalgeber eingegangenen Beteiligungen sind nicht an Börsen handelbar! „Heuschrecken» ) ordern solange einen bestimmten Wert (Öl, Pfund, Getreide, eine Aktie, Fondpapiere) über Leerverkäufe (der Verkäufer einer Ware, eines Währungsbetrags oder eines Wertpapiers besitzt diese gar nicht und hofft auf deren Fallen, daher auch „Short Sale» genannt) und den Leverage-Effekt (mit billigem Fremdkapital wird die eigene Rendite finanziert), bis dieser Wert (weil die Kauforder die Verkäufe übersteigen) so deutlich steigt, daß andere Börsianer auf den bereits fahrenden Zug aufspringen und nun mit ihrem (!) Geld und ihren Käufen den Wert weiter in die Höhe treiben. Jetzt können sich die Insidertrader der bewußt losgetretenen (!) Hausse zurücklehnen: Sie haben ihr Kapitel (das nie aus barem, sondern billigst besorgtem Buchgeld oder Besicherungen anderer Wertpapiere bestand!) optimal investiert. Jetzt treiben die anderen mit ihrem Geld (dann jedoch meist barem: dem der ahnungslosen Kleinanleger nämlich) den Wert weiter in die Höhe.


Die Finanz- (= Buchgeld-) blase bläht sich.
 

Heuschrecken


Beim ersten Anzeichen des Abflachens einer Hausse (was zu erkennen im Zeitalter der Computerprogramme – wenn man über sie verfügt! Und die Richtigen verfügen über sie! – ein Klacks ist) setzen die Auslöser der Hausse auf stark fallende Kurse – und auf Termin: Sie gehen „short» . Das (dumme) Volk der nachlaufenden Börsianer sieht die Kurse fallen, verkauft in Panik, die Werte sinken tatsächlich (Ölpreis war zu Beginn 2009: knapp 40 $) – und die auf Baisse spekuliert Habenden kassieren ein zweites Mal: und zwar genausoviel wie bei der Hausse! Der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat derartige Praktiken im April/Mai 2005 mit einer Heuschreckenplage verglichen; seither hat sich der Begriff gehalten und in der Finanzwelt durchgesetzt.



Einsatz der Heuschrecken: 


Risiko für die Verursacher - faktisch Null, weil nur mit Buchgeld oder mit schon vorher in die Überbewertung gezockten Werten die Hedge-Fonds (Investment-Fonds mit spekulativer Anlagestrategie) gespeist worden waren und mit ihnen long und short gegangen worden ist. 


Pech für jene (z. B. Staaten, Bundesländer, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Halb- oder Ganzstaatsbetriebe, aber auch Banken), die während der Hausse Bargeld (Steuergelder, Spareinlagen, Pensionsfonds, Rücklagen von Firmen, Verkaufserlöse, Streikgelder der Gewerkschaften etc.) in diese Hedge-Fonds d.h.: Fort ist das Geld nicht: Es ist „nur" » bei jenen, die den entsprechenden Spekulationswert erfolgreich hochgetrieben und dann wieder – noch erfolgreicher – fallen haben lassen.



Jetzt ist der Realwirtschaft ein zweites Mal Schaden zugefügt worden
 


das erste Mal durch Abziehen von Geldern aus der Real- in die Finanzblasenwirtschaft): Die Produktion der Unternehmen kann nach dem Verlust ihrer zwischengeparkten Gewinne (oder ihres eingesackten Geldes gutgläubiger Anleger zur Aufstockung ihres Kapitels) nicht mehr mit Eigen-, sondern muß, wenn überhaupt, mit Fremdmittel weitergeführt werden. Die Folgen: die Bilanzen der öffentlichen Hand geraten in Schieflage, Fremdfinanzierung wird – wegen verminderter Bonität: das begehrte Triple A „wackelt» – schwieriger, was alle Investitionsvorhaben verteuert oder schlicht verunmöglicht.

Das Verlockende an Spekulationen im Derivatsektor ist, daß dazu von den eigentlichen Finanzhaien im Prinzip gar kein Bargeld nötig ist, denn – siehe oben – schlagend werden ja nur die Differenzen zwischen Basiswert und erspekuliertem Wert. Bei allen Wertebewegungen hinauf oder hinunter wird der angepeilte (= „erspekulierte» ) Wert ja immer (!) von den Initiatoren selbst bestimmt – und auch erreicht. 


Das Risiko ist – für die Hintermänner – gleich Null, und die garantierten (!) Gewinne akkumulieren sich: als Buchgeld. 


Da aber durch das Mitspielen der Unbedarften (z. B. der BAWAG) auch reales Geld vernichtet wird, fehlt dieses dann tatsächlich dem Bargeldkreislauf – und muß nachgedruckt werden (was die EZB noch verhindert ist für die FED, die Zentralbank der USA allgegenwärtig – sie besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks und einer Vielzahl von Mitgliedsbanken und anderen Institutionen.

Im Falle des Gelddruckens (den Weg, den die USA genommen haben!) ist die – stets erwünschte! – Inflation initiiert: Denn jede Vermehrung des Geldumlaufs ist gleichbedeutend mit Erhöhung auch der Schulden und damit der Einnahmen über den Zinseszinses. Und frisches Geld (in US-Dollar) zum Erweitern der Finanzblase wird tatsächlich von der FED, die fälschlich als „ Nationalbank " bezeichnet wird, was sie aber nicht ist, nachgeliefert.

Damit wird neuerliches Hinauftreiben beliebiger Werte ermöglicht und der Appetit der Ahnungslosen (Helmut Elsner und Co.) auf abermaliges Mitmachen angeregt. Die eiserne Börseregel lautet nämlich wie am Roulettetisch: Verluste müssen sofort wettgemacht – zumindest muß es versucht werden. Die Finanzblase bläht sich von selbst. 


Die Gewinne ihrer Hintermänner steigen jetzt wirklich ins Unermeßliche, denn es gibt keine Grenze nach oben: außer die von den Finanzhaien selbst gesetzten. Und: Niemand kann etwas dagegen tun!


Es ist Monopoly pur.


Wer aber sind diese Betreiber?


Dumme Opfer – oder wissende Mitspieler?


Kein Staat – der am allerwenigsten – hat soviel Geld, bzw. verfügt über so umfangreiche Anlagen, um sich derartige Finanzmanipulationen leisten zu können: Alle Industriestaaten (!) haben heute Budgetdefizite und horrende Schulden; die höchsten haben die USA, nämlich (März 2022) über (offizielle geschönte Zahl) 31 Billionen US-Dollar,… Außerdem wäre das auch nicht Aufgabe eines Staates,…



Die Banken? Banken sind – von ihrer Anlage her – Pfandleihanstalten


Sie verborgen Geld und nehmen dafür Sicherheiten „in Pfand" – bevorzugt Immobilien, aber auch (in Deutschland) Bausparverträge, Wertpapiere, Versicherungspolicen, Sparbücher, Aktien, Anleihen, Werte also, die dem verborgten Geld an Wert entsprechen und das Risiko des kreditgebenden Bank in Grenzen halten. So war es jedenfalls, als die Finanzhaie noch keine Derivate und Hedge-Fonds erfunden hatten und die Banken ordentlich » führten» . Mit der Hausse (ansteigender Börsenmarkt) der letzten Jahrzehnte (Dow Jones auf über 11 000 US-Dollar!) wurde die Bankgebarung allerdings lockerer gehandhabt: in den USA war man längst dazu übergegangen – im „Vertrauen» darauf, daß jede Realität im Wert nur steigen könne –, Grundstücke und Häuser auf bis zu 120% ihres Zeitwertes zu belehnen. Und: die Eigenkapitalquote der Banken wurde – man wollte das Kreditgeschäft ja beleben, was immer man darunter auch verstanden hatte – sukzessive auf 4% gesenkt. Die Mindestreserve bei der EZB beträgt z. Z. gar nur 2% der Sichteinlagen der Geschäftsbanken.

Als Folge der Finanzkrise schmolzen den Banken die als „Besicherung» hinterlegten Wertpapiere und Haftungen (die ihrerseits wieder mit faulen Krediten „besichert" » waren) dahin. Wieviel davon wirklich versenkt wurde, wird geheimgehalten. Der Staatsbankrott Islands (aufgefangen vom Weltwährungsfonds) war gegen die Verschuldung Deutschlands aber nur ein Klacks und bloß eine Fußnote in der Weltberichterstattung.

Als Folge dieser desaströsen Entwicklung in Deutschland sind die Kurse der betroffenen engagierten Banken und Versicherungsgesellschaften ins Bodenlose gefallen. Solange die Kreditrückzahlungen zeitgerecht getätigt wurden und die Hedge-Fonds hielten, schwammen die Banken – international – in Geld und wußten gar nicht, wohin damit. Sie erhöhten aber nicht etwa „freiwillig» ihre Mindestreserve bei den Nationalbanken (solche wurde auch nicht eingefordert!), sondern spekulierten weiterhin auf dem Derivatmarkt oder drängten den Regierungen (vor allem jener der USA, die kräftig Geld brauchte, um ihre Kriege zu finanzieren) Geld auf: als „Staatsanleihen» , bei uns in Form von Kassenobligationen „Bundesschatzscheine» genannt.


Denn: Regierungen konnten nie genug Geld kriegen, vor allem jene der kriegsführenden Staaten,… 


Und die der nicht kriegsführenden verschuldeten sich wissentlich, um – aus politischem Kalkül – den hohen Lebensstandard ihrer Bevölkerung(en) weiterhin garantieren zu können – ohne aufgrund mißliebiger Steuererhöhungen das Wahlvolk verstimmen zu müssen … Von einer Maximalverschuldung von 3% des Budgets in der EU (Maastricht-Kriterium) war schon lange keine Rede mehr – eine Marge übrigens, die schon zuvor durch „Ausgliederungen» schlicht manipuliert worden war. Und in den USA war ohnedies schon jeder Damm – bewußt! – gebrochen (worden) …

Demokratie hat eben ihren Preis – entweder als beizubehaltenden Wohlstand wie in Europa, oder z. B. im (Irak-) oder Afghanistan-Krieg der USA und deren „Allies» … Kein Wunder, daß Großbritannien, der engste Verbündete von George W. Bush, heute wirtschaftlich darniederliegt …


Es geht nur um die Macht:


warum wurden und werden solche Kriege eigentlich geführt? Haben moderne Kriege mit Hedge-Fonds und Finanzblasen zu tun? Auf den ersten Blick nicht, auf den zweiten sehr wohl. Denn: Was geschieht eigentlich mit all dem Geld, das die Veranstalter des Welt-Monopoly schöpfen, teils ohne es drucken zu müssen, teils aber sehr wohl auch durch reale Vermehrung des „ Greenbacks " (Dollars) als Weltwährung?

Sie werden nicht in Produktionen investiert, um das Leben auf Erden ersprießlicher und erträglicher zu gestalten – um das zu bewerkstelligen, hätte es nicht des Umwegs über die Finanzblase bedurft. Das macht nicht wirklich reich – und mächtig. Wirkliche Macht besteht nicht darin, besonders gute Autos zu bauen, äußerst wirksame Sozialsysteme zu generieren, Krankheiten zu besiegen, Arbeitszeiten zu verkürzen, Wohlleben für alle anzupeilen. Wirkliche Macht besteht darin, alleine bestimmen zu könne, was geschieht – und keinen Widerspruch mehr fürchten zu müssen, ja Widerspruch erst gar nicht aufkommen zu lassen! 


Geld macht nicht glücklich: 

Dies vermag nur Macht – bei Männern!


Wirkliche Macht besteht darin, sie auch ungezügelt und uneingeschränkt („Willkür" » im harmlosen Fall, „Diktatur» und „Tyrannei» im politischen) durchsetzen zu können. Das geht freilich nur via weltweite Verfügungsgewalt über Energie (z. Z. Erdöl, aber auch Atomlobby, Wind- und Bioenergie), unbeschränkten Zugang zu den (limitierten) Wasserreserven und totale Verfügbarkeit über die Nahrung – was nur über hybrides Saatgut erfolgen kann. 


Auf allen drei Gebieten sind die USA führend,…


Der Irak-Krieg mit seinen 700 000 Toten und 1,5 Millionen durch die vorherigen Sanktionen Getöteten, wurde von der Bush - Administration nur deshalb losgetreten, weil der ehemalige Vasall der USA, Saddam Hussein, nicht mehr tat, wie er sollte, sondern im erlegenen Machtrausch eines orientalischen Potentaten seine Ankündigung wahrzumachen drohte, sein Öl nicht mehr in US-Dollars, sondern in Euros fakturieren lassen zu wollen. Das kam natürlich einem Frontalangriff auf den geheiligten „Greenback" » der (ehemals) größten Wirtschafts- und (leider noch immer) auch größten Militärmacht der Welt gleich: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert … Und es bedeutete, die Weltwährung Dollar beschädigen zu wollen. 


Letztlich war den Drahtziehern hinter der Marionette George W. Bush diese Androhung (und nur sie war es; die angeblichen Massenvernichtungswaffen waren nur als Kriegsgrund dafür erfunden worden!) gar nicht so ungelegen gekommen, denn irgend etwas hätten die USA ohnehin unternehmen müssen, um sich den Zugang zu den reichsten Ölvorkommen der Erde für die nächste Zukunft (alle Zeiten?) zu sichern: Und da sich diese Ölvorräte vom Kaspischen Meer über den Iran und Irak bis nach Saudi Arabien erstrecken, mußte der nicht mehr botmäßige Hussein eliminiert werden. Der 11. Sept. 2001 festigte primär dieses Vorhaben.

Heute kann man über ISIS (IS) denken was man will, und spätestens seit Gladio, also den Geheimarmeen der Rockefeller - CIA und des britischen MI6 innerhalb der NATO) im Buch des Schweizers Dr. Daniele Ganser," Nato-Geheimarmeen (Gladio) in Europa ": 
Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung ... sollte Pflichtstoff im Geschichtsunterricht werden,...



Hat doch auch bereits Irans Ministerpräsident Mahmud Ahmedinedschad angekündigt, seine Ölverkäufe in Euro fakturieren zu wollen. Warum sind die USA so entschiedene Gegner des Nabuko-Pipeline-Projekts, an dem die österreichische OMV starkes Interesse hat? Sollte es wirklich Zufall sein, daß die Bush-Administration Iran als „Schurkenstaat" » an die erste Stelle gerückt hatte, gleich gefolgt von Syrien, dem man auch eine Uranaufbereitungsanlage nachgesagt hatte, die zwischenzeitlich erfolgreich – von Israel – lahmgelegt worden ist?

Unvermutet hat sich plötzlich die Geopolitik in die Finanzblasenwirtschaft gedrängt (!), und tatsächlich hat die Finanzblase viel, wenn nicht alles mit Geopolitik, also Macht zu tun! Eindeutig ziehen diejenigen, die den Erdölpreis manipulieren – und die Preise von Nahrungsmitteln wie Weizen, Soja, Raps und überhaupt alles, was zur Produktion von Biosprit dient, obwohl die Sache mit der „Biospritfläche" » zur Rechtfertigung der hohen Nahrungsmittelpreise hochgespielt wurde –- an jenem Strang, um über die geplanten und gezielt zum Platzen gebrachte Finanzblase endgültig an ihre angepeilte Macht zu gelangen. Wie kräftig der Food-Sektor mit hereinspielt, war u. a. auch daran zu erkennen, daß die US-Administration sofort nach ihrem „Sieg" » im Irak allen dortigen Bauern verbot, von den jeweiligen Ernten Saatgut aufzubewahren. Vielmehr wurden ihnen über, von der Besatzungsmacht erlassene Gesetze, Hybride aufgezwungen, um die irakische Landwirtschaft von den US-amerikanischen Saatgutfirmen völlig abhängig zu machen.

Die Monsanto- Bayer " Allianz " Fusion hat hier die nötigen Weichenstellungen bereits vorgenommen.

Das Übernahmeangebot in Höhe von 62 Milliarden Dollar des deutschen Chemie- und Pharmariesen Bayer AG an Monsanto war der Auftakt zu einer Ehe, die in " der sogenannten Hölle " (auch ohne an diesen Ort zu glauben (Autor), weiss im Grunde jeder, was man damit zu assoziieren hat) geschlossen wurde.

Und für knapp 66.000.000.000 ( 66 Mrd.) Dollar die Fusion " perfekt " gemacht.

Der weltgrößte agrochemische Konzern wurde generiert; und der größte Vermarkter patentierter gentechnisch veränderter Organismen (GMOs) wie GMO-Mais, GMO-Sojabohnen oder GMO-Baumwolle. Ein transatlantischer Goliath mit einem Einfluss, dem nur wenige ( ich behaupte sogar - keine - ) Regierung(en) etwas entgegenzusetzen hat(ben).

Dies betrifft etwa den Umgang mit wichtigen Problemen wie dem Verbot des krebserregenden Glyphosats, das als Hauptbestandteil verschiedener Herbizide von beiden Unternehmen vermarktet wurde. Die Regierungen der Mitgliedsländer der Europäischen Union sind tatsächlich so abgestumpft und unmoralisch, daß sie das TTIP- »Freihandelsabkommen« Obamas bzw. CETA (Canada) durchgewunken haben, somit steht es Bayer-Monsanto frei, die Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger massiv zu beeinträchtigen. Henry Kissinger seinerzeit: " Wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der kontrolliert auch die Populationen ". Genozid nur im Dritten Reich ? (!) ... wie war das doch gleich mit IG - Farben, ein während der " Nazizeit " bereits durch die Rockefeller Familie kontrolliertes Unternehmen ? ...

In ihrer offiziellen Stellungnahme erklärte die Bayer AG seinerzeit, die Übernahme von Monsanto böte der Bayer AG die Gelegenheit, im Fall ihrer Genehmigung durch die Kartellbehörden und andere politische Gremien »ein weltweit führendes [Agrar-]Unternehmen für Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz zu schaffen. Gleichzeitig würde Bayer als Life-Science-Unternehmen mit einer gefestigten Position in einer langfristigen Wachstumsbranche gestärkt … Insbesondere würden die kombinierten Geschäfte von Monsantos Expertise im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften sowie von Bayers Pflanzenschutz-Portfolio für eine große Bandbreite an Indikationen und Kulturen profitieren...«.

Der Hauptsitz der weltweiten gemeinsamen GMO-Saatgutsparte wurde in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri angesiedelt. Der weltweite Bereich "Pflanzenschutz", wie die Herstellung und Entwicklung der hochgiftigen Pestizide und Herbizide euphemistisch bezeichnet wird, ist im deutschen Monheim am Rhein, dem Stammsitz der Bayer-Division Crop Science angesiedelt worden.

In der Presseerklärung wird nicht einmal mehr erwähnt (kausal schlüssig), dass St. Louis der weltweite Hauptsitz von Monsanto ist, als ob der in Verruf geratene Firmenname "Monsanto" bereits aus den Annalen der Geschichte getilgt und durch den "geachteten" Namen "Bayer" – und damit jenes liebenswerte deutsche Unternehmen, das vor allem durch die Erfindung des Wirkstoffs Aspirin bekannt ist – ersetzt wurde.


Es steht in einer Reihe mit zwei weiteren, in jüngster Zeit erfolgten Firmenzusammenschlüssen – der Fusion des chinesischen Staatskonzerns


ChemChina und der anglo-schweizerischen Syngenta sowie dem Zusammenschluss von Dow Chemical, bisher immerhin der zweitgrößte Chemiekonzern weltweit, und DuPont in den USA.


Daraus resultierend die GVO-Produktionen (GMOs) von UNILEVER, KELLOGG´S, NESTLÉ, CARGILL, wie von William Engdahl im Eingangsvideo beschrieben, haben wir weltweit die selben ("precisely the same products worldwide") die zur Depopulation (Entvölkerung in Henry Kissinger Manier) beitragen.


Diese drei Mega-Agrarkonzerne beherrschen praktisch den Weltmarkt und stellen damit die kühnsten Visionen weit in den Schatten, die sich das seinerzeit größte Chemieunternehmen der Welt, das deutsche Chemiekartell I.G. Farben, oder selbst Rockefellers Konzern Standard Oil zu ihren besten Zeiten während des Zweiten Weltkriegs erträumten,...!


Erprobte Killer von Vögeln, Bienen, kurzum - Pflanzen und Tieren


Finanz- und Wirtschaftsmedien wie Bloomberg und das Wall Street Journal arbeiten nun darauf hin, dass sich der in Verruf geratene Name des umstrittenen Unternehmens Monsanto im Rahmen der Fusion sozusagen in Luft auflöst und das Unternehmen geräuschlos in der Bayer AG aufgeht. Denn diese Bayer AG genießt einen untadeligen Ruf als vorwiegend pharmazeutisches Unternehmen, das so wunderbare Wirkstoffe wie Aspirin herstellt. Diese Bestrebungen als PR-Lüge zu bezeichnen wäre eine ziemliche Untertreibung.

Über seine Unternehmenssparte Crop Science vermarktet die Bayer AG den Unkrautvernichter Basta® sowie neu zugelassene Insektizide wie ein schaurigerweise Requiem® ("Requiem" bedeutet eigentlich "Totenmesse") benanntes Insektizid, das nach Unternehmensangaben das Außenskelett der Insekten aufbricht, ihre Atmung verhindert und sie so ersticken lässt. 


Darüber hinaus vermarktet Bayer auch die sogenannten Neonicotinoide Gaucho® und Poncho® sowie zahlreiche andere Fungizide, Herbizide und Insektizide. Man könnte also durchaus sagen, bei Bayer Crop Science handelt es sich um erfahrene professionelle Killer.

Finanzkrise – Erdölpreis – Nahrungsmittelspekulation, Hybridisierung des Saatguts – Energiedominanz (vorläufig über die Achse Nahost - Kaspisches Meer): eine echte unheilige Allianz und die eigentliche „ Achse des Bösen " (!).



Getriebene Regierungen


Ganz offensichtlich sind die Regierungen – auch jene der USA – mit denjenigen, die das alles zielbewußt betreiben, nicht identisch, wenn auch manche – die der USA allen voran – zu bloßen Handlangern der Masterminds verkommen sind! Wer traute den zumeinst unbedarften Mitgliedern (im Großen dem „wiedergeborenen Christen» George W. Bush, in ganz Kleinen z. B. der österreichischen Bundesregierung) tatsächlich aktive Verbindungen dorthin zu, wo das Weltschicksal entschieden wird? Mit Volldampf in den bewußt herbeigeführten Crash!

Vielmehr befinden sich – fast alle! – westliche orientierten Regierungen im Würgegriff jener Finanzmanipulanten, denen kürzlich erst ihre acht Jahre lang nützliche und leicht lenkbare Strohpuppe abhanden gekommen ist. Der damals neue Präsident Barack Hussein Obama (irgendwelche Fehler passieren auch den Think tankern) schien offenbar (noch) nicht zu parieren. (George W. Bush tat dies ja auch erst nach 9/11... = 11.09.2001) Einige – sehr mutige – Kommentatoren mutmaßen aber bereits jetzt, daß „Yes, we can!" » war nur ein Bluff gewesen. Die Zukunft offenbarte: Barack Hussein Obama änderte die Politik der USA nicht bis nur marginal, und kam daher der höchstverschuldeten Nation der Welt nicht abhanden. Immerhin wird der amtierende Präsident Donald Trump (noch) besser geschützt als sein Vorgänger, und Lincolns und Kennedys Schicksal sollte kein Aufmerksamer und Besorgter mit Durchblick jemals vergessen.

Beide Präsidenten wollten übrigens das jeweils bestehende System ändern, Kennedy im besonderen jenes der in der FED zusammengeschlossenen Banken und das von ihnen installierte: nämlich jenes, das der Aufhebung des Bretton-Woods-Systems (in Kraft von 1944–1973) folgte! Morgan Tsvangirais Autounfall vom 6. März 2009 in Simbabwe mag als müdes Beispiel dafür herhalten, was alles so vorkommt …

Alle Regierungen (= Staaten) haben zuwenig Geld und ihrerseits Schulden und müssen sich das Geld für die angesichts der Finanzkrise überhandnehmenden „Haftungen" » borgen: via Staatsanleihen. Das Geld dafür kommt von (u. a. auch jenen) Banken, für die gehaftet wird. Diese Haftungsübernahmen werden versichert: über sogenannte Credit Default Swaps (CDS), also Kreditausfallsversicherungen, die den Staaten gewährt werden. Die Rückversicherer verlangten für ihr Insolvenzrisiko Island gegenüber (das schon bankrott ist) +114, für die Regierung der USA wurden hingegen nur (unverständliche) +68 Basispunkte berechnet.

Letzteres ist aber – bei rechtem Licht betrachtet – kein Wunder: Der US-Staat ist das (Militär-) Instrument, mit dessen Hilfe die Masterminds ihr Machtziel erreichen wollen … Österreich hingegen, das sich im europäischen Osten – gegen das Interesse der in den USA Tätigen – so engagiert hat, soll finanziell in die Knie gezwungen werden.

Regierungen lassen sich also durch die (von den Masterminds) bewußt herbeigeführte prekäre Lage von den einheimischen Banken und deren Rückversicherern dazu zwingen, „Bankenschutzschirme" » aufzuspannen: Wie oder wen sollten Regierungen denn auch regieren, wenn ihr Land nur mehr über bankrotte Banken verfügt und die Bevölkerung meutert? Über die Credit Default Swaps verdienen daher jene sie gewährenden Banken doppelt: Haftungsübernahmen sind die Verdienstquelle schlechthin! Denn:

Wird die Haftung schlagend – wenn die Geschäftsbank(en) insolvent werden (was aufgrund des losgetretenen Crashs ja eintreten muß!) –, haftet der Staat den Sicherungsgebern mit seinem Vermögen. Viel Aktiva haben heutige Staaten aber nicht mehr – ihre Verbindlichkeiten (Staatsschulden) übersteigen leicht ihre Liquidität, und an Realaktiva (Volksvermögen) haben sie im letzten Jahrzehnt des hemmungslosen Neoliberalismus („Neocons» ) schon das meiste verscherbelt: über sogenannte „Cross-Border-Leasing-Verträge» . Die Masche? Gemeinden und/oder staatsnahe Betriebe verkaufen ihre kommunalen (oder auch gesellschaftseigenen) Werte (an US-Banken und Konsortien) – und leasen sie dann zurück.

Hinter solchen aberwitzigen Finanzierungsmethoden soll daher kein System, sprich keine Absicht stehen? Und auf solche Konstruktionen sind Generaldirektoren und Vorsitzende von Landesregierungen hineingefallen – und werden (zumindest letztere) dafür auch noch wiedergewählt ? - Oder bei den Bilderberger - Treffen (2016 in Dresden) eingeladen. Berichtet wird über Inhalte freilich seit über 60 Jahren nicht. David Rockefeller schrieb in seinen Memoiren darüber ... (!)

Normalerweise hat eine Bank ein Kreditausfallsrisiko pro Jahr in der Höhe von ein bis zwei Prozent der Gesamtkreditsumme. Durch die Krise erhöht sich der Rückzahlungsausfall aber auf sechs bis acht Prozent – nach vorsichtigen und aus politischen Gründen wohlwollend gehaltenen Schätzungen und Studien.
Es wurde daher auch für die meisten Geschäftsbanken der USA (mit Ausnahme jener in der FED zusammengeschlossenen natürlich!) und zumindest für die größten und größeren der EU, also auch jene Deutschlands, für den Sommer 2024, spätestens jedoch für 2025 deren Insolvenz erwartet und in der Folge die Pleite der für sie haftenden Regierungen: Die Staatsbankrotte sind – als Teil der Strategie – vorprogrammiert.


Das Crash-Szenario 1


Was passiert mit insolventen Banken und bankrotten Staaten? Die einzigen – ehemals realen – Gelder (die jetzt freilich nur mehr wertloses Giralgeld sind) sind ja die Einlagen der Sparer, die nach wie vor auf der Habenseite der pleite gegangenen Banken stehen: Die faulen Kredite waren ja uneinbringlich, die ins Bodenlose gefallene Aktien der Geldinstitute sind nichts mehr wert, und die vormals gewährten Staatsanleihen sind in fremder (US-amerikanischer) Hand. Sie reichen auch nicht aus, die Sollseite auszubilanzieren.


So bleiben nur zwei Möglichkeiten: Die brutale wäre die de facto Enteignung der Einlagen der Sparer, indem man Auszahlungen aussetzt, verzögert, glatt verweigert oder durch (wertlose) Obligationen evaluierte substituierte. 


Ein sofortiger Aufstand (= Bürgerkrieg) der um all ihre Ersparnisse Gebrachten wäre die Folge.


Oder die weniger brutale, aber im Endeffekt identische:
 Das wäre das absichtliche Hervorrufen (!) einer (Hyper-) Inflation: über die Erhöhung von Tarifen, Gebühren und Steuern, Einfrieren von Bezügen, Absenken der Pensionen, Kürzen von Sozialausgaben, Erhöhen von Selbstbehalten – und Gewähren von Krediten an Bevorzugte, der aber eine reale Ausweitung des Geldumlaufs über das Anwerfen der Notenpresse vorausgehen müßte:


alles Methoden, die z. Z. in den USA angewandt werden. Damit verlieren die Ersparnisse der Einleger rasch an Wert. Geld würde panisch abgehoben – soweit gestattet –, um in Realwerte zu flüchten oder bloß zu überleben.

Flucht in Waren heizt die Inflation weiterhin an, bringt aber den stotternden Wirtschaftsmotor wieder zum Laufen – allerdings auf Kosten der sukzessive um ihre Ersparnisse gebrachten Werktätigen. Der Wert auf den Sollseiten der Bankbilanzen verringerte sich, durch die nun neu angesprungenen lockeren Kreditvergaben (mit Eigentumsvorbehalten natürlich!) färbten sich die roten Zahlen der Bankbilanzen allmählich wieder auf schwarz … Die Produktion der bisher lahmenden Industrie spränge an, Arbeitslose würden – zu Hungerlöhnen allerdings – eingestellt, Steuereinnahmen begännen zu tröpfeln: Die eben um all ihre Ersparnisse Geprellten arbeiteten quasi umsonst und ein zweites Mal, um sich das eben Verlorene wieder zu erwirtschaften – zumindest versuchten sie es. Aber es würde ihnen (alleine schon aus biologischen Gründen; die meisten stürben nämlich vorher) nicht mehr gelingen.

Der tertiäre Sektor bräche übrigens ganz weg, denn Dienstleistungen könnte sich dann niemand mehr leisten … Was das für das Urlaubsländer bedeutete, bedarf keiner Erklärung!

Gehen wir zurück zur Deflationsphase vom März 2009. Unternehmen (und nicht die kleinsten, man denke an die Beinahe - Insolvenz von General Motors z. B.) krachen, setzen Arbeitskräfte frei..., suchen um Intervention (= Subvention) durch den Staat an, kriegen eine solche (z. B. mehrmals General Motors und Chrysler in den USA) oder auch nicht (z. B. Saab in Schweden und Continental vulgo Maria-Elisabeth Schaeffler in Deutschland) und gehen dennoch (General Motors und Chrysler) pleite. Kleinere Unternehmen (u. a. Zulieferbetriebe oder extrem konjunkturabhängige Firmen wie Spediteure etwa) schlittern ohne Kredite und Interventionen gleich in den Konkurs. Sie werden später als Schrottware um einen Spottpreis von den Finanzhaien nahestehenden – Unternehmen aufgekauft und den sich auf diese Weise, gar nicht so heimlich, bildenden neuen Großkonzernen der US-Mafia einverleibt. Was Bruno Kreisky, Willi Brandt und Olof Palme in der Hoch-Zeit der europäischen Sozialdemokratien prophezeit hatten, tritt ein: Der Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus ist vernachlässigbar: Was im Kommunismus die Ausgangslage, ist im Kapitalismus das Endziel – die Konzentration aller Macht in der Hand einiger weniger.

Die alten Griechen haben das „Oligarchie" » genannt. Und von Oligarchen spricht man seit dem Fall der Sowjetunion in Rußland, wo sich einige wenige (Wladimir Putin, Dimitri Anatoljewitsch Medwedew etc.) Macht und Kapital teilen. Ihr größter Gewinner hingegen ist Michael Bloomberg, der New Yorker Bürgermeister. Abermals: Warum wohl? Im März 2009 berichtete „Forbes" » vom Rückgang der Milliardärszahl: weltweit, mit Ausnahme der USA.

In Rußland seien die Milliardäre dahingeschmolzen, wie Schnee in der Frühlingssonne bzw. hätten am meisten verloren. Ebenso sei es den indischen und chinesischen Milliardären ergangen. Wer Ohren hat, der höre … Wie unrecht hatte eigentlich Wladimir Putin, als er die USA beschuldigte, die Krise (zum eigenen Vorteil aber!) ausgelöst zu haben? In den USA heißen die Krisengewinnler Haliburton und Pioneer … Die eine Firma ist im Öl- und Rüstungsgeschäft tätig, die andere in der Nahrungsmittelindustrie … Selbst Bill Gates, noch immer mit über 65 Milliarden US-Dollar laut "Forbes" der reichste Mann der Welt, hatte Federn lassen müssen. Warum wohl ? Gehört er etwa nicht zum „innersten Kreis"»? 65 Mrd. da können die Rockefellers & die Rothschilds nur müde lächeln...(!)
 

Ein kleines Zwischenproblem


Wie wendet man aber eine deflationäre Phase in eine (hyper) inflationäre? Denn Deflation (und die hatten wir im März 2009 in Mittel- und Westeuropa) bringt weder die Wirtschaft weiter, noch den Crash näher und ist letztlich den Zielen der Finanzmafia kontraproduktiv. Denn Deflation bedeutet Sinken der Preise, Sinken der Zinsen (die EZB hat ihre Zinsen am 12. März auf 1,25% abgesenkt, die niedersten seit Bestehen der EZB) und Sinken der Erträge. Das Sinken auch vieler manipulierter Basiswerte hat über Hedge-Fonds, Leerverkäufe und das Leverage-System den Zockern hingegen ungeheure Gewinne beschert, vor allem bestimmten US-Milliardären … Warum wohl ?

Jetzt müssen diese „geshorteten" » Werte aber wieder in die Höhe! Wie stellt man das an, wenn nichts dafür spricht? Denn selbst die dümmsten Börsianer (und das sind all jene, die nicht „mit dabei» sind, also die meisten; nur wissen sie es nicht!) investieren nicht auf das Steigen von Aktien, wenn die Wirtschaft weltweit stagniert, und Firmen und Staaten reihum pleite gehen. Denn der Anstieg der Arbeitslosenraten, das Krachen von Firmen, die exponentiell zunehmende(n) Verschuldung(en) von Regierungen, die anstehenden Verstaatlichungen von Banken sprechen eine andere Sprache. Dazu kommt, daß Kluge zunehmend ihr Geld von den Banken abziehen und es „in der Matratze" » horten bzw. es in unproduktive Anlageformen wie Gold und andere Edelmetalle (oder in Diamanten) investieren. Deshalb war auch im März 2009 der Goldpreis so hoch, wie er niemals zuvor war! Wer zu diesen Preisen noch Gold kauft, dem ist wahrlich nicht zu helfen …

Das alles sind keine Anreize, auf das Steigen der Basiswerte zu spekulieren. Am Freitag, dem 13. März 2009 stand der Dow Jones-Index auf 7000 Punkten – und das „Ansteigen" » um 3,5% am 12. wurde frenetisch gefeiert. Erinnert sei daran, daß der DJI schon auf über 11 000 Punkte gewesen war. „Ansteigen" » ?

Wer nur mehr 0% bis 1% für sein auf der Bank deponiertes Geld erhält und keine Aktien mehr kaufen mag, der schläft lieber auf seinem Ersparten – wenn er klug ist. Er hebt es vom Konto oder Sparbuch ab und bunkert es. Denn bevor der Wissende abwartet, daß seine Bank verstaatlicht wird und er sein Geld nicht mehr abheben kann (siehe oben), vergräbt es der Kluge lieber auf seinem Grundstück oder versteckt es sonstwo (Metallkassetten eignen sich wegen ihrer Detektiermöglichkeit jedenfalls nicht dazu!). Das mag zwar aufs Erste kontraproduktiv erscheinen, aber wer zuletzt lacht …

Geld wird auf diese Weise (auch durch Goldkauf natürlich!) dem – produktiven – Wirtschaftskreislauf entzogen, denn Gold wird ja z. Z. aufgrund der gestiegenen Nachfrage nicht vermehrt geschürft, sondern nur „leerverkauft» ! – was die Deflation nur verstärkt: Es werden weder verschleißende Waren gekauft (bestenfalls vernachlässigbare Kleinwagen aufgrund der völlig kontraproduktiven Verschrottungsprämie, die ja nur die Symptome, aber nicht die Ursache der Krise bekämpft!), noch investiert, denn: Am Ende einer Periode, in der Jahrzehnte hindurch vornehmlich auf Kredit produziert worden ist, und Eigenkapitel ein No-Name war, ist außerhalb der Finanzmafia kaum mehr Eigenkapital vorhanden und kann auch der optimistischste Optimist nur mit Fremdkapital produzieren. Die Banken aber gewähren Kredite lieber den Regierungen (siehe oben), als „unzuverlässigen" » Kleingewerblern – oder vor dem Ruin stehenden Großkonzernen.


Wie soll es also zu einer Inflation kommen?

Der falsche Weg


Zusätzliches Geld kann nur über Kredite in die Wirtschaft gepumpt werden und bedeutet zusätzliche Verschuldung: Geldmenge ist immer gleich der Schuldenmenge. Jeder Arbeitgeber schuldet seinem Arbeitnehmer für dessen Arbeitsleistung Geld: Die Arbeit wird im vorhinein verrichtet – im nachhinein wird gezahlt. Nur wer für Geld arbeitet bzw. arbeiten muß (!), kann in „Schuldknechtschaft" » gehalten werden. Daher wurde auch die bargeldlose Subsistenzwirtschaft der ehemaligen 3. Welt durch die Kolonisatoren gnadenlos ausgemerzt, und wurden die Einheimischen durch bürokratische Schikanen (Meldesystem) in die Geldwirtschaft gezwungen …

Deshalb auch sind Pensionisten so freie Menschen: Sie haben schon gearbeitet …

Aufgrund der herrschenden Vertrauenskrise sind die Banken nach wie vor kaum bereit, Privatunternehmen Geld zu borgen. Bei den gesunkenen Zinsen (also auch Kreditzinsen) kommt man da als Bank nicht groß ins Verdienen – dafür sind die Risken groß: In einer Rezession wird kaum mit Gewinnen der Unternehmen gerechnet! 


Und Kredite, um die Insolvenz eines Unternehmens zu verzögern, sind kein Investment – und genau das machen die Regierungen z. Z: mit Steuergeldern bzw. auf Schulden! Und verkaufen diese Malversationen mit freudigem Lächeln ihren Bürgern als „Risikomanagement" ».


Auf diesem Weg gelangt also kein frisches Geld in die Wirtschaft. Das Ankurbeln der Notenpresse (wie es die USA seit Jahrzehnten machen) ist im Euroraum dank EZB (noch) nicht opportun. Dennoch versuchen alle Industriestaaten zur Zeit, den drohenden – aber von den nach der Macht Gierenden bewußt betriebenen! – Kollaps durch geschnürte „Rettungspakete" » aufzuschieben. Aufhalten können sie (und sollen sie nach den Wünschen der Betreiber der Krise) den Kollaps des Weltwährungssystems damit aber nicht, denn alle „Rettungspakete" » verdampfen – im Bankenapparat. 


Von dem werden – mit dem ihnen zugesicherten Bankenschutzschirm als Sicherheit – gegen hohe Zinsen bloß Staatspapiere gekauft (blanke „Zwischenlagerung des Geldes »), oder die Gelder werden schlicht bei den Nationalbanken oder der EZB (ebenfalls gegen gesicherte Zinsen) zwischengeparkt. Mithilfe der staatlichen „Rettungspakete» werden quasi die faulen Kredite durch offizielle reingewaschen: 


Die in die Rede gekommenen „Bad Banks" » erübrigen sich auf diese Weise von selbst – sie wären ja auch nur eine an der Grenze der Staatskriminalität vorbeischrammende Übernahme von niemals jemals rückzahlbaren Schulden gewesen, also ein bedenklicher Vorgriff auf das Wohlleben der zukünftigen Generationen: wobei eine einzige Generation zu wenig wäre … Nur die Wirtschaft erhält kaum Geld: Weil man – im Unterschied zu den Regierenden – bei den Banken weiß, daß es sinnlos ist, Sterbenden noch Geld nachzuschießen …
Das sollten natürlich auch die Regierungen wissen, wenn sie in Infrastrukturprojekte investieren: daß sich diese – kurzfristig – weder rentieren noch rechnen können! Denn Energiedämmung von Gebäuden, Infrastrukturverbesserungen oder Investitionen in die Ausbildung sind sicherlich etwas Gutes, Verdienstvolles und Notwendiges, dienen aber erst den Zukünftigen (so diese sie dann überhaupt noch nutzen können!), nicht aber den Gegenwärtigen: Weil die dafür aufgenommen Schulden letztlich die (mageren) Verdienste der Nachgeborenen (siehe später) wieder auffressen würden – aber nicht werden, weil es dazu gar nicht kommen wird. Mit „Rettungspaketen" » jeder Art wird nur im Moment „geholfen» – de facto ist das ausbezahlte Geld in Zukunft nahezu wertlos und mag bestenfalls zur Evaluierung der anstehenden staatlichen Entwertung der Sparguthaben dienen … (siehe weiter unten).

Die investierten Milliarden mögen zwar der zukünftigen Wirtschaft nutzen (auf Kosten der – mit nicht kaufkräftigem Geld abgegoltenen – Arbeitskraft der Jetzigen), sie belasten aber umsomehr die nächste(n) Generation(en): über den von uns ihnen aufgehalsten Schuldendienst. Denn: Da zur Zeit die Bankraten fast auf Null sind bzw. sich diesem Wert rasch nähern, können, ja müssen die Zinsen in Zukunft wieder steigen, denn: Weniger als nichts geht nicht. Steigende Zinsen belasten aber die anstehenden Rückzahlungen der Schulden noch mehr …
Dennoch beschreiten fast alle Staaten diesen fatalen Weg in die Sackgasse. Sie gehen enorme Staatsverschuldungen ein und investieren in Infrastrukturprogramme, um auf diese Weise Arbeit zu schaffen und die Zahl der Arbeitslosen senken zu wollen. Wie es sich bis dato gezeigt hat, wirkt dies aber nicht: Weil die Banken die Kredite nicht in die Wirtschaft fließen lassen. Außerdem nützen Infrastrukturverbesserungen bedingt zwar den Baufirmen, nicht aber dem elaborierten (?) Gewerbe und dem Dienstleistungssektor. Solche Programm treiben die Staaten nur noch tiefer in die Schuldenfalle, auch wenn Staatsschulden der oben genannten Höhen ohnehin nicht mehr bedient werden können, was nur bedeutet, daß das bestehende Finanzsystem kollabieren muß.

Mit vom Staat initiierter Arbeitsplatzbeschaffung via Infrastrukturprogramme entrinnt man also nicht der Deflation, die für den Konsumenten übrigens gar nicht so unangenehm ist – Es wird ja plötzlich nichts mehr teurer! –, der Realwirtschaft aber schadet, weil die aufblähende und damit stimulierende Funktion der Inflation (mehr Waren – mehr Geld, mehr Geld – mehr Waren) fehlt. So paradox es für den Unbedarften klingen mag: Nur Inflation hält die Wirtschaft in Schwung; Deflation zerstört sie. Die Forderung der 68-er-Generation nach Nullwachstum der Wirtschaft war nicht ein frommer Wunsch, sondern ein – unbedarfter – Fluch!


Fazit:

Das bestehende System ist gar nicht zu kurieren!


Es führe ohnedies gegen die Wand: über die anstehende Totalentwertung des US-Dollars – wenn man es zuließe. Aber auch die Masterminds wissen um die eherne Gültigkeit der Faustregel der Alten: Nach 50 Jahren müssen alle Schulden erlassen werden (Stichwort: Josefspfennig). Es sei denn …
 

Crash-Szenario 2


Solange der US-Dollar Weltleitwährung ist – und er wurde von der FED 1973 nach dem Ende des Bretton-Woods-Systems weiterhin dazu gemacht! –, das Gros der Dollar also außerhalb der USA zirkuliert und innerhalb des Mutterlandes nicht (arg) inflationstreibend wirkt, verbleibt das System im labilen Gleichgewicht: Die Dollars sind außerhalb der USA geparkt: als Fremdwährungsreserven, als Petrodollars, in Commodities, wenn auch oft nur mehr in deren Werten, denen keine physische Entsprechung mehr entgegensteht – was ja auch bei Derivatgeschäften (Leerverkäufen z. B.) nicht nötig ist. Daher „besitzen» heute auch viele Krisenflüchter bloß „Papiergoldbarren» in Depots, die sie zwar – jetzt schon: teuer! –bezahlt haben, nie aber zu Gesicht kriegen werden: Weil soviel Gold, wie es z. Z. verkauft wird, realiter gar nicht mehr verfügbar ist! Wohl aber in den Tresors der Nationalbanken und in Fort Knox … Wie ja auch auf Terminwarenbörsen Waren gehandelt werden, die noch nicht oder nie existieren werden: Da es bei solchen Geschäften ja nur auf die lukrierte Betragsdifferenz ankommt, nicht aber auf die Existenz der Ware selbst.

Solange nun die Dollareigner glauben, mit ihren Dollars auch reale Werte kaufen zu können (es aber – noch – nicht tun!), hält sich das System im Gleichgewicht. In dem Moment aber, wo das Vertrauen in die Kaufkraft des Dollars verlorengeht, und Dollarbillionäre, wie z. B. die VR China, den „Greenback» abzustoßen begännen (was Peking am 13. März 2009 vorsichtig angedroht hatte) und etwa in den Euro flüchteten, bräche das Weltwährungssystem zusammen: Der Wert des Dollars fiele ins Bodenlose, die USA wären schlagartig bankrott, die auf Pump basierende Binnennachfrage in den Staaten bräche völlig weg, jeder Import käme zum Erliegen (womit würden die Fremdwaren auch bezahlt?), der Wert des Euros stiege – und zwar im Vergleich zum Dollar – inflationär.

Nur wegen der Funktion dieser befürchteten Ersatzweltwährung waren die US-nahen Masterminds auch so vehement gegen die Einführung des Euro gewesen und hatten – Gott sei Dank vergeblich – versucht gehabt, die EU zu spalten: Der geplante Bush´sche Raketenschild in Polen und Tschechien gegen den Iran (und Rußland war gemeint gewesen!) war nur ein Mittel zur Spaltung gewesen.

Ein starker Euro bedeutete für die EU-16, daß sich Exporte aus dem Euroraum verteuerten, die Importe hingegen verbilligten. Da der Euroraum aber mehr oder weniger autark ist – 85% seiner Wirtschaft spielt sich zwischen den Euroländern selbst ab (im Unterschied zum Dollarraum, der die gesamte übrige Welt umspannt) –, würde das die Wirtschaft des Euroraumes nicht unbedingt schädigen – was den US-nahen Masterminds gar nicht konvenierte. Wohl aber würden mit dem Platzen der Dollarblase auch die letzten Banken und (Groß-) Firmen (auch der USA und selbst die FED-Banken!) pleite gehen, da (noch) fast alle Derivatgeschäfte auf Dollarbasis abgewickelt werden: 


Dem Null auf der Habenseite der Banken stünden dann (nur mehr) die weltweiten Billionenbeträge der – damit aber auch schlagartig wertlos gewordenen – Einlagen der gutgläubigen, um nicht zu sagen fahrlässigen Sparer gegenüber.


Damit wären sämtliche Banken illiquide, könnten die ihnen anvertrauten Gelder nicht mehr auszahlen. Die Einlagen wären vernichtet: allerdings nur für deren Einleger. Denn „nicht ausbezahlt» bedeutet ja nicht „nicht vorhanden» . Jetzt gehörten die Einlagen den neuen Eigentümern der schon vorher verstaatlichten Banken: Das aber wären längst nicht mehr die Regierungen der einzelnen Staaten, sondern deren Gläubigern: jenen dunklen Hintermännern, die die CDS-Bindungen jetzt lukrierten (siehe oben). Damit wären die Einlagen der Sparer endgültig dort, wohin sie immer schon sollten: bei der Finanzmafia.
 

Die Gewinner


Und wie haben die Drahtzieher dieses Crashs ihr erzocktes Vermögen (also das Eigentum anderer) gebunkert? 


Natürlich nicht in der vergänglichen Form von Giralgeldern (= Spielgeld) der Finanzblase: Diese hat man ja gezielt und erfolgreich platzen lassen. Vielmehr indem sich die geschickt im Dunklen agierenden Hintermänner mit dem real eingelegten und weltweit den Sparern abgezockten Geld Schlüsselbanken und -industrien angeeignet und aufgebaut haben. Denn nicht alle Banken mach(t)en Verluste oder sind pleite. Daß man Lehman Brothers in die Insolvenz schlittern hat lassen, hatte vielmehr damit zu tun, daß fast alle europäische Banken auf diese „elegante» Weise in den Ruin getrieben werden konnten:


Weil diese ihre Rücklagen bei Lehman Brothers gebunkert und faule Kredite vor allem über die Vermittlung der „Analysten» Ratingagenturen (z. B. Moody´s) gewährt hatten:



mit Besicherungen, die u. a. von Insidern oder vorgeschobenen Agenten (etwa dem Wall Street-Guru Bernard Madoff; Schadenssumme kolportierte 65 Mrd. US-Dollar!) gehedget waren! Die gelenkte (aber nicht genasführte; sie weiß genau, was läuft!) US-Regierung hat daher folgerichtig auch nur jene Banken, die den Hintermännern des Crashs verbunden sind (ob Bernard Madoff tatsächlich 150 Jahr „sitzen" » wird müssen oder demnächst frei geht? Letzteres wird auch vom vergleichsweise kleinen Fisch Elsner gemunkelt) bzw. als „nützliche Idioten" » von ihnen vorgeschoben worden waren, „gerettet» und jene eine, in der – ebenfalls gelenkt! – bevorzugt ausländische Banken ihre Erträge investiert hatten, in den Konkurs gehen lassen.

In der Krise und in deren Folge insolvent gewordene Unternehmen und Betriebe wurden & werden nun sukzessive aufgekauft. Nach Betriebszusammenlegungen bzw. Schließung von unliebsamen Konkurrenten (nach deren „Filettierung» ; in diesem Zusammenhang fällt natürlich der Name „Cerberus" » ein !) werden sie als Quasi-Monopolbetriebe geführt werden und können auf diese Weise alle Preise und Bedingungen diktieren: vor allem den bankrotten und deshalb am Gängelband geführten Marionetten-Regierungen, deren konfiszierten Banken samt den Spareinlagen ihrer schon längst enteigneten Bürger in den Banken und Großkonzernen der (?) (nicht nur US-) Finanzhaie gelandet sind.

Die so oft und immer wieder beschworene Hyperinflation wird also gar nicht kommen – müssen, denn die Dollarblase würde vorher zum Platzen gebracht worden sein. Aber alle würden wir unsere Ersparnisse verlieren – solange wir sie den Banken überließen. Also wäre es Gebot der Stunde, seine Gelder abzuheben und in Realitäten zu investieren – oder sie zu vergraben. 


Gold, Silber, Platin, Diamanten zu kaufen ist bereits zu spät – deren Preise haben schon ihren Plafond erreicht. Außerdem gibt es kaum Gold mehr … Realitäten zu erwerben ginge noch – jetzt, aber nicht mehr in einigen Monaten: Denn dann werden es alle tun – wollen und dazu beitragen, zumindest die Preise von Immobilien inflationär hochzutreiben.

Flucht in Waren? Das Sinnloseste, das man heute tun könnte: die neue Generation Autos zu kaufen oder irgendwelche Konsumwaren, denn Autos verlieren im ersten Jahr bereits 1/3 ihres Wertes 
(nicht so Young - bzw. Oldtimer) und in Zukunft wahrscheinlich die Hälfte wenn nicht mehr, da Altwagen dann überhaupt nicht mehr absetzbar sein werden … Sparen? Worauf? Ausgeben? Wofür? Wohlleben? Meinetwegen … Am klügsten wäre es, seine Schulden zu begleichen: Dann ist man sein Geld los, besäße aber sein Haus oder Unternehmen zur Gänze – und das Geldproblem hätte dann jemand anderer.

Die Energiepreise, auch wenn es oft gegenteilig beschworen wird, würden – wenn wir das obere Szenario durchspielen – hingegen nicht steigen, da durch die Flucht in den Euro das Öl auf dem Weltmarkt – zumindest für den Euroraum – billig bleiben bzw. billiger werden würde. Der z. Z. auffällige Run auf Pelletheizungen (cash as cash can!) wird daher nur von kurzer Dauer sein. Lebensmittel ? Für uns im Euroraum würden sie billiger werden, während im Dollarraum Hungersnöte ausbrechen würden.

Und weil das die schweren Brüter in den US-Think tanks natürlich auch wissen (nur bei uns getraut sich niemand, das öffentlich zu kommunizieren !), werden die eigentlichen Betreiber hinter all dem alles daran setzen, daß es zum oben geschilderten Dollarverfall und dem hier weitergedachten Szenario nicht kommen wird: Der Dollar wird nicht aufgegeben! Das aber bedeutet: Krieg !
 

Krieg als „Lösung"


Die brutalste Methode – ich habe oben zwei „moderate» beschrieben – und diejenige, die am raschesten zum Ziel der Weltherrschaft führt (ich verwende jetzt erstmals und absichtlich diesen schwer beladenen und dadurch auch beschädigten Begriff), ist Krieg. Es muß um alles (!) in der Welt verhindert werden, daß der Dollar seine Funktion als Leitwährung einbüßt, da sonst eines der eben beschriebenen Szenarien einträte. Dies läßt sich aber nur über einen Angriffskrieg gegen den Iran verhindern, getreu dem Muster des seinerzeitigen Irak-Krieges, und/oder über einen Angriffskrieg gegen Nordkorea – was einen solchen gegen China mit einschließt. Denn: Ob sich die USA noch lange damit abfinden werden, vom Wohlwollen Pekings abhängig zu sein, sei einmal dahingestellt …

Die USA als größter Schuldner der Welt leben z. Z. nur mehr von der Gnade Pekings, das den längst schon wertlosen „Greenback» (noch) auf Kurs hält und durch Staatsanleihen, die sie Washington in Milliardenhöhe immer wieder gewährt, den Staatsbankrott Amerikas (noch) verhindert. Wir können daher in den nächsten Wochen oder Monaten das weltweite Implodieren der Credit Default Swaps, also der unbesicherten Kredit„versicherungen» erwarten, damit als erstes das Platzen der US-Staatsanleihen und als Folge den Staatsbankrott von „God’s own country» . Gegenüber den (März 2009) rund 300 Billionen Gesamtverschuldung der USA hat George W. Bush nämlich nur sein 700 Milliarden-Paket aufgewogen (d. i. ein 420stel der Gesamtverschuldung), und Barack Hussein Obama eines mit 800 Milliarden draufgesetzt. Das ergibt in Summe bloß ein Fünfzigstel der offiziellen US-Ausstände. Und selbst diese sind nur aufschiebende Scheinhilfen (siehe oben), die niemanden etwas kosten, weil die FED, also das Bankenkonsortium „dahinter» , das Geld einfach – und ohne jede Besicherung! – druckt.

De facto sind Amerikas Schulden völlig unrückzahlbar – und eine Tilgung ist ja auch gar nicht intendiert, weil deren Unmöglichkeit Teil der Absicht ist! Wie sollte die Riesensumme von 300 Billionen Dollar auch erbracht werden? Und täglich wird diese Summe um Zig-Milliarden Dollar größer u. a. auch dadurch, daß die USA jeden Tag (!) mit bis zu 3 Milliarden Dollar vom Ausland – vor allem von China! – gestützt werden! Soll die „Tilgung» vom US-Steuerzahler erbracht werden? Dessen Vermögen (ohnedies jahrzehntelang nur auf Pump finanziert!) schmilzt z. Z. dahin wie Schnee in der Frühjahrssonne. Ersparnisse hat der Durchschnittsamerikaner nie welche gehabt und einen Arbeitsplatz jetzt auch (bald) keinen mehr. Die Steuereinnahmen des Staates und seiner Bundesstaaten (Paradebeispiel Kalifornien, dessen österreichischer Gouvernator Arnold Schwarzenegger Anfang März noch auf Betteltour in Deutschland war) sinken daher (ebenfalls Teil des Plans). Aber auch die Einnahmen der Kommunen und der Universitäten, sowie jene der karitativen Organisationen gehen zurück – auch bei uns in Deutschland übrigens.

Noch verhindert die EZB das Anwerfen auch der Euro-Gelddruckmaschine – aber wie lange noch? In den USA werden von der FED, die keine unabhängige Nationalbank europäischen Zuschnitts ist, sondern aus dem Zusammenschluß der wichtigsten und mächtigsten Banken des Landes besteht (die also Eigeninteressen verfolgen und nicht das Staatsinteresse!) täglich mehrere Millionen US-Dollar gedruckt (genaue Zahlen werden natürlich geheimgehalten). Nur weil sich z. Z. in den USA niemand mehr getraut (und übrigens auch kein Geld mehr dafür hat), Konsumgüter zu kaufen, wirkt sich dieser Auswurf von wertlosem, grün bedrucktem Papier nicht inflationär aus – auch weil damit nur banken- und systemintern die leer(geräumt)e Habenseiten der Banken via „Stützungspakete» aufgefüllt werden: und zwar mit dem völlig wertlosen Giralanteil des neugedruckten Geldes. Denn: Jeder gedruckte Dollar oder Euro wird durch Kreditgewährung als Giralgeld sofort verdoppelt! Merke: Der Sparer legt 1000 € oder $ bei der Bank ein.

Dem Kreditnehmer werden diese 1000 € oder $ ausbezahlt, der diesen Betrag in die Realwirtschaft oder – wenn er Harakiri betreiben will – in Wertpapieren anlegt. Also sind 2000 € oder $ vorhanden: der Anleger hat sie (wenn auch nur in seinem Sparbuch oder Konto), und der Kreditnehmer hat sie meisten nimmermehr, weil er dafür eine Ware erstanden oder eine Investition getätigt hat (letzteres wäre ja noch sinnvoll). 


In den USA fließt der Bargeldanteil der notengepreßten „Greenbacks" » sofort in die Firmen der Waffenproduktion, die für die anstehende Auseinandersetzung hochgefahren wird.


Der Besuch Hillary Clintons in Peking und ihr Zusammentreffen mit dem russischen Außenminister Sergei Wiktorowitsch Lawrow am 6. März seinerzeit in Genf diente nur dazu, sich der finanziellen Gunst und Gnade der beiden Riesenreiche zu versichern, den Dollar (noch) nicht fallenzulassen – und damit Zeit zu gewinnen, die Angriffe gegen Irak und Nordkorea vorbereiten zu können. Daß Moskau und Peking bei diesem durchsichtigen Spiel mittaten (oder zumindest so getan haben, mittun zu wollen) ist nur oberflächlich besehen verwunderlich. 


Die ziemlich unverblümte indirekte Kriegserklärung Nordkoreas am 10. März 2009 an Südkorea, Japan und die USA, das gleichzeitige Kappen der letzten Telefonverbindung mit Südkorea, das Versiegeln der gemeinsamen Grenze, die Drohung, jede Beeinträchtigung des geplanten Satellitenstarts (= Langstreckenraketentests) Nordkoreas mit Waffengewalt beantworten zu wollen, zeigt ja, daß sich auch Rußland und China nicht mehr lange an der Nase herumführen lassen wollen,…


Auch die von den USA geduldete, ja gerade geförderte Niederbombung des Gaza-Streifens muß als Puzzlestein zum Aufbau eines kriegsbereiten Szenarios gewertet werden, vergleichbar jenen Lügen von den Massenvernichtungswaffen des Irak. Auch der Georgien-Krieg vom Sommer 2008 kann als – allerdings mißlungener – Versuch gewertet werden, die Welt auf eine größere Auseinandersetzung vorbereiten zu wollen. 


Mit dem – in dieser Situation – einzig richtigen Einschreiten Rußlands hatten die Destabilisierer im Hintergrund offenbar nicht gerechnet gehabt (bemerkenswert auch die kaum versteckten Hilfen Israels für Georgien) … Vielleicht ist dieses – vorläufige – Debakel auch ein Grund, daß mit dem Angriff auf den Iran noch zugewartet wird. Ein von einem israelischen General selbst zugegebenes diesbezügliches Vorpreschen Israels 2008 ist ja von der Bush-Administration damals noch unterbunden worden. Wahrscheinlich war aber Georgiens Micheil Saakaschwili nichts anderes als ein Bauernopfer gewesen, um Rußland hinhaltend Gelegenheit zu geben, international wieder militärische Stärke zeigen zu dürfen: auf Kosten der Georgier,…

Mit dem Sieg über den Iran – wie sollte sich der auch gegen die USA und das hochgerüstete Israel erfolgreich wehren können? – befände sich (wie oben schon angeführt) das erdölreichste Gebiet zwischen Persischen Golf und Kaspischem Meer in der Hand der USA. Alleine mit dem auf diese Weise erbeuteten Vermögen ließen sich die Staatsschulden der USA mehr als kompensieren und der Dollar stabilisieren. Käme es über eine Einigung im Afghanistan-Konflikt auch noch zu einer Kooperation mit Rußland, könnten die USA und Rußland erfolgreich die EU in die Zange nehmen. 


Der von den USA geduldete (oder mitinitiierte?) „Gaskrieg" » Rußland-Ukraine hat ja Europa gezeigt, woher der Wind weht. Unter diesem Blickwinkel wird auch die geplante und bisher nur zur Ablenkung bekämpfte Nabuko-Pipeline nach der Machtübernahme der USA über den Iran den dann eigentlichen Herrn der Welt dienen. Die werden sich – sehr erfolgreich – der Militärmaschinerie der USA zu bedienen gewußt haben.

Wenn es gelingt – und alles spricht dafür – mit Rußland gemeinsam auch gegen Nordkorea und damit gegen China vorgehen zu können, ist das angepeilte Ziel (fast) schon erreicht. Europa und sein ungeliebter Euro wären fest im Würgegriff von USA - Rußland, und China wäre das nächste Ziel: der endlich unterworfene Billigproduzent für die Weltherren.


Ob sich George Orwell nur um 35 Jahre geirrt hat?


Jonas ist Realist – und Utopist in einem: Er warnt, daß die dunkelsten Zeiten jene seien, wo ...schon die einfache Anständigkeit ungewöhnlichen Opfersinn oder Mut erfordert und ihre Bewährung zur leuchtenden Ausnahme in der Flut der allgemeinen Erbärmlichkeit wird. (aus dem Buch von Jonas: Technik, Medizin und Ethik. Praxis des Prinzips Verantwortung, Frankfurt/Main 1987) Man vergleiche das Erscheinungsdatum des Buches von Jonas mit den wirtschaftlichen und politischen Folgen der heutigen Globalisierung und der Finanzkrise von 2008 / 2009 ! - Neuauflage 2023,...oder,...

Auch der US-amerikanische Psychotherapeut M. Scott Peck (geb. 1936) hält seinen Landsleuten den Spiegel vor, indem er die US-Gesellschaft des Materialismus, des Egoismus, des manipulativen Verhaltens und der Gefühllosigkeit zeiht. Diese Gesellschaft sei krank und habe schon fast den Glanz dessen, was es heißt, menschlich zu sein, vergessen ... (aus dem Buch von Peck: Eine neue Ethik für die Welt, München 1995)

Das trifft aber nicht nur für die US-amerikanische Gesellschaft zu! Man vergleiche mit der unseren oder der japanischen; die Japaner verhalten sich in vielem amerikanischer als die Amerikaner! Und wir Mittel-und die Westeuropäer? Man denke bloß an den aufkeimenden Faschismus in Ungarn! An die Ungarnfeindlichkeit in der Slowakei. An Serbien und den Kosovo. An das auseinanderzufallen drohende Belgien, wo Flamen und Wallonen – wenn überhaupt – miteinander bevorzugt englisch reden. 


An die – wahrscheinlich bevorstehenden – womöglich bürgerkriegsähnlichen Kämpfe in manchen Staaten der EU gegen die anstehenden Sparbudgets. Gestreikt wird ja schon exzessiv,... begonnen hatte es in Griechenland und Spanien. Menschlich? Wo Menschen leben, menschelt es eben,...


 Wir haben fertig.




Vincent Van Gogh / genius and madness are so close,... My mind is going... I can´t feel it ! - There´s no question about it. - What´s madness ? ¿ !  A biological process within our neuron brain. Evolutionarily biologically, a natural process. Nothing in nature is perfect ! Soociologically and thus civilizationally, this is not compatibe with the order-loving man.


The future lies in synthetic biology. It will no longer be controlled by man and thus no longer by the flawed nature from which we have existentially appeared. However, human feeling will not matter within this development any longer.


Vincent Van Gogh / Genie und Wahnsinn liegen so nah beieinander,.. Mein Verstand geht,,... Ich kann es nicht fühlen ! - Das steht außer Frage ! - Was ist Wahnsinn ? ¿ !  - Ein biologischer Prozess innerhalb unseres Neuronenhirns. Evolutionsbiologisch ein natürlicher Prozess. Nichts in der Natur ist perfekt. Soziologisch und damit zivilisatorisch ist dieser mit dem ordnungsliebenden Menschen nicht vereinbar.


Die Zukunft, liegt in der Synthetischen Biologie. Sie wird nicht mehr vom Menschen und somit nicht mehr durch die fehlerhafte Natur, aus der wir existenziell in Erscheinung getreten sind, gesteuert werden. Das menschliche Empfinden, wird aber auch innerhalb dieses Fortschreitens keine Rolle mehr spielen.


S. HAb





 

 

Die Autoren:

Gastautor: Dr. Pat Mooney

Dr. rer. agr. J. P. Biehler

S. Hab  Master of Science (M. Sc.) 

 

 

Während die synthetische Biologie Organismen bisher nur verändert hat (daher korrekter z.B. manipulative Biologie genannt wurde), erfährt sie derzeit im Streben des amerikan. 


Molekularbiologen Craig Venter 

https://www.jcvi.org/about/j-craig-venter

nach der Erschaffung eines neuen, vollkommen künstlichen Organismus durch de-novo-Synthese aus chemischen Grundbausteinen eine neue Dimension.




 


Wenn aus dem Labor künstliche Organismen in den natürlichen Kreislauf eingeführt werden, wagt man ein Spiel mit Unbekannten. Man spielt mit der Menschheit und gar mit dem Planet als Gesamtsystem. Das ist eine gravierende Situation.


Pat Mooney ist bekannt für seine umfassenden kritischen Positionen. Er ist seit Jahrzehnten engagiert. In die Arbeits- und Anklageliste der ETC Group, die er koordiniert, ist auch Geo-Engineering aufgenommen.

 

Unsere Welt ist in zunehmendem Maße durch militärische und elitäre Interessen definiert, organisiert und dominiert, und eine zentrale Charakteristik der militärischen Denkstruktur ist die Geheimhaltung von Aktionen auch und vorallem was Entvölkerung angeht.


Vom Staat wird Deckung der Operationen abverlangt, über spezifische Gesetze und im Namen der „Sicherheit“.

 

Erklärend führte Mooney weiter aus, zwischen 1945 und 1998 sind 2053 atomare Tests durchgeführt worden. Die ” Atom-Tests” haben sich darüber hinaus nicht immer fern von Menschen ereignet, wie diverse Dokumentation aus den 50er und 60er Jahren zeigen. Menschen wurden sogar, ohne es zu wissen integraler Bestandteil der Projekte.

Und sind Hiroshima und Nagasaki im Grunde genommen nicht erste atomare Großtests gewesen?


„It must be done!“

Dies sagten die "brillanten" Köpfe auch damals. Die Vergangenheit ist voller Beispiele, die von Manipulation, Täuschung und Verschleierung berichten, so Pat Mooney. Seit dem Eintritt ins atomare Zeitalter haben wir Fortschritte gemacht. Die Elite des Planeten träumt nun von einem Smart Planet, was heißt:

 

Boden, Luft, Wasser, Pflanzen und Lebewesen aller Arten sollen als Biofaktoren oder Biomasse in ein total kontrollierendes „intelligentes“ Netzwerk eingebunden werden, in eine Smart Grid. 


Globale Erwärmung und Klimawandel sind das Leitmotiv, das neue Bedeutungen und "Werte" schafft.  (David Rockefeller, Club of Rome & Rockefeller Foundation, New York)

 

In rasender Geschwindigkeit wird eine obsolete Weltsicht eingepackt und umgestaltet. Die Gesellschaft ist dabei nur ein Anhängsel der Umweltdebatten der (Rockefeller Foundation) - UN Verhandlungen und dem US - Neoliberalismus, der damit einhergeht.

 

(Als Neoliberalismus wird in der Alltagssprache eine Sichtweise von Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet, die den Markt verabsolutiert und den Egoismus zum Motor des Fortschritts verklärt. Neoliberalismus ist eine Ideologie, welche die Schaffung von Märkten und Wettbewerb als zentrale staatliche Aufgabe sieht. )

 

Über die Chemtrails realisiertes Geoengineering, mittels Ausbringung von Schwefelpulver durch Kerosin - ( JP8 Universaltreibstoff), der seit 1990 in jedem kommerziellen Flug eingesetzt wird und dem zusätzlich Barium, Strontrium und Aluminiumpartikel zugesetzt sind, ließen sich somit nicht nur Nano-Impfstoffe, sondern auch neue Lebensformen, welche die Welt bisher noch nicht gesehen hat, freisetzen.


Siehe: Synthetische Biologie und Nanotechnologie 


Die Welt-Jahresproduktion allein von JP-8, dem US- und NATO-Militärtreibstoff, lag bereits im Jahr 2000 bei 17 Billionen Liter. JP-8 enthält nach Auskunft des Militärs, Aluminium, Barium, Strontium und mindestens 0,02 % Zusatz - Additive, das sind dann 3,4 Millionen Liter Dibrom Ethan, PFOS, PFOA und Blei-4Ethyl. Diese Schwermetalle und Halogen-Chemie wirken als Aerosole, und es ist ja kein Geheimnis, dass die Sonneneinstrahlung durch den „normalen Flugverkehr“ seit 1960 um 20% abgenommen hat.


https://www.swissmountainclinic.com/team/





Unsere Lebensbezüge erfahren eine radikale Neu-Formierung und Umorientierung: Geo-Engineering, Socialengineering , Hightech, Smartech , Nanotech, Biotech, Watermanagment, Solar Radiation Management (SRM), Weathercontrol und anderes sind an elektronische (künstliche) Intelligenz und Vollüberwachung gekoppelt.


Mit einer Blitzgeschwindigkeit geht es in eine mehr und mehr kontrollierte Smart World hinein. Und diese wird als wunderbare Zukunft angepriesen und ganz besonders das „Greenbusiness“ umworben.


Eine Dauerberieselung unterschwelliger Botschaften in Werbung und Filmen packt die Menschen und lenkt sie durch den Strudel der Ereignisse.


Die Biomaster, von denen Mooney spricht, haben im Himmel einen extrem wichtigen „Wirkungssraum“. Die Atmosphäre wird zu einem zentralen Aktions- und Kontrollfeld, sie stellt auch die Brücke zum Space-Programm dar. Wassermanagement und Weathermodification, das bestätigte Mooney, seien in einem symbiotischen Verbund. 


Sure, absolutely! Diese Verbindung wird in der Öffentlichkeit nicht aufgezeigt. Wasser ist Leben, und wer das Wasser dirigiert und kontrolliert, beherrscht das Leben. Wann wird man den so oft beschworenen und nun schon jahrzehntelang gehegten und im Detail gepflegten Plan B starten lassen, fragten wir abschließend Mooney.


Es wird ein schwerwiegender Kollaps sein, antwortete Mooney. Man wird das Solar Radiation Management in einer Situation starten, die “keine andere Möglichkeit mehr lässt. In einem solchen Moment der Klimatischen Krise würde die Flugzeugflotte ihre Arbeit aufnehmen, und die geplanten 200 Millionen Tonnen Nanopartikel in der Atmosphäre versprühen. Meines Erachtens jedoch - und das zeigen die Analysen unabhäniger Labore, ist der Plan B längst schon Realität und somit eingetreten".


Satellitenbilder und Analysen von Fall-Out in aller Welt bestätigen es:


Die Flotten sind längst an der Arbeit und das seit vielen Jahren.

Wir gehen so weit zu fürchten, dass genau diese Operationen unsere Atmosphäre so massiv schädigen werden dass der Kollaps davon herbeigeführt werden könnte.

Eine Katastrophe zu provozieren und dann als Retter aufzutreten, freilich gefriert da das Lachen in den realen Bezügen. Die Beherrscher (Eliten) unseres Planeten wissen oder wollen in unzähligen Bereichen keine Sanierung anbieten. 


Desaster-Management ist der wohl vielversprechendste Investitionssektor der nächsten Jahre. Mooney fragte in Rio, wie es möglich sei, dass man den gleichen Leuten die Sanierung anvertrauen könne, die unsere Welt in diesen katastrophalen Zustand hineingetrieben haben. Er sieht Geo-Engineering als das wohl gravierendste Problem der internationalen Gemeinschaft in den kommenden Jahrzehnten an, mit der wir konfrontiert sein werden. Geo-Engineering stelle für ihn Krieg dar. 

 

Ein Krieg, der nicht erklärt wurde, ist voll im Gange. Und wir sind alle davon betroffen, die gesamte Menschheit und die Erde. 


C. Austin Fitts - Ziele der Technokratie & Transhumanismus (LINK)

 

Nanotechnologie in der GVO - Industrie ( Agrarindustrie )

 

2011 gab es noch kein Crispr Cas9 (zumindest offiziell) aber bereits im Jahr 2000 gelang einem Forscherteam um Prof. Peter G. Schultz, am Scripps Research Institute ( TSRI ) in La Jolla (Stadteil von San Diego) CA. (Kalifornien) ein revolutionärer Prozess mit Patentanmeldung " Pflanzen produzieren menschliche Proteine " Die "Schranke zwichen Pflanzen und Säugetierzellen ( Menschen = mamallian cells ), wurde überwunden und die Massenproduktion von Proteinen mittels künstlicher Aminosäuren. Ein Prozess - so revolutionär, wie die Massenproduktion von Autos im Jahr 1927.

 

Site-specific incorporation of redox active amino acids into proteins 

https://www.freepatentsonline.com/7811801.pdf

 

Im November 2009 musste Schultz ein viel zitiertes Science Paper von 2004 zurückziehen, das wie eine Reihe anderer Publikationen aus seiner Forschergruppe eine Methode zur Expression von Proteinen mit glykosylierten Aminosäuren in E. Coli beschrieb (das heißt, dass solche Proteine, die nicht nur aus Aminosäuren, sondern zusätzlich aus Kohlehydraten bestehen). 

 

Dies wurde zunächst als pharmazeutische "Killer application" bezeichnet, für die Schultz wohl über 300 Millionen Dollar von der Wirtschaft erhielt. Danach war es seinen Mitarbeitern nicht möglich, die experimentellen Ergebnisse zu reproduzieren oder auch die entsprechenden Laborunterlagen vorzuweisen.

 

Aus dem unteren Video und der damaligen Publikation der BBC New vom März 2000 "Plants Produce Human Proteins". " Pflanzen produzieren menschliche Proteine ". Einfach ausgedrückt: die natürliche Schranke von Pflanzen zu Säugerzellen [mammalian cells (Tiere, Menschen)] konnte überwunden werden.

 

"Yeast is the gateway to mammalian cells. We´ve opend up the whole pathway to higher organisms".


"Hefezellen sind das Tor zu Säugetierzellen. Wir haben den gesamten Weg zu höheren Organismen eröffnet".


Prof. P. Schultz (Ph.D.)

 

Hefezellen sind Eukaryoten. Sie sind in ihrem Aufbau den tierischen Zellen (mammalian cells) viel ähnlicher als Bakterienzellen. Das Genom der Bäckerhefe wurde 1996 vollständig entschlüsselt. Der Code der ca. 6000 Hefegene ist auf der Internetseite https://www.yeastgenome.org/ für jeden frei zugänglich.

 

About SGD

The Saccharomyces Genome Database (SGD) provides comprehensive integrated biological information for the budding yeast Saccharomyces cerevisiae along with search and analysis tools to explore these data, enabling the discovery of functional relationships between sequence and gene products in fungi and higher organisms.

 

www.freepatentsonline.com/7045337.html

https://www.freepatentsonline.com/y2003/0108885.html

https://www.freepatentsonline.com/y2003/0082575.html

 

Die Herstellung künstlicher (synthetischer) Aminosäuren war revolutionär und war bis dahin noch niemandem gelungen. Auch hatte seinerzeit noch niemand einen Weg gefunden, natürliche Organismen dazu zu bringen, synthetische Aminosäuren in ihren genetischen Code aufzunehmen.

 

SGT1 ist ein Protein, das in Hefen, Pflanzen und Säugetieren sowohl im Zellkern als auch im Cytosol vorkommt. Es funktioniert in mehreren biologischen Prozessen durch Wechselwirkung mit verschiedenen Multiproteinkomplexen.






Als Cytosol, auch Zytosol genannt, werden die flüssigen Bestandteile des Cytoplasmas der eukaryotischen und prokaryotischen Zellen bezeichnet. Das Cytosol besteht zu etwa 70 % aus Wasser sowie aus den darin gelösten Ionen, kleinen Molekülen und größeren wasserlöslichen Molekülen, wie zum Beispiel Proteinen.

Bestimmte Proteinregulationsstrukturen können sowohl in Pflanzen als auch beim Menschen existieren, einfach weil sie auf die gleiche Weise dasselbe tun. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, verwandte biologische Reaktionen zu generieren.

 

https://www.freepatentsonline.com/9783798.html

 

HSP90-SGT1-CHORD-Proteinkomplex, dessen Rolle bei der Immunabwehr sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren geteilt wird. Die Lagerung und Abgabe therapeutischer Arzneimittel unter Verwendung von Nanopartikeln ist eine Parallele zur Waffe der Mikroverkapselung von "bewaffneten" Organismen, Proteinen und DNA.

 

Mikroverkapselung von biologisch aktiven Organismen wurde entwickelt, um ihre Fähigkeit zur Verbreitung als Aerosol = heterogenes Gemisch (Dispersion) aus festen (Aerosolpartikeln) oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas zu verbessern.

 

Es wurden umfangreiche Forschungen durchgeführt, um genetische und molekulare Mechanismen zu untersuchen, die die Biofilmbildung regulieren. Z. B. Biofilm von Staphylococcus epidermidis. 

 

Biofilme sind Kolonien von Bakterien, die in sekretierten Exopolysacchariden eingeschlossen sind, die aneinander haften und eine feste Oberfläche haben. [Pseudomonas aeruginosa] 

 

Komplexe Zucker, die von Bakterien produziert werden, tragen nicht nur zur Erzeugung von Biofilmen bei, sondern schützen die Kolonie auch vor Umweltgefahren und können sogar dazu beitragen, Bakterien bei der Umgehung des Immunsystems des Wirts zu unterstützen.

 

Virale Vektoren, die fremde Gene tragen und exprimieren, ermöglichen die gezielte Abgabe von Biowaffenmitteln auf Nukleinsäurebasis. Entwickelte virale Vektoren liefern genetisches Material mit exquisiter Spezifität an einen Zielzelltyp. zum Beispiel: Neuron (Nervenzelle) 

 

Massenspektrometrie kann eine vollständige Reihe von Proteinen und Peptiden in klinischen Proben profilieren, um Komponenten von Infektionserregern zu identifizieren und um festzustellen, ob ein Advanced Biological Warfare das Expressionsniveau von bioregulatorischen Genen verändert.

 

Nichts kann uns vor fortgeschrittener biologischer Kriegsführung (ABW - Agents) schützen. Wie behandeln Sie einen Angriff auf Ihr Genom ? Die Untersuchung der Zellwege auf RNA-Interferenz (RNAi) und die Entwicklung von RNA - Molekülen mit Haarnadelstruktur (shRNA) -Moleküle ist vielversprechend um Gene künstlich mit Hilfe der RNA-Interferenz (RNAi) stillzulegen.

 

Wie verfolgt man einen Angriff auf die Quelle?
 

1. Durch Vergleich genetischer Polymorphismen mit einer internationalen Datenbank ?
2. DNA - tags mit Signatursequenzen ?
3. Inerte Kulturmedien ...
 = Transatlantik - Medien,... die sich selbst übereignet haben,..

 


Die synthetische Biologie übersteigt alle bisherigen Errungenschaften der GVOs. In der synthetischen Biologie geht es nicht um die Veränderung existierender Organismen, sondern um die Entwicklung neuer Organismen.

 

Spectral_and_Directional_Reshaping_of

_Fluorescense_in_Large_Area_Self-Assembled_Plasmonis_Photonic_Crystals.pdf

 

 


Nanotechnologie in der Waffenindustrie

 

Luftproben aus Phoenix (USA), analysiert im Nano-Labor in Harvard
 
 
Allgemein gesprochen handelt es sich bei den in den USA gefundenen Partikeln um Elemente aus dem Bereich der synthetischen Biologie, d.h. um Partikel und Bausteine von selbstmontierenden Nano-Maschinen, die dafür entwickelt worden sind, eine Schnittstelle ( Interface ) zwischen technischem Funksignal und der Biophotonen-Kommunikation von DNS-Molekülen herzustellen.
 
 
Die erhofften Anwendungsbereiche dieser Technologien sind in der Medizin Diagnostik und Therapie, und zwar in der Diagnostik durch Auslesen der Zellkommunikation und in der Therapie durch eine Einflussnahme auf die Selbstorganisationsfähigkeit des Körpers, also direkt auf die Grundlagen des Immunsystems. Dies geschieht durch elektromagnetische Strahlung mittels der entsprechenden Frequenzen, womit man sich in die Zellkommunikation intelligent einschalten kann. In der Landwirtschaft sind diese Technologien als Substitut für Pestizide und Fungizide projektiert.
 
Die Desoxyribonukleinsäure (kurz DNS) ist ein Biomolekül, dass in allen Lebewesen vorkommt.
 
Die Nanopartikel dienen als plasmonische Antennen, die die Kaskaden der single photon emissions, also der einzelnen von den DNS-Molekülen ausgesandten elektromagnetischen Strahlung, in ein charakteristisches lesbares und auch ortbares Funksignal verwandeln. Eine analoge Technik mit RFID - Chips radio-frequency identification (Radiowellen), wird als Sicherheitsmerkmal bei US-Banknoten eingesetzt. 
 
 
Nano communications_Array
 
 
 
 
Die Inhaltsstoffe der Probe gehören zu einem Konzept, das sich large area self assembling photonic-plasmonic crystals nennt, hier werden einzelne Komponenten in den Körper eingebracht, die sich dann vor Ort, innerhalb des Blutes, der Lymphflüssigkeiten oder innerhalb der Zellen zu vielschichtigen hexagonalen Kristallen zusammenfügen, wobei die fluores - zierende Chemie zwischen den einzelnen Lagen des Kristalls eingelagert wird. 

Die Kristalle dienen als per Funk ansteuerbare Leuchtdiode, wobei die Frequenz von außen kontrolliert und die Abstrahlung räumlich ausgerichtet werden kann.
 

Photonic crystal fibers und large area self assembling plasmonic crystals, bilden in ihrer Kombination ein einmaliges Werkzeug zur Erforschung des menschlichen Lichtkörpers. Der Lichtkörper ist eine holographische Projektion aus Lichtsignalen, die die DNS-Stränge untereinander im Cluster austauschen. Man kann jetzt zum Beispiel einen Probanden mit diesen Nano-Bots impfen, ihn wütend machen und würde dann mit Hilfe der photonic crystal fibers ein für diese Wut charakteristisches Lichtsignal aus seiner DNS auslesen.

 

 

Entsprechend wäre das dann beispielsweise orangenes Licht. Dann könnte man einen zweiten, völlig entspannten Probanden mit genau diesem Signal als Funkwelle beschallen und würde wie bei einer Musikkassette durch die Emission der selben Photonenkaskaden durch die large area self assembling photonic plasmonic crystals eine relativ präzise Wiedergabe des orangenen Lichts und damit des emotionalen Zustandes des ersten Probanden erhalten.


Funktionell liegt somit, bei Durchseuchung der Biosphäre, ein relativ gut funktionierendes System zur emotionalen Bewusstseinskontrolle vor. Historisch betrachtet sind diese beiden Technologien eine Weiterentwicklung der sogenannten quantum dots. 


Quantum dots sind komplexe Moleküle, die in der Regel aus einem Kern von Schwermetallen und einer organischen Hülle bestehen, die ebenfalls per Funk kontrolliert Licht abstrahlen
 
Die Anwendung in der Medizin war schwierig, da quantum dots sensibel auf pH-Wert-Änderungen reagieren und wenn sie zerfallen, die Schwermetalle im Organismus freisetzen. Daher war die Wissenschaft bemüht, die fluoreszierende Chemie in sichere Behälter zu verpacken, und so wurden entsprechend kristalline Strukturen in diesem Nano - Bereich entwickelt. 
 
Das sogenannte „therapeutische Fenster“, ein einigermaßen transparenter Bereich, liegt im Bereich zwischen 600nm und 1200 nm.
 
Die kontrollierenden Signale in der Medizin liegen im Bereich 1.200 nm. Frequenzmodul: 2,4 - 3,9 GHz bzw. über 5 GHz, der Taktfrequenz der W-LAN Technik.
 
Die RFID-Tags arbeiten je nach Typ im Bereich der Langwelle bei 125 kHz, 134 kHz, 250 kHz, 375 kHz, 500 kHz, 625 kHz, 750 kHz, 875 kHz, der Kurzwelle (HF) bei 13,56 MHz, der UHF bei 865–869 MHz (europäische Frequenzen) bzw. 950 MHz (US-amerikanische und asiatische Frequenzbänder) oder der SHF bei 2,45 GHz und 5,8 GHz (5G).
 
5G wird derzeit schnell eingeführt. Verizon testet es in 11 US-Städten und ATT führt auch Experimente durch.

Für diejenigen, die es nicht wissen,  5G ist das neueste drahtlose System, das Telekommunikationsunternehmen für die drahtlose Kommunikation implementieren möchten.

Es verwendet die 28-, 37- und 39-GHz-Bänder, auch als Millimeterwellenspektrum (mmW) bekannt. (EHF - Band)

Die FCC hat außerdem das unlizenzierte Frequenzband von 64 bis 71 GHz für 5G vorgesehen, womit das derzeit vom 802.11ad-Standard genutzte 60-GHz-Band erweitert wird. Eine mögliche Anwendung für 5G ist Enhanced Mobile Broadband, kurz eMBB. Während LTE Advanced Pro derzeit theoretische Datenraten von bis zu 1,7 GBit/s ermöglicht, soll 5G Spitzendatenraten von 20 GBit/s und durchschnittliche Benutzerdatenraten von Hunderten von MBit/s realisieren.

5G, das aus dem Begriff der 5. Generation stammt, wurde entwickelt, um in Verbindung mit dem zu arbeiten, was der frühere  C I A - Chef  David Petraeus das Internet der Dinge oder IoT nannte.

 

 

Die Agenda besteht darin, jedes einzelne materielle Ding auf dem Planeten sowie den Menschen selbst in ein riesiges planetweites Netz einzubinden (RFID-Chips mit eingeschlossen), in dem alles und jeder zu einem Knoten im Netzwerk wird - verbunden durch Mikrochips, die nanogroß sind und inhaliert werden können (wie intelligenter Staub).
 

Professor Paul Ben-Ishai (Israel) berichtet über die Gefahren dieser Entwicklung. 

 

Potential Risks to Human Health from Future Sub-MM Communication Systems: Paul Ben-Ishai, PhD


 

Strategy, Forces and Resources For a New Century

 

https://web.archive.org/web/20130817122719/http://www.newamericancentury.org/RebuildingAmericasDefenses.pdf

 

Der obere LINK führt Sie zum Stra­tegie­­papier

https://web.archive.org/web/20130817122719/http://www.newamericancentury.org/RebuildingAmericasDefenses.pdf

 

 - Paul Wolfowitz, Donald Rumsfeld, George W. Bush, Richard Bruce (Dick) Cheney, Richard Norman Perle -



Die nächste Stufe

"" an advanced forms of biological warfare that can 'target' specific genotypes may transform biological warfare from the realm of terror to a politically  useful tool."

             

Paul D. Wolfowitz

Transforming U.S. Conventional Forces

( PNAC ) ( Project for the New American Century )

 

 „Unter falscher Flagge“  »Transforming U.S. Conventional Forces«:

And advanced forms of biological warfare that can “target” specific genotypes may transform biological warfare from the realm of terror to a politically useful tool.

 

Damit man das richtig versteht noch mal in Deutsch:


Hier wird vorgeschlagen Biowaffen herzustellen, die nur gegen bestimmte Genotypen (Individuen) wirksam sind – als »politisch nützliches Werkzeug«.


Natürlich ist das Dokument nicht neu – und auch die Doku nicht – dieses wurde auf der Seite PNAC bereits ausführlich dargelegt; aber manchmal muss man sich einfach nochmal dran erinnern…

 

 

Zbigniew Brzeziński (die graue Eminenz) US - Geostratege


https://www.commondreams.org/views/2003/09/10/genetically-modified-bomb

 

https://www.cia.gov/library/abbottabad-compound/36/36669B7894E857AC4F3445EA646BFFE1_Zbigniew_Brzezinski_-_The_Grand_ChessBoard.doc .pdf