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"... the world population can exceed easily 8 billion by the year 2020. This was a major subject of discussion at the conference in Rio de Janeiro on the environment two years ago. It was pointed out at the conference that growth is most efficiently managed by the private sector, but regulation of the process by national governments and international bodies is also needed. And once again, United Nations can certainly be among the catalysts and coordinators of this process.”

 - David Rockefeller, Annual UN Ambassadors' Dinner Sep 14, 1994


 



 




Liste deutscher Dissertationen mit Plagiaten

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Während die Griechen noch so dachten, dass sich alles im Kreis dreht und die alten Vorgänge permanent "verschüttet" würden durch irgendwelche Katastrophen und ein Zustand dem anderen innerhalb dieses Kreislaufes folgen würde (man kommt also irgendwann wieder an die Ausgangsbasis zurück), dachten die anderen, dass sich etwas fortschreitend entwickelt.

Den Zeitbegriff per se unseres Zeitalters, hat der jüdisch - christliche Glauben eingeführt ... den 7 Tage Schöpfungsmythos und die Etablierung der Zeitrechnung schlechthin.

Der heute weltweit verbreitete gregorianische Kalender (benannt nach Papst Gregor XIII.) entstand Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des julianischen Kalenders und wurde 1582 mit der päpstlichen Bulle Inter gravissimas verordnet. Er löste im Laufe der Zeit sowohl den julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Die letzte Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgte 1949 in China.

 Das Wesen der gregorianischen Kalenderreform bestand darin, dass das Zählschema, das der julianische Kalender bot, verallgemeinert und damit "zukunftsfest" gemacht wurde. Der gregorianische Kalender ist nicht ein grundsätzlich anderer, sondern ein flexibilisierter julianischer Kalender. 

Eine weitere "Reform"  von Zeittaktung, folgte dann auch noch während der Industrialisierung. Wissenschaftlich wird sie mit der sog. "Atomsekunde" definiert, aus den Messwerten von über 260 Atomuhren an über 60 weltweit verteilten Instituten legt das Bureau International des Poids et Mesures (BIPM) in Paris die Internationale Atomzeit (TAI) als Referenzzeit fest.

Uhren können die " Zeit " umso genauer angeben, je konstanter die Schwingung ihres Taktgebers ist. Bei (mechanischen Uhren) Räderuhren sind dies das Pendel oder die Unruh ( Frequenz entspricht 3 - 4 Hz --> 28.800 (2,88 * 104) oder 21.600 (2,16*104) Halbschwingungen pro Stunde, pph ), bei der Quarzuhr ist es ein Schwingquarz, der die Frequenz eines Quarzoszillators konstant hält. In Atomuhren macht man sich die Eigenschaft von Atomen zu Nutze, beim Übergang zwischen zwei Energiezuständen elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz abzustrahlen oder zu absorbieren.

In neueren Atomuhren arbeitet man mit thermisch abgebremsten Atomen, um die Genauigkeit zu erhöhen. In der „Caesium-Fontäne“ (engl.: Cesium fountain) werden Caesiumatome dazu stark abgekühlt, so dass sie nur noch etwa einen Zentimeter pro Sekunde schnell sind. Die langsamen Atome werden dann mit einem Laser nach oben beschleunigt und durchlaufen eine ballistische Flugbahn (deswegen der Ausdruck Caesium-Fontäne), hierdurch kann die effektive Wechselwirkungsdauer der Atome mit den eingestrahlten Mikrowellen verlängert werden, was eine exaktere Frequenzbestimmung erlaubt. Die relative Standardabweichung der Caesium-Fontäne NIST-F1 lag im Jahr 1999 bei nur etwa 10−15, was einer Abweichung von einer Sekunde in 20 Millionen Jahren entspricht ...

Gravitation hat keine „Laufzeit“ – sie ist instantan im Raum - Veränderungs - Kontinuum.

Der Begriff „instantan“ ist für Physiker ein Reizwort – und für Kaffeepulvererzeuger die Marketingstrategie: Er bedeutet schlicht „sofort“. Nur gibt es in der Naturwissenschaft kein sofort. Alles braucht „seine Zeit“, alle Bewegung (Ortsveränderung) dauert gemäß der Formel: Zeit ist Weg durch Geschwindigkeit (t = s/v). Obendrein gilt: Es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die des Lichtes. Und die beträgt c = 2,99792458 *10⁸ m/s (per definitionem exakt!). Keine schnellere Bewegung oder Fortpflanzung ist möglich – aufgrund der Einsteinschen Relativitätstheorien nämlich.

In extremen Fällen erlaubt die ART allerdings auch Überlichtgeschwindigkeiten, und auch die sogenannten „Loop-Quantengravitation“ postuliert, daß sich „Licht“ umso schneller ausbreiten soll, je höherfrequent es ist. Letzteres ist allerdings zur Zeit noch eine bloße Hypothese, die allerdings den Vorteil hat, der Popperschen Forderung nach Falsifizierbarkeit zu entsprechen.

Damit ist sie eine echte naturwissenschaftlich relevante Hypothese – im Gegensatz zur Urknall-Mär.

Es gibt in der Physik (und auch in der Kosmologie) keine sogenannte Fernwirkung (mehr), also eine Wirkung, die über Zeit und Raum „hinweg“ instantan, also sofort wirkte. Dieses Denken ist mit den beiden Relativitätstheorien aus der Physik eliminiert worden. Es gibt seither nur mehr Nahwirkung – und dieses Denken bzw. Vorstellen ist ganz und gar dem Billardspiel verpflichtet. Jede Kraft bzw. Wechselwirkung wird durch „Kraftteilchen“ (virtuelle „Feldquanten“ in der physikalischen Fachumgangssprache genannt) übertragen: indem sie die Kraft von einem Materiequant zum nächsten „transportieren“.

Im Gegensatz dazu transportieren z. B. die von einer Lampe ausgesandten reellen Photonen die Energie von der glühenden Wendel einer Lampe tatsächlich in die Netzhaut des Angeleuchteten.

Von der Sonne in unsere Augen dauert dieser Transport übrigens acht Minuten ...


Und gemäß der Duplizitätstheorie des Lichtes (Teilchen und Welle!) im besonderen und dem Bild (!) der Nahwirkung entsprechend im allgemeinen, werden dem Gravitationsfeld auch sich mit Lichtgeschwindigkeit (!) fortpflanzende Störungen in Form von Gravitationswellen zugeschrieben. Die allgemeine Relativitätstheorie fordert nämlich, daß beschleunigte Massen Energie in Form von Gravitation abstrahlen – analog wie beschleunigte elektrisch geladene Teilchen elektromagnetische Wellen initiieren.

 
Nur Theorien
 

Würde man nicht auf dieser Ähnlichkeit oder gar Gleichheit in der Theorie der Ausbreitung der Gravitation mit den anderen drei Grundkräften beharren, wäre jeder Versuch einer Vereinheitlichung mit den „anderen“ Wechselwirkungen und das Ziel einer „Theory of Everything“ (TOE = Theorie von allem; Vereinigung aller Grundkräfte zu einer einzigen Urkraft, der Supergravitation) unerreichbar.

Bis heute sind allerdings die Allgemeine Relativitätstheorie, der ja die Idee der „Krümmung“ der Raum-Zeit entstammt, und die Quantentheorie, welche die Wechselwirkungen quantenfeldtheoretisch beschreibt, unvereinbar.

Eigentlich ein Raum-Veränderungs-Kontinuum, weil die Zeit ein Phänomen des Bewußtseins ist, von dem die Physik abgesehen hat.

Ohne Bewusstsein - keine Zeit - höchstens Dauer...

 

Einführung


Religionen bewerten das Wissen geringer als den Glauben – aber das Wissen höher als jede Erklärung. Naturwissenschafter werden mit dieser Reihung oder Wertung nicht viel anfangen können ...


Glaube an Geister. Er beruht auf der „Hypothese“, eine personale geistig-seelische Wesenheit könne den leiblichen Tod des Menschen überleben (bis hierher wäre es ja noch monotheistisch vertretbar) und sich unter bestimmten Bedingungen in der Sphäre der noch Lebenden mitteilen und auch physikalische (!) Veränderungen hervorrufen ... Das Wichtige am Spiritismus ist die Mitteilung, die Verbindung der „Geisterwelt" mit den Lebenden, die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Der bloße Glaube an das Weiterleben „in" irgendeinem Jenseits, z. B. Himmel und Hölle, ist kein Spiritismus!


Lehre, die alles auf ein einziges Prinzip zurückführt; Gegenposition: Dualismus, also etwa Gott–Welt oder (naturwissenschaftlich) Subjekt–Objekt oder Körper–"Seele". Bei Kant der Unterschied zwischen Ding an sich und Erscheinung. Jedenfalls ein mehrdeutiger Begriff ...


Der Forscher (= Experimentator) stellt sich immer außerhalb des Beobachteten. Vom Bewußtsein des Wissenschafters hat die von ihm betriebene Wissenschaft völlig abgesehen – es kommt in ihr nicht vor. Erst in der Quantenphysik kommt mit der Kopenhagener Deutung (1926/27) und Schrödingers Katze (beide versuchen die Widersprüche zwischen Wellentheorie der Materie und Quantenmechanik zu lösen) der Experimentator mit ins Spiel ... ...


„Gesetze“ sind Satzungen, also Aufgestelltes. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß die sogenannten Naturgesetze in der Natur vorkämen bzw. daß sich die Natur an sie gar halte.


Vielmehr sind sie (zumeist) mathematische Formalismen, die der vom Geschehen in der Natur abstrahierende Mensch aufgestellt hat, und die mehr oder weniger gut (meistens aber brauchbar) auf die Natur anwendbar sind, deren Phänomene sich mit ihnen formal (!) gut beschreiben und (meistens) auch prognostizieren lassen.
 

Nur Materielles dauert: aufgrund seiner Form-Stoff-Einheit. Ohne Materielles ist Energie nur möglich! 

Nikola Tesla = ... der bessere "Einstein"...

 

Wenn Du die Geheimnisse dieses Universums erkunden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung. (Nikola Tesla)

Etwas weniger kryptisch war das Werk von Nicola Tesla – das zweite große Genie, das in der Zeit zwischen den Weltkriegen wirkte. Tesla hatte das Glück seine Physik auf den unverbrämten Grundlagen der Elektrodynamik aufbauen zu können. Maxwell war damals von einer recht abstrakten Theorie ausgegangen und hatte aus der reinen Mathematik für die elektromagnetischen Schwingungen drei Lösungen postuliert. Die Longitudinalwelle, die Transversalwelle und die Skalarwelle.

Bekannte elektromagnetische Wellen wie das Licht entsprachen am ehesten der Transversalwelle und waren meßtechnisch gut nachweisbar. Mit Longitudinal und Skalarwellen tat sich die Physik damals schwer – sie waren einfach nicht meßbar und gerieten daher ins Abseits. Der junge Tesla war der erste, dem ein meßtechnischer Nachweis von Longitudinalwellen (mit einem Spiegelgalvanometer zwischen Kupferplatte und Erde) gelang – dies jedoch zu einem Zeitpunkt, als die Physik bereits gut ohne diese Wellenform auskam. 

Die Eigenschaften, die schon Schauberger in der Natur erkannt hatte, insbesondere die Fähigkeit Energie zu bündeln und zu konzentrieren, wurden mit Longitudinal- und Skalarwellen erklär- und reproduzierbar.

Nach den ersten erfolgreichen Versuchen im Labor, arbeitete Tesla an der drahtlosen Übertragung von Energie, ein Unterfangen, das ihn – hauptsächlich wegen der gigantischen privat finanzierten Versuchsanlagen – in den Ruin trieb. Dabei hatte er schon Konzessionen gemacht. Ursprünglich wollte er sich die Energie von der Erde „schenken“ lassen, sie aus den erdeigenen Feldern auskoppeln. Aus Rücksicht auf seine ehemaligen Auftraggeber aus der Wirtschaft nahm er davon jedoch Abstand und begnügte sich mit der technischen Übertragung, auf Frequenzen auf denen die Erde selber seinerzeit nichts beizusteuern hatte. Dennoch: das Establishment wußte, dass man dieses Faß (noch) nicht öffnen durfte...

 

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Gravitation

Warum sie keine Wechselwirkung sein kann

 

Alles fällt hinunter – wenn man es losläßt oder ihm die Unterlage entzieht. Warum? Die Urerfahrung allen Lebens ist jedenfalls: Es geht immer bergab; alles zieht es nach unten. Für Autofahrer ist dies die gute Nachricht: Geht der Kontakt mit dem Untergrund (= Straße) verloren, fliegt der Sportive aus der Kurve. Die Alten haben es anders gewußt: Wenn dem Esel zu wohl ist, geht er auf ´s Eis tanzen. 


Haftung ist alles: kein Gehen, kein Laufen, kein Fahren ohne Haftung, sprich ohne guten Kontakt zum Untergrund. Luft hat keine Balken, wie alle Piloten wissen, und noch kein Flugzeug ist oben geblieben. Und seit Archimedes wissen wir, daß jedes Schiff untergeht, wenn es schwerer ist als die von ihm verdrängte Wassermenge. Kanoniere, Ballistiker und Berechner von Satellitenbahnen wissen um die Besonderheit der Wurfparabel:

 

Erst wenn der Schub so stark wird, daß das Geschoß beim Herunterfallen ständig an der Erde vorbeifällt, ist die Erdanziehungskraft „überwunden“. Das wieder heißt nichts anderes als, daß ab nun die Gravitation allein dafür sorgt, daß der Satellit ohne zusätzlichen Antrieb seinen Rundkurs hält ...



Was ist es, das solche Energien bewirkt? Was ist dafür verantwortlicht, daß der Mond seit 4,5 Milliarden Jahren stetig an der Erde „vorbeifällt“, und diese – von geringer, aber freilich meßbarer – Annäherung an die Sonne abgesehen, an letzterer genauso stetig „vorbeifällt“? Was hält unser Planetensystem „in Schwung“ – und was macht unsere Galaxis rotieren? 

Wer oder was ist dafür verantwortlich, daß trotz dieses unglaublichen kosmischen Balanceaktes doch im Schnitt alle 60 Millionen Jahre ein Irrläufer aus dem All (meistens „Meteor“ genannt) die Erde rammt und mitunter (wie „gerade“ vor 60 Millionen Jahren passiert), 98 Prozent des irdischen Lebens ausrottet?

 


Und erst dadurch die Evolution des Homo sapiens ermöglicht hat !

 

Teil I: Die physikalischen Grundlagen


Newtons Apfel


Die Mär geht, daß Isaac Newton (1643–1727) 1666 unter einem Apfelbaum ein Nickerchen gehalten habe und ihm dabei ein reifer Apfel auf den Kopf gefallen sei ... Dies sei der Impetus gewesen, daß einem der größten Physiker, Mathematiker und auch Naturphilosophen aller Zeiten die Gravitationsgesetze eingefallen seien – wohlgemerkt: eingefallen – und als Gesetze.

 

[4] Nicht eingefallen ist ihm das Wesen der Gravitation – also das, was Gravitation eigentlich, „wirklich“ oder realiter ist. Denn wäre Newton tatsächlich das „Wesen“ der Gravitation gedämmert, hätte rund ein Viertel Jahrtausend später Albert Einstein (1879–1955) nicht eine konträre Theorie der Gravitation aufstellen können, ohne freilich ebenfalls das „Wesen“ der Gravitation erkannt zu haben ...

 

„Gesetze“ sind Satzungen, also Aufgestelltes. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß die sogenannten Naturgesetze in der Natur vorkämen bzw. daß sich die Natur an sie gar halte. Vielmehr sind sie (zumeist) mathematische Formalismen, die der vom Geschehen in der Natur abstrahierende Mensch aufgestellt hat, und die mehr oder weniger gut (meistens aber brauchbar) auf die Natur anwendbar sind, deren Phänomene sich mit ihnen formal (!) gut beschreiben und (meistens) auch prognostizieren lassen.



Das „Wesen“ der Gravitation. Was ist das überhaupt, dieses „Wesen“? Zuallererst ist „Wesen“ ein unwissenschaftlicher Begriff. Naturwissenschaftler verwenden ihn nicht – er ist ihnen (zurecht!) suspekt und kommt als Begriff in ihrem naturwissenschaftlichen Gebäuden und Denken gar nicht vor. „Wesen“ ist vielmehr ein metaphysischer Begriff – und Metaphysik ist Naturwissenschaftern erst recht ein Greuel:


Ist es doch der unbestrittene Verdienst aller (Natur)Wissenschaft, nur Falsifizierbares, Überprüfbares, intersubjektiv Kommunizierbares und (sic!) Prognostizierbares gelten zu lassen. Metaphysisches entzieht sich aber per definitionem aller Überprüfbarkeit, auch allen „Beweisen“ – doch auch der Prognostizierbarkeit? Und der Gültigkeit? Gilt wirklich nur das, was sich „beweisen“ läßt? [6]



 Die Positivisten



 Die Positivisten des legendären Wiener Kreises haben nur „Positives“ gelten lassen: also das Gegebene, d. h. dasjenige, was ohne unser Zutun[7] Erkenntnisgegenstand werden kann. Nur solches ist erkennbar. Aufgabe der Wissenschaft nun sei es, dieses Gegebene einfach und ökonomisch zu beschreiben. Nur was wir erfahren können, können wir auch wissen: Die Grenzen der Erfahrungswelt sind auch die Grenzen der Erkenntnis. Erkennen heißt erfahren. Ein solches rigoroses Vorgehen ist natürlich eine Art Reduktionismus: Man sieht von all demjenigen, das (eventuell) „hinter“ dem Erscheinenden „liegen“ könnte (seinem eigentlichen Sosein oder „Wesen“), schlichtweg ab. Positivisten ist daher das „Wesen“ nur die „angenommene Tiefendimension“ einer Erscheinung – also reine Spekulation. Empirisch ist dieses Wesen auch tatsächlich unerkennbar. Denn: Was ist schon das Wesen des Menschen? Des Apfelbaumes? Des Kugelschreibers?




Der Gravitation?



Beim Kugelschreiber tun wir uns leicht: Er ist eine menschliche Schöpfung, eine technische Kreation, und sein Wesen besteht darin, daß man mit einer kleinen Kugel, auf die von oben (!) kontinuierlich (!) Tintenähnliches zufließt, schreiben kann. Ergo kann man mit einem ordinären Kugelschreiber auch nicht den Plafond bekritzeln – weil dann die Tinte eben nicht auf die Kugel, sondern zurück in die Mine fließt ...



 Und schon wieder stehen wir vor dem Phänomen Gravitation.




Was der Mensch oder der Apfelbaum hingegen „wirklich“ sind, darüber läßt sich trefflich streiten – was wir hier tunlichst vermeiden wollen.



 Folgen wir den redlichen Positivisten, haben sie – beim Kugelschreiber – recht: Was ist das „Gegebene“ beim Tintennachfließen in der Kugelschreibermine? Das Nachfließen der Tinte – aufgrund der Gravitation oder – für den Spezialfall unserer heimischen Erde – der Erdbeschleunigung.

 

Was ist bei der Schwerkraft das „Gegebene“? Daß alles „nach unten“ strebt, bei uns auf der Erde eben dem Erdmittelpunkt zu. Und solange wir dort nicht angelangt sind, fallen wir auf ihn zu – wenn uns zuvor nichts aufhält.



Die Erdoberfläche etwa. Oder der Fußboden eines Gebäudegeschosses. Oder, oder ... Natürlich kommen wir mit der Fallformel: s = g * t² / 2 (der Weg ist gleich der halben Erdbeschleunigung mal dem Quadrat der Zeit) für technische und praktische Belange (sehr) gut zurecht.



Aber warum fallen die Dinge runter?




Fern- und Nahwirkung

 

Newton stellte die Theorie auf, daß sich (zwei) Massen gegenseitig anziehen. Bei punktförmigen Massen ist die Anziehungskraft F (Gravitationskraft) gemäß der Newtonschen Mechanik proportional dem Produkt der beiden Massen m1 und m2, und umgekehrt proportional dem Quadrat ihrer Entfernung. 

Als Formel schreibt sich dieses Newtonsche Gravitationsgesetz: F = f * m1 m2 / r2. Dabei ist f die Proportionalitäts- oder Gravitationskonstante. Sie beträgt aufgrund von Messungen 6,672 * 10-11 Nm2kg-2. M1 und m2 sind die Massen zweier Körper, deren Schwerpunkt voneinander den Abstand r haben. Die Gravitationskonstante wurde übrigens 1798 erstmals von H. Cavendish mittels einer Drehwaage bestimmt. Die Gravitationskonstante G ist übrigens die einzige Naturkonstante, die aufgrund des relativ einfachen aber nicht wesentlich verbesserbaren Versuchsaufbaus bis heute nur auf drei Dezimalstellen genau bestimmbar ist.



Die Gravitation ist nach Newton also eine fernwirkende Kraft


das bedeutet, daß eine Kraftwirkung von einem auf einen anderen Körper ohne Berührung und ohne Beteiligung eines Mediums (= Mittlers) oder „Feldes“ ausgeübt wird.

– und widerspricht somit dem heute üblichen physikalischen Verständnis von (nur) nahwirkenden Kräften.

Es gibt ein „Medium“, das die Kraft überträgt: Die heutige Physik spricht dabei von „Feldern“ und deren „Kraftlinien“, mittels derer die Kraft übertragen wird. Diese Theorie geht vor allem auf M. Faraday und J. C. Maxwell, aber auch auf H. Hertz zurück (Theorien der elektromagnetischen Felder).
 

Sie wird nach dem heutigen physikalischen Verständnis als eine der vier Wechselwirkungen


Starke und schwache Wechselwirkung, Elektromagnetismus und Gravitation


in deren Kanon aufgenommen. Nach Einstein ist die Gravitation eine Eigenschaft des Raum-Zeit-Kontinuums und ein Effekt der besonderen Raumgeometrie (!): Dieses Raum-Zeit-Kontinuum eigentlich ein Raum-Veränderungs-Kontinuum, weil die Zeit ein Phänomen des Selbstbewußtseins ist, von dem die Physik abgesehen hat, ist in seinen geometrischen (= metrischen) Eigenschaften keineswegs gleichförmig, sondern erfährt durch die Anwesenheit von Massen eine innere Strukturänderung: die Massen „krümmen“ die Raum-Zeit und diese „Krümmung“ der Raum - Zeit wiederum wirkt sich auf die Bewegung der Massen aus.


Einer Geodäte, einer „kürzesten“ Linie in der „gekrümmten“ Raum-Zeit, entspricht der „freie Fall“ von Licht. Dabei ist unter „Krümmung“ die Abweichung von den geradlinig gedachten kartesischen Koordinatenachsen der Mathematik verstanden, welche in der Natur selbstverständlich nirgendwo realisiert sind.

Die Gravitation ist also nach Einstein eine geometrische Eigenschaft der Raum - Zeit, das heißt, sie ist – genaugenommen – gar keine klassische Kraft bzw. Wechselwirkung mehr! Dieser Umstand berührt einen der wundesten Punkte der heutigen Physik:

Dort gilt die Gravitation sehr wohl als Wechselwirkung! Aber sie widersetzt sich allen Methoden der dazu nötigen Quantelung ihres angeblichen Wellenfeldes! Um diesem Widerspruch abzuhelfen – und es liegen bis heute auch keinerlei experimentelle Befunde dafür vor! 

Mit dem Beweisen ist es so eine Sache: Das Kürzel q. e. d. (quod erat demonstrandum = Was zu beweisen war) bestätigt in der Mathematik nur die Richtigkeit einer Behauptung innerhalb einer bestimmten Methode oder Theorie. Über die Richtigkeit dieser Methode oder Theorie ist damit aber nichts ausgesagt: Wenn zwei mal zwei fünf (!) ist, dann ist fünf dividiert durch zwei natürlich zwei – q. e. d.

–, ordnet die heutige theoretische Physik dem Gravitationsfeld daher folgerichtig (= der gewählten Theorie entsprechend! Gravitationsquanten bzw. Gravitonen zu. 

Diese hypothetischen Quanten der Gravitation ergeben sich aus der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) durch Linearisierung der nichtlinearen (!) Gleichungen und anschließende Quantisierung. Gravitonen sollten daher bei einer quantenfeldtheoretischen Beschreibung der Gravitation auftreten!

Wie beim elektromagnetischen Feld die Lichtquanten, die Photonen. Photonen gibt es allerdings erst seit Albert Einstein (1879-1955), der  sie schlichtweg er-funden und nicht etwa ge-funden hat. In seinem Aufsatz über die Erweiterung des Quantensatzes von Max Planck wofür er später  (1921)  den Nobelpreis erhalten sollte.

Und gemäß der Duplizitätstheorie des Lichtes ( Teilchen und Welle ! ) im besonderen und dem Bild (!) der Nahwirkung entsprechend im allgemeinen, werden dem Gravitationsfeld auch sich mit Lichtgeschwindigkeit (!) fortpflanzende Störungen in Form von Gravitationswellen zugeschrieben. Die allgemeine Relativitätstheorie fordert nämlich, daß beschleunigte Massen Energie in Form von Gravitation abstrahlen – analog wie beschleunigte elektrisch geladene Teilchen elektromagnetische Wellen initiieren.



Nur Theorien



Würde man nicht auf dieser Ähnlichkeit oder gar Gleichheit in der Theorie der Ausbreitung der Gravitation mit den anderen drei Grundkräften beharren,  wäre jeder Versuch einer Vereinheitlichung mit den „anderen“ Wechselwirkungen und das Ziel einer „Theory of Everything“ (TOE = Theorie von allem; Vereinigung aller Grundkräfte zu einer einzigen Urkraft, der Supergravitation) unerreichbar. 

Bis heute sind allerdings die Allgemeine Relativitätstheorie, der ja die Idee der „Krümmung“ der Raum-Zeit entstammt, und die Quantentheorie, welche die Wechselwirkungen quantenfeldtheoretisch beschreibt, unvereinbar. 

Da aber die Theorie der quantisierten Gravitation, die Quantengeometrodynamik (QGD) in ihren Symmetrieeigenschaften mit den Quantenfeldtheorien der anderen Wechselwirkungen starke Ähnlichkeiten aufweist,

( ! ) wird heute in Kosmologenkreisen durchaus angenommen, daß in der ( angeblichen ! ) „Frühzeit des Universums“, die Gravitation den Gesetzen der Quantenphysik unterworfen gewesen ist.

Des weiteren errechnete Einstein im Zuge der Entwicklung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie Materiedichtewerte, nach denen sich der Raum (in der vierdimensionalen Version der Interpretation der Einsteinschen Relativitätstheorie 


es sind auch andere Vorstellungen möglich: So eine echte Längenkontraktion in Bewegungsrichtung und nicht nur eine scheinbare; unter Einfluß der Gravitation sosehr „krümmt“, daß er in eine Singularität ein naturwissenschaftlich unmöglicher Zustand; ein Zustand, der sich jeder Messung und damit auch Vorstellung entzieht. 


Eine Singularität ( Schwarze Löcher z. B.) ist ein reines Abstraktum und füttert nur Theorien. Sie ist prinzipiell nicht auffindbar oder beobachtbar, sonder stellt einen Grenzwert dar – und Grenzwerte sind ja (aufgrund ihrer Unendlichkeit) niemals erreichbar. Ein gutes Beispiel wäre ein Hyperbelast und seine Asymptote: Diese wird von der Hyperbel „im Unendlichen“ geschnitten – also nie. Würde die Kurve die Gerade schneiden, handelte es sich um keine Hyperbel und um keine Asymptote ...

entartet, also „gegen unendlich“ geht.


Was gilt also nun? Ist die Gravitation „bloß“ eine geometrische Eigenschaft der Raum-Zeit 

und damit eine bloße theorienkonsistente Beschreibung von Phänomenen, die eben so und nicht anders erklärt werden.


– oder ist sie sogar in der Lage, diese Raum-Zeit zu vernichten? Dann wäre sie nämlich keine (bloße) Theorie mehr, sondern beschriebe das tatsächliche (!) Sosein des Raumes !


Was eine Theorie aber – eben weil sie eine Theorie ist“ – niemals kann. Theorien sind immer Abbilder bzw. Vorstellungen von uns Menschen. Wie etwas „wirklich“ (im Sinne eines metaphysischen „Dahinterliegens“) ist, kann eine naturwissenschaftliche Betrachtung nie (!) erklären.


Was anderes als vernichten bedeutete es denn, wenn auf eine Singularität zu Meßwerte „gegen unendlich“ gehen? Denn auch jede Information würde damit vernichtet, da gegen eine unendliche Gravitation auch keinerlei Information mehr entweichen könnte.

 

Und alles, was wir wissen und was wir sind, ist Information.

 

Unendliche Gravitation würde sogar Licht „einfrieren“ da auch Photonen Masse haben (aufgrund der Äquivalenz von Energie und Masse E = m . c2), unterliegen sie auch der Gravitation. 

Gegen „unendliche“ Gravitation kann auch nicht eine noch so geringe („unendlich“ kleine) Masse freikommen! So ist das eben mit der saloppen (und natürlich falschen) Verwendung des Begriffes „unendlich“!

in dem Sinn, daß seine Frequenz gegen Null ginge und letztlich Null würde. Ein Gravitationskollaps führte nach der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) zu einer solchen Singularität. Diese wird aber unserer „Beobachtung“ durch den Ereignishorizont (= Schwarzschild-Radius) dieses – dann „Schwarzes Loch“ (SL) genannten – „Gebildes“ entzogen.


„Schwarze Löcher“ werden heute in der einschlägigen Literatur allenthalben zitiert und behauptet.

Durch seine enorme Massenkonzentration (z. B. aufgrund eines kollabierenden Sterns) kann Licht nicht mehr dem SL „entweichen“: Es wird zur Singularität zurückgebogen und umkreist – das Bild eines Satelliten drängt sich auf – die Singularität auf der „Ereignishorizont“ (EH) genannten Kugelfläche. Dieser Extremfall des totalen Verschwindens (= der prinzipiellen Unbeobachtbarkeit) eines SL kann für uns aber nie eintreten, da die Frequenzverminderung nie ganz gegen Null gehen kann und wir daher immer Signale von außerhalb des EH erhalten werden. Durch dieses unsere Beobachtung ist der EH für uns daher nie erfahrbar – und das SL schon gar nicht.

Dieses Phänomen wird in der Wissenschaft überdies „gravitative Zeitdilatation“ genannt: Durch die Frequenzverminderung des „Lichts“ (das dann natürlich längst nicht mehr sichtbar ist!) verändert (= dehnt) sich in unserer (!) Beobachtung jede Taktung, die uns von dort erreicht; da Taktung und Frequenz aber in diesem Zusammenhang synonym sind, erscheint uns (!) die Zeit nahe dem EH als „gedehnt“ – tatsächlich verlangsamt sich aber nur das Eintreffen der uns von dort erreichenden Signale.



Zwischenresumee:


Was ist also Gravitation? Eine fernwirkende Kraft, wie Newton dozierte? Eine nahwirkende Wechselwirkung, wie Einstein behauptet? Keines von beiden? Kraft ist philosophisch das Formende, Strukturierende, dasjenige, das „die Welt im Innersten zusammenhält“ und sich als Werden äußert. Zur Zeit führt die Naturwissenschaft dieses Werden auf vier Grundkräfte zurück: Elektromagnetismus, Gravitation (!), Starke und Schwache Wechselwirkung (= Kernkräfte).

Andererseits versucht die Physik, die Vielzahl der heute gültigen Wechselwirkungen auf eine zurückzuführen. Dies geschieht mit Elektromagnetismus und den Kernkräften in der GUT, der Grand Unified Theory (Große Vereinigungstheorie) und unter Miteinbeziehung der Gravitation in der TOE, der Theory of Everything (Theorie von allem). Die GUT konnte allerdings einer experimentellen Überprüfung nicht standhalten, und die TOE ist bislang reines Wunschdenken geblieben. 

Die Vierheit der Grundkräfte wird im heute gültigen Standardmodell jedenfalls auf „Entkoppelung“ bzw. „Symmetriebrechung“ aus der  (hypothetischen) einen „Urkraft“ zurückgeführt.
 

Wie läßt sich die Singularität des Urknalls » vorstellen » ? Wie die » vierdimensionale Krümmung» des Raum-Zeit-Kontinuums (RZK)? Was hat man sich eigentlich unter Zeit vorzustellen?

 » Zeitbegriff » (Dauer) (ohne Bewusstsein keine Zeit) als Form der zunehmenden Unordnung (Entropie).

 

 


»Zeit» (Dauer) ist dann vergangen, wenn die Entropie angestiegen ist. - Entropie - ist eine sogenannte extensive Größe d. h. sie hängt mit der wirklichen Ausdehnung eines Systems zusammen und sie drängt zur Unordnung - ganz wie im Universum dies der Fall ist.  Der Haupsatz der Thermodynamik gilt in geschlossenen Systemen, welche von der Umwelt abgeschlossen sind.


Es gibt nicht einen einzigen Vorgang im Universum, bei welchem Energie komplett in eine andere Energieform umgewandelt wird, ohne dabei Wärme zu verlieren. Dies ist der Zustand minimaler Information = maximale Unordnung. Entropie - Erhaltungssatz: diese steigt immer an, bedeutet Alles drängt zu mehr Unordnung.
 

Eine Tasse wird, wenn sie hart genug am Boden aufgeschlagen ist, in Tausend Scherben zerfallen; man hat allerdings noch nie erlebt, dass sich eine Tasse, sozusagen von sich aus, wieder zusammengefunden hätte und wieder zurück auf den Tisch gesprungen wäre. - Das wäre ein Widerspruch zum Entropiesatz. Oder nimmt man eine Box mit warmem Gas: man hat noch nie erlebt, dass das warme Gas sich in einer Ecke verdichtet - sich sozusagen vom Rest isoliert - zusammengezogen hätte. - nein ! Warmes Gas ist bestrebt sich gleichmäßig auszudehnen - warum ? - Es ist der Zustand der minimalsten Information und damit maximalsten Unordnung.
 

D. h. wir Menschen und alles was ist, was sich also nennenswert vom Gleichgewicht minimaler Information unterscheidet, ist weit weg vom Gleichgewicht - also Nichtgleichgewichtssysteme.

Wir sind allerdings nicht von der Umwelt abgeschlossen, die Erde ist es auch nicht - Wir sind nämlich kosmische » Durchlauferhitzer ». 

Lebewesen sind nur daher entstanden, weil die Sonne mit ca. 6000 ° Celsius sehr heiß ist und das Universum mit nur 2,7 Kelvin sehr kalt ist und dass die Erde genau dazwischen liegt mit ihrem Temperaturbereich. 

Lebewesen gibt es nur deshalb, weil das Universum so riesig ist, die Entropie da also unglaublich gewachsen ist und weil die Lebewesen auf der Erde Energie aufnehmen von der Sonne und auch wieder Energie abgeben.

Wir nehmen entropiearme Nahrung auf z. B. Zucker und Fett und geben Energiereiche Teile ab. Diese seien hier nicht näher beschrieben. Aber auch wir geben ab z. B. : Kohlendioxid und wir sondern Schweiss über die Drüsen ab. Wenn man Energie aufnimmt, ist man in der Lage einen Zustand  niedriger Entropie zu erhalten, allerdings nur auf Kosten der Umwelt, denn in der Umwelt nimmt die Entropie natürlich zu.


Es gibt keine gleichförmige Ortsveränderung.


Die einfachste Form einer ungleichförmigen (=veränderlichen) Ortsveränderung ist die Kreisbahn, in der stetig die Richtung (=von der Tangente zum Mittelpunkt hin) geändert wird. Da aber auch diese Kreisbahn eine stete Änderung wäre (da ihre Krümmung gleich ist!), muß auch die Krümmung der Veränderung unterliegen: Die einfachste Form stetiger Veränderung einer Kreisbahn ist die Ellipsenbahn (Planetenbewegung). Da auch eine Ellipsenbahn eine zyklische Änderung (also eine stete) erfährt, muß auch sie sich ändern: Dies erfolgt durch Bahnstörungen als Folge der Gravitation der umgebenden Gestirne. Dazu kommt die Bewegung der Fixsterne um den Galaxiemittelpunkt und die (nur nach dem Urknallmodell gültige) Fluchtgeschwindigkeit der Galaxien.

 


Václav Havel war ein tschechischer Dramatiker, Essayist, Menschenrechtler und Politiker, der während der Herrschaft der kommunistischen Partei einer der führenden Regimekritiker der Tschechoslowakei war und zu den Initiatoren der Charta 77 gehörte.

Entropie hat nämlich was - wie bereits erwähnt - mit Information zu tun, denn je geordneter ein Zustand ist, desto mehr Information enthält er. Der minimale Teil an Information eines Individuums, z. B. der des Autors, hat das Universum einen sehr viel höheren Aufwand bereitet. D. h. die Menge an Unordnung, ist im Vergleich zu der Menge an Ordnung, die in einem Individuen steckt vergleichsweise niedrig, im Vergleich zu der Menge an Unordnung, welche damit einhergeht. 

Die Entwicklung von Molekülen in der frühen Ergeschichte z. B. die DNA ist zwar was Besonderes, weil später Menschliches Leben entstand - thermodynamisch gesehen allerdings - nur ein Klacks; denn was die Erde für einen riesigen Entropieaufwand erzeugte, wo am Ende Aminosäuren bzw. die DNA stand, war immens. Wobei mittlererweile erwiesen ist, dass ein Teil dieser Aminosäuren von Kometen (auch Meteor genannt) stammt, unsere Erde durch diesen bereits genannten kosmischen Balanceakt einer Änderung der Informationsabfolge unterlag.

Da aber jede Änderung eine Abfolge verlangt (ändern kann sich nur etwas, wenn ein Zustand einem anderen folgt), kommt es zum Phänomen der fortschreitenden Entwicklung ( = Evolution ). 


Fortschreiten ist immer eine Abfolge, unabhängig von der Orts - oder Zeitrichtung !


Beobachtet Bewußtsein dieses Forschreiten, kommt der Faktor Zeit hinzu: Die Folge von Zuständen wird zum Vorher, Jetzt und Nachher, wobei auch das Jetzt niemals statisch sein kann.

Die (unumkehrbare) Aufeinanderfolge von Zuständen heißt in der Physik Zeitpfeil: das in einer einzig möglichen Richtung Fortschreiten des Geschehens. Daher ist jeder Gedanke an eine » Umkehrung »  der Zeit, absurd. Auch bei » Zeitumkehr »  folgte ein Zustand (Ereignis) auf den (das) andere, und es erschiene uns normal (=kausal unbedenklich), daß auf  Scherben eine intakte Vase folgte!

In einem All ohne sich - in Lebewesen - manifestierenden Bewusstsein, gäbe es keine Zeit und keine Bewegung, wohl aber Dauer und gerichtete Veränderung. Und Folge wäre auch dann unumkehrbare Folge.

Das » t»  der Physik meint, genau genommen, auch nie » die Zeit »  als etwas vom Bewußtsein Unabhängiges, sondern stets nur jene relative Spanne einer stattfindenden Veränderung, soweit sie beobachtbar (=bewußt) und damit zeitlich interpretierbar ist. Die Vorstellung der absoluten Zeit Newtons ist ja bekanntlich aus Gründen der Beobachtbarkeit (» Signalübertragung » ) durch Einstein fallen gelassen worden, bzw. stellt die absolute Zeit nur den Sonderfall dar, das gesamte All als ein Inertialsystem zu betrachten.


- Ein Inertialsystem ist ein gleichförmig, also nicht beschleunigtes, i. e. » unverändert»  bewegtes, hypothetisches, rechnerisches Bezugssystem, das quasi den Beobachtungsraum des Beobachters umfaßt. Die physikalische Bezeichnung dieses Beobachtungsraumes ist Lichtkegel, jener beobachtbare Raum, der innerhalb der Reichweite der möglichen Signalübertragung (der Lichgeschwindigkeit c) liegt. Die Beobachtung (das Bewußtsein) fließt in der modernen Physik immer mit in den Formalismus ein.


Dies wird in der modernen Kosmogonie durch die Einführung eines hypothetischen Hyperraumes, in den die » vierdimensionale Raumzeit» » eingebettet» ist, vollzogen. Es wird damit über die theoretisch unendlich vielen Zeiten der unterschiedlich bewegten und beobachtenden Physiker (Zwillingsparadoxon) eine » absolute Hyperzeit» konstruiert, Newtons Idee also von hinten herum wieder eingeführt!

 - eine dualistische Konstruktion, die in den unendlichen Regreß führt - denn auch die Hyperzeit müßte » fließen» .

Ebenso besteht kein Zweifel, dass Erkenntnisvermögen das Produkt biologischer Evolution ist ! und zwar durch Information! Der Mensch ist ein mit reflexionsfähiger Sprache begab- tes Wesen, der unaufhörlich und permanent fragende Mensch nämlich, der und weil ohne die Sprache die vielleicht 2600 Individuen aus der Spezies homo sapiens, die vor 160 000 Jahren lebten, wohl kaum die Evolutionsbedingungen gefunden hätten, die Ihnen die Ausbreitung in eine Kolonie mit mehr als acht Milliarden Menschen ermöglicht haben !

 

Veranschaulichung der Entropie: als Beispiel das berühmte Glas Bier: 

 

 

Ein Glas Helles mit Schaumkrone. Wenn man 20 min. wartet ist der Schaum weg - alles sieht sehr homogen bzw. geordnet aus. Dieser Eindruck ist jedoch völlig falsch.
 - Der Schaum zerfällt in Flüssigkeit, weil die Entropie bei diesem Schaumzerfall zur Flüssigkeit hinzunimmt. 

Der Schaum - diese Blasenwände, sind nämlich Zwangsbedingungen ans System d. h. im Bierschaum sind eigentlich mehr Informationen als in der Flüssigkeit, weil die Teilchen sich nur in den Blasenwänden bewegen können , aber in der Flüssigkeit - sich völlig frei bewegen können. 

Das bedeutet die Anzahl der Möglichkeiten in einer Flüssigkeit, ist ungleich höher, als die Anzahl der Möglichkeiten sich in einer Schaumblase zu bewegen. Diese Potenzialität (nur Mögliches ist realisierbar) wird uns auch noch in der Quantenphysik begegnen.

Entropie hat also vielmehr was damit zu tun, welche Zwangsbedingungen (Mechanischer Ordnungspunkt von Materie = lokale Mechanismen kooperativer Systeme): in einem physikalischen System auf die Konstituenten wirken.


Was Ordnung ist und was Unordnung ist, ist in vielen Fällen nicht klar. Klar ist jedoch, dass die Erde ein offenes System ist, diese erhält Energie und gibt letztere wieder ab, so wie wir Lebewesen: wir nehmen Entropiearme Dinge auf und geben Entropiereiche an unsere Umwelt ab. Hat zur Folge, dass solange dieser Energiefluss stattfindet, sehr kleine »Inseln» auftreten können, mit sehr niedriger Entropie.


Aber im geschlossenen System, da nimmt die Entropie immer zu.


Ein solches System kann z. B. so aussehen:
 

Ein Kasten mit Gas. In den Kasten können wir eine Wand einführen. Wenn jetzt aufgrund von einem äußeren Zwang alle Gasteilchen in die eine Hälfte des Kastens presse und dann eine Wand reinziehe, dann habe ich für die Teilchen, was den Gesamtkasten betrifft, die Anzahl der Möglichkeiten halbiert, weil die eine Hälfte ist für die Teilchen unzugänglich.


Dadurch wurde im Prinzip eine Entropiereduktion vorgenommen unter der Aufwendung von Energie, um die Gasteilchen in dem einen Teil zu halten.


Wenn die Wand entfernt wird, wird sich das Gas wieder gleich verteilen. Eine Gleichverteilungssituation, ist eine Situation höchster Entropie, also geringster Information. In dem Moment wo Energie in das System zugeführt wird, gibt es die Möglichkeit die Entropie zu verringern, allerdings muss die Energie von außen kommen. 

Und dadurch ist auch klar, wie im Universum überhaupt irgendetwas entstehen kann. So kann man im Grunde ohne Probleme die Galaxienentstehung direkt verstehen. Es gibt eine äußere Energiequelle,
 in dem Fall nämlich die Gravitation, die dazu führt dass das Material in ein Gravitationspotential hineinfällt und sich dort strukturiert, dabei wird aber wahnsinnig viel Entropie erzeugt, denn ein riesiges Volumen, aus dem das Gas ursprünglich kam, war daran beteiligt; d. h. es wird eine Insel mit einer niedrigeren Energie erzeugt, 
in einem Meer von Unordnung.
 

Und »Zeit»  physikalisch gesehen bedeutet, sich von einem Zustand, zu einem anderen zu entwickeln (Dauer); denn wäre alles gleich im Zustand der minimalen Information und maximalen Unordnung, dann hätte man überhaupt keine Möglichkeit Zeit zu interpretieren. Denn ohne Bewusstsein keine Zeit - höchstens Dauer.


Daher hat der ordnungsliebende Mensch Hierarchien eingeführt, so wie Einstein die Existenz von Photonen eingeführt hat. Oder der Informationstransport im Vakuum mit annähernd 300 * 10³ km/s entspricht 1 007 900 000 km/h. dem Axiom von c² (E = mc²) = Transportgeschwindigkeit von Elektromagnetischen Feldern. Nach dieser gibt es in der Informationsübertragung keine Überlichtgeschwindigkeit. Diese ist auch nach der Speziellen Relativitätstheorie nicht möglich.

Die Sonne ist im Schnitt 149,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, das Licht hat eine Geschwindigkeit von 299.792,458 Kilometer pro Sekunde. Das bedeutet, dass das Licht 499 Sekunden von der Sonne zur Erde benötigt, also 8 Minuten und 19 Sekunden.


Und deswegen aus diesem Grund, weil es im Großen und Ganzen ständig zerfällt, ist die Entropie anwendbar, nur - in einem klaren physikalisch gegebenen Sinne. Man sollte Entropie nicht zusammenbringen mit den Entwicklungen von Gesellschaften. Sondern Entropie ist eine physikalische Aussage, über die Anzahl der Möglichkeiten in einem physikalisch gewählten Raum.


Dinge:
 

Nur Dinge, also Ausgedehntes, Materielles haben eindeutig zuordenbare  Orte - und (unter Hinzuziehung von Bewusstsein) einen Zeitpunkt, zu dem sie  sich an diesem Ort befinden;
 

Raum:
 

Er ist seit Einstein kein Fassungsraum mehr - das war er allerdings bis Einstein und im Newton´schen Weltbild, das ja auch die Zeit als absolut und stetig verfließend erklärt hatte. Heute ist der Raum als Beziehungsraum verstanden, als Möglichkeit (Potentialität) für Dinge - und deren Auseinander. (!)

 


Trotzdem bleibt die Frage:


wie bildet sich der » leere Raum »  ab, das Vakuum in dem es quantentheoretisch virtuelle Fluktuationen » gibt » ? Vor den Bildern, die uns (Astro-) Physiker, Kosmologen aber auch Chemiker als Hilfestellung für unsere Vorstellung bieten, wird korrekterweise schon in der » Gebrauchsanweisung »  dazu gewarnt: Achtung! - So nicht. Aber vielleicht so ähnlich. 

Die Darstellungen bleiben jedoch im Gedächtnis der Studierenden (Bohr´sches Atommodell) oder interessierten Laien (Raumkrümmung als Sattelfläche oder Trichter) haften.


Ein wenig erinnert solches Vorgehen an das von Religionen und  Ideologien. In beiden Bereichen (Modulen) wird mit anschaulichen Symbolen gearbeitet, was Immanuel Kant so unnachahmlich formuliert, Begriffe ohne Anschauung leer sind und Anschauung ohne Begriffe blind sind. Der grundlegende Fehler solchen Vorgehens besteht nun darin, das Bild oder Symbol für das zu halten, wofür es steht, und zu vergessen, daß es sich nur um ein Bild oder Symbol handelt.

 

Den Zeitbegriff per se hat jedoch der Jüdisch-Christliche Glauben eingeführt (Gregorianischer Kalender ) ... den 7 Tage Schöpfungsmythos und die Etablierung der Zeitrechnung schlechthin.

 

... am Anfang war das Wort ... bei einer 35 Stunden Woche wäre "Ihm" das nicht passiert. Wobei wir wieder bei der Patriarchalen Grundordnung angekommen wären ... - Aber Spass beiseite.

(Marx, Freud, Einstein, Röntgen...) Graffiti - Art

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