Der Rottweiler - eine perfekte Hunderasse


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Liste deutscher Dissertationen mit Plagiaten

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"... the world population can exceed easily 8 billion by the year 2020. This was a major subject of discussion at the conference in Rio de Janeiro on the environment two years ago. It was pointed out at the conference that growth is most efficiently managed by the private sector, but regulation of the process by national governments and international bodies is also needed. And once again, United Nations can certainly be among the catalysts and coordinators of this process.”

 - David Rockefeller, Annual UN Ambassadors' Dinner Sep. 14, 1994












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Dr. rer. agr. J. P. Biehler

S. Hab  ( M. Sc. ) Master of Science



Der Rottweiler – Kurze Übersicht zur Wesensart


  • treu
  • stark
  • führig
  • intelligent
  • furchtlos 
  • wachsam
  • gehorsam
  • anhänglich
  • arbeitsfreudig
  • selbstbewusst
  • hohe Reizschwelle
  • ein Hund mit klarem Verstand und festem Charakter




Ein Rottweiler ist ein Arbeitshund. Sollten Sie kein Interesse haben, diesen Hund mit einer Aufgabe, sei es Obedience, Fährtenarbeit oder auch nur Agility, zu beschäftigen, so suchen Sie sich lieber eine andere Rasse! Viele Rottis werden als Diensthunde bei Polizei, Grenzschutz oder von Objektschützern geführt. Im Feierabend sind sie dann ausgeglichene und zufriedene Familienhunde.



Dem Rottweiler wird heute oft nachgesagt, dass er gefährlich sei und gern zubeißt. Vorfälle, bei denen in der Vergangenheit Menschen verletzt wurden, gab es in der Tat. Doch die Frage muss gestellt werden: Ist der Rottweiler tatsächlich ein aggressiver Hund, der Kinder und Halter angreift, oder ist es der Mensch, der nicht weiß, wie er mit diesem Hund umgehen soll.


Der gutmütige und kinderfreundliche Rottweiler lebt heute auch innerhalb der Familie. Solange in erster Linie der Hundebesitzer den Charakter und die Grundeigenschaften seines Hundes kennt und auf die Signale reagiert, ist das Risiko für Verletzungen, die vom Rottweiler ausgehen, sehr gering. 


In der Tat ist es wichtig, dass der Hund seine Bezugsperson hat und von klein auf seine Rolle innerhalb der Familie kennt und gelernt hat, auf Kommandos zu hören und diese auszuführen. Der Rottweiler ist nicht nur ein sehr selbstbewusster, starker und intelligenter Hund, er ist auch unheimlich treu, anhänglich und kinderlieb. Voraussetzung ist aber eine gute Aufzucht und Prägung, damit er einen gesunden Charakter entwickeln kann. 


Ein Beispiel "falsch verstandener Tierliebe" macht deutlich, wie der loyale Hund zu einem angeblich aggressiven Tier wird: Eine Dame ohne Erfahrung in der Hundehaltung war in einen Hundewelpen vernarrt. Sie nahm ihn zu sich auf und verwöhnte ihn. 


Er durfte in ihrem Bett schlafen und übernahm im Laufe der Jahre die oberste Position „im Rudel“ – denn das ist seine Sicht. Nachdem die Frau einige Wochen auf dem Sofa geschlafen hatte, verlangte sie von ihrem Hund, das Bett zu räumen. Als erster Hund im Rudel verstieß sie gegen die Verhaltensregeln, indem sie von ihm etwas verlangte. So griff er sie an und verletzte sie leicht. Aus dieser Situation völlig unverstanden, bekam die Frau Angst vor ihrem Hund und gab ihn ab. Letztlich war ihr Verhalten fehlerhaft – in der fehlenden Erziehung hatte sie "ihrem" Hund nie zu verstehen gegeben, dass der Hund auf sie hören muss, damit beide harmonisch miteinander leben können. 






Auch der Missbrauch von Tieren - das wäre dann die nächste Stufe, nachdem der Hund ins Bett genommen wurde (Sodomie) - das Internet ist voll davon, mit nahezu jedem Tier - zeigt signifikant, der Mensch (homo sapiens sapiens), ist das "schlimmste Tier", das die Evolution hervorgebracht hat. Interessanterweise ist das Phänomen, dass der Hund bei so mancher "enttäuschten" Frau zum "Ersatzmann" mutiert (Dunkelziffer), gar nicht so gering.





Im schwäbischen Rottweil trafen sich schon zur Römerzeit die Viehhändler mit ihren Herden. Unerschrockene, ausdauernde, wendige, ausgesprochen genügsame und robuste Treibhunde waren ihr wichtigstes Handwerkszeug. Aus ihnen züchteten ortsansässige Metzger den „Rottweiler" temperamentvoll, aufmerksam, draufgängerisch, hart, unerschrocken, mit


angeborenem Schutzverhalten und großer Kraft ausgestattet, dabei nervenfest, wenig misstrauisch gegen Fremde, anhänglich und arbeitsfreudig bringt der Rottweiler alle Voraussetzungen für einen vielseitig einsetzbaren Gebrauchshund mit. Er gehört zu den anerkannten Diensthunderassen. Rottweiler brauchen eine konsequente, einfühlsame Erziehung, eine Aufgabe und engen Kontakt zur Familie. 


Kenntnis in Hundeverhalten ist notwendig, schon der Welpe muss lernen, sich unterzuordnen. Kein Hund für Anfänger. Das derbe Stockhaar ist wetterhart und pflegeleicht. 


Der Rottweiler hat Power und will sie auch nutzen. Deswegen sollte man ihm kraftraubende Aufgaben und viel Auslauf geben. Allerdings ist das Bewegungsbedürfnis des Rottweilers nicht so groß, wie man bei seinem Anblick zunächst vermuten möchte.


Gehorsamstraining und interaktives Hundespielzeug sind gute Möglichkeiten Ihrem Hund Gehirntraining zu verschaffen, ebenso wie Hundesport und Karrieren im Agility-, Such- und Rettungsbereich. 



Der Rottweiler ist ein ruhiger und selbstsicherer Wachhund. Er strotzt aber nun mal vor Kraft, und manchmal merkt er gar nicht, was für ein starker Typ er ist. Also Vorsicht, die Zuneigung eines Rottweilers kann wirklich umwerfend sein! Er ist im Grunde kein aggressiver, sondern ein sehr anhänglicher und menschenbezogener Hund, genügsam und anpassungsfähig. Seine Gutmütigkeit und Gelassenheit machen ihn auch zu einem guten Spielkameraden für Kinder. Außerdem ist er nervenfest, selbstsicher und unerschrocken, reagiert mit hoher Aufmerksamkeit auf seine Umwelt.



Dieser Hund bewacht - (später ;-) - Haus & Hof und wird seine Familie bis zum Äußersten verteidigen!





Die Stadt Rottweil im heutigen Baden-Württemberg war im 19. Jahrhundert wichtiges Zentrum für den Viehhandel. Die Bauern, aber vor allem die Metzger hielten Schafe und Rinder in der Region um Breisgau, dem Neckartal und dem Elsass.


Der Ursprung des Rottweilers geht bis in die Römerzeit zurück. Die Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Dennoch gilt heute Deutschland als das Ursprungsland des heutigen Rottweilers: Denn es war im Raum Rottweil, wo sich die römischen und die einheimischen Hunde kreuzten und eine neue Rasse, den "Rottweiler Metzgerhund", hervorbrachten.


Die Metzger züchteten diese Rasse als einen Hüte- und Treiberhund weiter, der auch als Zughund Verwendung fand. Seit 1910 wird der Rottweiler auch als Polizeihund geführt. 


Schon seit Menschen Gedenken sind es die muskulösen Hunderassen, die mit Intelligenz und Ausdauer den Menschen bei seiner Arbeit begleitet haben. In den letzten Jahrhunderten waren es vornehmlich Aufgaben, die Herden zusammenzutreiben und zu beschützen. Doch der einstige Metzgerhund beschützte nicht nur Tiere und Hof. Während die Viehhändler und Metzger ihre Waren verkauften, wurde dem Rottweiler ein Halsband mit einer Lederbörse umgebunden.





Hier verstaute der Metzger das eingenommene Geld. Da der Rottweiler zu diesem Zeitpunkt bereits für seine unerschrockene Art und seinen bedingungslosen "Schutzinstinkt" bekannt war, wagte sich niemand an den kräftigen Hund, um das eingenommene Geld zu stehlen. So erlernte der Rottweiler auch seine Nähe und Loyalität zu seinem Besitzer – liebevoll und freundlich einerseits, andererseits der gewaltige Riese, der Fremden gegenüber argwöhnisch ist und auch mal die Zähne zur Warnung zeigt.


Der Rottweiler ist vom Wesen her eigentlich ein „Ein-Mann-Hund“, was soviel bedeutet wie, dass er sich gerne innerhalb der Familie auf eine Person fixiert, welche er als seinen direkten Besitzer betrachtet. Diesem ist er auch treu ergeben. Im Umgang mit dem Rottweiler ist es vor allem wichtig, dass man Disziplin zeigt und dem Rottweiler klar die Grenzen zeigt und auch dabei bleibt. Nur so hat er Respekt vor einem und hört auf Kommandos die man ihm gibt.


Eine konsequente und gute Erziehung (Hundeschule, kompetenter Trainer) ist unerlässlich. Denn jeder Fehler darin, legt der Rottweiler einem als Schwäche aus und wird sich diese gut merken. Der Rottweiler möchte auch gut gefordert werden. Eine Familie bei der sich niemand um ihn kümmert kann zu negativen Wesensveränderungen führen.





Aus der regionalen Nähe, aber vor allem auch für die Aufgaben, die ihnen zugeteilt wurden, entwickelte sich im Laufe der Zeit der Name Rottweiler.


Dennoch gibt es verschiedene Aussagen über die Herkunft des Rottweilers. Dazu gehört auch, dass der Rottweiler bereits zur Römerzeit, wie bereits erwähnt, bei der Viehhaltung präsent war und beim Zusammentreiben der Herden genutzt wurde.


Sein Körperbau, seine Intelligenz, Bewegungsfreude und Ausdauer zeigen einerseits die Verwandtschaft zu den Sennenhunden – und andererseits auch, dass diese grundlegenden Eigenschaften im Laufe von Generationen weiter gezüchtet wurden. Das bedeutet, dass der kräftige Hund von Rom aus über die Alpen mit den Römern in die Stadt Rottweil kam.


Der Rottweiler ist ein großer, stämmiger Hund, der vor Kraft strotzt. Hinter seiner gedrungenen Gestalt verbergen sich aber nicht nur starke Muskeln, sondern auch Wendigkeit und Ausdauer. Das kurze und glänzende Fell ist schwarz mit rotbraunen, klar abgegrenzten Abzeichen, dem sogenannten Brand. Man nennt diese Färbung auch Schwarz-Loh.









Häufige Krankheiten bei Rottweilern    


Hüftgelenksdysplasie sowie Ellbogendysplasie sind vererbbare Fehlentwicklungen der jeweiligen Gelenke, die bei Rottweilern auftreten können. Auch die Leukoenzephalo - myelopathie ist eine erblich bedingte Erkrankung, die vorkommen kann und bei Jungtieren zu fortschreitenden Lähmungen führt. Sie ist unheilbar, kommt allerdings kaum noch vor. Außerdem haben Rottweiler eine gehäufte Tumoranfälligkeit.


Ein weiteres Problem der Rasse kann die gefürchtete Magendrehung sein. Verteilen Sie daher die tägliche Futtermenge auf zwei kleinere Portionen. Leider kommt auch Krebs immer wieder beim Rotti vor. Welpen sind besonders anfällig für Parvovirose, ein ansteckender Virusdurchfall, der oft tödlich endet. Auch dies ein Argument dafür, nur beim seriösen Züchter einen geimpften Welpen zu kaufen! 


Aortenstenose/Subaortenstenose (AS/SAS): Dieser bekannte Herzdefekt kommt bei manchen Rottweilern vor. Die Aorta verengt sich unterhalb der Aortenklappe und zwingt das Herz dazu kräftiger zu arbeiten, um den Körper mit Blut zu versorgen.

Diese Krankheit kann zu Ohnmacht und sogar plötzlichem Tod führen. Es ist eine Erbkrankheit, ihre Übertragungsart ist derzeit aber nicht bekannt. Ein tierärztlicher Kardiologe diagnostiziert die Krankheit typischerweise, wenn ein Herzgeräusch entdeckt wurde.


Osteosarkom: Osteosarkom kommt zumeist in großen und gigantischen Rassen vor, es ist ein aggressiver Knochenkrebs. Das erste Anzeichen ist Lahmheit/Lähmungen, der Hund muss allerdings geröntgt werden, um sicherzustellen, dass Krebs die Ursache ist. Oseosarkom wird aggressiv behandelt, üblicherweise durch eine Amputation der Gliedmaßen und Chemotherapie.

Mit der Behandlung können Hunde weitere 9 Monate, bis hin zu 2 Jahren oder mehr leben. Glücklicherweise gewöhnen sich Hunde schnell an ein Leben mit drei Beinen und leiden, anders als Menschen, nicht unter den Nebenwirkungen der Chemotherapie, wie etwa an Übelkeit und Haarausfall.


Parasitenbefall beim Rottweiler


Auch so robuste Rassen wie der Rottweiler werden mitunter von Parasiten befallen.

Klein aber unter Umständen sehr gefährlich: Der Floh!


Flöhe sind winzige Tiere mit riesigem Schadenspotential. Denn Flohbisse verursachen beim Hund einen starken Juckreiz und können Allergien auslösen. Außerdem können Flöhe weitere Krankheitserreger übertragen, zum Beispiel den Bandwurm. Übrigens handelt es sich bei den meisten Fällen um den Katzenfloh, von dem der Hund befallen wird. Der „echte Hundefloh“ kommt wesentlich seltener vor.


Der beste Schutz gegen den Floh, wie auch gegen alle anderen Parasiten ist ein gesundes Immunsystem des Rottweilers. Wer bereits im Vorfeld noch mehr gegen die lästigen Flöhe tun möchte, der sollte seinen Hund routinemäßig mit Sprays oder Spot-On-Zubereitungen behandeln. Diese Medikamente haben eine Langzeitwirkung. Sie sind je nach Präparat zwischen einem und drei Monaten wirksam.

Was tun, wenn der Hund bereits befallen ist?

Dann muss der Rottweiler als erstes ein Mittel dagegen erhalten. Genauso wichtig ist aber die Behandlung der unmittelbaren Umgebung des Tiers. Denn nur 5 Prozent der Flöhe befinden sich auf dem Tier. Die restlichen 95 Prozent leben als Eier, Puppen und Larven im Hundekörbchen, dem Teppich oder dem Sofa.


Ein blutsaugendes Phänomen: Die Zecke!


Besonders die warmen Monate im Jahr sind eine ausgesprochene Zeckenzeit. Dann springen diese Parasiten die Hunde an und saugen sich am Körper fest. Leider bevorzugt diese Milbenart gerade so empfindliche Körperregionen wie das Gesicht oder die Ohren. Und auch im Nacken setzen sie sich gerne fest.


Warum sind Zecken so gefährlich?


Weil sie Entzündungen der Haut verursachen können. Bei einem ganz schweren Befall kann es sogar zu einer Blutarmut beim Wirtstier, also dem Hund führen. Doch die größte Gefahr bei der Zecke liegt in ihrer Rolle 

als Überträger von Krankheiten.

Wie entfernt man eine Zecke?

Wenn Du Dir beim Entfernen der Zecke nicht ganz sicher bist, solltest Du das lieber dem Tierarzt überlassen. Aber mit dem richtigen Werkzeug ist es eigentlich gar nicht so schwer und wird für Halter rasch zur Routine.


Bei dem Herausziehen der Zecke besteht allerdings die Gefahr, dass der Körper zwar beseitigt wird, aber der Kopf des Parasiten in der Haut verbleibt. Das kann zu Infektionen führen. Daher ist es wichtig zu kontrollieren ob der Kopf auch tatsächlich entfernt wurde! Steckt der Kopf fest und Du bekommst ihn nachträglich nicht entfernt, so beobachte die Stelle gut und gehe bei Auffälligkeiten (Rötung, Schwellung etc.) mit dem Rotti zum Tierarzt.


Verwende keinen Alkohol, Kleber, Öl, oder Ähnliches!! Damit wird es nur noch schlimmer! Eine gestresste oder gequetschte Zecke sondert eher Giftstoffe und Keime in die Blutbahn des Hundes ab.


Als Alternative zum Zeckenhaken ist die Zeckenschlinge zu empfehlen. Mit der Zeckenschlinge sind die Chancen sehr groß, dass auch der Zeckenkopf komplett entfernt wird.


Anwendung: 

Du drückst wie bei einem Kuli oben auf den Knopf. Nach unten fährt eine große Plastikschlinge aus, die aufgrund der Größe leicht um jede Zecke gelegt werden kann.


Den Knopf langsam hochkommen lassen und den Stift gleichzeitig an die Zecke ranschieben, so dass sich die Schlinge um die Zecke legt. Dann langsam ziehen. Das hört sich kompliziert an, ist aber sehr einfach.


Empfehlung: die ganze Schlinge senkrecht zur Haut langsam zu drehen und ganz leicht zu ziehen. Dann löst sich die Zecke wie von selbst.


Die Entfernung der Zecke erfolgt in wenigen Sekunden. Die Zeckenentfernung ist dann selbst bei einem etwas unruhigen Rottweiler relativ schnell erledigt. Die Verarbeitung ist gut und wirkt robust, die Schlinge selbst besteht aus einer stabilen, aber nicht zu dicken Nylon-Schnur.


Im Gegensatz zu allen Pinzetten ist es auch kein Problem, wenn man ein paar Hundehaare mit erwischt, weil diese automatisch durch die Schnur rutschen.


Durch die kleine Größe kannst Du die Zeckenschlinge immer dabei haben, wenn Du mit Deinem Rottweiler unterwegs bist.


Die Zeckenzange kannst Du nicht nur für den Rottweiler, sondern auch für Dich selbst verwenden. Die Zecke wird schonend und einfach entfernt.

Bei ganz winzigen Zecken kann es sein, dass die Schlinge sich nicht schließt, da die Zecke zu klein ist. Bei sehr kleinen Zecken ist daher zusätzlich der Zeckenhaken zu empfehlen.





Lieber vorbeugen, als den Befall zu riskieren

Auch für die vorsorgende Abwehr von Zecken gibt es Medikamente (z.B. Spot-On), die eine Langzeitwirkung aufweisen. Besonders für die warmen Monaten des Jahres sind diese Präparate zu empfehlen.


Zeckenhalsbänder wie sie häufig verwendet werden, sind jedoch nicht ganz unbedenklich. Sie geben permanent das Nervengift auch an den Hund ab. Kuscheln und Streicheln des Hundes können auch für den Menschen negative Auswirkungen haben, da Giftstoffe über die Haut aufgenommen werden. Zu beachten ist ebenfalls, dass der Hund nicht gebadet werden sollte, solange er das Halsband trägt und besser auch nicht in Gewässern schwimmen darf, da sonst Giftstoffe in den Wasserkreislauf gelangen können.


Im Hundehaushalt ist eine Zeckenzange auf jeden Fall Pflicht, um schnell auf Zeckenbefall reagieren zu können.  Sowieso ist das Absuchen des Hundes die schonendste und effektivste Vorbeugung. Oft sucht die Zecke noch mehrere Stunden nach einer geeigneten Stelle zum Zubeißen, sodass diese häufig entfernt werden kann, noch ehe sie ihre Blutmahlzeit begonnen hat. Du kannst einen Flohkamm benutzen, um die Plagegeister ausfindig zu machen. Wer nicht nach jedem Spaziergang nach den Spinnentierchen suchen möchte, kann es sich zur Gewohnheit machen, zumindest am Abend einmal mit dem Flohkamm auf „Milbenjagd“ zu gehen.


Milben, speziell die Herbstgrasmilben

Der Name dieser Parasiten ist etwas irreführend. Denn die größte Gefahr eines Befalls besteht bereits im Sommer. Die Herbstgrasmilben heften sich an die Haut des Hundes, wenn er beim Gassi gehen mit Gras in Berührung kommt.

Wie erkannt man einen Milbenbefall?

Wenn der Rottweiler sich auffallend häufig beißt und kratzt, dann sind fast immer Parasiten im Spiel. Einen Befall mit Herbstgrasmilben kann man ganz einfach an den orangefarbenen winzigen Punkten erkennen, die am Bauch oder an den Füßen zu sehen sind.

Entlang des Rückens kann es auch zu einer vermehrten Schuppenbildung kommen.

Die effektive Behandlung gegen Milben

Der Tierarzt hat gegen den Milbenbefall Mittel zum Auftropfen (Spot On) und auch Shampoos parat. Und gerade hier ist es immens wichtig, auch alle anderen Tiere im Haushalt damit zu behandeln. Ebenfalls in die Maßnahmen mit eingeschlossen werden muss auch die Behandlung der Umgebung des Tiers.


Meist unsichtbar, aber hochgradig gefährlich: Würmer

Die Vorbeugung gegen den Wurmbefall

Damit es erst gar nicht zu einem Befall mit den verhängnisvollen Würmern kommt, sollte auch der Rottweiler regelmäßig prophylaktisch entwurmt werden. Eine Wurmkur wirkt schnell und der Hund hat rasch wieder Ruhe. Allerdings wirkt eine Wurmkur nur bei einem akuten Befall. Vorbeugend ist sie nicht einsetzbar, da sich der Hund schon kurz darauf wieder anstecken kann. Allerdings sorgen regelmäßige Wurmkuren dafür, dass es Eier und Larven erst gar nicht bis zum adulten Stadium schaffen. Sie unterbrechen also den Kreislauf.


Die Symptome bei einem Wurmbefall

Zu den ersten Anzeichen gehören Durchfall, der zum Teil mit Blut vermischt ist, Verstopfung, Austrocknung, Erbrechen, Anämie, plötzliche Gewichtsabnahme und bei Welpen die Wachstumsstörung. Es können auch Würmer oder Wurmsegmente im Kot sichtbar werden oder es werden Würmer hervorgewürgt. Allerdings zeigen sich diese Symptome erst bei einem wirklich schweren Parasitenbefall.

Es kann sogar zu Todesfällen kommen, deshalb ist die Vorbeugung bzw. rasche Behandlung nicht nur gesundheitsfördernd, sondern kann sogar lebensrettend sein!



Zu den typischen Arten, von denen Hunde befallen werden, zählen die Spulwürmer, die Hakenwürmer, die Peitschenwürmer, die Herzwürmer und last but not least die Bandwürmer. Einige Arten davon können durch den Hund auf den Menschen übertragen werden.


Der einzellige Darmparasit: Giardien


Beim Hund treten die Giardien als zweithäufigster Magen-Darm-Parasit auf.

Er kommt aber auch bei Katzen und Menschen vor. Ungefähr 10 Prozent aller erwachsenen Hunde leiden unter einem Befall mit diesem gefährlichen Parasiten. Oftmals aber ohne je Symptome zu zeigen.


Dagegen schützen leider selbst die besten Haltungsbedingungen nicht.

Die Giardien leben im Dünndarm, aus jedem dieser Parasiten entsteht eine Zyste im Enddarm. Diese Zysten lassen sich im tierärztlichen Labor bei einer Kotuntersuchung nachweisen.

Die typischen Symptome bei einem Befall mit Giardien

Auch dieser Befall verläuft so tückisch, wie viele andere der Wurmbefälle. Denn die Hunde zeigen gerade bei einem leichten Befall meist gar keine Krankheitssymptome. Doch da sie kontinuierlich die Giardien ausscheiden, können sie damit andere Hunde, Katzen und auch den Menschen anstecken.


Bei einem Rottweiler mit einem geschwächten Immunsystem, Welpen und Jungtieren äußert sich der Befall mit Durchfall. Der breiige Kot riecht übel, ist gelegentlich blutig, meist hell und fast immer schleimig. Der Appetit des Hundes leidet nicht unter der Krankheit, aber sie ist an einer schlechten Verwertung der Nahrung, einem Gewichtsverlust und einem rapiden Abfall der Lebensfreude zu erkennen.

Giardien bekämpfen: So geht es!

Sollte die Kotprobe positiv auf Giardien getestet worden sein, dann gibt der Tierarzt Medikamente mit den Wirkstoffen Fenbendazol oder Metronidazol. Diese Behandlung muss über einen längeren Zeitraum erfolgen, da sich Giardien auch im Gallengang „verstecken“ können.


Neben dem Einsatz von Medikamenten muss auf eine strenge Hygiene beim Rottweiler und in seiner gesamten Umgebung Wert gelegt werden. Besonders nach jedem Spaziergang muss der After des Hundes, plus das umliegende Fell gesäubert werden.


Damit wird verhindert, dass er nicht gleich neue Giardien in seinem Wohnumfeld verbreitet. Aber auch alle Oberflächen im Haus, das Spielzeug des Rottweilers und seine Wasser- und Fressnäpfe müssen täglich heiß und sofern möglich sogar mit kochendem Wasser abgewaschen werden.